Produktbild: Sturmschreie
Band 4

Sturmschreie Thriller - Nordisch, packend, topaktuell: Der Bestseller aus Schweden!

9

14,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

2717

Erscheinungsdatum

17.12.2025

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

576 (Printausgabe)

Dateigröße

4757 KB

Originaltitel

Vindguden

Übersetzt von

Leena Flegler

Sprache

Deutsch

EAN

9783641320010

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ePUB

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Verkaufsrang

2717

Erscheinungsdatum

17.12.2025

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

576 (Printausgabe)

Dateigröße

4757 KB

Originaltitel

Vindguden

Übersetzt von

Leena Flegler

Sprache

Deutsch

EAN

9783641320010

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  • Antonia

    aus Schweinfurt

    5/5

    10.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    skandinavisches Setting, eine packende Handlung und vielschichtige Charaktere

    Sturmschreie von Tina N. Martin ist der vierte Band der "Kommissarin Lind ermittelt"-Reihe und damit der Nachfolger von "Gewittermann". Zugegeben hatte ich bisher erst den ersten Teil "Apfelmädchen" gelesen und war sofort von der Autorin positiv überrascht. In Sturmschreie geht es zu Beginn um eine verstümmelte männliche Leiche, die zufällig an einem Fluss entdeckt wird. Schnell stellt sich heraus, dass es sich um einen Geflüchteten aus einem nahegelegenen Abschiebelager handelt, der jedoch bereits eine Aufenthaltsgenehmigung erhalten hatte. An dieser Stelle kommen Kommissarin Idun Lind und ihr Partner Kommissar Calle Brandt ins Spiel. Gemeinsam nehmen sie die Ermittlungen auf, stoßen jedoch immer wieder auf eisernes Schweigen. Viele der Geflüchteten wollen unter keinen Umständen negativ auffallen, weshalb kaum jemand bereit ist, mit der Polizei zu sprechen. Die Ermittler werden häufig abgewiesen und kommen nur langsam voran. Parallel dazu lernen wir Nadira kennen. Sie ist ein Mädchen aus Syrien das auf der Flucht vor dem Krieg ist und schließlich bis nach Schweden gelangt. Ihre Geschichte ist sehr emotional und von zahlreichen Gefahren geprägt. Nadira wird von ihrer Familie getrennt und muss sich alleine durchschlagen. Ein Schicksal, das mich besonders berührt hat und unter die Haut geht. Die Charaktere in Sturmschreie wirken sehr nahbar und realistisch. Sie sind glaubwürdig ausgearbeitet und fügen sich stimmig in die Handlung ein. Auch die Handlung insgesamt hat mir gut gefallen, vor allem durch ihre Realitätsnähe und Aktualität. Die Geschichte ist spannend aufgebaut, auch wenn sich einige Passagen meiner Meinung nach etwas ziehen. Dennoch bleibt das Buch durchgehend unterhaltsam, und besonders die Frage, wie die beiden Handlungsstränge zusammenhängen, sorgt für zusätzliche Spannung. Der Schreibstil von Tina N. Martin ist angenehm und flüssig. Sie schreibt sehr bildhaft und schafft eine dichte, teils bedrückende Atmosphäre. Erzählt wird aus mehreren Perspektiven, was einen tieferen Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt der Figuren ermöglicht, auch wenn ich mir stellenweise noch etwas mehr Tiefe gewünscht hätte. Besonders hervorheben möchte ich die behandelten Themen, die sehr aktuell und dadurch umso eindringlicher sind. Vor allem in Bezug auf Flucht, Krieg und Abschiebung. Das Ende hat mir gut gefallen, da es die Geschichte stimmig abrundet und offene Fragen zufriedenstellend klärt. Abschließend kann ich Sturmschreie bzw. die gesamte Reihe definitiv weiterempfehlen. Wer ein skandinavisches Setting, eine packende Handlung und vielschichtige Charaktere mag, wird hier fündig.

