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Produktbild: Ich fahr Pakete aus in Peking

Ich fahr Pakete aus in Peking Ein intimer Bericht eines Niedriglohnarbeiters in China

2

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

22706

Erscheinungsdatum

14.10.2025

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

295 (Printausgabe)

Dateigröße

1798 KB

Originaltitel

WO ZAI BEIJING SONG KUAIDI (¿¿¿¿¿¿¿)

Übersetzt von

Monika Li

Sprache

Deutsch

EAN

9783518783801

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • kurze Alternativtexte (z.B. für Abbildungen) vorhanden
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe EPUB Barrierefreiheit 1.0 AA
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

22706

Erscheinungsdatum

14.10.2025

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

295 (Printausgabe)

Dateigröße

1798 KB

Originaltitel

WO ZAI BEIJING SONG KUAIDI (¿¿¿¿¿¿¿)

Übersetzt von

Monika Li

Sprache

Deutsch

EAN

9783518783801

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Interessanter Einblick in das Leben in China

Bewertung aus Freienstein am 10.11.2025

Bewertungsnummer: 2650520

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Buch gibt einen Interessanten Einblick in das Leben in China und in die alltäglichen Herausforderungen bis in kleine Details. Vol Stil her ist es recht nüchtern geschrieben aber durchaus lesenswert.

Interessanter Einblick in das Leben in China

Bewertung aus Freienstein am 10.11.2025
Bewertungsnummer: 2650520
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Buch gibt einen Interessanten Einblick in das Leben in China und in die alltäglichen Herausforderungen bis in kleine Details. Vol Stil her ist es recht nüchtern geschrieben aber durchaus lesenswert.

Hu Anyan gehört zum chinesisch…

VolkerM am 21.12.2025

Bewertungsnummer: 3018216

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Hu Anyan gehört zum chinesischen Prekariat. Ohne Hochschulausbildung steht ihm nur der Hilfsarbeitersektor offen und so beschließt er, zunächst Paketbote in der Hauptstadt zu werden. Aber China ist ein Haifischbecken: Die Großen fressen die Kleinen und Hu ist ein ganz kleiner Fisch, dessen Gutmütigkeit zuerst einmal gründlich ausgenutzt wird: Übergriffige Kunden, die ihn als persönlichen Sklaven betrachten, inkompetente Vorgesetzte, hinterhältige Kollegen. Irgendwann stellt Hu zu seinem eigenen Entsetzen fest, dass er selber auch beginnt, seine Menschlichkeit zu verlieren. Das System erschafft die eigenen Monster. Hu wird in 10 Jahren 20 verschiedene Jobs in vielen Teilen des Landes annehmen: Lagerarbeiter, Fahrradverkäufer, Immobilienverwalter, Bäcker, Schnellimbissbetreiber, und immer wieder Kurierfahrer bei den unterschiedlichsten Firmen. Er wird erfolglos einen Online-Laden für Autodüfte betreiben und sich als Online-Redakteur betätigen. Erst das Schreiben wird ihm letztlich die Freiheit bringen, nach der er sich gesehnt hat und liefert die Erkenntnis, dass „nicht-arbeiten-müssen“ der größte Luxus ist, den man im Leben haben kann. Eine Tasse Tee in der Garküche in einer Seitenstraße trinken, einfach nur dasitzen und die Leute beobachten. Das Hamsterrad verlassen eben. Der Insiderbericht war in China während der Corona-Pandemie ein großer Bucherfolg (obwohl ich sicher bin, dass Hu Anyan am wenigsten davon profitiert hat) und sensibilisierte die Öffentlichkeit besonders für die Nöte des Prekariats, den Menschen, die die Binnenwirtschaft am Laufen halten und dabei kaum mehr als das Nötigste verdienen. Hu Anyan schreibt in kurzen, einfachen Sätzen, wobei er allerdings oft administrative Begriffe benutzt, für die es im Deutschen offenbar keine adäquate Übersetzung gibt, zumindest klingt es im Deutschen oft bürokratisch-holprig. Nicht selten konnte ich Hus Gedankengängen auch logisch nicht folgen, wenn er eine bestimmte Absicht bekundet und sofort anschließend genau das Gegenteil davon tut. Er will sich z. B. nicht mehr ausnutzen lassen und lässt sich unmittelbar darauf von genau dieser Person in völlig vorhersehbarer Weise ausnutzen. Dergleichen passiert dauernd und ich glaube kaum, dass das eine kulturell bedingte chinesische Eigenart ist. Ein weiteres Problem sind die chinesischen Online-Plattformen, die für das Verständnis der Geschichte oft wichtig sind, die man hier in Deutschland aber nicht kennt. Was sind „Taobao“, „Tmall“, „Pinduoduo“, „Paidai123“? Keine Ahnung? Genau, ich auch nicht. Und Hus dramaturgisch unmotivierten Zeit- und Gedankensprüngen sind oft schwer (manchmal auch gar nicht) zu folgen. Die Übersetzung ist mäßig gelungen. Dass sie teilweise auch am Sinn vorbei geht, habe ich geahnt, als idiomatische Redewendungen wie „Hast du schon Reis gegessen?“ wörtlich übersetzt wurden. Im Chinesischen heißt das eigentlich nur: „Wie geht’s?“. Etwas mehr Mühe darf man sich als Übersetzerin schon geben. Das Buch erlaubt den Blick in eine Gesellschaft, in der viele nach oben wollen, es aber kaum jemand schafft. Zumindest Hu Anyan hat seinen Weg gefunden, der ihn zwar nicht reich, aber bis zu einen gewissen Grad frei gemacht hat.

