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Hey guten Morgen, wie geht es dir? Roman. DEUTSCHER BUCHPREIS 2024

2

15,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

21669

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.01.2026

Verlag

Penguin

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

18,6/12,4/2,3 cm

Gewicht

239 g

Farbe

Mokka / Karamell

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-11344-7

Beschreibung

Rezension

»Ein sehr anrührender Roman voller Anmut, Verständnis, Rücksichtnahmen und Gefühlen; dabei gut zu lesen.« ("Ewig Suchender.de")
»melancholisch, auch sehr humorvoll geschrieben« ("Helmut Degenhart/Niederbayern TV, Bücherecke")

Produktdetails

Verkaufsrang

21669

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.01.2026

Verlag

Penguin

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

18,6/12,4/2,3 cm

Gewicht

239 g

Farbe

Mokka / Karamell

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-11344-7

Herstelleradresse

Penguin TB Verlag
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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2 Sterne

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Etwas ganz Besonderes

Bewertung am 05.02.2026

Bewertungsnummer: 3037164

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieses Buch habe ich innerhalb von zwei Tagen gelesen und dabei sehr viele Stellen markiert. Martina Hefters Schreibstil ist sehr besonders. Viele kurze Sätze. Viele Gedanken. Vieles, das zwischen den Zeilen passiert. Es ist kein Buch, das durch Spannung oder große Ereignisse lebt, sondern durch Beobachtungen, Gefühle und die Innenwelt der Protagonistin. Im Mittelpunkt steht Juno, eine Tänzerin und Schauspielerin, die ihren schwer kranken Mann pflegt und deren Leben stark von Routine, Verantwortung und Müdigkeit geprägt ist. Nachts, wenn sie nicht schlafen kann, beginnt sie mit fremden Männern im Internet zu schreiben, darunter auch sogenannte Love Scammer. Diese Chats werden zu einem festen Bestandteil ihres Alltags. Die Geschichte wird aus ihrer Perspektive erzählt und man ist sehr nah an ihren Gedanken, ihren Erinnerungen und ihren inneren Konflikten. Dadurch fühlt sich vieles sehr persönlich und direkt an. "Jetzt bloß nicht in einen Abgrund fallen, einfach weitermachen, nicht vom Weg abkommen. Festen Plänen folgen, Fahrplänen, Probenplänen, Uhrzeiten." - S. 201 Man sollte hier definitiv keinen klassischen Spannungsbogen erwarten. Es gibt keine großen Plotwists und keine dramatischen Wendungen. Stattdessen begleitet man Juno durch ihren Alltag, ihre Gedanken, ihre Routinen und die kleinen Momente dazwischen. Gerade das hat für mich den Reiz ausgemacht. Es geht weniger darum, was passiert, sondern darum, wie sie die Welt wahrnimmt und wie sie mit ihrer Situation umgeht. "Eigentlich schauspielerte sie nur dann, wenn sie nicht auf einer Bühne stand. An den normalen Tagen. Da spielte sie, ein normaler Menschen zu sein." - S. 52 Der Schreibstil hat mir besonders gut gefallen. Er wirkt ruhig, fast fragmentarisch, aber gleichzeitig sehr nahbar. Viele Sätze haben bei mir nachgewirkt, weshalb ich auch so viel markiert habe. Es sind oft unscheinbare Beobachtungen, die aber sehr viel aussagen. Dadurch entsteht eine besondere Atmosphäre, die einen beim Lesen begleitet. "Juno freute sich. Das war's doch, weswegen man lebte, wegen der Freude." - S. 201 Gleichzeitig muss man sich bewusst sein, dass dieses Buch nicht fesselt im klassischen Sinne. Es ist kein Buch, das man liest, um herauszufinden, was als nächstes passiert, sondern um eine Figur zu verstehen. Für mich war das sehr interessant, auch wenn ich mir stellenweise etwas mehr Entwicklung oder Fokus gewünscht hätte. Insgesamt ein besonderer Roman, der von seiner Sprache und seiner Hauptfigur lebt. Kein Buch für alle, aber für mich eine sehr eindrückliche Leseerfahrung. Nach dem Lesen kann ich definitiv nachvollziehen, warum das Buch den Deutschen Buchpreis 2024 bekommen hat.

