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Eden Roman | Sie will dem Alltag in Reykjavík entkommen und findet einen Zufluchtsort in der rauen isländischen Natur

19

26,50 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

7102

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.10.2025

Verlag

Insel

Seitenzahl

251

Maße (L/B/H)

20,5/13/3 cm

Gewicht

380 g

Farbe

Kaffee / Elfenbein

Auflage

4. Auflage

Übersetzt von

Tina Flecken

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-458-64543-6

Beschreibung

Rezension

»[Ein] wahrhaft schillerndes Buch ... Scheinbar mühelos gelingt es [Übersetzerin Tina Flecken], [die] linguistischen Beobachtungen zu vermitteln, ohne viel erklären zu müssen. Die Liebe zur Sprache und die Akribie, die der Umgang mit ihr verdient hat, spiegeln sich in der Übersetzung noch einmal.« ("Frankfurter Rundschau")
»Mit Eden ist der isländischen Schriftstellerin erneut ein formidabler schlanker Roman gelungen, eine nachdenkliche und pfiffige Erzählung darüber, wie Menschen sich gegen den Untergang stemmen.« ("Neue Zürcher Zeitung")
»Als Kartographin der Herzen ist Auður Ava Ólafsdóttir unübertroffen.« ("Sjón")
»Feminin, ironisch, witzig, sinnlich.« ("BuchMarkt")
»Die Autorin Auður Ava Ólafsdóttir verzaubert mit Lebensweisheit und sprachlicher Brillanz.« ("DER SPIEGEL")
»[ Eden ] weiß zu verzaubern.« ("Hörzu")
»[Dieses Buch] hat mir extrem gut gefallen. ... Wunderschön ...« ("#amr_buchklub")
»... so unprätentiös und unkitschig ..., dass es wirklich eine wahre Lesefreude ist.« ("Esquire")
»... ein Roman, der durch seine sprachliche Raffinesse, die feine Beobachtungsgabe und die ungewöhnliche Hauptfigur besticht.« ("rbb")
»Ein hochatmosphärischer Roman ...« ("MDR")

Produktdetails

Verkaufsrang

7102

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.10.2025

Verlag

Insel

Seitenzahl

251

Maße (L/B/H)

20,5/13/3 cm

Gewicht

380 g

Farbe

Kaffee / Elfenbein

Auflage

4. Auflage

Übersetzt von

Tina Flecken

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-458-64543-6

Herstelleradresse

Insel Verlag GmbH
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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Große Liebe für dieses Buch!

Kwinsu aus Salzburg am 21.01.2026

Bewertungsnummer: 3019032

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Alba, Sprachwissenschaftlerin an der Uni in Reykjavík, begegnet einem Haus am Land, mit dem sich ihr Leben ändert. Kurzerhand beschließt sie, es zu kaufen, sie lässt sich ein auf die Dorfgemeinschaft und beginnt langsam ihr Leben zu verändern. Und wir Leser*innen dürften in Ausschnitten dabei sein. Gleich vorweg: Auður Ava Ólafsdóttirs "Eden" ist eines meiner Jahreshighlights aus dem Jahr 2025! Ich liebe das Sprunghaftige an diesem Buch, die vielen Auslassungen, die einen stets überraschen, manchmal auch überrumpeln, die vielen Fragezeichen, die beim Lesen aufkommen, die offensichtliche Verdrängung diverser Tatsachen der Protagonistin, die Übergriffigkeit der Dorfgemeinschaft, die Alba völlig egal zu sein scheint, die Interaktion der Charaktere, die distanziert und gleichzeitig voller Inniglichkeit ist, die Atmosphäre der Landschaft, die in keinem isländischen Buch fehlen darf und das stimmige Ende. Es hat alles, was isländische Literatur ausmacht, es ist ein wenig schräg, teilweise unzugänglich (vor allem wenn man das Land nicht kennt), voller Philosophie, die Figuren sind zutiefst menschlich, schrullig und nachvollziehbar, fügen sich in die karge aber wunderschöne Landschaft, sind mit Tieren verbunden und dann gibt es auch noch dieses Etwas, was nicht zu beschreiben ist. Wenn ich so darüber sinniere, merke ich, dass ich das Buch gleich wieder lesen will und eigentlich auch sonst alles von dieser Autorin. Die Geschichte ist voller schöner Begegnungen, einer ungewöhnlichen Normalität und Selbstverständlichkeit, fein beobachtet und festgehalten. Was nicht unerwähnt bleiben darf, ist der ganz eigene Humor, der immer mitschwingt, vor allem wenn Alba von der Presse immer und immer wieder auf einen Literaten hingewiesen wird, mit dem sie offensichtlich eine spezielle Verbindung hat und dies geflissentlich ignoriert und einfach unkommentiert stehen lässt. Eden ist ein Leseerlebnis, das aufgrund seiner Schrulligkeit und bloßen Besonderheit bestimmt nicht jedem gefällt. Wer aber eine Vorliebe für fein Beobachtetes, Schräges, Schwarzhumoriges und kein Problem mit bewusst eingesetzten Auslassungen hat, sollte dieses Buch unbedingt lesen. Ich muss sagen: ich liebe es!

Große Liebe für dieses Buch!

