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Band 2

Schatten Brüder Eine Familiensaga - Trilogie - Indische Schicksale

3

29,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.03.2025

Verlag

Tredition

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

22,2/14,5/3,2 cm

Gewicht

716 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-384-52265-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.03.2025

Verlag

Tredition

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

22,2/14,5/3,2 cm

Gewicht

716 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-384-52265-8

Herstelleradresse

tredition
Heinz-Beusen-Stieg 5
22926 Ahrensburg
DE

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  • my_own_booklove

    5/5

    31.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tolle Fortsetzung der O´Brien-Familien-Trilogie

    Auch im 2. Band begab ich mich wieder mit Bridget auf die Reise ihrer Geschichte. Dieses Mal durfte ich mehr über den verschollen geglaubten Vater von Amy O´Brien und dessen Sohn und gleichzeitigen Halbbruder von Amy Bodhi Bai erfahren. In diesem Roman geht es hauptsächlich um die Geschichte von Bodhi Bai (Meister der Schatten) und seinen mystischen Orden der Schattenbrüder. Nachdem die Religionswissenschaftlerin Dr. Albioni Bridget aufsucht um mehr über ihre Familiengeschichte zu erfahren, beginnt Bridget weiter in ihrer Geschichte zu recherchieren. Brian ist davon nicht begeistert und nach einem tragischen Schicksalsschlag geht Bridget alleine auf die Suche. Dabei begibt sie sich jedoch in Todesgefahr. Die Geschichte ist so spannend und mit so viel historischem Hintergrund erzählt, dass ich kurze Zeit so darin vertieft war, dass ich an dem Leben der fiktiven Figur Bodhi Bais fast keinen Zweifel mehr hatte. Ich war schon kurz davor zu googlen ob es wirklich parallelen zu ihm mit Mark Twain und Franz Kafka gibt. Bis ich mir wieder ins Gedächtnis rufen musste, dass es sich hier doch um einen "Roman" handelt. Ein Lob an die beiden Autoren, dass sie mich so "einwickeln" konnten, dass die Geschichte für mich fast zur Realität wurde. Außerdem habe ich wieder einiges über die indigenen Stämme und ihre Vertreibung dazu gelernt, was mir ja auch schon im ersten Band sehr gut gefallen hat. Auch dieses Mal konnte ich wieder locker leicht durch die Seiten gleiten und ebenfalls hatte auch dieser Roman wieder alles was ich mir für einen guten historischen Roman wünsche. Aus diesem Grund gibt es für mich auch hier wieder eine ganz klare Leseempfehlung, obwohl ich Euch schon raten würde erst Band 1 zu lesen, damit ihr richtig in den 2. Teil reinstarten könnt. Ich freue mich auf jeden Fall schon auf Band 3.

  • Bewertung

    aus Glauchau

    5/5

    11.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr spannend

    „...Mauritias strahlendes Lächeln mutete an wie die Landung eines Paradiesvogels. Direkt vor Bodhi Bais Augen, glanzvoll und fast so erhaben wie der Ausblick auf die Ewige Stadt...“ Mit diesen Zeilen beginnt ein spannender Roman. Dr. Mauritia Albioni ist im Vatikan für den interreligiösen Dialog zuständig. In Florenz hat sie den Inder Bodhi Bai kennengelernt, der eine Bruderschaft gegründet hat, die sich mit der Vereinigung der Religionen beschäftigt. Das Autorenpaar hat einen abwechslungsreichen und gut recherchierten Roman geschrieben. Es ist der zweite Band einer Reihe. Die Kenntnis des ersten Teils ist von Vorteil, wenn man die Handlung vollständig verstehen will. Die Geschichte beginnt 2022, enthält aber immer wieder Rückblenden in die Vergangenheit. Die kurzen Kapitel und die unterschiedlichen Protagonisten sorgen für eine hohe innere Spannung. Der Schriftstil ist gut ausgearbeitet. Er verbindet historische Ereignisse mit eine Spur Mystik. Dr. Albioni wendet sich an Bridget O‘ Brian. Sie kennt deren Buch und weiß, dass sie nach Spuren ihrer Vorfahren in Indien sucht. Bodhi Bai ist ein Nachfolger von Devon O‘Brian, dem Vater ihrer Vorfahrin Amy. Die Geschichte führt mich nicht nur nach Rom und Irland, sondern auch nach Indien und Amerika. Bridget plant ein nächstes Buch. Doch Ryan, ihr Partner, will davon nichts mehr wissen. Der Beginn des Romans wird geprägt durch die Diskussionen zwischen Dr. Albioni und Bridget. „...Rein wissenschaftlich deuten wir die Ewigkeit als einen Zustand, der über die zeitliche Begrenzung hinausgeht. Es ist die Vorstellung einer Anordnung, in der es keinen Anfang und kein Ende gibt...“ Diese Fragen kommen auf, weil sich Bodhi Bai als unsterblich bezeichnet. Seine Schatten - Chronik enthält angeblich das endgültige Geheimnis. Dr. Albioni ist an dem Buch interessiert. Doch sie weiß, dass sie sich auf ein riskantes Spiel eingelassen hat. Trotzdem stellt sie spannende Fragen. „...War die Unbestimmtheit der Quantenmechanik vielleicht so etwas wie ein Metapher für die unergründliche göttliche Freiheit? Oder noch weiter gedacht, eine verständliche Interpretation für das grenzenlose Handeln Gottes?...“ Das Buch enthält aber nicht nur philosophische Themen, sondern handfeste geschichtliche Fakten. Delon O‘Brian hatte 1838 in Indien eine neue Familie gegründet und dort mit dem Weinanbau begonnen. Das ging lange gut, bis der Monsunregen in einem Jahr ausblieb. Dann erhält Bridget Nachricht aus Amerika. Der amerikanische Journalist Dakota ist ebenfalls einer ihrer Nachfahren. Das Schicksal seiner Mutter Winona gleicht dem vieler Kinder der indigenen Völker Amerikas. „...Sie können sicher sein, dass sie dort, wo wir sie hinbringen, gut versorgt und erzogen wird. Was mir hier eher zweifelhaft erscheint...“ Winona wird aus ihrer intakten Familie herausgerissen und in ein Internat gesteckt. Dort bleibt sie glücklicherweise nicht lange. Die Zwangsadoption war für sie im Moment das kleiner Übel Ein ähnliches Szenarium spielt sich in Indien unter britischer Herrschaft ab. Auch dort werden Kinder aus den Familien genommen und in ein Waisenhaus gesteckt. Die Geschehnisse in den Nähten bleiben der Öffentlichkeit verborgen. Bridget und Dakota beschließen, die Familiengeschichte weiter zu schreiben. Wie ein roter Faden scheint ihnen dabei an vielen Etappen bis in die Gegenwart der 1847 in Indien geborene Bodhi Bai, der Sohn von Devon, zu begegnen. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es ist vielschichtig und lässt dunkle Seiten der Historie lebendig werden.

