Produktbild: Man müsste versuchen, glücklich zu sein

Man müsste versuchen, glücklich zu sein Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

13441

Erscheinungsdatum

01.07.2025

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

400 (Printausgabe)

Dateigröße

3965 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641273842

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Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Verkaufsrang

13441

Erscheinungsdatum

01.07.2025

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

400 (Printausgabe)

Dateigröße

3965 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641273842

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  • Bewertung

    5/5

    03.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    So nah am eigenen Leben

    Julia Holbes Man müsste versuchen glücklich zu sein ist ein feinfühlig erzählter Roman über Erinnerungen, Verlust und die Suche nach Glück. Mit großer Sprachkraft schafft sie es, Alltägliches poetisch zu verdichten und Figuren zum Leben zu erwecken, die einen lange begleiten. Mich hat das Buch besonders bewegt, da ich eigene Erfahrungen in den Geschichten wiedererkenne. Ein intensiver, berührender Roman, der Hoffnung schenkt.

  • Bewertung

    aus Oberursel

    5/5

    11.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Familienreise in die Vergangenheit

    Toller Titel, schönes Cover. Hat mich irgendwie sofort berührt. Es geht um Millie und Flora, zwei Schwestern in ihren 60ern. Die Eltern sind beide tot, seid etwa einem knappen Jahr, und nun geht es endlich darum, das Haus auszuräumen und zu entscheiden, was damit passiert. Millie und Flora haben sich schon ewige Jahre nicht mehr gesehen; Flora, die Ältere, hat sich am Ende um die pflegebedürftigen Eltern gekümmert, Millie war abwesend. Große Zerwürfnisse gab es in dem Sinne nicht, kleinere durchaus, und man hat sich auseinander gelebt, und nun sind die beiden ungleichen Schwestern plötzlich wieder zusammen im Haus der Kindheit. Und müssen sich zusammen raufen. Der Roman ist aus der Ich-Perspektive von Flora geschrieben, und wir begleiten die beiden Schwestern bei ihrer Reise in die Vergangenheit. Bei vielen Gesprächen, die jetzt doch geführt werden. Während die beiden das Haus ausmisten, misten sie auch Erinnerungen aus, und das wird spannend – auch wenn objektiv eigentlich nicht viel passiert. Die Familie respektive die Kindheit der zwei war eher unkonventionell bis dysfunktional; die Eltern eher hippiemässig drauf, es wurde viel gefeiert, den Mädels alle Freiheiten der Welt gelassen, aber das hat auch dazu geführt, dass sie in frühen Jahren viel Verantwortung getragen haben.....und während Millie irgendwann den großen Cut gemacht hat, hat sich Flora bis zum Schluss für die Eltern verantwortlich gefühlt. Und so arbeiten die beiden nun einiges auf, und entschließen sich, noch einmal die Orte aufzusuchen, an denen sie die Eltern noch mal richtig spüren. Mit dem alten R4 der Mutter tuckern sie in die Bretagne zum Boot ihres Vaters, mit dem sie lange Sommer auf dem Fluss herum geschippert sind …. und ich sag mal so, das ist jetzt für uns Leser der Part, wo es recht lustig wird, denn großartige Seefahrerinnen sind weder Flora noch Millie :-) Zurück im Luxemburger Häuschen werden sie noch einmal eine Party feiern, noch einmal ein Sommerfest, so wie Féfé, die Mutter es mit ihren legendären Parties immer tat – und auch das wird noch mal spannend. Es kommen zwar nicht viele Gäste, aber auch der engste Kreis besteht aus leicht exzentrischen Persönlichkeiten, die ahnen lassen, wie exzentrisch die Kindheit der zwei Schwestern gewesen sein muss..... Mein Leseeindruck: hat mich abgeholt. Wunderbar flüssig erzählt. Viele Dialoge, viele Familiendramen und Geschichten. Wie heißt es so schön bei Dostojewski (und das Zitat fällt irgendwo auch in diesem Buch)? Alle unglücklichen Familien sind auf ihre ganz eigene Weise unglücklich. Ja, und alle Familien haben so ihre ganz eigenen speziellen Geschichten. Und diese hier fand ich emotional mitreißend und gut erzählt. Vielleicht, weil mich selbst altersmäßig nicht soviel trennt von den beiden, und sie mir darum auch ein Stück Identifikationspotential liefern. Aber natürlich geht es auch um Geschwisterbeziehungen generell. Um Familienbeziehungen. Was hält dieses Konstrukt zusammen? Ich fand hier eine Menge kluger Gedanken und Denkanstöße, und das war verpackt in einer gut lesbaren Story mit authentischen Charakteren. Hat mir sehr gut gefallen. Und ja: anstatt zu streiten, könnte man einfach mal versuchen, glücklich zu sein :-)

  • wurzel.geschichten

    4/5

    31.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr unaufgeregt, aber nicht langweilig

