Produktbild: Gestalten der Tiefe

Gestalten der Tiefe Roman

8

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

2927

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.02.2026

Verlag

btb

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

18,5/11,5/3,2 cm

Gewicht

300 g

Farbe

Kaffee / Beige

Übersetzt von

Hannah Pöhlmann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-77558-3

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

2927

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.02.2026

Verlag

btb

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

18,5/11,5/3,2 cm

Gewicht

300 g

Farbe

Kaffee / Beige

Übersetzt von

Hannah Pöhlmann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-77558-3

Herstelleradresse

btb Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

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  • Majo C.

    aus Wien

    5/5

    10.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Mystisch queere Horrorliebesgeschichte mit Fantasyaspekt

    Dieses Buch ist ein Ausnahmewerk. Vollkommen anders geschrieben als die meisten (Liebes-/Fantasy-/Horror-) Romane und damit nur verdaulich, wenn man dem gegenüber offen bleibt. Dann zahlt es sich aber zu 200% aus. Ein U-Boot Unglück führt dazu, dass Miri ihre Ehefrau Leah kaum noch wiedererkennt. Irgendwas ist dort unten passiert und jetzt ist alles anders. Die Tiefsee hat etwas mit ihr gemacht. Armfield nimmt uns mit in eine mystische Welt voller existentiellem Horror und herzzerreißender Romantik. Sie schreibt ihre Charaktere so menschlich, dass sie allesamt Charakterschwächen haben und realistische, suboptimale Beziehungen führen, sodass wir hinterfragen wer in dieser Geschichte nun gut oder böse ist, bis wir erkennen, dass es darum in dieser Geschichte nicht gehen kann. Beide Protagonistinnen sind die Opfer der Umstände und geben sich aus ihren Augen alle Mühe, die Situation so gut es geht zu bewältigen, doch sie haben mit Mächten zu kämpfen, die größer sind als sie selbst. Wir begleiten Leah mit ins U-Boot, in dem es plötzlich keine Möglichkeit mehr gibt herauszufinden wie spät es ist oder wie lange sie schon dort unten sind, wo sie eingesperrt ist mit Menschen, die langsam ihren Verstand verlieren oder zu Gott finden. Und wir begleiten Miri bei ihren verzweifelten Versuchen die Liebe ihres Lebens davon in ihrer beider Leben zu behalten. Ich habe selten etwas so romantisches gelesen wie die Rettungsaktion in diesem Werk.

  • Elina Z.

    4/5

    11.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Faszinierend

    Solche Geschichten habe ich lange nicht mehr gelesen. Es hat etwas Schräges und zugleich Faszinierendes an sich, wie die Autorin die Handlung aufbaut. Erzählt wird aus zwei Perspektiven von Miri und Leah. Dadurch hat der Leser eine Möglichkeit, Leahs Veränderungen aus beiden Seiten zu betrachten: Aus der Außenseite, als ob man dabei in Miris und Leahs Wohnung anwesend ist, und aus Leahs Sicht, wobei wir erfahren, was in der U-Boot passiert ist. Armfield verwebt verschiedene Themen zusammen, aus denen ein vollkommenes Gewand entsteht, das das Ganze abrundet. Ich fand es fesselnd, wie der Körper und das Wasser in diesem Roman miteinander verschmelzen. Dadurch werden jeweilige Räume und Grenzen verschwommen. Nach dem Werk fühlt es sich so an, als ob man bei der Entstehung einer neuen Dimension präsent war. Der Roman ist in einer bildhaften Sprache verfasst. So viele Metaphern können unterschiedlich interpretiert werden, man hat die Möglichkeit selber zu entscheiden, ob es im Buch über Orientierungslosigkeit, Trauerbewältigung, Eheprobleme aus einer psychologischen Sicht oder etwas ganz anderes - Fantastisches. „Gestalten der Tiefe“ ist ein mächtiges literarisches Werk über Reise, in der man zu sich selbst findet, dargestellt in allen unmöglichen facettenreichen Formen.

  • Cha

    aus Baden-Baden

    5/5

    01.06.2026

    eBook (ePUB 3)

    Tiefer als tiefgründig

    Wow, das war wirklich ein Meisterwerk. Julia Armfield hat hier so eine besondere Geschichte erschaffen, die voller Liebe und Trauer ist. Und gleichzeitig gibt es nicht nur die offensichtliche Geschichte, die an sich schon unfassbar gut ist, sondern auch unendlich viele Möglichkeiten diese zu deuten, sie auf etwas zu beziehen, wodurch sie noch mehr an Gehalt und Genialität gewinnt. Unbedingte Leseempfehlung, ich werde noch so oft über dieses Buch nachdenken und es noch viele male rereaden!

