Produktbild: Diebstahl

Diebstahl Roman. Bestsellerautor und Literaturnobelpreisträger - Abdulrazak Gurnah bewegt die Menschen

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Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

16706

Erscheinungsdatum

10.09.2025

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

3608 KB

Originaltitel

Theft

Übersetzt von

Eva Bonne

Sprache

Deutsch

EAN

9783641333805

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ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Verkaufsrang

16706

Erscheinungsdatum

10.09.2025

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

3608 KB

Originaltitel

Theft

Übersetzt von

Eva Bonne

Sprache

Deutsch

EAN

9783641333805

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Spannend und gut gelesenes Hörbuch

V aus München am 10.04.2026

Bewertungsnummer: 3104604

Bewertet: Hörbuch-Download

Der Roman war eine gelungene Abwechslung von meiner sehr stark auf deutschsprachig geschriebene Literatur fokussierte Lektüre, ich habe die Geschichte von Karim, Fauzia und Badar gerne gehört und fand es spannend, ein Buch zu hören, dessen Handlung in dem für mich so fremden Land Tansania, über das ich bisher nicht viel wusste, zu hören.

Spannend und gut gelesenes Hörbuch

V aus München am 10.04.2026
Bewertungsnummer: 3104604
Bewertet: Hörbuch-Download

Der Roman war eine gelungene Abwechslung von meiner sehr stark auf deutschsprachig geschriebene Literatur fokussierte Lektüre, ich habe die Geschichte von Karim, Fauzia und Badar gerne gehört und fand es spannend, ein Buch zu hören, dessen Handlung in dem für mich so fremden Land Tansania, über das ich bisher nicht viel wusste, zu hören.

„Ich habe gelernt, das Leben zu ertragen.“

drawe aus Landau am 01.02.2026

Bewertungsnummer: 3032483

Bewertet: Hörbuch-Download

Der Autor lebt im Exil in Großbritannien, aber auch in seinem neuen Roman kehrt er in seine alte Heimat Tansania zurück. Er stellt seinem Leser die Geschichte von drei jungen Menschen vor, die in den nachrevolutionären 70er Jahren sich ihr Leben einrichten. Gurnah holt weit aus und stellt auch die Geschichte der Elterngeneration vor, einer Generation, die durch die Revolution gebrochen wurde und mit Bitterkeit ihr Leben betrachtet. Die drei Herkunftsfamilien sind sehr unterschiedlich. Fauzia wächst behütet auf, sie darf studieren und hat eine Familie, die sie jederzeit unterstützt. Karim, ihr Mann, wächst zwar ohne Mutter auf, aber findet Halt bei seinen Großeltern und vor allem seinem Halbbruder. Badar dagegen muss auf Schutz und Geborgenheit einer Familie verzichten. Er wächst als ungeliebtes Pflegekind auf und muss die Schule früh verlassen, um dann in Karims Familie als Diener sein Auskommen zu finden. Er kennt nichts anderes als Demütigungen und Abhängigkeit und lernt seine Herkunft erst später kennen. Ironischerweise ist es ausgerechnet Badar, der seinen Mitmenschen mit Freundlichkeit und Güte begegnet. Gurnah betrachtet alle seine Figuren mit Sympathie. Er verurteilt sie nicht, er erklärt auch nicht ihr Verhalten, und er verzichtet auf jeden moralischen Zeigefinger. Statt dessen erzählt er lediglich ihren Weg und überlässt es dem Leser, sich Erklärungen zurechtzulegen. In diese komplizierte Familiengeschichte hinein verwebt Gurnah nahtlos die koloniale Vergangenheit des Landes. Alte Verhaltensmuster sind nach wie vor mächtig, im privaten wie auch im öffentlichen Leben, aber neuere, westlich orientierte Lebensweisen setzen sich durch. Vor allem ist es der zunehmende Tourismus, der die Bewohner Sansibars untereinander entfremdet. Einerseits spült er viel Geld in die Kassen, andererseits aber sehen die Bewohner die Entwicklung sehr kritisch. „Was wollen diese Leute von uns?... Sie kommen hier an mit ihrer Unmoral und ihrem Geld, mischen sich überall ein und zerstören unser Leben, nur weil sie ihren Spaß haben wollen, und wir bringen es nicht fertig, uns ihrer dreckigen Art und ihrem Geld zu widersetzen. ... Sie kommen hierher und verschlimmern mit ihrer Rücksichtslosigkeit unsere Probleme. Wir haben unsere eigene Art zu leben vergessen.“ Das Hörbuch wird vorgetragen von Richard Barenberg: ein brillanter Sprecher, der unaufgeregt und sinnvoll modulierend den Text zum Leben bringt. Fazit: Ein differenziert angelegter Familienroman um Machtgefälle, um Abhängigkeiten und um Unrecht, aber auch um Güte.