Etwas ganz Besonderes

Bewertung am 05.02.2026
Bewertungsnummer: 3037164
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieses Buch habe ich innerhalb von zwei Tagen gelesen und dabei sehr viele Stellen markiert. Martina Hefters Schreibstil ist sehr besonders. Viele kurze Sätze. Viele Gedanken. Vieles, das zwischen den Zeilen passiert. Es ist kein Buch, das durch Spannung oder große Ereignisse lebt, sondern durch Beobachtungen, Gefühle und die Innenwelt der Protagonistin. Im Mittelpunkt steht Juno, eine Tänzerin und Schauspielerin, die ihren schwer kranken Mann pflegt und deren Leben stark von Routine, Verantwortung und Müdigkeit geprägt ist. Nachts, wenn sie nicht schlafen kann, beginnt sie mit fremden Männern im Internet zu schreiben, darunter auch sogenannte Love Scammer. Diese Chats werden zu einem festen Bestandteil ihres Alltags. Die Geschichte wird aus ihrer Perspektive erzählt und man ist sehr nah an ihren Gedanken, ihren Erinnerungen und ihren inneren Konflikten. Dadurch fühlt sich vieles sehr persönlich und direkt an. "Jetzt bloß nicht in einen Abgrund fallen, einfach weitermachen, nicht vom Weg abkommen. Festen Plänen folgen, Fahrplänen, Probenplänen, Uhrzeiten." - S. 201 Man sollte hier definitiv keinen klassischen Spannungsbogen erwarten. Es gibt keine großen Plotwists und keine dramatischen Wendungen. Stattdessen begleitet man Juno durch ihren Alltag, ihre Gedanken, ihre Routinen und die kleinen Momente dazwischen. Gerade das hat für mich den Reiz ausgemacht. Es geht weniger darum, was passiert, sondern darum, wie sie die Welt wahrnimmt und wie sie mit ihrer Situation umgeht. "Eigentlich schauspielerte sie nur dann, wenn sie nicht auf einer Bühne stand. An den normalen Tagen. Da spielte sie, ein normaler Menschen zu sein." - S. 52 Der Schreibstil hat mir besonders gut gefallen. Er wirkt ruhig, fast fragmentarisch, aber gleichzeitig sehr nahbar. Viele Sätze haben bei mir nachgewirkt, weshalb ich auch so viel markiert habe. Es sind oft unscheinbare Beobachtungen, die aber sehr viel aussagen. Dadurch entsteht eine besondere Atmosphäre, die einen beim Lesen begleitet. "Juno freute sich. Das war's doch, weswegen man lebte, wegen der Freude." - S. 201 Gleichzeitig muss man sich bewusst sein, dass dieses Buch nicht fesselt im klassischen Sinne. Es ist kein Buch, das man liest, um herauszufinden, was als nächstes passiert, sondern um eine Figur zu verstehen. Für mich war das sehr interessant, auch wenn ich mir stellenweise etwas mehr Entwicklung oder Fokus gewünscht hätte. Insgesamt ein besonderer Roman, der von seiner Sprache und seiner Hauptfigur lebt. Kein Buch für alle, aber für mich eine sehr eindrückliche Leseerfahrung. Nach dem Lesen kann ich definitiv nachvollziehen, warum das Buch den Deutschen Buchpreis 2024 bekommen hat.

Für mich leider enttäuschend

Steffis Eulen Bibliothek aus Sachsen am 28.03.2026

Bewertungsnummer: 3092325

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich hatte wirklich hohe Erwartungen an dieses Buch – gerade weil ich im Vorfeld so viel darüber gehört habe, auch im Zusammenhang mit dem Buchpreis. Umso schwerer fällt mir diese Meinung… Die Geschichte rund um Juno klang für mich eigentlich total spannend: ein Leben zwischen Pflege, Kunst und diesen nächtlichen Gesprächen mit Love-Scammern – irgendwo zwischen Einsamkeit, Sehnsucht und Selbsttäuschung. Aber ich bin einfach nicht reingekommen. Für mich hat sich alles sehr gezogen. Es plätscherte eher vor sich hin, ohne dass ich wirklich einen Zugang zu Juno oder ihren Gedanken gefunden habe. Und das ist für mich immer der Punkt, an dem ich merke: es passt gerade einfach nicht. Ich habe das Buch nach etwa einem Drittel abgebrochen – was bei mir wirklich selten vorkommt. Vielleicht war es der falsche Zeitpunkt. Vielleicht habe ich einfach etwas anderes erwartet. Das ist hier ganz klar nur meine persönliche Meinung – ich kann absolut verstehen, wenn andere dieses Buch fühlen und lieben. Für mich war es leider nichts

Für mich leider enttäuschend

Steffis Eulen Bibliothek aus Sachsen am 28.03.2026
Bewertungsnummer: 3092325
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich hatte wirklich hohe Erwartungen an dieses Buch – gerade weil ich im Vorfeld so viel darüber gehört habe, auch im Zusammenhang mit dem Buchpreis. Umso schwerer fällt mir diese Meinung… Die Geschichte rund um Juno klang für mich eigentlich total spannend: ein Leben zwischen Pflege, Kunst und diesen nächtlichen Gesprächen mit Love-Scammern – irgendwo zwischen Einsamkeit, Sehnsucht und Selbsttäuschung. Aber ich bin einfach nicht reingekommen. Für mich hat sich alles sehr gezogen. Es plätscherte eher vor sich hin, ohne dass ich wirklich einen Zugang zu Juno oder ihren Gedanken gefunden habe. Und das ist für mich immer der Punkt, an dem ich merke: es passt gerade einfach nicht. Ich habe das Buch nach etwa einem Drittel abgebrochen – was bei mir wirklich selten vorkommt. Vielleicht war es der falsche Zeitpunkt. Vielleicht habe ich einfach etwas anderes erwartet. Das ist hier ganz klar nur meine persönliche Meinung – ich kann absolut verstehen, wenn andere dieses Buch fühlen und lieben. Für mich war es leider nichts

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Hey guten Morgen, wie geht es dir?

von Martina Hefter

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