  • lilie125

    4/5

    23.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine unglaublich faszinierende und einzigartige Leseerfahrung

    Inhalt: Auf einer Forschungsreise verschwindet die Meeresbiologin Leah auf unerklärliche Weise und bleibt für sechs Monate auf dem Meeresgrund verschollen. Als sie plötzlich wieder auftaucht, freut sich ihre Frau Miri zunächst riesig. Doch nach und nach fallen ihr unerklärliche Veränderungen an ihrer Frau auf. Meine Meinung: Der Roman erzählt eine faszinierende und einzigartige Geschichte, die mir noch lange in Erinnerung bleiben wird. Die Handlung ist unglaublich abstrus, aber innerhalb nur weniger Seiten konnte sie eine richtige Sogkraft auf mich aufbauen. Auf diese besondere Reise muss man sich definitiv einlassen können, aber dann macht es richtig viel Spaß, die beiden Charaktere dabei zu begleiten. Besonders gut hat mir gefallen, wie der Roman die Beziehung zwischen Leah und Miri erkundet - erzählt durch viele Vignetten, die sich zu einem großen Ganzen zusammenfügen. Die Essenz von dem, was es bedeutet, einen anderen Menschen zu lieben, wird dabei unglaublich gut erfasst. Auch die Trauerbewältigung von Miri fand ich sehr interessant zu lesen und war in all seiner Vielschichtigkeit dargestellt. Neben der romantischen Beziehung zwischen den beiden spielten auch ihre Beziehungen zu ihren bereits verstorbenen Eltern eine große und zentrale Rolle. Auch die Erkundung dieser Dynamiken fand ich richtig spannend und gut umgesetzt. Innerhalb weniger Seiten schafft es der Roman, unglaublich tiefgründige und greifbare Charaktere zu schaffen, mit denen ich gerne Zeit verbracht habe! Auch die Sprache der Autorin ist sehr schön und fängt die unheilvolle und mysteriöse Stimmung am Meeresgrund sehr gut ein. Insgesamt ist der Roman sehr atmosphärisch. Man sollte sich definitiv bewusst sein, dass man am Ende des Romans mehr offene Fragen haben wird als davor. Das hat mich zwar nicht wirklich gestört, tatsächlich hätte aber auch ich mir gewünscht, dass sich das Buch an der einen oder anderen Stelle noch ein bisschen mehr Zeit nimmt, um bestimmte Themen zu erkunden. Das Ende fühlte sich leider auch etwas abrupt an. Alles in allem kann ich den Roman aber nur empfehlen! Man muss sich auf das Buch einlassen können, aber dann ist es eine absolut einzigartige Erfahrung, die richtig Spaß macht!

  • Bewertung

    Book Circle Community

    3/5

    07.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tiefe Veränderung

    Julia Armfields Gestalten der Tiefe erzählt die Geschichte von Leah, einer Meeresbiologin, die bei einer Forschungsreise mit einem U-Boot auf den Ozeanboden absinkt und für sechs Monate verschwindet. Als sie zurückkehrt, ist ihre Frau Miri zunächst überglücklich, merkt aber schnell, dass Leah sich verändert hat. Die Erzählung wechselt zwischen Leahs Tagebuchaufzeichnungen aus der Zeit des Tauchgangs und Miris Perspektive in der Gegenwart, die das neue, unheimliche Zusammenleben nach Leahs Rückkehr beschreibt. Während Leahs Kapitel durch die vertikalen Zonen des Ozeans führen und damit die rätselhafte Tiefe erfahrbar machen, zeigt Miri, wie sehr die Beziehung durch das Unerklärliche und die Verwandlung ihrer Partnerin belastet wird. Zugleich werden auch Erinnerungen an die gemeinsame Vergangenheit eingeflochten, wodurch die Figuren sehr plastisch und nahbar werden. Mich hat das Buch in gewisser Weise zwiespältig zurückgelassen. Auf der einen Seite fand ich die Darstellung der Beziehung zwischen Miri und Leah sehr gelungen, feinfühlig und sprachlich gut umgesetzt. Man spürt ihre Nähe, ihre Rituale, ihre Verletzlichkeit, und gerade die Perspektive Miris macht den Schmerz und die Verunsicherung nachvollziehbar. Auf der anderen Seite bleibt jedoch der zweite Handlungsstrang, das Abenteuer in der Tiefe, für mich zu vage. Zwar erfährt man Bruchstücke über Leahs Erlebnisse im U-Boot, aber letztlich wird nichts wirklich aufgeklärt: weder, was tatsächlich dort unten geschah, noch welche Rolle das Forschungszentrum dabei spielte. Dass diese Ebene so offen bleibt, hat mich enttäuscht, denn durch die Ausgangssituation verspricht die Geschichte ja eine Art Geheimnis oder Erklärung – doch am Ende weiß man nicht mehr als zu Beginn. Dadurch entsteht das Gefühl, dass die Spannung zwar lange aufrechterhalten wird, aber ins Leere läuft. Für mich bleibt der Eindruck: ein sprachlich gutes und atmosphärisches Buch, das in der Beziehungsdarstellung überzeugt, mich aber wegen des unaufgelösten Tiefsee-Handlungsstrangs letztlich etwas unbefriedigt zurückgelassen hat. Weitere Rezensionen auf Deutsch findest du auf meinem Goodreads- und LovelyBooks-Profil.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (8)

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