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Vergiftete Bodybuilder

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.09.2025

Verlag

Vindobona Verlag

Seitenzahl

214

Maße (L/B/H)

27/18/1,6 cm

Gewicht

446 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-903579-44-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.09.2025

Verlag

Vindobona Verlag

Seitenzahl

214

Maße (L/B/H)

27/18/1,6 cm

Gewicht

446 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-903579-44-6

Herstelleradresse

Vindobona
Rathausgasse 73
7311 Neckenmarkt
AT

Email: office@vindobonaverlag.com

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starkes Buch über Courage

Bewertung am 23.05.2026

Bewertungsnummer: 3146437

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eigentlich bin ich mit der Erwartung an „Vergiftete Bodybuilder“ von Mario Dungl herangegangen, einen klassischen True-Crime-Fall zu lesen. Bekommen habe ich jedoch etwas viel Persönlicheres – und genau das hat mich so überrascht und bewegt. Der Autor verarbeitet darin seine eigenen Erfahrungen innerhalb der Bodybuilding-Szene. Dabei nennt er sich selbst „Helmut“ und hat auch allen anderen Beteiligten andere Namen gegeben, da die tatsächlichen Ereignisse noch gar nicht so lange zurückliegen. Besonders eindrucksvoll fand ich, dass die reale Geschichte während des Schreibens teilweise noch nicht abgeschlossen war und Mario Dungl selbst nicht wusste, wie sich alles weiterentwickeln würde. Das Buch gibt tiefe Einblicke in eine Welt, die von Leidenschaft, Ehrgeiz und Disziplin geprägt ist – gleichzeitig aber auch ihre dunklen Seiten zeigt. Doping, gesundheitliche Risiken, Profitgier und die Frage, wie weit Menschen für Erfolg gehen. Doch dabei macht der Autor eines sehr deutlich: Nicht der Sport selbst ist das Problem, sondern die Menschen, die ihn ausnutzen und andere mit hineinziehen. Besonders spannend fand ich die moralischen Fragen, die immer wieder aufkommen: Wie geht man damit um, wenn einem selbst verbotene Mittel angeboten werden? Wann beginnt man zu merken, dass etwas nicht stimmt? Und wie viel Mut braucht es, um sich gegen Menschen zu stellen, die man eigentlich kennt und mag? Gerade weil die Geschichte so persönlich erzählt wird, ging mir vieles deutlich näher, als ich zunächst erwartet hätte. Man spürt beim Lesen, dass hier jemand offen über seine eigenen Erfahrungen schreibt und damit nicht nur unterhalten, sondern auch aufklären möchte. Trotz des ernsten Themas gibt es dabei immer wieder humorvolle Passagen, die das Buch angenehm auflockern. Besonders der typische Wiener Schmäh verleiht der Geschichte viel Charme und Persönlichkeit – selbst wenn ich als Nicht-Österreicherin froh über die kleinen „Übersetzungen“ zwischendurch war. Zusätzlich wird das Ganze immer wieder von comicartigen Karikaturen des Autors selbst begleitet, die perfekt zur Atmosphäre des Buches passen und den sehr persönlichen Charakter noch einmal unterstreichen. Für mich war dieses Buch deshalb weit mehr als nur ein Blick hinter die Kulissen der Bodybuilding-Szene. Es ist eine ehrliche, nachdenkliche, stellenweise erschreckende, aber auch überraschend humorvolle Geschichte über Leidenschaft, Verantwortung und Courage. Und genau deshalb möchte ich euch das Buch gerne empfehlen.

starkes Buch über Courage

Bewertung am 23.05.2026
Bewertungsnummer: 3146437
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eigentlich bin ich mit der Erwartung an „Vergiftete Bodybuilder“ von Mario Dungl herangegangen, einen klassischen True-Crime-Fall zu lesen. Bekommen habe ich jedoch etwas viel Persönlicheres – und genau das hat mich so überrascht und bewegt. Der Autor verarbeitet darin seine eigenen Erfahrungen innerhalb der Bodybuilding-Szene. Dabei nennt er sich selbst „Helmut“ und hat auch allen anderen Beteiligten andere Namen gegeben, da die tatsächlichen Ereignisse noch gar nicht so lange zurückliegen. Besonders eindrucksvoll fand ich, dass die reale Geschichte während des Schreibens teilweise noch nicht abgeschlossen war und Mario Dungl selbst nicht wusste, wie sich alles weiterentwickeln würde. Das Buch gibt tiefe Einblicke in eine Welt, die von Leidenschaft, Ehrgeiz und Disziplin geprägt ist – gleichzeitig aber auch ihre dunklen Seiten zeigt. Doping, gesundheitliche Risiken, Profitgier und die Frage, wie weit Menschen für Erfolg gehen. Doch dabei macht der Autor eines sehr deutlich: Nicht der Sport selbst ist das Problem, sondern die Menschen, die ihn ausnutzen und andere mit hineinziehen. Besonders spannend fand ich die moralischen Fragen, die immer wieder aufkommen: Wie geht man damit um, wenn einem selbst verbotene Mittel angeboten werden? Wann beginnt man zu merken, dass etwas nicht stimmt? Und wie viel Mut braucht es, um sich gegen Menschen zu stellen, die man eigentlich kennt und mag? Gerade weil die Geschichte so persönlich erzählt wird, ging mir vieles deutlich näher, als ich zunächst erwartet hätte. Man spürt beim Lesen, dass hier jemand offen über seine eigenen Erfahrungen schreibt und damit nicht nur unterhalten, sondern auch aufklären möchte. Trotz des ernsten Themas gibt es dabei immer wieder humorvolle Passagen, die das Buch angenehm auflockern. Besonders der typische Wiener Schmäh verleiht der Geschichte viel Charme und Persönlichkeit – selbst wenn ich als Nicht-Österreicherin froh über die kleinen „Übersetzungen“ zwischendurch war. Zusätzlich wird das Ganze immer wieder von comicartigen Karikaturen des Autors selbst begleitet, die perfekt zur Atmosphäre des Buches passen und den sehr persönlichen Charakter noch einmal unterstreichen. Für mich war dieses Buch deshalb weit mehr als nur ein Blick hinter die Kulissen der Bodybuilding-Szene. Es ist eine ehrliche, nachdenkliche, stellenweise erschreckende, aber auch überraschend humorvolle Geschichte über Leidenschaft, Verantwortung und Courage. Und genau deshalb möchte ich euch das Buch gerne empfehlen.

