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Produktbild: The Gospel After Christendom

The Gospel After Christendom An Introduction to Cultural Apologetics

1

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.09.2025

Herausgeber

Collin Hansen + weitere

Verlag

Harper Collins (US)

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

23/15,3/1,8 cm

Gewicht

414 g

Sprache

Englisch

ISBN

978-0-310-17547-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.09.2025

Herausgeber

Verlag

Harper Collins (US)

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

23/15,3/1,8 cm

Gewicht

414 g

Sprache

Englisch

ISBN

978-0-310-17547-6

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

Email: gpsr@libri.de

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Wenn die Sinnfrage wieder auftaucht.

Marcus Hübner aus Marburg am 05.02.2026

Bewertungsnummer: 3036986

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wie ich das Buch fand: Viele meiner Freunde finden das Christentum nicht mehr uninteressant. Sie finden es gefährlich. Wie kann ich dann aber über meinen Glauben reden und die Gnade Gottes als realistische Option präsentieren? Dieses Buch beschäftigt sich einleitend mit einem möglichen Ansatz, dies zu tun: Kulturapologetik. Wie kann ich den Glauben verteidigen und dabei die Sprache, Mythen, Sehnsüchte und Ängste meiner eigenen Kultur nutzen? Dabei geht es von einem sehr speziellen Christentum aus – US-amerikanisch, evangelikal, reformiert und kultursensibel nach der Art Tim Kellers. Das nach ihm benannte Forschungs- und Publikationszentrum bei der Organisation The Gospel Coalition ist Herausgeber des Werkes! Für mich war das Buch trotzdem sehr erfrischend in seiner Kürze, lesbaren Prosa und einigen Gedanken, die deutlich über ein Einführungswerk hinausgehen. Was ich gelernt habe: Mittlerweile scheint der koreanisch-deutsche Philosoph Byung-Chul Han als philosophischer Impulsgeber Charles Taylor den Rang abzulaufen, wenn er das nicht schon komplett getan hat. Vor allem sein Werk Die Krise der Narration hat dieses vorliegende Buch entscheidend geprägt. Mich fasziniert das, weil ich mich mit Hans Werk bis jetzt so gut wie noch gar nicht beschäftigt habe. Gleichzeitig merke ich, dass mir seine Themen inzwischen immer wieder begegnen. Gerade seine Ansätze der Ästhetik sind mir auch schon bei Johannes Hartlprivat aufgefallen. Wir erleben einen neuen Aufwind der Sinnfrage in unserer Zeit. Und diese bringt auch artverwandte Fragen mit sich: Was ist das Wahre? Das Schöne? Das Gute? Welche Erzählungen und Mythen stiften mir Sinn? Muss ich diese selber erfinden? Und wo hat mich mein Aufwachsen eigentlich solcher, sinnstiftender Erzählungen beraubt? Gerade da scheint mir Hans Werk einen bedeutenden Fundus zu bieten. Und noch ein eher übergeordneter Gedanke: als Christ bin ich immer gleichzeitig ein Kind meiner Kultur und eine prophetische Stimme, die meine eigene Kultur zur Räson ruft. Oder zumindest sollte ich das sein. Nur wann ist welcher Teil meines Zeugnisses dran? Und wo kommt beides zusammen? Von diesem Buch her gedacht ist die *lebensspendende* Gnade Gottes der bedeutsamste magnetische Punkt für das Reich Gottes in meiner Kultur. Also ein natürlicher, intuitiv hängenbleibender Anknüpfungspunkt. Nur – wie finde ich diese lebensspendende Gnade? Gibt es doch so einige falsche Versprechen um uns herum: nicht alles, was Leben verheißt, macht die Existenz vitaler. Und nicht alles, was anstrengend ist, mindert die Lebensqualität. Um eine gesunde Entscheidung treffen zu können, wann welcher Teil meines Zeugnisses dran ist, muss ich meine Kultur kennen. Und die Gnade Gottes als Lebensspender in meinem Leben noch besser. Was mir gefehlt hat: Was dem Buch definitiv fehlt, ist eine gute Waage zwischen theoretischer Reflektion und praktischer Anwendung. Manche Artikel sind wahnsinnig theoretisch, aber es findet sich keine Übertragung in die Lebensrealität der Lesenden darin. Andere Artikel beschreiben fiktive Dialoge. Dieses Wechselspiel kann ermüdend werden

Wenn die Sinnfrage wieder auftaucht.

