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Produktbild: Alles ganz schlimm

Alles ganz schlimm Roman

17

20,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

28.08.2025

Verlag

Haymon Verlag

Seitenzahl

360 (Printausgabe)

Dateigröße

1970 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783709984758

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Sprachkennzeichnung vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.2
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AAA

Erscheinungsdatum

28.08.2025

Verlag

Haymon Verlag

Seitenzahl

360 (Printausgabe)

Dateigröße

1970 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783709984758

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Wie im Rausch

Desiree Buchwald aus Wanne-Eickel am 02.10.2025

Bewertungsnummer: 2613526

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Susanne dreht sich in ihrem Leben nur um sich selbst und alles ist immer ganz schlimm. Ihre Kindheit ist schwierig, ihr Vater, ihr Bruder, ihre Freundinnen, ihre Beziehungen - alles verlangt zu viel von ihr. Und dann stiehlt die immer lügende Stella auch noch einen Text über eine prägende Zeit Susannes und gibt ihn als ihren aus. Alle glauben Stella, niemand Susanne und plötzlich steht sie allein da. Das bringt das Fass zum überlaufen. „Alles ganz schlimm“ von Julia Pustet ist ein herausfordernder Roman und eine Lektüre, die viel verlangt. Als Erstes volle Konzentration und Aufmerksamkeit. Susannes Leben wird sehr verdichtet geschildert, sodass man regelrecht in einen Rausch gerät. Dabei verliert man sich aber mitnichten in der Sprache, dafür sind die Themen viel zu wichtig und schwerwiegen: Feminismus allem voran, aber auch Freundschaft und Familie; wie Traumata diese Beziehungen beeinflussen und wie sehr sie einen prägen. Susanne als Protagonistin war mir nicht sympathisch, zu sehr kreiste sie um sich selbst. Oft habe ich ihr Verhalten nicht nachvollziehen, doch durchaus ihre Verzweiflung und den Schmerz nachfühlen können, den der Verlust ihrer eigenen Glaubwürdigkeit mit sich brachte. Manches war so schmerzhaft, dass ich in Etappen lesen musste. Aber am meisten beeindruckt hat mich tatsächlich das sprachliche Talent von Julia Pustet. Ihre Direktheit, die Dichte, die präzisen Beobachtungen, die sie in passende Worte kleidet. Da kann man die ein oder andere Länge leicht verzeihen. Nach dem Debüt bin ich gespannt, was noch folgen wird.

Wie im Rausch

Desiree Buchwald aus Wanne-Eickel am 02.10.2025
Bewertungsnummer: 2613526
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Susanne dreht sich in ihrem Leben nur um sich selbst und alles ist immer ganz schlimm. Ihre Kindheit ist schwierig, ihr Vater, ihr Bruder, ihre Freundinnen, ihre Beziehungen - alles verlangt zu viel von ihr. Und dann stiehlt die immer lügende Stella auch noch einen Text über eine prägende Zeit Susannes und gibt ihn als ihren aus. Alle glauben Stella, niemand Susanne und plötzlich steht sie allein da. Das bringt das Fass zum überlaufen. „Alles ganz schlimm“ von Julia Pustet ist ein herausfordernder Roman und eine Lektüre, die viel verlangt. Als Erstes volle Konzentration und Aufmerksamkeit. Susannes Leben wird sehr verdichtet geschildert, sodass man regelrecht in einen Rausch gerät. Dabei verliert man sich aber mitnichten in der Sprache, dafür sind die Themen viel zu wichtig und schwerwiegen: Feminismus allem voran, aber auch Freundschaft und Familie; wie Traumata diese Beziehungen beeinflussen und wie sehr sie einen prägen. Susanne als Protagonistin war mir nicht sympathisch, zu sehr kreiste sie um sich selbst. Oft habe ich ihr Verhalten nicht nachvollziehen, doch durchaus ihre Verzweiflung und den Schmerz nachfühlen können, den der Verlust ihrer eigenen Glaubwürdigkeit mit sich brachte. Manches war so schmerzhaft, dass ich in Etappen lesen musste. Aber am meisten beeindruckt hat mich tatsächlich das sprachliche Talent von Julia Pustet. Ihre Direktheit, die Dichte, die präzisen Beobachtungen, die sie in passende Worte kleidet. Da kann man die ein oder andere Länge leicht verzeihen. Nach dem Debüt bin ich gespannt, was noch folgen wird.

Sehr eindrücklich und schonungslos

Jürg K. am 08.09.2025

Bewertungsnummer: 2589815

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Susanne hat ihre Zwanziger überlebt, sich ein Leben aufgebaut, alles läuft eigentlich ganz gut. Innerlich brodelt es bei ihr aber gewaltig. Die Vergangenheit als Prostituierte, lange verdrängt, wird zum Zentrum eines Textes, den sie als Selbsttherapie schreibt. Eine Freundin stiehlt diesen und als ihren veröffentlicht und sich damit nicht nur ihre Gedanken, sondern auch ihr Trauma aneignet. Es beginnt ein öffentlicher und persönlicher Albtraum, Shitstorms, Verrat, Entfremdung. Die Frage, wem ein Trauma gehört, wird zur existenziellen Bedrohung. Die Suche nach Halt in der Familie entpuppt sich als Rückkehr an den Ursprung des Zerbruchs. Beim Lesen dieses sehr guten Romans wird man schnell in die Geschichte hineinversetzt. Die innere Zerrissenheit der Protagonistin ist spürbar. Die Sprache ist pointiert, manchmal etwas schroff, und dann wieder zärtlich. Man hält manchmal beim Lesen inne, um nachzudenken. Dieser Roman ist geprägt von mutig vielschichtig, Drama, Schmerz, Humor und ein tiefer Blick in die Dynamiken und Zerwürfnisse unserer Zeit. Für mich ein Roman, der nicht nur gelesen, sondern über den man diskutieren sollte. Er ist intensiv und absolut notwendig. Sehr zu empfehlen.

Sehr eindrücklich und schonungslos

Jürg K. am 08.09.2025
Bewertungsnummer: 2589815
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Susanne hat ihre Zwanziger überlebt, sich ein Leben aufgebaut, alles läuft eigentlich ganz gut. Innerlich brodelt es bei ihr aber gewaltig. Die Vergangenheit als Prostituierte, lange verdrängt, wird zum Zentrum eines Textes, den sie als Selbsttherapie schreibt. Eine Freundin stiehlt diesen und als ihren veröffentlicht und sich damit nicht nur ihre Gedanken, sondern auch ihr Trauma aneignet. Es beginnt ein öffentlicher und persönlicher Albtraum, Shitstorms, Verrat, Entfremdung. Die Frage, wem ein Trauma gehört, wird zur existenziellen Bedrohung. Die Suche nach Halt in der Familie entpuppt sich als Rückkehr an den Ursprung des Zerbruchs. Beim Lesen dieses sehr guten Romans wird man schnell in die Geschichte hineinversetzt. Die innere Zerrissenheit der Protagonistin ist spürbar. Die Sprache ist pointiert, manchmal etwas schroff, und dann wieder zärtlich. Man hält manchmal beim Lesen inne, um nachzudenken. Dieser Roman ist geprägt von mutig vielschichtig, Drama, Schmerz, Humor und ein tiefer Blick in die Dynamiken und Zerwürfnisse unserer Zeit. Für mich ein Roman, der nicht nur gelesen, sondern über den man diskutieren sollte. Er ist intensiv und absolut notwendig. Sehr zu empfehlen.

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Alles ganz schlimm

von Julia Pustet

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