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Produktbild: Öffnet sich der Himmel

Öffnet sich der Himmel Roman | Würde ich alles riskieren für die Möglichkeit der Liebe?

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

10947

Erscheinungsdatum

22.07.2025

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

240 (Printausgabe)

Dateigröße

1794 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

OPEN, HEAVEN

Sprache

Deutsch

EAN

9783518783429

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ePUB

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Ja

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  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • kurze Alternativtexte (z.B. für Abbildungen) vorhanden
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe EPUB Barrierefreiheit 1.0 AA
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

10947

Erscheinungsdatum

22.07.2025

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

240 (Printausgabe)

Dateigröße

1794 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

OPEN, HEAVEN

Sprache

Deutsch

EAN

9783518783429

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Suche nach Liebe, Freiheit und Selbstbestimmung

buecherboy am 10.02.2026

Bewertungsnummer: 3042319

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Öffnet sich der Himmel ist ein leiser, zugleich intensiver Roman, der die Sehnsucht des Jugendlichen James nach Liebe, Freiheit und Selbstbestimmung eindringlich einfängt. Im Mittelpunkt steht James, der im ländlichen Thornmere feststeckt, gefangen zwischen der Verantwortung für seinen kranken Bruder und der Enge einer Welt, in der er seinen Platz sucht und die aktuell für ihn kein Zuhause ist. Als er dem rebellischen Luke begegnet, verändert sich sein Leben für ein Jahr – ein Jahr voller Sehnsucht, Unsicherheit und der alles verzehrenden Frage, wie weit man für die Möglichkeit der Liebe gehen würde. James hat sich vor als schwul geoutet und erfährt dadurch Ausgrenzung und Einsamkeit. Er fühlt sich nicht zugehörig, weder im Kreis seiner Mitschüler noch in seiner Familie. Während in vielen queeren Romanen das Outing selbst im Zentrum steht, setzt Seán Hewitt genau danach an: Er zeigt in realistischer Weise, wie sich das Leben und die Gefühle Jugendlicher nach ihrem Outing im ländlichen Raum gestalten – zwischen Isolation, Hoffnung und dem verzweifelten Wunsch nach Nähe. Seán Hewitts poetische Sprache trägt die Geschichte und verleiht ihr eine dichte, beinahe berauschende Atmosphäre. Kein Zufall, schließlich wurde Hewitt zunächst durch seine Gedichtbände bekannt und wird deshalb oft mit Ocean Vuong verglichen. Zwischen Naturbildern, Melancholie und Hoffnung gelingt es ihm, die Verletzlichkeit, das Begehren und die innere Zerrissenheit seiner Figuren spürbar zu machen. Besonders eindrucksvoll ist, wie er die Stille des Dorflebens und die Intensität jugendlicher Gefühle ineinanderfließen lässt. Der Roman ist eine berührende Hymne auf das jugendliche Verlangen und die Überwältigung, die es bedeutet, zum ersten Mal zu lieben. Ein melancholisches, poetisches Buch, das nachklingt, lange nachdem man es aus der Hand gelegt hat – und für mich ein ganz persönliches Highlight war, es während meines Dublin-Urlaubs zu lesen.

Suche nach Liebe, Freiheit und Selbstbestimmung

buecherboy am 10.02.2026
Bewertungsnummer: 3042319
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Öffnet sich der Himmel ist ein leiser, zugleich intensiver Roman, der die Sehnsucht des Jugendlichen James nach Liebe, Freiheit und Selbstbestimmung eindringlich einfängt. Im Mittelpunkt steht James, der im ländlichen Thornmere feststeckt, gefangen zwischen der Verantwortung für seinen kranken Bruder und der Enge einer Welt, in der er seinen Platz sucht und die aktuell für ihn kein Zuhause ist. Als er dem rebellischen Luke begegnet, verändert sich sein Leben für ein Jahr – ein Jahr voller Sehnsucht, Unsicherheit und der alles verzehrenden Frage, wie weit man für die Möglichkeit der Liebe gehen würde. James hat sich vor als schwul geoutet und erfährt dadurch Ausgrenzung und Einsamkeit. Er fühlt sich nicht zugehörig, weder im Kreis seiner Mitschüler noch in seiner Familie. Während in vielen queeren Romanen das Outing selbst im Zentrum steht, setzt Seán Hewitt genau danach an: Er zeigt in realistischer Weise, wie sich das Leben und die Gefühle Jugendlicher nach ihrem Outing im ländlichen Raum gestalten – zwischen Isolation, Hoffnung und dem verzweifelten Wunsch nach Nähe. Seán Hewitts poetische Sprache trägt die Geschichte und verleiht ihr eine dichte, beinahe berauschende Atmosphäre. Kein Zufall, schließlich wurde Hewitt zunächst durch seine Gedichtbände bekannt und wird deshalb oft mit Ocean Vuong verglichen. Zwischen Naturbildern, Melancholie und Hoffnung gelingt es ihm, die Verletzlichkeit, das Begehren und die innere Zerrissenheit seiner Figuren spürbar zu machen. Besonders eindrucksvoll ist, wie er die Stille des Dorflebens und die Intensität jugendlicher Gefühle ineinanderfließen lässt. Der Roman ist eine berührende Hymne auf das jugendliche Verlangen und die Überwältigung, die es bedeutet, zum ersten Mal zu lieben. Ein melancholisches, poetisches Buch, das nachklingt, lange nachdem man es aus der Hand gelegt hat – und für mich ein ganz persönliches Highlight war, es während meines Dublin-Urlaubs zu lesen.

