Produktbild: Endstation Fichtelgebirge
Band 4

Endstation Fichtelgebirge Kriminalroman

11

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.08.2025

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

20,5/13,6/2,9 cm

Gewicht

367 g

Farbe

Schwarz / Weiß

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7408-2472-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.08.2025

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

20,5/13,6/2,9 cm

Gewicht

367 g

Farbe

Schwarz / Weiß

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7408-2472-3

Herstelleradresse

Emons Verlag
Cäcilienstraße 48
50667 Köln
DE

Email: info@emons-verlag.de

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  • Anja

    5/5

    10.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Schuld & Sühne

    Wenn die meisten Menschen mit ihrem Latein am Ende sind, fängt die Arbeit der Polizei erst an. So auch im Falle des verschwundenen Jungen in Bayreuth. Als dann auch noch ein zweiter Fall hereinkommt, sehnen Herbich und ihr Kollege Breuer Licht am Ende des Tunnels dringend herbei. Denn irgendwie passt so gar nichts zusammen und die Spuren führen in ein Labyrinth aus Fragen. Ich kenne schon einige Emonskrimis aus Franken, auch aus Bayreuth, kannte aber die Werke von Jacqueline Lochmüller noch nicht, so dass dies auch mein erster Band der Reihe ist. Wie üblich hat mich das Setting aber gleich zurückgebracht in die Zeit, in der ich die Orte in der Geschichte so ziemlich täglich vor Augen hatte. Auch wenn ich keinem abraten möchte, zu den Büchern zu greifen, wenn man die Ortschaften nicht kennt, so finde ich es an den Geschichten immer diesen Extrabonus, wenn man nicht nur die Fantasie spielen lassen kann, sondern die Bilder der Autoren real vor Augen hat. Das Buch ist ziemlich herausfordernd gestartet, da man erstmal mit einer ganzen Reihe an Charakteren konfrontiert wurde, ohne deren Rolle im Fall zu kennen. So nach und nach lichtet sich der Nebel, aber die Autorin hat auch zahlreiche Stolpersteine eingebaut, die vermeiden, dass man den Fall zu leicht entschlüsseln kann. Vielleicht wäre ein Whiteboard wie in den Serien hilfreich, bei denen man die Personen und Orte vernetzen kann und bei Bedarf wieder löschen. :D Auch bei recht zügigem Lesen ist es gar nicht so ohne, alle Fakten präsent zu behalten. Ich bin momentan unschlüssig, ob ich lieber mit einem Folgeband weitermachen würde (denn das Ende war echt vielversprechend) oder ob ich lieber zu Band 1 greifen würde, um meine Lücken im Gesamtbild zu füllen. Allerdings würde die Entscheidung aktuell wohl die Tatsache abnehmen, dass es sich hier um den neusten Band handelt und somit nur die Vorgänger erhältlich wären. Ich fand die Komplexität der Geschichte gelungen, aber auch die nicht kriminalistischen Züge im Buch für die Story bereichernd. Für den tieferen Einblick (hab mir sagen lassen, ich hab mich über Dinge gewundert die man so besser verstehen könnte :D) würde sich der Einstieg bei Band 1 lohnen.

  • Eliza

    5/5

    15.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Krimi mit einem interessantem Ende

    Ein Krimi mit einem eher ungewöhnlichen Ende, das mich teilweise sprachlos zurückließ. Die beiden Hauptfiguren Kristina Herbich und Konrad Breuer versuchen, ihr Berufsleben über die privaten Bedürfnisse zu stellen. Beide verbindet die Problematik vieler Ermittlerinnen und Ermittler: Wirklich Zeit für eine Beziehung bleibt bei all dem Stress oft nicht. Kristina wirkt etwas aufgeschlossener als Breuer, der eher in sich gekehrt ist. Doch im Laufe der Ermittlungen taut auch er ein Stück weit auf. Das Setting ist mit leichten, eher dunklen Elementen versehen, da es sich um eine tragische Geschichte handelt. Die vielen verschiedenen Nebenfiguren sind gut gewählt und ausgearbeitet, und ich fieberte bei zweien besonders mit. Besonders gut gefallen hat mir eine Sequenz im ersten Teil der Erzählung, die ich sehr atmosphärisch fand, die ich hier aber nicht spoilern möchte. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und gut lesbar. Die Spannung des Romans baut sich in verschiedenen Passagen stetig auf und entwickelt sich bis zum Ende weiter. Dieses Ende ist überraschend, und ich wäre darauf niemals gekommen. Die Tragik der gesamten Geschichte passt jedoch sehr gut zur Erzählung im Ganzen. Ein gut konstruierter Krimi mit einem schwierigen Thema und einer Tragik, die mich überzeugt hat.

