Produktbild: Die letzte Fahrt des Zaren
Artikelbild von Die letzte Fahrt des Zaren
Jörg Baberowski

1. Die letzte Fahrt des Zaren

Die letzte Fahrt des Zaren Als das alte Russland unterging

Gesprochen von
9
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Omid-Paul Eftekhari

Spieldauer

12 Stunden und 15 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

20.03.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

18

Verlag

C.H. Beck

Sprache

Deutsch

EAN

9783406838422

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Omid-Paul Eftekhari

Spieldauer

12 Stunden und 15 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

20.03.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

18

Verlag

C.H. Beck

Sprache

Deutsch

EAN

9783406838422

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  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    26.04.2025

    eBook (PDF)

    Schicksalswoche

    Eindrücklich erweckt Jörg Baberowski die letzte Woche des Zarenreichs bzw. die ersten Tage der im Entstehen begriffenen Sowjetunion zum Leben. Das Buch ist ein Lehrbeispiel was verantwortungs- und pflichtbewusste Führung heisst und was geschehen kann, wenn man diese Tugenden nicht lebt. Insofern ist das Buch auch ein Appell und zwar nicht nur an die “Mächtigen”, sondern an alle Bürgerinnen und Bürger, sich um ihren Staat, ihre Gesellschaft zu kümmern und negativen Entwicklungen nicht tatenlos zuzusehen, in dem Glauben “irgendwer wird das ja dann schon lösen”, womit es als Mahnmal auch perfekt in unsere Zeit, in der Europa zunehmend isoliert dasteht, passt. Von mir daher eine ganz klare Lektüreempfehlung!

  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    26.04.2025

    eBook (PDF)

    Zerfall eines Reiches und die Tragik einer untergehenden Familie

    In „Die letzte Fahrt des Zaren“ nimmt uns Jörg Baberowski mit auf eine Reise in das Russland der letzten Zarenjahre – ein Land im Zerfall, in dem sich Ohnmacht, Gewalt und historische Umbrüche zu einem düsteren Panorama verdichten. Und mittendrin: Zar Nikolaus II. und seine Familie – ein Herrscherhaus, das mehr von der Vergangenheit als von der Realität lebte. Was Baberowski in diesem Buch gelingt, ist aussergewöhnlich: Er schildert die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen mit historischer Präzision, verliert dabei aber nie den Blick für das Persönliche. Der Leser wird nicht nur Zeuge eines Regimes, das sich selbst nicht mehr versteht – sondern auch einer Familie, die mit der Welt um sie herum zunehmend fremdelt. Zar Nikolaus II. erscheint in diesem Werk nicht als Tyrann, sondern als tragische Figur: überfordert, zurückhaltend, ein Mann mit festen moralischen Überzeugungen, aber ohne politisches Gespür. Seine Unfähigkeit zu handeln, sein Festhalten an alten Strukturen und seine Gleichgültigkeit gegenüber dem Leid seiner Bevölkerung wirken nicht böse, sondern erschreckend menschlich – und gerade dadurch tief verstörend. Auch die Zarin Alexandra und die Kinder werden nicht zur blossen Randnotiz. Baberowski beschreibt ihre Ängste, ihre Isoliertheit und ihre zunehmende Weltfremdheit mit leiser, aber eindringlicher Sprache. Besonders nahe geht die Darstellung der letzten gemeinsamen Reise der Familie – nicht nur geografisch, sondern auch symbolisch: Es ist eine Fahrt ins Ungewisse, die mit jeder Seite bedrückender wird. Der Stil Baberowskis ist nüchtern, fast kühl – aber gerade das macht die Lektüre so eindrucksvoll. Ohne Pathos, ohne überflüssige Ausschmückung zeigt er, wie ein ganzes Imperium zerbricht. Und wie Menschen, die diesen Zerfall eigentlich hätten aufhalten sollen, darin fast still verschwinden. „Die letzte Fahrt des Zaren“ ist kein Roman – und trotzdem liest sich das Buch stellenweise wie eine Tragödie. Wer sich für Geschichte interessiert und verstehen will, wie Staatsversagen, soziale Unruhen und persönliche Schwächen zusammenwirken können, findet hier eine kluge, beklemmende und sehr lesenswerte Analyse. Fazit: Ein eindringliches, erschütterndes Buch, das die letzten Monate des Zarenreichs nicht nur als politischen Umbruch, sondern auch als menschliches Drama erzählt. Baberowski gelingt es, Distanz zu wahren und dennoch nah an seinen Figuren zu bleiben. Eine klare Empfehlung für alle, die Geschichte nicht nur verstehen, sondern auch fühlen wollen.

  • Bewertung

    5/5

    04.04.2025

    eBook (ePUB)

    ein toller hist. Roman

    Das ist ein Buch, das die Hintergründe der Oktoberrevolution beleuchtet. Es ist interressant das zu lesen. Man hat ja immer nur Bruchstücke darüber gehört Eine tragische Persönlichkeit war der Zar, er wollte oder hatte wohl kaum Wissen über die Zustände und die Politik in seinem Land. Die Zeichen der Zeit hat er nicht, oder konnte er nicht erkennen. Sonst hätte er doch wohl anders oder überhaupt reagiert.. Im Nachhinein tut er mir irgendwie leid. Das Buch hat mir auf jeden Fall einen Menge Wissen gebracht

  • Bewertung

    4/5

    12.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannend

    Februar 1917: in Russland überschlagen sich die Ereignisse. Auf den Straßen gibt es Proteste, die ein immer größeres Ausmaß annehmen. In den Geschäften gibt es nicht mehr viel zu kaufen, Menschen verhungern. Die Oberschicht lebt ihr ganz normales, luxuriöses Leben weiter, als ob nichts ist. Immer mehr Menschen protestieren, plündern Läden, rotten sich immer mehr zusammen. Irgendwann verlässt der Zar dann doch die Hauptstadt und wird nie wieder zurückkehren. Das Herrschaft des Zaren in Russland fand ich immer schon interessant. Noch dazu diese Revolution, sehr spannend. Das Buch liest sich manchmal fast schon wie ein Roman. Ganz toll und spannend erzählt. Hauptsächlich geht es um die letzte Woche im Zarenreich. Die Gründe des Scheiterns wurden ordentlich reflektiert und analysiert. Meistens gibt es dafür ja auch mehrere Faktoren und ungünstige Zufälle. Manche Ausführungen waren sehr detailreich und es gab sehr viele Namen, die ich meistens erstmal nachschauen musste. Das machte das Lesen manchmal etwas anstrengender. Es ist aber auch kein gemütliches Buch für zwischendurch, sondern eine inhaltlich sehr anspruchsvolle Lektüre. Insgesamt ein beeindruckendes Werk, spannend geschrieben und ganz viel Inhalt. Für alle Geschichts- und Russland Interessierten ein sehr lohnenswertes Buch.

  • Bewertung

    4/5

    14.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    schon Tolstoi sagte einmal...

    Jörg Baberowski berichtet in Skizzen von den letzten Tagen der berühmten Febuarrevolution 1917 in Russland- beginnend mit einem Zaren, der praktisch handlungsunfähig ist bishin zum Schuss der das Zarenreich Russlands beendet. Baberwoski ist dabei nicht nur methodisch und detailliert vorgegangen sondern schafft es auch den Leser unabhängig von seinem Vorwissen mitzunehmen. Schon Tolstai sagte uns, dass nciht unsere Pläne sondern unsere individuellen Entscheidungen unsere Geschichte schreiben- das wird anhand der Historie rund um den Sturz und Fall des Zarenreiches mehr als deutlich.

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