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Produktbild: So war die Welt

So war die Welt Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.10.2025

Verlag

Aufbau

Seitenzahl

495

Maße (L/B/H)

22,2/13,6/4,2 cm

Gewicht

643 g

Farbe

Schwarz / Lichtgrau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Mighty Red

Übersetzt von

Gesine Schröder

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-351-04251-6

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Besonders gut gelingt ihr die Zeichnung der starken Frauen, die mit Mut und Zuversicht und sehr viel Liebe ihr Leben meistern.« Ute Fuith ("WeiberDiwan")
»[...] Ein vielstimmiger Roman zwischen Krise, Hoffnung und innerem Konflikt.« ("Instagram")
»Ein wahrhaft bodenständiger Roman.« Sylvia Staude ("Frankfurter Rundschau")
»Warm und unwiderstehlich« ("Brigitte")
»Die Pulitzer-Preisträgerin schreibt kritisch, empathisch, engagiert und ist zudem eine große Erzählerin.« Bernd Melichar ("Kleine Zeitung")
»Louise Erdrich predigt nicht, aber zwischen den Zeilen [...] kann man lesen, dass der Mensch nicht gut ist für das Red River Valley, nicht gut für die ganze Welt.« Sylvia Staude ("Frankfurter Rundschau")
»Erdrich unterfüttert das alles mit ihrem feinen Humor und mit der Fähigkeit, ihren (vielen) Charakteren bis in die Nebenfiguren hinein Tiefenschärfe zu verleihen.« Iris Hetscher ("Bremer Nachrichten")
»ein Roman über Amerika im Kleinen, der zeigt, wie persönliche Geschichten untrennbar mit den großen Fragen von Gesellschaft, Geschichte und Natur verbunden sind« Anna Chiara Doil ("Galore Interviewmagazin")
»›So war die Welt‹ von Pulitzer-Preisträgerin Louise Erdrich erzählt klug über Liebe, Macht und menschliche Zerstörungswut.« Johanna von Festenberg ("ELLE")
»Als Small-Town-Milieustudie, in der Tratsch und Klatsch die Story mit Macht vorantreiben, ist ›So war die Welt‹ grandios.« Julia Kospach ("Falter")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.10.2025

Verlag

Aufbau

Seitenzahl

495

Maße (L/B/H)

22,2/13,6/4,2 cm

Gewicht

643 g

Farbe

Schwarz / Lichtgrau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Mighty Red

Übersetzt von

Gesine Schröder

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-351-04251-6

Herstelleradresse

Aufbau Verlage GmbH
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

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  • hallobuch, Silke Schröder

    aus Hannover

    5/5

    12.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ruhiges und entschleunigt erzähltes Sozialdrama

    n ihrem neuen Roman “So war die Welt” erzählt Louise Erdrich von der 18-jährigen Kismet. Die steht vor der Entscheidung, zu heiraten oder trotz schwieriger Umstände zu versuchen, aufs College zu gehen. Erdrich beschreibt, wie ihre Heldin eher widerwillig in eine Ehe hinein schlittert und sogleich von ihrer Schwiegermutter in Beschlag genommen wird. Ihre Probleme und Entscheidungen bettet sie ein in die Erzählung über die Lebensumstände mehrerer Familien im ländlichen North Dakota. Sie berichtet von der Angst der Leute, in der Finanzkrise alles zu verlieren, von der Abhängigkeit der Farmer von den großen Agrar- und Pharmafirmen. Viel Wert legt Erdrich auf die Schilderung der Erfahrungen, Erlebnisse und mühsamen Entscheidungsfindungen ihrer Figuren. Da ist die Familie von Gary, dessen Familie als Farmer der Pestizid- und Saatgutmafia ausliefert ist. Oder Hugo, der großes vorhat und Ingenieur werden will. Und eben die Familie von Kismet, mit ihrer hart arbeitenden Mutter und ihrem Vater, der mit der Kirchenkollekte durchbrennt und das gerade abbezahlte Haus mit einer Hypothek belastet. Das alles spielt sich in der Zeitspanne von 2008 bis heute ab. Immer mal wieder springt Erdrich dabei zurück zu vergangenen Ereignissen, wechselt die Perspektiven und behält ihren ruhigen, entschleunigten Erzählstil bis zum Ende bei.