  • Bewertung

    3/5

    15.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen Mystik und Realität

    Bridget O’Brian ist noch nicht bereit, ihre Familienforschung aufzugeben und freut sich daher umso mehr als die Italienische Religionswissenschaftlerin Dr. Mauritia Albioni auf neue Spuren zu ihrem Vorahnen Devon O’Brian stößt. Gemeinsam tauchen sie in die Geschehnisse rund um den mysteriösen Orden der„Schatten Brüder“ und deren Gründer Bodhi Bai ein. Schon bald merkt Bridget, dass es überraschende Verbindungen zwischen den irischen, indigenen und indischen Wurzeln ihrer Familie gibt. Doch die Suche nach der Wahrheit gestaltet sich weitaus gefährlicher als Bridget jemals hätte erahnen können. Unterstützung erhält sie dabei vom indigenen Aktivisten Dakota, mit dem sie sich langsam dem Kern der Geschichte nähert. Ich muss zugeben, dass dieses Buch mich mit recht gemischten Gefühlen zurückgelassen hat. Ich bin ein großer Fan des Autorenpaars, da es ihnen gelingt spannende, fiktive Geschichten in einen interessanten historischen Kontext zu verpacken. Allerdings war mir die ganze Handlung rund um Bodhi Bai zu esoterisch und mystisch. Keine Sekunde habe ich an seine Unsterblichkeit geglaubt und der Sinn und Zweck hinter seinem Orden blieb für mich unklar. Vieles wirkte eher wie ein Versuch, durch den Einfluss berühmter Persönlichkeiten Bedeutung zu erlangen, statt durch echte Substanz. Vielleicht fehlt mir als Atheistin persönlich der Zugang zur Idee einer Vereinigung der großen Weltreligionen, aber für mich erscheint das weder besonders greifbar noch realistisch. Erst als der indigene Aktivist Dakota die Bildfläche betrifft, nimmt die Geschichte für mich wieder an Spannung und Relevanz zu. Besonders das Thema der Zwangsadoption von Kindern indigener Herkunft hat mich bewegt. Auch wenn mir das Thema grundsätzlich bekannt war, hat es mich in dieser Konstellation dazu gebracht, mich damit auseinanderzusetzen. Außerdem habe ich mich sehr über die zarten Entwicklungen zwischen Amy und Dakota gefreut, da mich Rian und Bridget schon im letzten Teil nicht wirklich für sich gewinnen konnten. Besonders gelungen fand ich das Ende des Romans. Es bringt nicht nur die dringend benötigte Auflösung, sondern rückt auch das Wirken von Bodhi Bai in den richtigen Kontext. Das macht mich hoffnungsvoll und natürlich auch neugierig auf den nächsten Teil der Reihe. Während mich der Beginn der Geschichte und das Leben des Bodhi Bai nicht wirklich überzeugen konnten, hat vor allem die indigene Perspektive der Geschichte mehr Tiefe verliehen und das stimmige Ende konnte mich dann doch wieder für sich gewinnen.

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