  • haberlei

    aus Wien

    5/5

    25.10.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Des Schicksals verschlungene…

    Des Schicksals verschlungene Wege „Endstation Fichtelgebirge“ von Jacqueline Lochmüller, erschienen 2025, Band 4 der Reihe, ist ein spannender Krimi mit einem komplexen Fall und verblüffenden Wendungen. Auch ohne Kenntnisse der Vorgängerbände kommt man als Neueinsteiger problemlos in die Geschichte hinein und überblickt auch den Personenkreis ohne weiteres. Der Schreibstil liest sich flüssig, ist sehr bildhaft. Die detaillierten und atmosphärischen Beschreibungen vermitteln ein sehr eindrucksvolles und gut nachzuempfindendes Ambiente. Die Spannung lässt nie nach. Einerseits sorgen Cliffhanger am Kapitelende dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen will, andererseits steigern die stetigen Szenen- und Perspektivenwechsel die Dramatik. Der Einstieg wirkt noch etwas unübersichtlich. Nach einem Rückblick auf das Jahr 1988 entwickeln sich in der Gegenwart (die Handlung spielt 2025) mehrere Handlungsstränge parallel. Geschehnisse, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben, die aber so nach und nach KHK Kristina Herbich und ihren Kollegen Konrad Breuer beschäftigen. Ein kleiner Junge verschwindet aus der elterlichen Wohnung. Es gibt Blutspuren. Bei einem Autounfall kommt ein Mann ums Leben, der eine Stichverletzung aufweist. Je mehr sich das Ermittler-Duo mit den Fällen befasst, desto mehr Unerwartetes kommt ans Tageslicht. Als LeserIn verfügt man zwar über einen Wissensvorsprung gegenüber den Ermittlern, man ist ja quasi bei Ereignissen dabei, von denen die Polizei erst viel später erfährt, doch mildert das in keiner Weise die Spannung. Auch wenn ich den einen oder anderen Zusammenhang ahnte, wurde ich immer wieder überrascht, wie diese vielen Handlungsfäden letztlich völlig klar zusammenfanden. Hauptakteure wie Nebenfiguren sind ausgezeichnet charakterisiert. Alle wirken durchaus lebendig und gut vorstellbar. Was Herbich und Breuer anbelangt, so wird zwar ihre Vorgeschichte angerissen, doch noch besser versteht man die beiden, wenn man die Vorgängerbände kennt. Beide sind exzellente Kriminalbeamte, die ihren Beruf mit vollem Einsatz ausüben, was eben zur Folge hat, dass das Privatleben dadurch zu kurz kommt, Partnerschaften zerbrechen. Umso schöner fand ich es, dass Herbich und Breuer vom rein dienstlichen Verhältnis zu einer Art Freundschaft finden. „Endstation Fichtelgebirge“ hat mir ausgezeichnet gefallen. Insbesondere hat mich fasziniert, wie sich diese in sich verschlungen Handlungsstränge letztlich zu einer klaren Linie verknüpft haben. Mir ist auch das Ermittler-Duo sehr sympathisch. Somit freue ich mich nicht nur auf weitere Fälle, sondern gebe auch eine Leseempfehlung mit 5 Sternen ab.

  • Ilses Lesetipps

    aus Wien

    5/5

    25.10.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Des Schicksals verschlungene Wege

