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Zu wenig vom Guten

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

09.07.2025

Verlag

Arche Verlag

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20,7/13,2/3 cm

Gewicht

372 g

Farbe

Wollweiß / Bernstein

Auflage

1. Auflage, Ungekürzte Ausgabe

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7160-0036-6

Beschreibung

Rezension

»Katinka Ruffieux lässt mit wenigen Sätzen Bilder und Emotionen entstehen, die irgendwie poetisch und doch niemals auch nur ansatzweise kitschig sind. Sie schafft es, mit solch einer sprachlichen Leichtigkeit zu erzählen, dass sich die eigentliche Schwere des Inhalts vergleichsweise leicht liest. Gleichzeitig haben ihre Beobachtungen und die Art, wie sie Dinge in Zusammenhang setzt, eine Tiefe, die mich sehr berührt hat.« Limmattaler Zeitung ("Limmattaler Zeitung")
»Ein schönes und trauriges Buch über Familie und Zugehörigkeit.« Nike Kirnbauer, Weiberdiwan ("WeiberDiwan")
»Mit dem Blick einer Heranwachsenden erzählt Katinka Ruffieux, wie das Leben ohne wirkliche Heimat ist, und nimmt uns mit einfühlsamen Beschreibungen in diese Welt. Ein sehr empfehlenswertes Debüt.« Kulturette ("Kulturette")
»Katinka Ruffieux gelingt es, in einer feinfühligen Sprache von Grenzen und Verlusten, von Akzeptanz und Zugehörigkeit zu erzählen. Ein Buch für all jene, die sich dem Thema Migration auch mal poetisch nähern möchten.« Andrea Zimmermann, Evangelisches Literaturportal ("eliport - Evangelisches Literaturportal e.V.")
»Katinka Ruffieux schreibt in abgeklärt ruhigem, fast nüchternem Tonfall von einer verzweifelten Suche nach Identität und Halt, wenn das Gefühl von Heimat fehlt – und davon, wie es ist, wenn der Klang des Nachnamens darüber entscheidet, welche Türen im Leben wie weit offenstehen.« Maria Künzli, Keystone-SDA ("sda (Schweizer Nachrichtenagentur)")
»[Ein] poetischer Debütroman« Angela Wittmann, Brigitte ("Brigitte")
»Der Erzählton, die Sprache der Protagonistin ist wirklich einnehmend.« Lara Sielmann, Deutschlandfunk Kultur ("Deutschlandfunk Kultur")
»Katinka Ruffieux fesselt mit leichtfüßigen, bildhaften Sätzen voller Sprachwitz.« Maria Leitner, Buchkultur ("Buchkultur")
»Katina Ruffieux' Debütroman will subtil und ohne Klischees vermitteln, wie es ist, unter konstantem gesellschaftlichem Druck zu stehen und nie wirklich dazuzugehören.« Gustav Cattapan, Tages-Anzeiger ("Tages-Anzeiger")
»Ruffieux bringt der Leserin das Leben des kulturellen Dazwischen als Migrantin der zweiten Generation nah. Manche Sätze möchte man sich bunt anstreichen, um sie immer wieder zu lesen.« Publik-Forum, kritisch - christlich - unabhängig, Oberursel, Ausgabe 14/2025 ("Publik-Forum")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