Kwinsu aus Salzburg am 21.01.2026
Bewertungsnummer: 3019032
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Alba, Sprachwissenschaftlerin an der Uni in Reykjavík, begegnet einem Haus am Land, mit dem sich ihr Leben ändert. Kurzerhand beschließt sie, es zu kaufen, sie lässt sich ein auf die Dorfgemeinschaft und beginnt langsam ihr Leben zu verändern. Und wir Leser*innen dürften in Ausschnitten dabei sein. Gleich vorweg: Auður Ava Ólafsdóttirs "Eden" ist eines meiner Jahreshighlights aus dem Jahr 2025! Ich liebe das Sprunghaftige an diesem Buch, die vielen Auslassungen, die einen stets überraschen, manchmal auch überrumpeln, die vielen Fragezeichen, die beim Lesen aufkommen, die offensichtliche Verdrängung diverser Tatsachen der Protagonistin, die Übergriffigkeit der Dorfgemeinschaft, die Alba völlig egal zu sein scheint, die Interaktion der Charaktere, die distanziert und gleichzeitig voller Inniglichkeit ist, die Atmosphäre der Landschaft, die in keinem isländischen Buch fehlen darf und das stimmige Ende. Es hat alles, was isländische Literatur ausmacht, es ist ein wenig schräg, teilweise unzugänglich (vor allem wenn man das Land nicht kennt), voller Philosophie, die Figuren sind zutiefst menschlich, schrullig und nachvollziehbar, fügen sich in die karge aber wunderschöne Landschaft, sind mit Tieren verbunden und dann gibt es auch noch dieses Etwas, was nicht zu beschreiben ist. Wenn ich so darüber sinniere, merke ich, dass ich das Buch gleich wieder lesen will und eigentlich auch sonst alles von dieser Autorin. Die Geschichte ist voller schöner Begegnungen, einer ungewöhnlichen Normalität und Selbstverständlichkeit, fein beobachtet und festgehalten. Was nicht unerwähnt bleiben darf, ist der ganz eigene Humor, der immer mitschwingt, vor allem wenn Alba von der Presse immer und immer wieder auf einen Literaten hingewiesen wird, mit dem sie offensichtlich eine spezielle Verbindung hat und dies geflissentlich ignoriert und einfach unkommentiert stehen lässt. Eden ist ein Leseerlebnis, das aufgrund seiner Schrulligkeit und bloßen Besonderheit bestimmt nicht jedem gefällt. Wer aber eine Vorliebe für fein Beobachtetes, Schräges, Schwarzhumoriges und kein Problem mit bewusst eingesetzten Auslassungen hat, sollte dieses Buch unbedingt lesen. Ich muss sagen: ich liebe es!

Die Welt von oben sehen

liesmal aus Wilhelmshaven am 10.12.2025

Bewertungsnummer: 2674803

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Audur Ava Ólafsdóttir. Ich beginne mit dem Namen der Autorin, damit ich ihn nicht vergesse, denn ich möchte unbedingt mehr von ihr lesen. Island kenne ich aus Erzählungen und Büchern. Für mich ist es ein faszinierendes Land, rau und weit, still und herzlich. Diese Eindrücke vertiefen sich durch die Protagonistin Alba, eine Sprachwissenschaftlerin, die ihr Leben in Reykjavik hinter sich lässt, um auf einem eigenen Stück Land in einem kleinen Dorf außerhalb der Stadt zu leben. Die Menschen, deren Neugier für mich eher Mitmenschlichkeit bedeutet, kennen den Sinn von Integration. Mir gefällt die Ruhe, die über allem liegt. Vorsichtig versuchen die Dorfbewohner, Alba in ihre Gemeinschaft einzubeziehen. Dadurch sollen auch Flüchtlnge die Chance bekommen, die Sprache zu erlernen. Besonders die Beziehung zwischen Alba und dem Waisenjungen Danyel ist von Warmherzigkeit geprägt. Mir gefällt dieses Buch, das ich nicht in einem Rutsch weglesen kann, sondern dem ich viel Zeit widme. Auf der einen Seite ist es Albas vielleicht berufsbedingte Art, sich immer wieder Gedanken zu machen über einzelne Wörter, das mag ich. Doch auch ihre Liebe zur Natur und ihre Überlegungen zu Menschen, Tieren, Pflanzen in einer Welt ohne Grenzen lassen mich träumen von einer friedlichen Welt. Wunderschön wird die Welt – von oben gesehen – beschrieben. Meine volle Leseempfehlung!

Die Welt von oben sehen

liesmal aus Wilhelmshaven am 10.12.2025
Bewertungsnummer: 2674803
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Audur Ava Ólafsdóttir. Ich beginne mit dem Namen der Autorin, damit ich ihn nicht vergesse, denn ich möchte unbedingt mehr von ihr lesen. Island kenne ich aus Erzählungen und Büchern. Für mich ist es ein faszinierendes Land, rau und weit, still und herzlich. Diese Eindrücke vertiefen sich durch die Protagonistin Alba, eine Sprachwissenschaftlerin, die ihr Leben in Reykjavik hinter sich lässt, um auf einem eigenen Stück Land in einem kleinen Dorf außerhalb der Stadt zu leben. Die Menschen, deren Neugier für mich eher Mitmenschlichkeit bedeutet, kennen den Sinn von Integration. Mir gefällt die Ruhe, die über allem liegt. Vorsichtig versuchen die Dorfbewohner, Alba in ihre Gemeinschaft einzubeziehen. Dadurch sollen auch Flüchtlnge die Chance bekommen, die Sprache zu erlernen. Besonders die Beziehung zwischen Alba und dem Waisenjungen Danyel ist von Warmherzigkeit geprägt. Mir gefällt dieses Buch, das ich nicht in einem Rutsch weglesen kann, sondern dem ich viel Zeit widme. Auf der einen Seite ist es Albas vielleicht berufsbedingte Art, sich immer wieder Gedanken zu machen über einzelne Wörter, das mag ich. Doch auch ihre Liebe zur Natur und ihre Überlegungen zu Menschen, Tieren, Pflanzen in einer Welt ohne Grenzen lassen mich träumen von einer friedlichen Welt. Wunderschön wird die Welt – von oben gesehen – beschrieben. Meine volle Leseempfehlung!

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