  • angi_molly

    aus Karlsruhe

    5/5

    21.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    wieder ein spannender Thriller

    Meinung: wie ihr wisst, liebe ich skandinavische Thriller und genau deshalb bedeutet mir diese Reihe so viel. Ich begleite sie von Anfang an, und mit jedem neuen Band fühlt es sich an, als würde ich zu alten Bekannten zurückkehren. Am Seeufer nahe dem kleinen Dorf Harads wird ein toter Mann gefunden. Schnell wird klar, dass der Tote ein ehemaliger Bewohner des nahegelegenen Abschiebelagers für Geflüchtete war. Für Kommissarin Idun Lind und Kommissar Calle Brandt beginnt ein Fall, der von Anfang an schwer auf der Seele liegt. Je tiefer sie ermitteln, desto dichter wird das Schweigen um sie herum. Es fühlt sich kalt an, abweisend, bedrückend fast so, als würde sich die ganze Umgebung gegen sie stellen. Parallel dazu begegnen wir Nadira. Ein junges Mädchen aus Syrien, dessen Leben vom Krieg zerrissen wurde. Ihre Flucht ist kein Weg, sondern ein Kampf gegen Angst, gegen Misstrauen, gegen die ständige Unsicherheit, ob sie den nächsten Tag erleben wird. Nadiras Geschichte hat mich tief im Herzen getroffen. Die Trennung von ihrer Familie, diese unendliche Sehnsucht, das Hoffen und gleichzeitige Verzweifeln all das war beim Lesen so spürbar, so schmerzhaft nah. Der Schreibstil ist angenehm ruhig und flüssig, fast sanft und gerade dadurch entfalten die schweren Themen ihre volle Wucht. Die Seiten sind nur so dahin geflogen, während mein Herz immer schwerer wurde. Die verschiedenen Perspektiven verleihen der Geschichte eine enorme Intensität. Jeder Erzählstrang bringt eigene Emotionen mit sich, doch besonders Nadiras Vergangenheit hat sich unauslöschlich in mein Herz eingebrannt. Die Charaktere wirken lebendig, echt und nahbar. Gleichzeitig haben auch die neuen Figuren schnell einen Platz in meinem Herzen gefunden. Ich habe mitgefiebert, mitgerätselt, mir Theorien zurechtgelegt und wollte unbedingt verstehen, wie all diese Schicksale miteinander verwoben sind. Die Spannung war von Anfang bis zum Schluss aufrecht erhalten. Das Ende ist stimmig, rund und fühlt sich ehrlich an. Kein lauter Knall, sondern ein leiser Abschluss

  • Igela

    5/5

    20.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Wieder spannend

    Ein Hundehalter findet am Seeufer, beim Dorf Harads, einen toten Mann. Der Tote wird als ehemaliger Bewohner des nahen Abschiebelagers für Flüchtende identifiziert. Für Kommissarin Idun Lind und Kommissar Calle Brandt ist das dann auch die erste Station der Ermittlungen. Das Leben der Geflüchteten ist hart und sie vermeiden es aufzufallen. So stossen die Ermittler auf eine Mauer des Schweigens. Nadira, eine junge Frau, die aus Syrien flüchtete und bis nach Schweden gelangte, weiss, was es heisst niemandem trauen zu können. "Sturmschreie" ist der vierte Band der von mir geschätzten Reihe aus Schweden. Nach "Apfelmädchen", "Gewittermann" und "Schattenschwester" ist dieser vierte Band nicht weniger spannend als seine Vorgänger. In diesem Buch haben es Ermittlerin Idun Lund und ihr Partner Calle Brandt mit dem Verschwinden von abgewiesenen Asylsuchenden zu tun. Wie auch in den Vorgängern ist die Geschichte rund um die beruflichen Belange in sich abgeschlossen. Privates der Ermittler, das wiederum einen sehr kleinen Teil einnimmt, läuft weiter. Dieser Thriller läuft auf verschiedenen Erzählebenen, die lange Zeit nebeneinander herlaufen und wenig Berührungspunkte haben. Einerseits ist in den Kapiteln "Syrien 2014" der lange Fluchtweg eines syrischen Mädchens beschrieben. Die jugendliche Nadira, die mit ihrem Bruder und den Eltern aus Aleppo flüchtet, kämpft sich am Ende wohl oder übel alleine durch und landet in Schweden. Ihre Flucht, die Trennung der Familie und schlussendlich ihr Schicksal, fand ich den stärksten und einen berührendsten Erzählstrang des Buches. Ich habe mit ihr gehofft und gebangt, auch in dem Wissen, dass das Erzählte leider absolut real ist. In einem zweiten Strang wird die Leiche eines Geflüchteten im Fluss in Harads gefunden. Idun Lund und Calle Brandt ermitteln und entdecken, dass der Mann bis vor kurzem im nahe gelegenen Abschiebelager gelebt hat. Weitere Stränge mit Sebastian, einem jungen Mann mit ASS und Malik, einem Flüchtling aus dem Jemen, komplettieren die Erzählung. Gerade Malik und seine bevorstehende Ausschaffung ging mir ordentlich an die Nieren. Auch wiederum mit dem Wissen, dass dies in der Realität auch so ablaufen kann. Ich war sehr gespannt, wie die einzelnen Erzählstränge zueinanderpassen und wie sie zusammenlaufen werden. Clever gelöst und abscheulich ist die kriminelle Energie, als die Stränge sich miteinander verbinden.