09.07.2025

Verlag

Arche Verlag

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20,7/13,2/3 cm

Gewicht

372 g

Farbe

Wollweiß / Bernstein

Auflage

1. Auflage, Ungekürzte Ausgabe

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7160-0036-6

Herstelleradresse

Zeitfracht GmbH
Ferdinand-Jühlke-Str. 7
99095 Erfurt
DE

Email: kas-va@kolibri360.de

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ZU WENIG VOM GUTEN Katinka…

hamburger.lesemaus aus Bargfeld-Stegen am 20.08.2025

Bewertungsnummer: 2954987

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

ZU WENIG VOM GUTEN Katinka Ruffieux ET: 09.07.2025 „Ich kann den Tod meiner Schwester nicht begreifen, aber ich habe ihn verstanden. Möglich, dass ich ihn irgendwann verzeihe, ihr und mir, aber auch jedem anderen“. (S. 246) Katinka Ruffieux erzählt die Geschichte von zwei Schwestern, die mit ihrer ungarischstämmigen Familie in der Nähe von Zürich leben – zwischen Sehnsucht und Angst, Hoffnung und Verlust. Sie warten auf die Einbürgerung wie auf einen erlösenden Moment, bemühen sich, unsichtbar zu bleiben, angepasst zu wirken, ja keinen Fehler zu machen, der diesen Traum zerstören könnte. Die Autorin führt uns in den „Fischbau“, ein großes Mehrfamilienhaus, das seit der Flucht aus Ungarn ihr Zuhause ist. Der Platz ist knapp – die Mädchen teilen sich ein Schlafzimmer mit dem Großvater, die Waschmaschine steht im Wohnzimmer. Wir riechen den Duft ungarischer Speisen, die die Mutter liebevoll auf den Tisch stellt. Und obwohl wir von der ersten Seite an wissen, dass die Schwester der namenlosen Ich-Erzählerin sterben wird, hoffen wir bis zuletzt, dass sich das Schicksal noch umstimmen lässt. Doch nach dem Tod des Großvaters zerbricht das fragile Gleichgewicht. Der Vater verlässt die Familie, und ohne ihn fühlen sie sich nicht mehr vollständig. Die Schwester verliert den Halt, sucht Freiheit – und findet sie in der falschen Gesellschaft. Die Mutter, erschöpft und gezwungen, wieder zu arbeiten, hat keine Kraft mehr, sich zu kümmern. Die Abwärtsspirale beginnt: Drogen, falsche Freunde – und eines Abends kommt sie nicht mehr nach Hause. Katinka Ruffieux hat mit zarter Sprache und feinem Gespür für Zwischentöne ein eindrucksvolles Debüt geschaffen. Besonders ihre kleinen, poetischen Wortspiele verleihen dem Text eine leise Schönheit. Es ist ein Roman über Migration, Verlust, Zugehörigkeit und Sehnsucht – nach einer Heimat, die in der Fremde niemals ganz zu finden ist. All das verdichtet die Autorin zu einer Atmosphäre, die lange nachhallt. 5/5

ZU WENIG VOM GUTEN Katinka…

hamburger.lesemaus aus Bargfeld-Stegen am 20.08.2025
Bewertungsnummer: 2954987
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

ZU WENIG VOM GUTEN Katinka Ruffieux ET: 09.07.2025 „Ich kann den Tod meiner Schwester nicht begreifen, aber ich habe ihn verstanden. Möglich, dass ich ihn irgendwann verzeihe, ihr und mir, aber auch jedem anderen“. (S. 246) Katinka Ruffieux erzählt die Geschichte von zwei Schwestern, die mit ihrer ungarischstämmigen Familie in der Nähe von Zürich leben – zwischen Sehnsucht und Angst, Hoffnung und Verlust. Sie warten auf die Einbürgerung wie auf einen erlösenden Moment, bemühen sich, unsichtbar zu bleiben, angepasst zu wirken, ja keinen Fehler zu machen, der diesen Traum zerstören könnte. Die Autorin führt uns in den „Fischbau“, ein großes Mehrfamilienhaus, das seit der Flucht aus Ungarn ihr Zuhause ist. Der Platz ist knapp – die Mädchen teilen sich ein Schlafzimmer mit dem Großvater, die Waschmaschine steht im Wohnzimmer. Wir riechen den Duft ungarischer Speisen, die die Mutter liebevoll auf den Tisch stellt. Und obwohl wir von der ersten Seite an wissen, dass die Schwester der namenlosen Ich-Erzählerin sterben wird, hoffen wir bis zuletzt, dass sich das Schicksal noch umstimmen lässt. Doch nach dem Tod des Großvaters zerbricht das fragile Gleichgewicht. Der Vater verlässt die Familie, und ohne ihn fühlen sie sich nicht mehr vollständig. Die Schwester verliert den Halt, sucht Freiheit – und findet sie in der falschen Gesellschaft. Die Mutter, erschöpft und gezwungen, wieder zu arbeiten, hat keine Kraft mehr, sich zu kümmern. Die Abwärtsspirale beginnt: Drogen, falsche Freunde – und eines Abends kommt sie nicht mehr nach Hause. Katinka Ruffieux hat mit zarter Sprache und feinem Gespür für Zwischentöne ein eindrucksvolles Debüt geschaffen. Besonders ihre kleinen, poetischen Wortspiele verleihen dem Text eine leise Schönheit. Es ist ein Roman über Migration, Verlust, Zugehörigkeit und Sehnsucht – nach einer Heimat, die in der Fremde niemals ganz zu finden ist. All das verdichtet die Autorin zu einer Atmosphäre, die lange nachhallt. 5/5

Sehr berührend!