„Ich habe gelernt, das Leben zu ertragen.“

drawe aus Landau am 01.02.2026
Bewertungsnummer: 3032483
Bewertet: Hörbuch-Download

Der Autor lebt im Exil in Großbritannien, aber auch in seinem neuen Roman kehrt er in seine alte Heimat Tansania zurück. Er stellt seinem Leser die Geschichte von drei jungen Menschen vor, die in den nachrevolutionären 70er Jahren sich ihr Leben einrichten. Gurnah holt weit aus und stellt auch die Geschichte der Elterngeneration vor, einer Generation, die durch die Revolution gebrochen wurde und mit Bitterkeit ihr Leben betrachtet. Die drei Herkunftsfamilien sind sehr unterschiedlich. Fauzia wächst behütet auf, sie darf studieren und hat eine Familie, die sie jederzeit unterstützt. Karim, ihr Mann, wächst zwar ohne Mutter auf, aber findet Halt bei seinen Großeltern und vor allem seinem Halbbruder. Badar dagegen muss auf Schutz und Geborgenheit einer Familie verzichten. Er wächst als ungeliebtes Pflegekind auf und muss die Schule früh verlassen, um dann in Karims Familie als Diener sein Auskommen zu finden. Er kennt nichts anderes als Demütigungen und Abhängigkeit und lernt seine Herkunft erst später kennen. Ironischerweise ist es ausgerechnet Badar, der seinen Mitmenschen mit Freundlichkeit und Güte begegnet. Gurnah betrachtet alle seine Figuren mit Sympathie. Er verurteilt sie nicht, er erklärt auch nicht ihr Verhalten, und er verzichtet auf jeden moralischen Zeigefinger. Statt dessen erzählt er lediglich ihren Weg und überlässt es dem Leser, sich Erklärungen zurechtzulegen. In diese komplizierte Familiengeschichte hinein verwebt Gurnah nahtlos die koloniale Vergangenheit des Landes. Alte Verhaltensmuster sind nach wie vor mächtig, im privaten wie auch im öffentlichen Leben, aber neuere, westlich orientierte Lebensweisen setzen sich durch. Vor allem ist es der zunehmende Tourismus, der die Bewohner Sansibars untereinander entfremdet. Einerseits spült er viel Geld in die Kassen, andererseits aber sehen die Bewohner die Entwicklung sehr kritisch. „Was wollen diese Leute von uns?... Sie kommen hier an mit ihrer Unmoral und ihrem Geld, mischen sich überall ein und zerstören unser Leben, nur weil sie ihren Spaß haben wollen, und wir bringen es nicht fertig, uns ihrer dreckigen Art und ihrem Geld zu widersetzen. ... Sie kommen hierher und verschlimmern mit ihrer Rücksichtslosigkeit unsere Probleme. Wir haben unsere eigene Art zu leben vergessen.“ Das Hörbuch wird vorgetragen von Richard Barenberg: ein brillanter Sprecher, der unaufgeregt und sinnvoll modulierend den Text zum Leben bringt. Fazit: Ein differenziert angelegter Familienroman um Machtgefälle, um Abhängigkeiten und um Unrecht, aber auch um Güte.

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Diebstahl

von Abdulrazak Gurnah

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