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Adama Thriller | Eine Geschichte Israels, die so noch nie erzählt wurde | Vom Autor des preisgekrönten Thrillers »Maror« | Deutscher Krimipreis 2025

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.10.2025

Herausgeber

Thomas Wörtche

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

425

Maße (L/B/H)

20,9/13,2/3,8 cm

Gewicht

554 g

Farbe

Wollweiß / Terracotta

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Conny Lösch

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-47516-4

Beschreibung

Rezension

»Ein zeithistorischer Thriller, tabulos und rasend spannend erzählt.« ("wochentaz")
»Atemberaubend aktuell.« ("FOCUS")
»Das Panorama von Adama ist weit. ... Lavie Tidhar erzählt von Menschen, die gehärtet wurden in der Geschichte des Landes, das heute Israel heißt. Nicht alle haben ihre Ideale verloren, doch sie fühlen sich im Recht, ihr ›altes Land‹, Palästina, zurückzuholen. Mit Gewalt. Und er erzählt von den Nachkommen jener ersten Siedler und Siedlerinnen, die von einem anderen Land träumen, einem, das sie nicht permanent verteidigen müssen.« ("Frankfurter Rundschau")
»In Lavie Tidhars Thriller bekommt jeder, was er verdient ‒ ein Roman, den alle israelischen Politiker lesen sollten.« ("The Jewish Chronicle")
»Tidhar ist der Thriller des Jahres gelungen.« ("Rolling Stone")
» Adama regt zum Nachdenken an: ein Roman, in dem sich Opfer- und Gewaltbereitschaft die Waage halten.« ("Die Presse")
»Lavie Tidhar verwebt in Adama Staatsgründungsmythos, Kibbuz-Leben und historische Grauzonen zu einem schonungslosen politischen Roman.« ("der Freitag")
»Ein großer Gesellschaftsroman und zugleich auch noch ein fesselnder Thriller.« ("Deutschlandfunk Kultur")
»Lavie Tidhar hat mit Adama einen imposanten Roman geschrieben, der die komplizierte Gegenwart Israels aus seiner Vergangenheit heraus erklärt.« ("Die Presse")
»Umwerfend.« ("Jury der Krimibestenliste")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.10.2025

Herausgeber

Thomas Wörtche

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

425

Maße (L/B/H)

20,9/13,2/3,8 cm

Gewicht

554 g

Farbe

Wollweiß / Terracotta

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Conny Lösch

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-47516-4

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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Kibbuz Inside

Bewertung (Mitglied der Orell Füssli Book Circle Community) am 02.04.2026

Bewertungsnummer: 3116963

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wow … ein Buch, das lange nachhallt. Und dieses Mal bin ich begeistert, auch wenn der Inhalt wieder sehr bedrückend ist. Eine eindrückliche Geschichte, die immer wieder die Szene wechselt, das Jahr, den Protagonist, die Protagonistin. Und der rote Faden ist in diesem Buch Ruth. Mit ihr als “Herz des Kibbuz” (besser vermag ich es nicht zu beschreiben, als einfach aus der Inhaltsangabe zu zitieren) bekommen wir sehr viel mit, was sich in dieser Gemeinschaft abspielt - und das sind eben nicht nur schöne Dinge. Der Grundgedanke, dass jedem alles gehört, man teilt und nie allein ist, finde ich schön - jedoch gibt es - wie überall - eben auch die dunklen Seiten. Mich hat es sehr beeindruckt, wie so ein Kibbuz funktioniert und entsteht. Und zusätzlich bekommen wir einen Einblick in Israels Geschichte, die Religion und das “Adama”. Auch treffen wir im Buch auf Cohen, den rote Faden in Maror (das ich jetzt sogar nochmals lese, weil ich wissen will, ob sich noch andere Personen im Buch überschneiden). Vielleicht ging ich mit wenig Erwartung an dieses Buch heran, weil ich Maror sprachlich echt anstrengend fand. Und auch wenn sich inhaltlich ebenfalls wieder sehr viel Grauen abzeichnet, fand ich Adama sehr viel flüssiger und spannender geschrieben. Auf jeden Fall bekommt man eine eindrückliche Sicht auf das Kibbuz und auf die Geschichte Israels. Schonungslos ehrlich. Wir wollen nämlich einfach alle nur leben. Nichts für Zartbeseitete, jedoch für mich ein lesenswerter Thriller, der mich sehr positiv überrascht hat. Ich bin gespannt, wann der letzte Teil der “Maror”-Trilogie auf Deutsch übersetzt wird.