  • Susanne H.

    aus Würselen

    5/5

    18.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der mächtige Red River

    Der mächtige Red River Ein wiederum wundervoller, typischer Erdrich Roman mit allem Drum und Dran, was uns das Leben serviert: Eine lange verzwickte Liebe, junge Menschen die sich im Laufe des Romans entwickeln und auch Dummheiten mit verheerenden Folgen begehen und danach mit sich selbst leben müssen; die Umweltprobleme der modernen Landwirtschaft, einschließlich des Verlusts der Artenvielfalt; ein egoistischer Ehemann der verschwindet, nachdem er das Geld für die Kirchenrenovierung veruntreut hat, was natürlich viele Konflikte und Leid beschert...Abgesehen von den Charakteren, die manchen von uns ungewohnt sein werden, und ihren Nöten, die es nicht sein werden, ist Erdrichs lockerer, sanft urkomischer Schreibstil nach wie vor einzigartig und liebenswert. Unique!!!! Sie kann Situationen mit einer Tiefe und Einfachheit aufs Korn nehmen, die sich wie ein Gespräch anfühlt. Wie gut es tut, all die inneren Zwiespalte und Gefühle der Protagonisten mitzuerleben, all die Dinge, über die wir im echten Leben nicht sprechen, und doch alle haben. Das befreit....Der Originaltitel des Buches "The Mighty Red" hat mir besser gefallen und umfasst alles in allem die Geschichte: Erdrich erschafft ein Wimmelbuch der Menschen, Orte, Landschaften, Leiden und Liebe rund um den bekannten Red River..und was mir aufgefallen ist und mir gut gefallen hat: Erst nach einigem Lesen stellte sich heraus, daß ein Teil der Hauptpersonen zumindest teilweise indigener Herkunft sind, diesmal gar nicht unbedingt erklärt oder betont....und ja, so sollte es auch sein, wir leben in 21. Jahrhundert, die Welt wird enger und enger und es braucht nicht separiert zu werden, wir gehören zusammen ! Trotzdem wird in Retrospektiven diese spezielle, heute noch immer vielen unbekannte Geschichte der Amerikanischen Vergangenheit, hier speziell in der Landwirtschaft, aufgearbeitet .Dies gefiel mir gut..tolles Buch, ich bin absoluter Erdrich Fan und hoffe, noch viele doch so außergewöhnliche Bücher von ihr verschlingen und genießen zu können, vielen Dank dafür!!!! Wie gut es meiner Seele jedesmal tut, wieder in eine Erdrich Welt eintauchen zu dürfen.

  • ancla_books4life

    aus Schwerte

    4/5

    25.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Leise Wucht und klare Kritik – ein vielstimmiger Roman mit Anspruch