Hu Anyan gehört zum chinesisch…

VolkerM am 21.12.2025
Bewertungsnummer: 3018216
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Hu Anyan gehört zum chinesischen Prekariat. Ohne Hochschulausbildung steht ihm nur der Hilfsarbeitersektor offen und so beschließt er, zunächst Paketbote in der Hauptstadt zu werden. Aber China ist ein Haifischbecken: Die Großen fressen die Kleinen und Hu ist ein ganz kleiner Fisch, dessen Gutmütigkeit zuerst einmal gründlich ausgenutzt wird: Übergriffige Kunden, die ihn als persönlichen Sklaven betrachten, inkompetente Vorgesetzte, hinterhältige Kollegen. Irgendwann stellt Hu zu seinem eigenen Entsetzen fest, dass er selber auch beginnt, seine Menschlichkeit zu verlieren. Das System erschafft die eigenen Monster. Hu wird in 10 Jahren 20 verschiedene Jobs in vielen Teilen des Landes annehmen: Lagerarbeiter, Fahrradverkäufer, Immobilienverwalter, Bäcker, Schnellimbissbetreiber, und immer wieder Kurierfahrer bei den unterschiedlichsten Firmen. Er wird erfolglos einen Online-Laden für Autodüfte betreiben und sich als Online-Redakteur betätigen. Erst das Schreiben wird ihm letztlich die Freiheit bringen, nach der er sich gesehnt hat und liefert die Erkenntnis, dass „nicht-arbeiten-müssen“ der größte Luxus ist, den man im Leben haben kann. Eine Tasse Tee in der Garküche in einer Seitenstraße trinken, einfach nur dasitzen und die Leute beobachten. Das Hamsterrad verlassen eben. Der Insiderbericht war in China während der Corona-Pandemie ein großer Bucherfolg (obwohl ich sicher bin, dass Hu Anyan am wenigsten davon profitiert hat) und sensibilisierte die Öffentlichkeit besonders für die Nöte des Prekariats, den Menschen, die die Binnenwirtschaft am Laufen halten und dabei kaum mehr als das Nötigste verdienen. Hu Anyan schreibt in kurzen, einfachen Sätzen, wobei er allerdings oft administrative Begriffe benutzt, für die es im Deutschen offenbar keine adäquate Übersetzung gibt, zumindest klingt es im Deutschen oft bürokratisch-holprig. Nicht selten konnte ich Hus Gedankengängen auch logisch nicht folgen, wenn er eine bestimmte Absicht bekundet und sofort anschließend genau das Gegenteil davon tut. Er will sich z. B. nicht mehr ausnutzen lassen und lässt sich unmittelbar darauf von genau dieser Person in völlig vorhersehbarer Weise ausnutzen. Dergleichen passiert dauernd und ich glaube kaum, dass das eine kulturell bedingte chinesische Eigenart ist. Ein weiteres Problem sind die chinesischen Online-Plattformen, die für das Verständnis der Geschichte oft wichtig sind, die man hier in Deutschland aber nicht kennt. Was sind „Taobao“, „Tmall“, „Pinduoduo“, „Paidai123“? Keine Ahnung? Genau, ich auch nicht. Und Hus dramaturgisch unmotivierten Zeit- und Gedankensprüngen sind oft schwer (manchmal auch gar nicht) zu folgen. Die Übersetzung ist mäßig gelungen. Dass sie teilweise auch am Sinn vorbei geht, habe ich geahnt, als idiomatische Redewendungen wie „Hast du schon Reis gegessen?“ wörtlich übersetzt wurden. Im Chinesischen heißt das eigentlich nur: „Wie geht’s?“. Etwas mehr Mühe darf man sich als Übersetzerin schon geben. Das Buch erlaubt den Blick in eine Gesellschaft, in der viele nach oben wollen, es aber kaum jemand schafft. Zumindest Hu Anyan hat seinen Weg gefunden, der ihn zwar nicht reich, aber bis zu einen gewissen Grad frei gemacht hat.