Marcus Hübner aus Marburg am 05.02.2026
Bewertungsnummer: 3036986
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wie ich das Buch fand: Viele meiner Freunde finden das Christentum nicht mehr uninteressant. Sie finden es gefährlich. Wie kann ich dann aber über meinen Glauben reden und die Gnade Gottes als realistische Option präsentieren? Dieses Buch beschäftigt sich einleitend mit einem möglichen Ansatz, dies zu tun: Kulturapologetik. Wie kann ich den Glauben verteidigen und dabei die Sprache, Mythen, Sehnsüchte und Ängste meiner eigenen Kultur nutzen? Dabei geht es von einem sehr speziellen Christentum aus – US-amerikanisch, evangelikal, reformiert und kultursensibel nach der Art Tim Kellers. Das nach ihm benannte Forschungs- und Publikationszentrum bei der Organisation The Gospel Coalition ist Herausgeber des Werkes! Für mich war das Buch trotzdem sehr erfrischend in seiner Kürze, lesbaren Prosa und einigen Gedanken, die deutlich über ein Einführungswerk hinausgehen. Was ich gelernt habe: Mittlerweile scheint der koreanisch-deutsche Philosoph Byung-Chul Han als philosophischer Impulsgeber Charles Taylor den Rang abzulaufen, wenn er das nicht schon komplett getan hat. Vor allem sein Werk Die Krise der Narration hat dieses vorliegende Buch entscheidend geprägt. Mich fasziniert das, weil ich mich mit Hans Werk bis jetzt so gut wie noch gar nicht beschäftigt habe. Gleichzeitig merke ich, dass mir seine Themen inzwischen immer wieder begegnen. Gerade seine Ansätze der Ästhetik sind mir auch schon bei Johannes Hartlprivat aufgefallen. Wir erleben einen neuen Aufwind der Sinnfrage in unserer Zeit. Und diese bringt auch artverwandte Fragen mit sich: Was ist das Wahre? Das Schöne? Das Gute? Welche Erzählungen und Mythen stiften mir Sinn? Muss ich diese selber erfinden? Und wo hat mich mein Aufwachsen eigentlich solcher, sinnstiftender Erzählungen beraubt? Gerade da scheint mir Hans Werk einen bedeutenden Fundus zu bieten. Und noch ein eher übergeordneter Gedanke: als Christ bin ich immer gleichzeitig ein Kind meiner Kultur und eine prophetische Stimme, die meine eigene Kultur zur Räson ruft. Oder zumindest sollte ich das sein. Nur wann ist welcher Teil meines Zeugnisses dran? Und wo kommt beides zusammen? Von diesem Buch her gedacht ist die *lebensspendende* Gnade Gottes der bedeutsamste magnetische Punkt für das Reich Gottes in meiner Kultur. Also ein natürlicher, intuitiv hängenbleibender Anknüpfungspunkt. Nur – wie finde ich diese lebensspendende Gnade? Gibt es doch so einige falsche Versprechen um uns herum: nicht alles, was Leben verheißt, macht die Existenz vitaler. Und nicht alles, was anstrengend ist, mindert die Lebensqualität. Um eine gesunde Entscheidung treffen zu können, wann welcher Teil meines Zeugnisses dran ist, muss ich meine Kultur kennen. Und die Gnade Gottes als Lebensspender in meinem Leben noch besser. Was mir gefehlt hat: Was dem Buch definitiv fehlt, ist eine gute Waage zwischen theoretischer Reflektion und praktischer Anwendung. Manche Artikel sind wahnsinnig theoretisch, aber es findet sich keine Übertragung in die Lebensrealität der Lesenden darin. Andere Artikel beschreiben fiktive Dialoge. Dieses Wechselspiel kann ermüdend werden

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The Gospel After Christendom

von Zondervan

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  • Produktbild: The Gospel After Christendom
  • Introduction (Collin Hansen): What Is Cultural Apologetics? Description: In a time when many Christian voices look outside and tell the weather of the day, in this introductory chapter, Hansen conceives of cultural apologetics as climatology. Cultural apologetics is the proactive study by Christians of the deep-rooted values, ideologies, narratives, and patterns at work in their culture. These aspects of a culture are, at their core, religious in nature. They are the pursuit of meaning and eternal life. Understanding them in this way helps the cultural apologist, rooted in the gospel, to correct and connect so unbelievers can see their sin and need for a Savior. Done properly, this means that cultural apologetics presents a vision of Christianity that compels the non-believer to see the Christian faith as truth, good, and beautiful even before they have believed. This is not a call to “redeem the culture,” and the task must constantly be attuned to the ways the church itself needs to be challenged and edified by a cultural apologetic that by scripture. Every culture in its self-serving idolatry thinks it can have the benefits of Christianity while subtracting actual faith in it. The ultimate task in cultural apologetics is to not only to comprehend and critique the ways the culture does this, but also to consummate their own story in the story of Jesus Christ. Top Choice: Collin Hansen serves as vice president for content and editor in chief of The Gospel Coalition, as well as executive director of The Keller Center for Cultural Apologetics. He hosts the Gospelbound podcast and has written and contributed to many books, most recently Timothy Keller: His Spiritual and Intellectual Formation and Rediscover Church: Why the Body of Christ Is Essential. He has published with the New York Times and the Washington Post and offered commentary for CNN, Fox News, NPR, BBC, ABC News, and PBS NewsHour. He edited Our Secular Age: Ten Years of Reading and Applying Charles Taylor and The New City Catechism Devotional, among other books. He is an adjunct professor at Beeson Divinity School, where he also co-chairs the advisory board. Part I: The Concept of Cultural Apologetics These first three chapters serve to introduce the conceptual underpinnings of the task of cultural apologetics. This section will include a precise definition, drawing on theological and philosophical resources, a biblical presentation of the methodology’s scriptural basis, as well as a historical analysis of its employment through various thinkers. Each chapter will serve the project’s goal of presenting cultural apologetics as a means by which the church articulates the gospel truth in light of its cultural context for the sake of renewal in churches, hearts, and homes. Chapter 1 – Why Cultural Apologetics? Description: We are living in the largest religious transformation in American history. Forty million Americans have left the church in the last 25 years. Many other countries have already seen similar declines. With this massive shift in religious demographics comes an equal shift in the underlying beliefs, desires, and hopes of a culture. For centuries in the West, these fundamental aspects of human life were largely understood within the concepts of Christiendom, making the task of evangelism the relatively simple task of connecting the dots. With the advent of post-Christendom, these shared cultural touch points no longer exist. Christianity is not merely rejected but is thought to be unbelievable. This need calls for a reassessment of evangelistic practice in the modern world. This chapter offers cultural apologetics as the needed corrective to effectively share the gospel and form Christians today. Cultural apologetics steps into this situation bring the truth, goodness, and beauty of the gospel as the fulfillment to these shared beliefs, desires, and hopes. Thus, cultural apologetics makes Christianity comprehensible, commendable, and compelling t