hamburg.lesequeen aus Bargfeld-Stegen am 20.08.2025

Bewertungsnummer: 2572185

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

ZU WENIG VOM GUTEN Katinka Ruffieux ET: 09.07.2025 „Ich kann den Tod meiner Schwester nicht begreifen, aber ich habe ihn verstanden. Möglich, dass ich ihn irgendwann verzeihe, ihr und mir, aber auch jedem anderen“. (S. 246) Katinka Ruffieux erzählt die Geschichte von zwei Schwestern, die mit ihrer ungarischstämmigen Familie in der Nähe von Zürich leben – zwischen Sehnsucht und Angst, Hoffnung und Verlust. Sie warten auf die Einbürgerung wie auf einen erlösenden Moment, bemühen sich, unsichtbar zu bleiben, angepasst zu wirken, ja keinen Fehler zu machen, der diesen Traum zerstören könnte. Die Autorin führt uns in den „Fischbau“, ein großes Mehrfamilienhaus, das seit der Flucht aus Ungarn ihr Zuhause ist. Der Platz ist knapp – die Mädchen teilen sich ein Schlafzimmer mit dem Großvater, die Waschmaschine steht im Wohnzimmer. Wir riechen den Duft ungarischer Speisen, die die Mutter liebevoll auf den Tisch stellt. Und obwohl wir von der ersten Seite an wissen, dass die Schwester der namenlosen Ich-Erzählerin sterben wird, hoffen wir bis zuletzt, dass sich das Schicksal noch umstimmen lässt. Doch nach dem Tod des Großvaters zerbricht das fragile Gleichgewicht. Der Vater verlässt die Familie, und ohne ihn fühlen sie sich nicht mehr vollständig. Die Schwester verliert den Halt, sucht Freiheit – und findet sie in der falschen Gesellschaft. Die Mutter, erschöpft und gezwungen, wieder zu arbeiten, hat keine Kraft mehr, sich zu kümmern. Die Abwärtsspirale beginnt: Drogen, falsche Freunde – und eines Abends kommt sie nicht mehr nach Hause. Katinka Ruffieux hat mit zarter Sprache und feinem Gespür für Zwischentöne ein eindrucksvolles Debüt geschaffen. Besonders ihre kleinen, poetischen Wortspiele verleihen dem Text eine leise Schönheit. Es ist ein Roman über Migration, Verlust, Zugehörigkeit und Sehnsucht – nach einer Heimat, die in der Fremde niemals ganz zu finden ist. All das verdichtet die Autorin zu einer Atmosphäre, die lange nachhallt. 5/5

Sehr berührend!

hamburg.lesequeen aus Bargfeld-Stegen am 20.08.2025
Bewertungsnummer: 2572185
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

ZU WENIG VOM GUTEN Katinka Ruffieux ET: 09.07.2025 „Ich kann den Tod meiner Schwester nicht begreifen, aber ich habe ihn verstanden. Möglich, dass ich ihn irgendwann verzeihe, ihr und mir, aber auch jedem anderen“. (S. 246) Katinka Ruffieux erzählt die Geschichte von zwei Schwestern, die mit ihrer ungarischstämmigen Familie in der Nähe von Zürich leben – zwischen Sehnsucht und Angst, Hoffnung und Verlust. Sie warten auf die Einbürgerung wie auf einen erlösenden Moment, bemühen sich, unsichtbar zu bleiben, angepasst zu wirken, ja keinen Fehler zu machen, der diesen Traum zerstören könnte. Die Autorin führt uns in den „Fischbau“, ein großes Mehrfamilienhaus, das seit der Flucht aus Ungarn ihr Zuhause ist. Der Platz ist knapp – die Mädchen teilen sich ein Schlafzimmer mit dem Großvater, die Waschmaschine steht im Wohnzimmer. Wir riechen den Duft ungarischer Speisen, die die Mutter liebevoll auf den Tisch stellt. Und obwohl wir von der ersten Seite an wissen, dass die Schwester der namenlosen Ich-Erzählerin sterben wird, hoffen wir bis zuletzt, dass sich das Schicksal noch umstimmen lässt. Doch nach dem Tod des Großvaters zerbricht das fragile Gleichgewicht. Der Vater verlässt die Familie, und ohne ihn fühlen sie sich nicht mehr vollständig. Die Schwester verliert den Halt, sucht Freiheit – und findet sie in der falschen Gesellschaft. Die Mutter, erschöpft und gezwungen, wieder zu arbeiten, hat keine Kraft mehr, sich zu kümmern. Die Abwärtsspirale beginnt: Drogen, falsche Freunde – und eines Abends kommt sie nicht mehr nach Hause. Katinka Ruffieux hat mit zarter Sprache und feinem Gespür für Zwischentöne ein eindrucksvolles Debüt geschaffen. Besonders ihre kleinen, poetischen Wortspiele verleihen dem Text eine leise Schönheit. Es ist ein Roman über Migration, Verlust, Zugehörigkeit und Sehnsucht – nach einer Heimat, die in der Fremde niemals ganz zu finden ist. All das verdichtet die Autorin zu einer Atmosphäre, die lange nachhallt. 5/5

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