Muss muss kein Bodybuilder sein um dieses Buch zu lesen

ebookschnegge am 14.02.2026

Bewertungsnummer: 3045450

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Bodybuilding interessiert mich nicht, aber mit Mario hatte ich über Instagram total netten Kontakt, und man spürt, wie wichtig ihm diese Botschaft ist. Also habe ich mir das Buch geholt. Ich mag True Crime und Biografien eigentlich nicht. Dieses Buch hat mir auch gezeigt, warum: weil ich mich von fiktivem Leid gut unterhalten lassen kann – aber wenn da ein Mensch dahintersteckt, den ich „kenne“, hab ich einen Kloß im Hals. Was der Autor in der Szene erlebt hat, ist wirklich heftig, für Aussenstehende durchaus auch interessant, und darüber darf nicht geschwiegen werden. Für mich stand aber der Mensch Mario aka Helmut im Vordergrund. Und ganz genau hier kommt mein Problem: Ich mag „Helmut“ nicht – aber ich mag Mario, und genau darum hat mich dieses Buch so mitgenommen. Ich wollte Helmut schütteln und ihn anschreien, dass nicht immer alle anderen schuld sind. Seine Wut, seine Sturheit und sein Verhalten waren für mich oft kaum zu ertragen. Und gleichzeitig möchte ich Mario in den Arm nehmen und ihn für das trösten, was er durchmachen musste. Ich möchte Helmut boxen, wenn er den „Proleten“ mit noch proletischerem Verhalten zeigen will, wo es langgeht, und ich möchte Mario auf einen Kaffee einladen und sagen: „Du bist nicht allein.“ Es ist mir nicht gelungen, mich auf die eigentliche Botschaft zu konzentrieren, dafür ist die emotionale Nähe zu Mario zu groß. Ich war zu sehr mit ihm als Person beschäftigt. Und ich bin froh, dass Mario mit diesem Ich im Buch nicht mehr viel gemein zu haben scheint. Vergiftete Bodybuilder ist kein Buch, das man „einfach wegliest“. Es fordert heraus, konfrontiert und zwingt zur Auseinandersetzung – mit einer Szene, mit Schuld, mit Verantwortung und mit der Frage, was Menschen bereit sind zu opfern, um gesehen zu werden. Kein leichtes Buch. Aber ein wichtiges.

Muss muss kein Bodybuilder sein um dieses Buch zu lesen

ebookschnegge am 14.02.2026
Bewertungsnummer: 3045450
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Bodybuilding interessiert mich nicht, aber mit Mario hatte ich über Instagram total netten Kontakt, und man spürt, wie wichtig ihm diese Botschaft ist. Also habe ich mir das Buch geholt. Ich mag True Crime und Biografien eigentlich nicht. Dieses Buch hat mir auch gezeigt, warum: weil ich mich von fiktivem Leid gut unterhalten lassen kann – aber wenn da ein Mensch dahintersteckt, den ich „kenne“, hab ich einen Kloß im Hals. Was der Autor in der Szene erlebt hat, ist wirklich heftig, für Aussenstehende durchaus auch interessant, und darüber darf nicht geschwiegen werden. Für mich stand aber der Mensch Mario aka Helmut im Vordergrund. Und ganz genau hier kommt mein Problem: Ich mag „Helmut“ nicht – aber ich mag Mario, und genau darum hat mich dieses Buch so mitgenommen. Ich wollte Helmut schütteln und ihn anschreien, dass nicht immer alle anderen schuld sind. Seine Wut, seine Sturheit und sein Verhalten waren für mich oft kaum zu ertragen. Und gleichzeitig möchte ich Mario in den Arm nehmen und ihn für das trösten, was er durchmachen musste. Ich möchte Helmut boxen, wenn er den „Proleten“ mit noch proletischerem Verhalten zeigen will, wo es langgeht, und ich möchte Mario auf einen Kaffee einladen und sagen: „Du bist nicht allein.“ Es ist mir nicht gelungen, mich auf die eigentliche Botschaft zu konzentrieren, dafür ist die emotionale Nähe zu Mario zu groß. Ich war zu sehr mit ihm als Person beschäftigt. Und ich bin froh, dass Mario mit diesem Ich im Buch nicht mehr viel gemein zu haben scheint. Vergiftete Bodybuilder ist kein Buch, das man „einfach wegliest“. Es fordert heraus, konfrontiert und zwingt zur Auseinandersetzung – mit einer Szene, mit Schuld, mit Verantwortung und mit der Frage, was Menschen bereit sind zu opfern, um gesehen zu werden. Kein leichtes Buch. Aber ein wichtiges.

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Vergiftete Bodybuilder

von Mario Dungl

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