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Die Rheinreise »Einfühlsam und klar – ein kleines historisches Juwel« The Guardian — Roman | »Erschütternd schön und schön gegenwärtig« DIE WELT

41

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.08.2025

Abbildungen

Gebunden in Strukturpapier mit Prägung, farbigem Vorsatzpapier und Lesebändchen

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

20/12,2/2,1 cm

Gewicht

314 g

Farbe

Beige / Kaffee

Auflage

1

Originaltitel

Rhine Journey

Übersetzt von

Werner Löcher-Lawrence

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7558-0047-7

Beschreibung

Rezension

»Ann Schlee ist der Geheimtipp der Saison: ›Die Rheinreise‹ ist traumhaft schön.«
Elmar Krekeler, DIE WELT
»[E]in Lesevergnügen!«
Anja Weigmann, NÜRNBERGER NACHRICHTEN
»[E]rschütternd schön und schön gegenwärtig«
Elmar Krekeler, DIE WELT
»eine […] fesselnde […] Studie viktorianischer Seelennöte«
Oliver Pfohlmann, DER STANDARD
»[Ein] vergessenes Meisterwerk«
Oliver Pfohlmann, SWR LESENSWERT
»[E]benso zart wie psychologisch subtil erzählte Geschichte eines späten Erwachens einer Frau im viktorianischen Zeitalter.«
Ronald Schneider, RHEINISCHE POST
»[V]ergessenes Meisterwerk«
Oliver Pfohlmann, ABENDZEITUNG MÜNCHEN
»Unheimlich lesenswert«
Katrin Schumacher, MDR KULTUR
»Ein atmosphärischer und eindringlicher Roman über Reue, unerfüllte Träume und den Wunsch nach einem selbstbestimmten Leben entgegen gesellschaftlicher Widerstände.«
Nicole Becker, RHEINZEIT
»[Ann Schlees] Meisterwerk von 1980«
Oliver vom Hove, DIE FURCHE
»Hier ist eine literarische Stimme am Werk, die zweifellos eine Entdeckung darstellt.«
Thomas Linden, KÖLNISCHE RUNDSCHAU
»Mit großem Feingefühl«
Ulrich Rüdenauer, MDR KULTUR
»[S]chlank erzählt, sensibel, psychologisch feinsinnig, überaus menschlich.«
Alexander Kluy, BUCHKULTUR
»Ein formidabler Roman, schimmernd, zart und kostbar wie eine Perle.«
Susanne Schramm, GENERAL-ANZEIGER
»Ein formidabler Roman, so schimmernd, zart und kostbar wie eine Perle.«
Susanne Schramm, AACHENER ZEITUNG
»Großartig übersetzt von Werner Löcher-Lawrence, ist dieser Roman einer weiblichen Selbstermächtigung nun endlich auch auf Deutsch zu entdecken!« *
Oliver Pfohlmann, LITERATURKRITIK.DE
»Charmant und liebevoll erzählt«
Rainer Moritz, ODENWÄLDER ECHO
»Gut lesbarer Roman […] ebenso einfühlsam wie psychologisch stimmig die innere Emanzipation einer Frau nach, die über der Dienstbarkeit und dem Engagement für andere sich selbst vergessen hatte.«.
Dr. Roland Schneider, EKZ.BIBLIOTHEKSSERIVCE
»[Die] Wiederentdeckung ist ein Glücksfall. Die reiche Bildsprache, Spannung, Ereignisse und überraschende Wendungen machen das Buch zu einer empfehlenswerten Lektüre.«
Sabine Kaufmann, MUSENBLÄTTER

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.08.2025

Abbildungen

Gebunden in Strukturpapier mit Prägung, farbigem Vorsatzpapier und Lesebändchen

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

20/12,2/2,1 cm

Gewicht

314 g

Farbe

Beige / Kaffee

Auflage

1

Originaltitel

Rhine Journey

Übersetzt von

Werner Löcher-Lawrence

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7558-0047-7

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH
Amsterdamer Strasse 192
50735 Köln
DE