    **** Mein Eindruck **** Ein Buch voller Zwischentöne und zugleich voller direkter Gesellschaftskritik. Es ist leise und laut, ehrlich und verstrickt. Erneut wird hier eine große Kunstfertigkeit im Schreiben sichtbar. Die Geschichte fordert Aufmerksamkeit, schenkt dafür aber Tiefe und viel Raum zum Nachdenken. Kismet ist für mich das große Rätsel dieses Romans. Warum sagt sie Ja zu einem Antrag eines Mannes, den sie nicht heiraten will? Was verbindet sie wirklich mit dem warmherzigen, beinahe zu guten Hugo? Am Hochzeitstag spitzt sich alles zu. Die Wirtschaftskrise ist spürbar, die Ausweglosigkeit greifbar und moralische Grenzen beginnen zu verschwimmen. Aus Not wird Versuchung, aus Druck entstehen Entscheidungen. Sympathien und Antipathien zeichnen sich deutlich ab, besonders Kismets Mutter hat mich tief beeindruckt. Sie tut alles, um ihrer Tochter Bildung zu ermöglichen, opfert sich regelrecht auf und strahlt dabei eine enorme Stärke aus. Ihr fühlte ich mich am nächsten. Der Roman ist in fünf Teile gegliedert und arbeitet mit kurzen Kapiteln, oft nur Momentaufnahmen aus dem Alltag der Figuren. Erzählt wird in der Sie-Perspektive und wir begleiten unterschiedliche Charaktere. Diese fragmentarische Struktur besitzt eine große erzählerische Kraft, weil sie präzise Augenblicke einfängt und das Wesentliche verdichtet. Gleichzeitig fordert sie Konzentration. Ich musste mein Lesetempo bewusst drosseln, um nicht zu schnell zwischen den Perspektiven zu springen. Manche Kapitel umfassen nur eine halbe Seite, erzählen aber dennoch einen entscheidenden Moment. Dieses Stilmittel empfinde ich grundsätzlich als Stärke, auch wenn mein Namensgedächtnis zu Beginn etwas gefordert war. Das Thema Umwelt ist fein und unaufdringlich mit den Figuren und dem Geschehen verwoben. Der kritische Blick auf unseren Umgang mit der Natur ist dauerhaft präsent, ohne belehrend zu wirken. Die Charaktere sind differenziert gezeichnet, vielschichtig und in ihren Widersprüchen glaubwürdig. Laut und leise, hart und zart liegen hier dicht beieinander. Trotz all dieser Qualitäten sprang der letzte emotionale Funke für mich nicht vollständig über. Die schnellen Wechsel und die starke Strukturierung auf Momentaufnahmen hielten mich stellenweise auf Distanz. **** Empfehlung? **** Ein literarisch anspruchsvoller Roman für Leser*innen, die fragmentarisches Erzählen, gesellschaftskritische Untertöne und fein gezeichnete Figuren schätzen. Wer sich auf die besondere Erzählweise einlässt, wird eine vielschichtige und nachhallende Lektüre erleben. Für mich starke vier Sterne.

  • begine

    aus Lemwerder

    4/5

    13.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Familien aus Dakota

    So war die Welt, ist wieder ein interessanter Roman der Schriftstellerin Louise Erdrich. Sie verwebt humorvoll und kämpferisch die Dramen der Menschen . Die Autorin schreibt großartige Romane, aber manche Personen sind etwas schwerfällig. Ich brauche dann etwas, um in den Roman einzutauchen. Der Schauplatz ist Argu in North Dakota. Der Footballer Gary ist seit einem Unfall, bei dem einige seiner Freunde starben, traumatisiert. Er hat sich in Kismet verliebt und will sie unbedingt heiraten. Kismets Mutter Cristal fährt täglich den Track mit den Zuckerrüben. Diese Person gefällt mir am Besten. Es ist wieder ein gelungener Roman.

  • Jürg K.

    4/5

    13.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Interessantes Buch

    Dieser Roman entfaltet ein vielschichtiges Panorama des amerikanischen Mittleren Westens zur Zeit der Finanzkrise. Die Geschichte kreist um Kismet Poe, eine junge Frau, die sich in einer ländlichen Gemeinde mit einer überstürzten Heiratsanfrage konfrontiert sieht. Gary, Footballstar und Erbe einer Zuckerrübenfarm, will sie heiraten. Doch hinter dieser Verbindung verbergen sich familiäre und gesellschaftliche Spannungen. Bei dieser Geschichte von Louise Erdrich dient die Zuckerrübenindustrie als Symbol für Umweltzerstörung und wirtschaftliche Abhängigkeit. Hervorzuheben sind beim Lesen die elf- und zwölfjährigen Schwestern Gerta und Trudy, die mit kindlichem Chaos und Charme das Geschehen beleben. Ein schrecklicher Unfall am Fluss wird aus der Perspektive eines traumatisierten Jugendlichen erzählt, der dennoch Hoffnung sucht. In dem Roman werden einige relevanten Themen behandelt wie Verantwortung in persönlichen und gesellschaftlichen Beziehungen. Umweltzerstörung und wirtschaftliche Ausbeutung. Familiäre Dynamiken und die Suche nach Selbstbestimmung. Das Lesen ist von Beginn weg interessant und dauert bis zum Schluss. Ein Buch das ich empfehlen kann.

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