Kibbuz Inside

Bewertung (Mitglied der Orell Füssli Book Circle Community) am 02.04.2026
Bewertungsnummer: 3116963
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wow … ein Buch, das lange nachhallt. Und dieses Mal bin ich begeistert, auch wenn der Inhalt wieder sehr bedrückend ist. Eine eindrückliche Geschichte, die immer wieder die Szene wechselt, das Jahr, den Protagonist, die Protagonistin. Und der rote Faden ist in diesem Buch Ruth. Mit ihr als “Herz des Kibbuz” (besser vermag ich es nicht zu beschreiben, als einfach aus der Inhaltsangabe zu zitieren) bekommen wir sehr viel mit, was sich in dieser Gemeinschaft abspielt - und das sind eben nicht nur schöne Dinge. Der Grundgedanke, dass jedem alles gehört, man teilt und nie allein ist, finde ich schön - jedoch gibt es - wie überall - eben auch die dunklen Seiten. Mich hat es sehr beeindruckt, wie so ein Kibbuz funktioniert und entsteht. Und zusätzlich bekommen wir einen Einblick in Israels Geschichte, die Religion und das “Adama”. Auch treffen wir im Buch auf Cohen, den rote Faden in Maror (das ich jetzt sogar nochmals lese, weil ich wissen will, ob sich noch andere Personen im Buch überschneiden). Vielleicht ging ich mit wenig Erwartung an dieses Buch heran, weil ich Maror sprachlich echt anstrengend fand. Und auch wenn sich inhaltlich ebenfalls wieder sehr viel Grauen abzeichnet, fand ich Adama sehr viel flüssiger und spannender geschrieben. Auf jeden Fall bekommt man eine eindrückliche Sicht auf das Kibbuz und auf die Geschichte Israels. Schonungslos ehrlich. Wir wollen nämlich einfach alle nur leben. Nichts für Zartbeseitete, jedoch für mich ein lesenswerter Thriller, der mich sehr positiv überrascht hat. Ich bin gespannt, wann der letzte Teil der “Maror”-Trilogie auf Deutsch übersetzt wird.

Ein Buch mit sehr viel Tiefe und Kraft

Bewertung am 22.02.2026

Bewertungsnummer: 3053831

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit Adama legt Lavie Tidhar einen vielschichtigen Roman vor, der sich nicht eindeutig einordnen lässt – Familiengeschichte, Generationenporträt und politischer Thriller greifen hier ineinander. Schon das Cover ist sehr stilvoll und zugleich kraftvoll gestaltet. Es greift die Thematik von Herkunft, Land und Geschichte visuell auf und stimmt auf die Atmosphäre des Romans ein. Die reduzierte, klare Gestaltung passt sehr gut zum Ton des Buches und macht neugierig auf die Geschichte dahinter. Der Einstieg verlangt etwas Geduld. Die Zeitsprünge und Perspektivwechsel machen es nicht ganz leicht, sofort in die Geschichte hineinzufinden. Doch je weiter man liest, desto klarer fügen sich die einzelnen Fäden zusammen. Aus den Fragmenten entsteht das Bild einer Familie, deren Schicksal eng mit der Entstehung und Entwicklung Israels verwoben ist. Private Hoffnungen, Ideale und Enttäuschungen stehen dabei immer im Spannungsfeld historischer Umbrüche. Besonders beeindruckt hat mich die nüchterne, beinahe sachliche Sprache. Tidhar verzichtet auf Pathos und große Emotionen – gerade dadurch entfaltet der Roman eine starke Wirkung. Gewalt, politische Konflikte und persönliche Verluste werden ungeschönt geschildert. Das wirkt stellenweise hart, aber auch ehrlich. Einige Szenen haben mich dabei wirklich betroffen gemacht und mich berührt, gerade weil sie so klar und direkt erzählt sind. „Adama“ ist kein Buch, das man nebenbei liest. Es fordert Aufmerksamkeit und Bereitschaft, sich auf komplexe Zusammenhänge einzulassen. Gleichzeitig ist es hochaktuell, weil es Fragen nach Identität, Herkunft und politischer Verantwortung aufwirft, die bis in die Gegenwart reichen. Ein anspruchsvoller, vielschichtiger Roman, der nachhallt – auch wenn man ein wenig braucht, um ganz in ihm anzukommen.

Ein Buch mit sehr viel Tiefe und Kraft

Bewertung am 22.02.2026
Bewertungsnummer: 3053831
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit Adama legt Lavie Tidhar einen vielschichtigen Roman vor, der sich nicht eindeutig einordnen lässt – Familiengeschichte, Generationenporträt und politischer Thriller greifen hier ineinander. Schon das Cover ist sehr stilvoll und zugleich kraftvoll gestaltet. Es greift die Thematik von Herkunft, Land und Geschichte visuell auf und stimmt auf die Atmosphäre des Romans ein. Die reduzierte, klare Gestaltung passt sehr gut zum Ton des Buches und macht neugierig auf die Geschichte dahinter. Der Einstieg verlangt etwas Geduld. Die Zeitsprünge und Perspektivwechsel machen es nicht ganz leicht, sofort in die Geschichte hineinzufinden. Doch je weiter man liest, desto klarer fügen sich die einzelnen Fäden zusammen. Aus den Fragmenten entsteht das Bild einer Familie, deren Schicksal eng mit der Entstehung und Entwicklung Israels verwoben ist. Private Hoffnungen, Ideale und Enttäuschungen stehen dabei immer im Spannungsfeld historischer Umbrüche. Besonders beeindruckt hat mich die nüchterne, beinahe sachliche Sprache. Tidhar verzichtet auf Pathos und große Emotionen – gerade dadurch entfaltet der Roman eine starke Wirkung. Gewalt, politische Konflikte und persönliche Verluste werden ungeschönt geschildert. Das wirkt stellenweise hart, aber auch ehrlich. Einige Szenen haben mich dabei wirklich betroffen gemacht und mich berührt, gerade weil sie so klar und direkt erzählt sind. „Adama“ ist kein Buch, das man nebenbei liest. Es fordert Aufmerksamkeit und Bereitschaft, sich auf komplexe Zusammenhänge einzulassen. Gleichzeitig ist es hochaktuell, weil es Fragen nach Identität, Herkunft und politischer Verantwortung aufwirft, die bis in die Gegenwart reichen. Ein anspruchsvoller, vielschichtiger Roman, der nachhallt – auch wenn man ein wenig braucht, um ganz in ihm anzukommen.

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