Kundinnen und Kunden meinen

Ich fahr Pakete aus in Peking

von Hu AnYan

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Anita Summer

Thalia Eisenstadt

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5/5

Das harte Leben im Niedriglohnsektor

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In seinen Memoiren reflektiert der Autor über seine jahrzehntelangen Erfahrungen als Niedriglohnarbeiter. Er gewährt Einblicke in das Leben Tausender, die ihr Schicksal als Zahnräder in einer Maschinerie teils unethischen Arbeitsbedingungen erdulden. Dabei bietet das Buch sowohl interessante als auch erschreckende Einblicke in eine Arbeitswelt, in der man schnell ersetzt wird, wenn man nicht mehr den Anforderungen genügt, und dabei sukzessive seine Menschlichkeit zu verlieren droht. Im Ton bleibt er sachlich, gepaart mit trockenem Humor. Ein weiterer Augenöffner für die verwöhnte Gesellschaft. Das Werk wurde in mehrere Sprachen übersetzt und ist unter anderem auf Englisch erhältlich.
  • Anita Summer
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5/5

Das harte Leben im Niedriglohnsektor

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In seinen Memoiren reflektiert der Autor über seine jahrzehntelangen Erfahrungen als Niedriglohnarbeiter. Er gewährt Einblicke in das Leben Tausender, die ihr Schicksal als Zahnräder in einer Maschinerie teils unethischen Arbeitsbedingungen erdulden. Dabei bietet das Buch sowohl interessante als auch erschreckende Einblicke in eine Arbeitswelt, in der man schnell ersetzt wird, wenn man nicht mehr den Anforderungen genügt, und dabei sukzessive seine Menschlichkeit zu verlieren droht. Im Ton bleibt er sachlich, gepaart mit trockenem Humor. Ein weiterer Augenöffner für die verwöhnte Gesellschaft. Das Werk wurde in mehrere Sprachen übersetzt und ist unter anderem auf Englisch erhältlich.

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Ich fahr Pakete aus in Peking

von Hu AnYan

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