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Die Spur des Silbers Wie die Jagd nach dem Edelmetall unsere Welt verändert hat - Mit zahlreichen Abbildungen

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.09.2025

Verlag

C.Bertelsmann

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

22/14,5/2,7 cm

Gewicht

408 g

Farbe

Altweiß / Kaffee

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-570-10543-6

Beschreibung

Rezension

»[Bendikowskis] Buch ist nicht nur eine sehr erhellende historische Erzählung, sondern lädt auch dazu ein, über Kolonialismus nachzudenken und darüber, woher wir heute unsere Rohstoffe beziehen – wer dafür zahlt, und wer profitiert.« ("Deutschlandfunk Kultur »Buchkritik«")
»[Ein] akribisch recherchierter, lesenswerter Ritt durch die Jahrhunderte. Glänzend wie frisch geputztes Silberbesteck!« ("HÖRZU")
»In seinem neuen Buch nimmt Tillmann Bendikowski die Leser mit auf eine spannende Reise über die Geschichte des Edelmetalls rund um den ganzen Globus.« ("Westdeutsche Zeitung")
»Bendikowski hat eine spannende Geschichte [...] erzählt. Das Buch ist ein schönes Beispiel, wie ein seriöses Geschichtsbuch gleichwohl anschaulich, verständlich und gut lesbar sein kann.« ("Preußische Allgemeine Zeitung")

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.09.2025

Verlag

C.Bertelsmann

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

22/14,5/2,7 cm

Gewicht

408 g

Farbe

Altweiß / Kaffee

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-570-10543-6

Herstelleradresse

Bertelsmann Verlag
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

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  • Alrik Gerlach

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    14.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mehr als nur Omas Silberbesteck

    Silber. Klingt erst einmal nach Omas Besteckschublade, angelaufenem Schmuck und der Frage, wer eigentlich freiwillig so viel Zeug poliert. Tja, und dann kommt Tillmann Bendikowski um die Ecke und zeigt einem ziemlich eindrucksvoll, dass dieses Edelmetall ganze Reiche reich gemacht, Menschen versklavt und den Welthandel ordentlich auf links gedreht hat. Die Spur des Silbers liest sich dabei erstaunlich locker. Keine historische Bleiwüste, bei der ich nach drei Seiten heimlich meinen Kaffee spannender finde. Bendikowski erzählt in Szenen, nimmt einen mit zu Minen, Silberflotten, Konquistadoren und Kaufleuten. Plötzlich hängen Spanien, Südamerika, China und der globale Handel an einem glänzenden Metall. Verrückt, wie viele Zusammenhänge mir vorher überhaupt nicht bewusst waren. Besonders hängen geblieben ist bei mir die dunkle Seite. Hinter Macht und Reichtum standen Ausbeutung, Sklaverei, Hunger und verdammt viel menschliches Leid. Da wird aus dem hübschen Silberbecher plötzlich ein Gegenstand mit einer Geschichte, über die man lieber zweimal nachdenkt. Auch das Kapitel rund um das NS-Raubsilber hat mich ordentlich schlucken lassen. Ein kleiner Kritikpunkt bleibt. Unter einer Geschichte des Silbers vom Mittelalter bis heute hatte ich mir stellenweise einen noch breiteren Blick über die gesamte Welt vorgestellt. Der Fokus liegt doch ziemlich stark auf Europa und seinen Verbindungen. Ein bisschen mehr Antike hätte mich ebenfalls gereizt. Trotzdem hat das Buch etwas geschafft, was ich bei Sachbüchern liebe: Danach schaue ich auf einen alltäglichen Gegenstand plötzlich mit anderen Augen. Und vermutlich werde ich beim nächsten Silberlöffel denken: Junge, was hast du wohl schon alles erlebt?

  • Kerstin1975

    aus Crailsheim

    4/5

    13.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Interessanter Einblick in die Jagd nach dem Edelmetall über verschiedene Jahrhunderte - kurzweilige Geschichtsstunde.

    Buchinhalt: Reichtum und Wohlstand, aber auch Leid und Ausbeutung stehen kaum irgendwo so nahe beieinander wie beim Silber. Das Edelmetall verändert bis heute die Welt in allen Teilen, wird als Wertanlage aber auch Kunstgegenstand und Rohstoff geschätzt und verwendet. Das Buch zeigt in einer Zeit zwischen Mittelalter und Gegenwart anschaulich auf, wie dieses Edelmetall, das reichlichere Vorkommen als das wertvollere Gold hat, die Welt verändert und prägt. Persönlicher Eindruck: Eine Geschichtsstunde der etwas anderen Art erwartet den Leser in diesem interessanten Sachbuch. Es geht über viele Epochen, vom Mittelalter bis heute und hat das Silber als zentralen gemeinsamen Nenner. Die Jagd auf das Edelmetall hat die Wellt seit jeher geprägt, Kriege und Sklaverei wären ohne es schier unmöglich bzw. förderte das Silbe diese noch zusätzlich. Angenehm fällt beim Lesen auf, dass der Autor sich einer verständlichen Sprache bedient und die Fachsprache anderer Geschichtsbücher außer Acht lässt. Gute Recherche und zahlreiche Quellen- und Literaturangaben machen das Werk auch zum unverzichtbaren Mittel der Wahl in Studium und Schulunterricht. Mit zahlreichen Farbseiten lockert er den Text informativ auf und man hat nie das Gefühl dass es trocken und verstaubt werden könnte. Es geht um die ersten Silberminen in Amerika, spanische Konquistadoren, Piraten, Sklaven und letztendlich um den Normalbürger von heute mit dem geerbten Familiensilber, um NS-Raubsilber und Silber als Münzgeld. Nie wurde ein Edelmetall, abgesehen vom selteneren Gold, so vielseitig eingesetzt und somit erzählt das Silber ein Stück weit auch die Geschichte der Menschen dahinter. Was ich kritisiere, ist der relativ kurze Zeitabschnitt zwischen Mittelalter und Gegenwart. Die Antike wurde komplett ausgeklammert, obwohl es gerade zu griechischer und römischer Zeit genug Beispiele für die Verwendung von Silber als Kunstgegenstand, Tempelsilber und nicht zuletzt in Form von Münzen gab. Der Schwerpunkt liegt nahezu vollständig auf Europa und klammert weite Teile der übrigen Welt einfach aus – wobei ich es dahingehend verstehen kann, dass eine allumfassende Betrachtung den Rahmen eines Buches einfach sprengen würde. Sei's drum. Für mich war der Einblick in die abenteuerliche Geschichte des Silbers eine spannende Geschichtsstunde, die ich gerne weiter empfehle.

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