Rilke als Gärtner Mit zahlreichen Pflanzenfunden aus Rainer Maira Rilkes Notizbüchern
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
17.09.2025
Abbildungen
50, mit zahlreichen Abbildungen
Verlag
InselSeitenzahl
110
Maße (L/B/H)
18,4/12,2/1,3 cm
Gewicht
208 g
Farbe
Messing / Marine
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-458-19554-2
Die erste Einführung in Rilkes Pflanzen- und Blumenkosmos mit vielen bisher unbekannten Texten und Bildern
Es ist »die Liebe […,] die Blumen zwischen die Seiten« der Bücher legt, schrieb Rilke Ende November 1904 seiner Ersatzmutter, der berühmten schwedischen Pädagogin Ellen Key, und betonte weiter, dass diese »immer an dieser Stelle bleiben sollen«. Zeitlebens verzierte er seine Bücher mit solchen Zeichen der Liebe, bedichtete Blumen, die ihm als Lebens- und Liebeszeichen galten, entwickelte, pflegte und nutzte seinen eigenen Garten in Schloss Muzot, seinem letzten Lebens- und Arbeitsort. Rilkes Auseinandersetzung mit der Pflanzenwelt zeigt ihn als Gärtner im doppelten Sinne: Als botanisierenden Autor und als tatsächlichen Gärtner – als Pflanzensammler, Blumeneinkäufer, botanisch informierten Naturbeobachter und, nach Verfertigung seines großen Spätwerks, als tätigen Gärtner. Der 2022 durch das Deutsche Literaturarchiv Marbach erworbene private Nachlass Rilkes bezeugt erstmals umfassend die Blumen- und Naturbegeisterung des Autors, kenntnisreich kommentiert von Sandra Richter, Autorin der großen Rilke-Biographie im Insel Verlag, und Anna Kinder.
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