  • Harakiri

    aus Ostalb

    5/5

    14.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Sturmschreie 17.12. Puh, ich…

    Sturmschreie 17.12. Puh, ich bin noch immer atemlos. Das Buch entwickelt ein wahnsinniges Tempo und ich konnte es kaum zur Seite legen. Ein toter Asylant wird am Fluss gefunden. Was anfangs wie ein Routinefall aussieht, entwickelt sich zu etwas ganz Großem. Idun und Calle finden keinen Anhaltspunkt, den Fall zu lösen. Erst als sie einen verdeckten Ermittler in das Flüchtlingsheim einschmuggeln, gerät Bewegung in die Sache. Allerdings ganz anders, als sich Idun und Calle das vorgestellt haben. Martins Schreibweise entwickelt eine düstere und packende Atmosphäre. Die Erzählweise ist direkt und oft hart, vor allem die Szenen in Syrien und der Türkei. Die Handlung spielt auf mehreren Ebenen und beleuchtet die Flüchtlingsdramatik 2015 auf ganz persönliche Weise. Auch die Charaktere sind sehr vielschichtig und tiefgründig. Sei es Sebastian, der immer auf 5 zählt oder Nadira, die glücklich in Syrien aufwächst – mit allen Personen kann man sich gut identifizieren und in sie hineinfühlen. Man bangt mit ihnen mit und hofft nur das Beste für sie. Der Fall ist logisch aufgebaut und der Spannungsbogen ist von Anfang bis Ende hoch. Dass die Handlung teilweise auf einer wahren Begebenheit beruht, macht das Buch noch authentischer und mitreißender. So viel Böses kann man sich gar nicht vorstellen. Fazit: Ein Buch, das Herzklopfen verursacht.

  • Schmökerwelten

    4/5

    18.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Nordisch nüchtern

    „Sturmschreie“ von Tina N. Martin ist einer dieser ganz typischen nordischen Thriller: sehr nüchtern erzählt und eher zurückhaltend, was Emotionen angeht. Damit trifft der Roman leider nicht ganz meinen persönlichen Geschmack. Ich merke einfach, dass ich beim Lesen mehr Gefühl brauche, um mich in die Protagonisten hineinversetzen zu können und mich nicht wie eine Beobachterin von außen zu fühlen. Zu Beginn konnte mich leider keiner der Handlungsstränge so richtig fesseln. Das lag vermutlich auch an dem sachlichen, fast distanzierten Schreibstil, an den ich mich erst einmal gewöhnen musste. Schade fand ich, dass es mir schwerfiel, eine echte Beziehung zu den Charakteren aufzubauen. Mir fehlte hier ein wenig die Tiefe. Gerade für Leser, die neu in die Reihe einsteigen, ist der Zugang nicht ganz leicht, da man über die Figuren, ihre Vergangenheit und ihr Verhältnis zueinander nur recht wenig erfährt. Immer wieder hatte ich das Gefühl, dass mir etwas fehlt – als hätte ich etwas Wichtiges verpasst. Unbestreitbar ist jedoch, dass der Plot sehr interessant und absolut aktuell ist. Und tatsächlich hat mich die Geschichte etwa ab der Mitte doch noch gepackt: Sobald ich mich an den Stil gewöhnt hatte und sich die verschiedenen Handlungsstränge langsam miteinander verknüpften, konnte ich endlich richtig in die Handlung eintauchen und sie genießen. Man sollte definitiv die nordische Art mögen. Von mir gibt es daher vier von fünf Sternen.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (9)

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