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Parade Roman | Über die schmale Grenze zwischen Kunst und Leben

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

42171

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.11.2025

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

171

Maße (L/B/H)

18,8/11,6/1,6 cm

Gewicht

168 g

Farbe

Seidengrau / Ozeanblau

Auflage

1

Übersetzt von

Eva Bonne

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-47520-1

Beschreibung

Rezension

»[Cusk] vollbringt eine Art Wunder. [Es] übertragen sich ein Freiheitsgefühl und eine Stimmung, als wäre man bei gewaltigen Ereginissen dabei gewesen.« ("DIE ZEIT")
»Die beißende Ironie, die in [einigen] Szenen aufblitzt, ist ebenso erfrischend, wie die langen Passagen, in denen Cusk Landschaften beschreibt, lesenswert sind.« ("Der Tagesspiegel")
»[Ein] fesselnder, funkelnder Text.« ("Berliner Zeitung")
» Parade ... ist ein Vexierspiel und noch viel mehr. ... Die Kapitel und Abschnitte sind eine Sammlung von Scherben der Romanform, Cusk hält sie in den Händen, presst sie zusammen zu einem neuen Körper.« ("der Freitag")
»[Ein] fesselnder, funkelnder Text.« ("Frankfurter Rundschau")
»Im faszinierenden aphoristischen Scharfsinn verbirgt der Roman den Reichtum an persönlichen Erfahrungen.« ("WELT AM SONNTAG")
»… mit Parade vollbringt [Cusk] ein brillantes, eindringliches und aufrüttelndes Kunststück.« ("The Guardian")
»Was uns begierig weiterlesen lässt, ist die brutale Genauigkeit ihres Schreibens.« ("The New York Times Book Review")
»Ein Meilenstein in der englischsprachigen Literatur des 21. Jahrhunderts.« ("The Observer")
»Hier kommt das nächste bahnbrechende Werk einer der ganz wichtigen Autorinnen unserer Zeit.« ("The New York Times")

Produktdetails

Verkaufsrang

42171

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.11.2025

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

171

Maße (L/B/H)

18,8/11,6/1,6 cm

Gewicht

168 g

Farbe

Seidengrau / Ozeanblau

Auflage

1

Übersetzt von

Eva Bonne

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-47520-1

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

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  • Literatursprechstunde

    aus Göttingen

    4/5

    08.12.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eins der verrücktesten Bücher, das ich je gelesen habe

    Was habe ich da eigentlich genau gelesen?! Bleibt als Frage bestehen nach der Lektüre meines ersten Rachel Cusk Romans. Denn eine stringente Handlung zieht sich hier nicht durch die Seiten. Was ich mitnehme ist mehr ein Gefühl. Ich habe viel sinniert während des Lesens, habe mich inspiriert gefühlt. Muss aber auch ehrlich eingestehen, dass ich nach den ersten 30 Seiten darüber nachgedacht habe das Buch abzubrechen. Denn ich empfand es als schwer zugänglich und mir war die Prämisse nicht klar, ich war schlichtweg überfordert. Im Endeffekt bin ich jetzt froh durchgezogen zu haben, denn sonst hätte ich diesen wilden, künstlerischen, provokanten Ritt ja nicht zu meinen Leseerfahrungen zählen können. Wenn ich nun an Rachel Cusk und ihr Buch „Parade“ denke, ploppen sofort Gedanken auf, die ich mir während meiner Lektüre gemacht habe. Sie drehen sich um männlich und weiblich codierte Handlungen, Weiblichkeit, Anstößigkeit, patriarchale Gewalt, Beziehungen und vor allem um Kunst, aber noch so vieles mehr. Es ist schwer das Buch in Worte zu fassen, denn es scheint nicht für Leser*innen geschrieben worden zu sein, es ist vielmehr ein Stück Sprachkunst, ein Experiment. Wir haben es hier mit Themenfeldern statt einer Handlung zu tun und Figuren im herkömmlichen Sinne sind auch nicht zu finden, dafür aber der Buchstabe „G“ - der für diverse Künstler*innen steht. Cusk integriert große Fragen der Gegenwart, radikal, sprachlich gewagt. In abstrakter Weise verhandelt sie Themen wie Mutterschaft, das Frau-Sein, aber auch das Verhältnis von Imagination zu Realität. Für wen ist denn das Buch nun geeignet bzw. lesenswert?! Aus meiner Sicht würde ich „Parade“ allen Leser*innen empfehlen, die eine intellektuelle und sprachliche Herausforderung suchen und ein Interesse an Kunst haben. Es ist eher ein Buch für Vielleser*innen, die mal was Neues lesen wollen, abseits von Mainstream und die auch kein Problem damit haben, dass Cusks Buch nicht die klassischen Merkmale eines Romans aufweist. Ich bin ganz unbedarft in das Buch gestartet und mit einer ganz (für mich persönlich) neuartigen Leseerfahrung rausgekommen, die ich definitiv nicht missen möchte, auch wenn ich zu Anfang nichts als Fragezeichen im Kopf hatte. Einfach wow, gerade im Bezug auf die Kunst, die Cusk immer wieder in ihre Zeilen integriert. Definitiv eins der verrücktesten Bücher, das ich je gelesen habe!

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