Produktbild: Kleine Monster

Kleine Monster Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

24966

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.01.2026

Verlag

Blessing

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

18,7/11,8/2,6 cm

Gewicht

241 g

Farbe

Seidengrau / Dunkelgrün

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89667-000-7

Beschreibung

Rezension

»Die Anatomie eines Verlustes, aus dem ein ungeheurer Verdacht erwächst: Wie lakonisch und präzise Jessica Lind über Mutterschaft erzählt ist einzigartig und nervenzerfetzend.« ("Doris Knecht")
»Ich habe diesen Roman atemlos und gierig gelesen. ... Ein echter Pageturner.« ("Dana Vowinckel")
»Wie eine Chirurgin legt Jessica Lind mit der Klinge ihrer Worte Schichten des Menschseins frei, die wir uns kaum anzusehen trauen. Ein wildes Erlebnis.« ("Mareike Fallwickl")
»Ein psychologischer Roman über den Dauerdruck, unter dem Mütter heutzutage stehen … Ein packend zu lesendes, souverän geschriebenes Familiendrama.« ("WDR3")
»Jessica Lind ist eine Virtuosin des subtilen Horrors. Hier sitzt jedes Wort, jede Szene, jede Geste.« ("Claudia Schumacher")

Produktdetails

Verkaufsrang

24966

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.01.2026

Verlag

Blessing

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

18,7/11,8/2,6 cm

Gewicht

241 g

Farbe

Seidengrau / Dunkelgrün

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89667-000-7

Herstelleradresse

Blessing Karl Verlag
Neumarkter Strasse 28
81673 München
DE

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  • Igela

    5/5

    05.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Authentisch

    Nach einem Vorfall in der Schule werden Luca's Eltern zu einem Gespräch in die Schule gebeten. Der Siebenjährige hat sich daneben benommen und schweigt sich über das Geschehene aus. Pia und Jakob wollen wissen, was genau geschehen ist und machen Druck. Jakob ist überzeugt, dass Luca ein guter Junge ist und sein Fehlverhalten nicht so schlimm war, wie es dargestellt wird. Doch Pia hat ihre Zweifel, denn immer wieder blitzen Verhaltensweisen bei Luca hervor, die sie nicht versteht und auch nicht gutheisst. Verhaltensweisen, die sie an ihre Schwester erinnern. Authentisch erzählt die Autorin diese Familiengeschichte. Authentisch sind die Erlebnisse, Sorgen, Gedanken, die Pia als Mutter von Luca hat und erlebt. Sie liebt ihren Sohn, ohne Frage. Sie vermisst jedoch die Kleinkinder und Babyzeit, als Luca noch komplett auf sie konzentriert war. Denn der Junge wird zu einem eigenständigen Mensch und Pia hat nicht mehr immer die Kontrolle über ihn. Denn Pia macht das durch, was viele Mütter durchmachen: loslassen. Ihren Sohn seinen Radius erweitern lassen und darauf vertrauen, dass die bisherige Prägung die richtige war und Früchte trägt. Und genau hier ist Pias grosses Problem und auch der Plot begraben. Luca wird nach einem Vorfall in der Schule akribisch beobachtet, gewertet und stigmatisiert. Dies nicht unbedingt von der Schule, sondern von anderen Eltern und vor allem von Pia. Dabei hat Pia immer ihre eigene Kindheit, die durch einen grossen Verlust geprägt war, im Kopf. Dieser einschneidende Verlust, eine tragische Sache in der Kindheit, hat nicht nur Pia geprägt. Auch ihre Eltern haben sich seither verändert und auch die Beziehung zu den Töchtern Pia und Romi verkompliziert. Die ganze Geschichte wird in Ich Perspektive von Pia erzählt. Sie zeigt ihre Sicht in der Gegenwart und in kurze Passagen, wie sie ihre Kindheit erlebt hat. Ihre Familiengeschichte wird prägend für ihr Verhalten in der Gegenwart und ist psychologisch sehr gut ausgearbeitet. Der Spagat zwischen leisen Tönen und einer Handlung, die mitreisst, ist Jessica Lind hervorragend gelungen. Mit einem prägnanten, einfach gehaltenen Schreibstil, der ab und zu wienerisch eingefärbt ist, hat sie aus einer Familiengeschichte ein Werk gemacht, das nachhallen wird. Themen wie Geschlechterrollen, Muttergefühle, Solidarität in der Beziehung und Traumata ziehen sich durch die Geschichte.

  • Bewertung

    aus Münster

    3/5

    11.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Kein Wohlfühlroman

    • KLEINE MONSTER • | Anzeige | Wie ist es, wenn man das eigene Leben und die Glaubwürdigkeit des eigenen Kindes aufgrund einer Situation komplett in Frage stellt? I N H A L T: Elterngespräch: Pia wird zu der Lehrerin gebeten, da es einen Vorfall mit ihrem Sohn in der Pause gab. Sie hinterfragt zunehmend das Verhalten zunehmend zu hinterfragen. Während sie versucht, ihre Familie zu schützen, brechen alte Wunden auf und ihre Vergangenheit holt sie ein. M E I N E M E I N U N G: „Kleine Monster“ ist ein Roman, der die Beziehung einer Mutter zu ihrem Kind und dessen Glaubwürdigkeit radikal infrage stellt. Er legt schonungslos die Wunden offen, die Mutterschaft reißen kann und zeigt, wie leicht sich eigene Abgründe und Ängste auf ein Kind projizieren lassen. Gleichzeitig stellt er die unbequeme Frage, ob sich die dunklen Seiten einer Mutter auf die nächste Generation vererben können. Besonders die innere Zerrissenheit der Mutter, Pia, hat mich tief berührt. Man taucht in ihren Kopf ein und spürt den ständigen Spagat zwischen Vertrauen, Liebe und wachsendem Misstrauen. Ihre Lebensgeschichte wird eindringlich beleuchtet. Jessica Lind fängt diese komplexen und widersprüchlichen Gefühle präzise ein. Als Ich-Erzählerin erleben wir ausschließlich Pias Perspektive, was die Vermischung ihrer Emotionen mit ihrem persönlichen Trauma und die Struktur der zwei Zeitebenen besonders spannend macht. Der Ausschluss aus der Eltern-WhatsApp-Gruppe oder die Verdächtigungen gegen ihren Sohn wirken dabei fast wie Randerscheinungen, die lediglich den inneren Konflikt antreiben. Was mich am Roman jedoch gestört hat, ist die einseitige Perspektive: Nur Pia kommt zu Wort. Gedanken und Reaktionen von Jakob, den anderen Eltern oder Familienmitgliedern bleiben außen vor. Auch die Vorwürfe gegen Luca dienen eher als Auslöser für Pias psychologischen Abstieg, weniger als tiefgreifender Handlungsstrang. Kein Wohlfühlroman, aber ein intensives Thema, das für mich dennoch hinter seinen Möglichkeiten zurückblieb.

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    Chiara Pilat

    Thalia Linz – Landstraße

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    4/5

    09.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Kleine Monster

    Ein ergreifender Roman, tiefgründiger als man dem ersten Anschein nach glaubt. Man wird auf eine Reise, tief in die Welt versteckter Traumata mitgenommen, hin zu dem Versuch der Aufarbeitung. Ein Buch welch sich nicht scheut den Finger auf den wunden Punkt zu legen und aufzeigt welche große Verantwortung und Hürden das Gründen einer Familie mit sich bringt.

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