    Ich freue mich immer sehr, wenn die Protagonistinnen mal in meinem (mittleren) Alter sind. Die Eltern sind alt, die Kinder erwachsen und gehen ihre eigenen Wege. Die Lebenssituation ist einfach eine andere als mit 30. Aber von vorn: zwei ungleiche Schwestern treffen sich im Haus ihrer verstorbenen Eltern, um es auszuräumen, zu verkaufen oder vielleicht doch nicht? Die beiden haben sich jahrelang nicht gesehen. Beide haben erwachsene Kinder, die Ältere hat sich um die Eltern gekümmert, die Jüngere war nicht mal bei den Beerdigungen. Keine gute Basis, um gemeinsamen eine Entscheidung über das Haus treffen zu müssen. In den gemeinsamen Tagen suchen die beiden Schwestern ihre Eltern, begegnen den Schatten ihrer Kindheit, aber auch der Frage was Familie eigentlich verbindet. Das Buch ist herrlich unaufgeregt und dabei allerdings nicht langweilig. Es lebt irgendwie auch von den leisen Tönen. Manchmal kommen die entscheidenden Fragen so nebenbei, dass man aufpassen muss, sie nicht zu überlesen. Es ergibt sich einfach so aus der Geschichte und wirkt so nicht aufgesetzt. Die Charaktere der beiden Schwestern finde ich ganz gut getroffen und durchaus nachvollziehbar, wobei mir die Ältere von beiden etwas näher war, auch weil die Geschichte aus ihrer Perspektive erzählt wird. Dadurch ist die Jüngere etwas fremder. Allerdings bleiben beiden doch weitgehend an der Oberfläche, denn die Punkte, die tiefer gehen könnten, werden nur angerissen. Fazit: ein schönes Buch zum einfach Weglesen an einem Wochenende auf dem Sofa. Keine Aufreger, keine Contentwarnung aus meiner Sicht, kein großer Tiefgang. Für mich was das genau richtig gerade. Wer Aufregung sucht wird hier keine Freude haben, dem wird es zu langweilig sein. Ich hätte gerne 3.5 Sterne vergeben und hab dann aufgerundet. Zum Abschluss: Lieber Penguin-Verlag wir müssen reden. Wenn ihr denn dann schon ein Zitat von Christine Westermann hinten drauf druckt, dann doch bitte eins zu dem Buch und nicht zu einem anderen Buch derselben Autorin. Warum? Wenn es schon ein Zitat sein muss, wäre es doch nett, wenn es sich wenigstens auf das Buch bezöge, das ich in der Hand halte.

  • Schoko_und_Buch

    aus Friedberg

    4/5

    27.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wenn es nur so einfach wäre, Glücklich zu sein

    Das Buch hat alles erfüllt, was mich anspricht: Cover, Titel und Story: Flora hat mit dem Tod ihrer Eltern noch nicht ganz abgeschlossen. In das Elternhaus mag sie nicht zurück aus Angst, von Erinnerungen eingeholt zu werden. Und ihre „blöde Schwester“ Millie glänzt durch Abwesenheit. Zumindest anfangs, denn dann steht sie plötzlich in der Tür. Und gemeinsam setzen sichtbare Erinnerungen wieder zusammen Indonesien begeben sich auf eine Reise, ihre Eltern zu finden. Ein Schlagabtausch an Dialogen, der absolut lesenswert ist. Eine erzählende Schwester mit einer Menge Wut im Bauch und eine Schwester, die ihre Probleme durch Verdrängung meistert. Die Reise der Schwestern zu lesen, fand ich klasse und doch hat mir etwas gefehlt. So toll die Dialoge waren, so treffend die Zitate, hatte ich Mitte des Buches das Gefühl, es geht nicht voran. Mir hat ein wenig die Tiefe gefehlt, das Auseinandersetzen mit der scheinbar problematischen Vergangenheit. Stattdessen hatte ich das Gefühl, einem 60 jährigen Trotzkopf zuzusehen. Dennoch beschäftigt mich das Buch im Nachgang und lässt mich mit der Frage zurück, wie man selbst als Erwachsener mit der Enttäuschung über die eigenen Eltern umgeht. Wie lange „darf“ man enttäuscht sein und motzig und wann ist es an der Zeit loszulassen und Fehler zu akzeptieren? In Summe lesenswert, mit kleinen Schwächen hinsichtlich Längen und Tiefe.

  • Bewertung

    4/5

    24.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Familie

    „Man kann auch tausend Therapien machen, dann weiß man alles, und kann den Albtraum trotzdem nicht beenden, höchstens erklären. Aber was bringt es einem.“ Flora und Millie sind zwei recht ungleiche Schwestern. In ihrer Kindheit wurden sie oft getrennt. Vielleicht kommt es davon. Als sie sich in ihrem Elternhaus zufällig wieder treffen kommen alte alte Geschichten hoch und alte Wunden beginnen wieder zu schmerzen. Die Erinnerungen der Beiden sind oft unterschiedlich. Doch hätten sich beide mehr Liebe und Aufmerksamkeit durch die Eltern gewünscht. Kurzerhand begeben sie sich auf eine Reise in die Bretagne und in ihre eigene Kindheit. Ich bin sehr zwiegespalten bei diesem Roman. Das Thema ist komplett mein Ding. Die Sprache hier ist oft recht bildhaft. Das Boot in der Bretagne, die Fahrt dahin, die Playmobil Pferde. Das alles war ganz wunderbar. Die Protagonisten blieben für mich leider doch recht farblos und oft plätscherte die Geschichte so vor sich hin. Es gab viele Dialoge, viele Erinnerungen und ein paar Familiendramen. Die Kindheit verbrachten die Schwestern eher unkonventionell, die Eltern waren schon sehr mit sich beschäftigt. Erzählt wird nur aus der Perspektive von Flora. Da hätte ich mir auch noch gewünscht die Geschichten und Gedanken aus der Sicht von Millie zu lesen. Insgesamt schon ein lesenswerter Roman mit ein paar Schwächen für mich.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (8)

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