    „Endstation Fichtelgebirge“ von Jacqueline Lochmüller, erschienen 2025, Band 4 der Reihe, ist ein spannender Krimi mit einem komplexen Fall und verblüffenden Wendungen. Auch ohne Kenntnisse der Vorgängerbände kommt man als Neueinsteiger problemlos in die Geschichte hinein und überblickt auch den Personenkreis ohne weiteres. Der Schreibstil liest sich flüssig, ist sehr bildhaft. Die detaillierten und atmosphärischen Beschreibungen vermitteln ein sehr eindrucksvolles und gut nachzuempfindendes Ambiente. Die Spannung lässt nie nach. Einerseits sorgen Cliffhanger am Kapitelende dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen will, andererseits steigern die stetigen Szenen- und Perspektivenwechsel die Dramatik. Der Einstieg wirkt noch etwas unübersichtlich. Nach einem Rückblick auf das Jahr 1988 entwickeln sich in der Gegenwart (die Handlung spielt 2025) mehrere Handlungsstränge parallel. Geschehnisse, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben, die aber so nach und nach KHK Kristina Herbich und ihren Kollegen Konrad Breuer beschäftigen. Ein kleiner Junge verschwindet aus der elterlichen Wohnung. Es gibt Blutspuren. Bei einem Autounfall kommt ein Mann ums Leben, der eine Stichverletzung aufweist. Je mehr sich das Ermittler-Duo mit den Fällen befasst, desto mehr Unerwartetes kommt ans Tageslicht. Als LeserIn verfügt man zwar über einen Wissensvorsprung gegenüber den Ermittlern, man ist ja quasi bei Ereignissen dabei, von denen die Polizei erst viel später erfährt, doch mildert das in keiner Weise die Spannung. Auch wenn ich den einen oder anderen Zusammenhang ahnte, wurde ich immer wieder überrascht, wie diese vielen Handlungsfäden letztlich völlig klar zusammenfanden. Hauptakteure wie Nebenfiguren sind ausgezeichnet charakterisiert. Alle wirken durchaus lebendig und gut vorstellbar. Was Herbich und Breuer anbelangt, so wird zwar ihre Vorgeschichte angerissen, doch noch besser versteht man die beiden, wenn man die Vorgängerbände kennt. Beide sind exzellente Kriminalbeamte, die ihren Beruf mit vollem Einsatz ausüben, was eben zur Folge hat, dass das Privatleben dadurch zu kurz kommt, Partnerschaften zerbrechen. Umso schöner fand ich es, dass Herbich und Breuer vom rein dienstlichen Verhältnis zu einer Art Freundschaft finden. „Endstation Fichtelgebirge“ hat mir ausgezeichnet gefallen. Insbesondere hat mich fasziniert, wie sich diese in sich verschlungen Handlungsstränge letztlich zu einer klaren Linie verknüpft haben. Mir ist auch das Ermittler-Duo sehr sympathisch. Somit freue ich mich nicht nur auf weitere Fälle, sondern gebe auch eine Leseempfehlung mit 5 Sternen ab.

  • Christiane

    aus Bremen

    5/5

    23.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Mörderisch spannend, Kriminell gut!

    Ende August 2025 hat die Autorin Jacqueline Lochmüller den Kriminalroman „Endstation Fichtelgebirge“ gemeinsam mit dem Verlag emons: herausgebracht. Die 336 Seiten sind durch ein Cover der Extraklasse eingebunden. Nina Schäfer und Leo Magrelli zeigen hier erneut ihr ganzes Können. Die geöffnete Tür, der gelbe Lichtstrahl und die Wahl der Farbsättigung lenken das Auge des Betrachters auf den Kernpunkt der Geschichte: Das offene Schloss. Der Titel und der Name der Autorin sind gut lesbar. Im Fichtelgebirge verschwindet ein Junge. Es ist der Sohn einer alleinerziehenden Mutter. Die Umstände sind ungewöhnlich, denn in der Wohnung findet sich eine Blutspur. Vom Vater. Doch der ist seit vier Jahren tot. Kurze Zeit danach präsentiert die Autorin eine zweite Leiche. Kommissar Breuer und seine Kollegin Kristina Herbich suchen die Ex-Freundin des Toten, doch sie können sie nicht finden. Und dann setzt sich ein Drama in Gang, das seine Ursache weit in der Vergangenheit hat… Ich lese sehr gerne Kriminalromane aus dem Verlag emons:. Die Autorin Jacqueline Lochmüller kenne ich noch nicht. Da ich gerne neue Autoren kennenlerne, war ich neugierig auf ihre Erzählung. Es hat nur wenige Sätze gedauert, da bin ich tief in die Geschichte versunken. Der Schreibstil lässt sich leicht und locker lesen und ehe ich mich versehe, bin ich nach kurzer Zeit auf Seite 105 gelandet. Gerne hätte ich direkt weitergelesen, doch das lies mein Zeitfenster nicht zu. Und so habe ich die ca. 336 Seiten in 3 Abschnitten gelesen. Zunächst habe ich den Eindruck, dass ich von drei Fällen lese, die nichts miteinander zu tun haben. Während ich darüber nachdenke, warum mir die Autorin diese drei Fälle unabhängig voneinander präsentiert, begreife ich langsam, dass sie im Kern zusammenhängen. Jacqueline Lochmüller macht es uns nicht leicht, ihren Fall zu lösen. Am Ende präsentiert sie eine Auflösung, die mir den Atem raubt, denn nach und nach begreife ich erst das ganze Ausmaß dieses Falls. Alles in allem hat die Jacqueline Lochmüller einen Regionalkrimi aus dem Fichtelgebirge an den Start gebracht, den es sich zu lesen lohnt. Er ist mörderisch spannend, extrem kniffelig und äußerst unterhaltsam. Die Autorin zeigt uns die Auswirkung von mangelnder Aufmerksamkeit in unserer Gesellschaft und welche Folge das Nichtreagieren haben kann. Zum Glück ist das nur eine Geschichte, die der Phantasie einer exzellenten Autorin entsprungen ist. Von mir bekommt sie 5 verdiente Lesesterne und eine Leseempfehlung, während ich schaue, was sie bisher noch so veröffentlicht hat.

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