Von der Sehnsucht nach Freundschaft und Liebe

Dominik Alexander am 01.11.2025

Bewertungsnummer: 2642038

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Roman "Öffnet sich der Himmel" von Seán Hewitt beschreibt zwar weitestgehend eine Jugend in der Vergangenheit, doch er trifft wohl mehr und mehr den Nerv der Zeit. Die Kommunikation und unser aller Leben verlagert sich immer stärker in unsere mobilen Endgeräte. Endgerät kann man auch in diesem Sinn verstehen: Ende der direkten Kommunikation. Dann gibt es nur noch Mutmaßungen, Vorbehalte und Glauben statt Wissen. Was hat das mit diesem Roman zu tun? Viel geschieht im Roman ja nicht. Dafür sehr viel mehr im Kopf des Protagonisten James, der sich in einen Jungen in der Nachbarschaft verliebt. Mehr oder weniger unfreiwillig und zufällig in der Schule geoutet gilt und fühlt sich James im ländlichen Nordengland als Außenseiter. Er kann seine Gefühle weder kommunizieren noch kanalisieren oder gar ausleben. Er macht das im Verborgenen und haftet sich selbst daher das Etikett des Aussätzigen oder gar Straftäters an. Auch Luke ist ein Einzelgänger und Außenseiter. Dennoch entwickelt sich zwischen James und Luke eine Freundschaft, von der James mehr will, aber Luke gleichzeitig idealisiert. So kann natürlich weder eine echte Freundschaft noch eine Liebe entstehen, zumal James der Überzeugung ist, dass sich Luke von ihm abwenden würde, wenn er ihm sagt, dass er ihn liebt und auch körperlich an ihm interessiert ist. In diesem Roman entsteht vieles im Kopf. Nicht nur in James' Kopf, dessen Gedankengänge wir lesen, sondern auch im Kopf des Lesers. Wie entwickeln sich Freundschaften? Was macht eine Freundschaft aus? Was macht eine Liebe aus? Funktioniert beides auch gemeinsam? Kann man mit jemandem ehrlich befreundet sein, von dem man weiß, dass derjenige in einen selbst verliebt ist? Und vice versa? Eingebettet ist die Romanerzählung in eine Rahmenhandlung, in der der Protagonist als Erwachsener in seinen Heimatort zurückkehrt, um nach Spuren seiner Jugendliebe zu suchen. Fazit: Der Roman ist feinfühlig, tiefgründig, rauh und inspirierend geschrieben. Er regt zumindest mich an, über Freundschaft und Liebe und all ihre Facetten nachzudenken. Und auch darüber, etwas mehr über Gefühle zu reden als nur im Verborgenen über sie nachzudenken.

Von der Sehnsucht nach Freundschaft und Liebe

Dominik Alexander am 01.11.2025
Bewertungsnummer: 2642038
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Roman "Öffnet sich der Himmel" von Seán Hewitt beschreibt zwar weitestgehend eine Jugend in der Vergangenheit, doch er trifft wohl mehr und mehr den Nerv der Zeit. Die Kommunikation und unser aller Leben verlagert sich immer stärker in unsere mobilen Endgeräte. Endgerät kann man auch in diesem Sinn verstehen: Ende der direkten Kommunikation. Dann gibt es nur noch Mutmaßungen, Vorbehalte und Glauben statt Wissen. Was hat das mit diesem Roman zu tun? Viel geschieht im Roman ja nicht. Dafür sehr viel mehr im Kopf des Protagonisten James, der sich in einen Jungen in der Nachbarschaft verliebt. Mehr oder weniger unfreiwillig und zufällig in der Schule geoutet gilt und fühlt sich James im ländlichen Nordengland als Außenseiter. Er kann seine Gefühle weder kommunizieren noch kanalisieren oder gar ausleben. Er macht das im Verborgenen und haftet sich selbst daher das Etikett des Aussätzigen oder gar Straftäters an. Auch Luke ist ein Einzelgänger und Außenseiter. Dennoch entwickelt sich zwischen James und Luke eine Freundschaft, von der James mehr will, aber Luke gleichzeitig idealisiert. So kann natürlich weder eine echte Freundschaft noch eine Liebe entstehen, zumal James der Überzeugung ist, dass sich Luke von ihm abwenden würde, wenn er ihm sagt, dass er ihn liebt und auch körperlich an ihm interessiert ist. In diesem Roman entsteht vieles im Kopf. Nicht nur in James' Kopf, dessen Gedankengänge wir lesen, sondern auch im Kopf des Lesers. Wie entwickeln sich Freundschaften? Was macht eine Freundschaft aus? Was macht eine Liebe aus? Funktioniert beides auch gemeinsam? Kann man mit jemandem ehrlich befreundet sein, von dem man weiß, dass derjenige in einen selbst verliebt ist? Und vice versa? Eingebettet ist die Romanerzählung in eine Rahmenhandlung, in der der Protagonist als Erwachsener in seinen Heimatort zurückkehrt, um nach Spuren seiner Jugendliebe zu suchen. Fazit: Der Roman ist feinfühlig, tiefgründig, rauh und inspirierend geschrieben. Er regt zumindest mich an, über Freundschaft und Liebe und all ihre Facetten nachzudenken. Und auch darüber, etwas mehr über Gefühle zu reden als nur im Verborgenen über sie nachzudenken.

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Öffnet sich der Himmel

von Seán Hewitt

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