Email: GPSR Kontakt

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  • Frankenfrosch

    5/5

    30.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Innere Revolution

    Ann Schlees 'Rheinreise' ist nicht nur eine bewegend erzählte Geschichte einer späten Selbstfindung. Sie ist sicher auch ein schöner Begleiter für einen kleine Reise. 1851, in Deutschland herrscht nach der Revolution eine angespannte Stimmung, kommen Engländer und Franzosen zur Sommerfrische nach Deutschland. Darunter auch Charlotte, die 20 Jahre als Haushälterin gearbeitet hat und von ihrem gerade verstorbenen Arbeitgeber mit einem guten Erbe bedacht wurde. Charlotte begleitet ihren älteren Bruder, seines Zeichens Reverend, dessen kränkliche Frau und deren 17jährige Tochter. Doch Charlotte ist keine Urlauberin, wie ihre Familie, sie fungiert als Gesellschafterin, Gouvernante, Anstandsdame, Bewunderin, Krankenschwester. Wie selbstverständlich wird von ihr erwartet, dass sie keinerlei Bedürfnisse, Gefühle oder Wünsche hat. Als unverheiratete Frau ist sie unsichtbar oder muss sich nützlich machen. Zu allem Überfluss tritt ein Mann in Erscheinung, der sie frappierend an ihre einzige unglückliche Liebe erinnert. Wirklichkeit und Fantasie beginnen zu verschmelzen. Die Revolution, die in Deutschland noch zu spüren ist, beginnt sich auch in Charlotte zu regen. Es ist ein großes Glück, einmal eine, mit Zweifeln und Schwächen begleitete, Selbstfindung in so einer wundervollen und zeitauthentischen Sprache lesen zu dürfen. Jeder Satz, jedes Wortbild ist so schön, dass man sich darin einkuscheln möchte. Charlottes Träume und Zweifel sind nicht übertrieben, sondern für diese Zeit, nachfühlbar. Die Atmosphäre der Reisenden und der Zeit ist in jedem Satz zu spüren. Ich habe für 2026 eine Städtereise nach Köln gebucht und werde diesen Roman ganz bestimmt meiner Reisebegleiterin als Abendlektüre schenken.

  • Bewertung

    aus Claußnitz

    5/5

    29.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine ledige Frau 1851

    Ein feministischer historischer Roman aus dem Jahr 1851, der die damalige Zeit und gesellschaftliche Situation sehr gut beschreibt. Als englischer Tourist kommt Reverend Charles Morrison mit Frau und Tochter sowie seiner unverheirateten Schwester Charlotte an den Rhein. Begleite die vier auf der wunderbaren Reise. Erfahre über die schmerzhaften Erinnerungen, unerfüllte Träume und unterdrückte Sehnsüchte von Charlotte. Kann sie nach der Reise endlich ein selbstgestimmtes Leben führen? Und kennt sie den mitreisenden Mann, den sie entdeckt, wirklich? Das eindringliche Buch regt zum Nachdenken an und zeigt Charlottes inneren Wandel. Die malerischen Landschaftsbeschreibungen sind prima bildlich dargestellt und machen Lust auf eine eigene Reise.

  • UteL

    aus Claußnitz

    5/5

    29.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein feministischer historische…

    Ein feministischer historischer Roman aus dem Jahr 1851, der die damalige Zeit und gesellschaftliche Situation sehr gut beschreibt. Als englischer Tourist kommt Reverend Charles Morrison mit Frau und Tochter sowie seiner unverheirateten Schwester Charlotte an den Rhein. Begleite die vier auf der wunderbaren Reise. Erfahre über die schmerzhaften Erinnerungen, unerfüllte Träume und unterdrückte Sehnsüchte von Charlotte. Kann sie nach der Reise endlich ein selbst bestimmtes Leben führen? Und kennt sie den mitreisenden Mann, den sie entdeckt, wirklich? Das eindringliche Buch regt zum Nachdenken an und zeigt Charlottes inneren Wandel. Die malerischen Landschaftsbeschreibungen sind prima bildlich dargestellt und machen Lust auf eine eigene Reise.

  • Bewertung

    5/5

    01.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Haptisch und optisch ein Traum, äußerst angenehme malerisch verträumte Lektüre

    Angesprochen vom wunderschönen Aquarell-Cover in Kombination mit einer tollen Schriftart und der im Klappentext erwähnten Handlung in der viktorianischen Zeit habe ich mir eine größtenteils leichte und unterhaltsame Lektüre erhofft. Diese Hoffnung wurde in Teilen erfüllt, da es letztendlich tiefer ging, als von mir erwartet. Dies empfand ich jedoch keinesfalls als negativ. Die zwischenmenschlichen Interaktionen entfalten sich in spannenden Dialogen zwischen Charlotte und ihren Mitreisenden und die landschaftlichen und situativen Beschreibungen laden zum Träumen ein. Das gefällt mir richtig gut: Man begibt sich auf eine doppelte Reise, entlang des Rheins und auch durch das Leben und die Gedanken der Protagonistin Charlotte. Sehr subtil und doch stetig verändert sich Charlotte im Laufe des Romans und gewinnt an neuem Selbstbewusstsein.Dadurch fühlt sich das Buch für mich sehr lebendig an. Dennoch hat es eine gewisse Verklärtheit, was sicherlich am Sprachstil liegt, der der viktorianischen Zeit nachempfunden ist. Zu Beginn gibt es eine historische Anmerkung und am Ende eine Nachbemerkung, das klammert die Geschichte schön rund ein und man klappt es zufrieden zu, nur um erneut das äußerst hübsche Cover zu bestaunen. Das gefällt mir nicht so gut: Ich habe rein gar nichts an dem Buch auszusetzen, es ist für mich durch und durch stimmig. Mir fiel es etwas schwer, ein Beispielzitat auszuwählen, da die Gesamtgeschichte in sich so ein harmonisches Ganzes ist. Dennoch folgt nun ein kleiner Eindruck des Schreibstils von Ann Schlee: „Nach ihrem Gebet lag sie ungeduldig ausgestreckt im Bett und wartete auf den Schlaf. Sie genoss dieses Grenzgebiet zwischen Wachen und Schlafen, wenn die Gedanken, immer noch unter gewisser Kontrolle, einen eigenen Willen zu entwickeln und eigene Wege zu gehen begannen.“ Empfehlen würde ich das Buch allen, die sich vom Cover angesprochen fühlen und eine angenehme Lektüre zu lesen wünschen, die man zum Beispiel noch gut im müden Zustand vor dem Zubettgehen lesen kann. Was andere vielleicht als zu langweilig und nicht packend genug beschreiben würden empfinde ich als sehr angenehm.

  • Lesenausliebe

    5/5

    01.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Haptisch und optisch ein…

    Haptisch und optisch ein Traum, äußerst angenehme malerisch verträumte Lektüre. Angesprochen vom wunderschönen Aquarell-Cover in Kombination mit einer tollen Schriftart und der im Klappentext erwähnten Handlung in der viktorianischen Zeit habe ich mir eine größtenteils leichte und unterhaltsame Lektüre erhofft. Diese Hoffnung wurde in Teilen erfüllt, da es letztendlich tiefer ging, als von mir erwartet. Dies empfand ich jedoch keinesfalls als negativ. Die zwischenmenschlichen Interaktionen entfalten sich in spannenden Dialogen zwischen Charlotte und ihren Mitreisenden und die landschaftlichen und situativen Beschreibungen laden zum Träumen ein. Das gefällt mir richtig gut: Man begibt sich auf eine doppelte Reise, entlang des Rheins und auch durch das Leben und die Gedanken der Protagonistin Charlotte. Sehr subtil und doch stetig verändert sich Charlotte im Laufe des Romans und gewinnt an neuem Selbstbewusstsein.Dadurch fühlt sich das Buch für mich sehr lebendig an. Dennoch hat es eine gewisse Verklärtheit, was sicherlich am Sprachstil liegt, der der viktorianischen Zeit nachempfunden ist. Zu Beginn gibt es eine historische Anmerkung und am Ende eine Nachbemerkung, das klammert die Geschichte schön rund ein und man klappt es zufrieden zu, nur um erneut das äußerst hübsche Cover zu bestaunen. Das gefällt mir nicht so gut: Ich habe rein gar nichts an dem Buch auszusetzen, es ist für mich durch und durch stimmig. Mir fiel es etwas schwer, ein Beispielzitat auszuwählen, da die Gesamtgeschichte in sich so ein harmonisches Ganzes ist. Dennoch folgt nun ein kleiner Eindruck des Schreibstils von Ann Schlee: „Nach ihrem Gebet lag sie ungeduldig ausgestreckt im Bett und wartete auf den Schlaf. Sie genoss dieses Grenzgebiet zwischen Wachen und Schlafen, wenn die Gedanken, immer noch unter gewisser Kontrolle, einen eigenen Willen zu entwickeln und eigene Wege zu gehen begannen.“ Empfehlen würde ich das Buch allen, die sich vom Cover angesprochen fühlen und eine angenehme Lektüre zu lesen wünschen, die man zum Beispiel noch gut im müden Zustand vor dem Zubettgehen lesen kann. Was andere vielleicht als zu langweilig und nicht packend genug beschreiben würden empfinde ich als sehr angenehm.

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