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Produktbild: WIR KOMMEN ZURECHT
Artikelbild von WIR KOMMEN ZURECHT
Annika Büsing

1. WIR KOMMEN ZURECHT

WIR KOMMEN ZURECHT Roman

Gesprochen von
18
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Shenja Lacher

Spieldauer

8 Stunden und 48 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

22.03.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

109

Verlag

BONNEVOICE Hörbuchverlag

Sprache

Deutsch

EAN

4069828200630

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Shenja Lacher

Spieldauer

8 Stunden und 48 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

22.03.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

109

Verlag

BONNEVOICE Hörbuchverlag

Sprache

Deutsch

EAN

4069828200630

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  • hamburg.lesequeen

    aus Bargfeld-Stegen

    4/5

    10.07.2025

    Hörbuch-Download

    Sehr gutes Hörbuch!

    WIR KOMMEN ZURECHT Annika Büsing Philipp steht kurz vor dem Abitur. Er ist still, angepasst – einer, der früh gelernt hat, sich zusammenzureißen. Zuhause läuft alles gut. Zumindest glaubt er das. Und sagt es jedem, der es hören will. Sein Vater, Chirurg von Beruf, ist eher wortkarg und selten da. Gefühle zeigt er keine – aber er kocht hervorragend. Die neue Partnerin seines Vaters ist okay. Zu jung, um als Ersatzmutter durchzugehen, aber sie macht keinen Stress. Und vor allem: Keine Bauchschmerzen. Die hatte er früher regelmäßig mit seiner Mutter Astrid. Astrid, die immer wieder in ihren Kaninchenlöchern verschwand. Dann plötzlich wieder auftauchte, für Spaß sorgte, wilde Dinge tat – bis sie sich erneut zurückzog. Bis sie irgendwann, nach einem Sizilienurlaub, ganz verschwand. Man kann wohl sagen, dass Astrid ihn geprägt hat. Vielleicht nicht so, wie es eine verlässliche, liebevolle Mutter getan hätte – aber er kommt zurecht. Annika Büsings neuer Roman erzählt von einem Jugendlichen, dessen Mutter psychisch erkrankt ist. Und davon, wie man weiterlebt – mit Unsicherheit, mit Lücken, mit leisen Schmerzen. An Philipps Seite: sein bester Freund Lorenz, dessen Mutter – und ein paar Joints, die sie auf dem Friedhof rauchen. Mir hat der Einblick in Philipps Leben sehr gefallen. Ein sympathischer, glaubwürdiger Protagonist, der einem nah kommt, ohne sich aufzudrängen. Büsings Sprache ist wie gewohnt klar, ruhig und eindringlich. Ein stiller, unaufgeregter Roman, den ich gerne gelesen und gehört habe. Die Stimme von Shenja Lacher passt wunderbar – ruhig, warm, genau richtig für diesen Text. Ich empfehle euch dieses Buch bzw. Hörbuch gerne weiter. 4/5

  • Bewertung

    5/5

    19.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ja, wir kommen zurecht.

    Der knapp 18 Jahre alte Philipp lebt mit seinem als Chirurg erfolgreichen Vater und dessen schöner Lebensgefährtin in luxuriösen Verhältnissen. Seine psychisch instabile Mutter hat die Familie schon vor Jahren verlassen, versucht aber immer wieder mit Philipp in Kontakt zu kommen. Er hat einen besten Freund namens Lorenz, beginnt eine Beziehung zu der älteren Mascha und auch sein Vater ist nicht völlig abwesend. Aber dennoch wirkt Philipp wie durchsichtig, scheint keinen Boden unter den Füßen zu haben und ist gar nicht richtig für den Leser zu fassen. Für sich selbst vielleicht auch nicht. Das Buch lebt nicht von der Handlung, sondern von der Tiefe der Beschreibungen und von der wunderschönen Sprache. Mir hat es außerordentlich gut gefallen.

  • Bewertung

    aus Essen

    5/5

    22.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Über das Erwachsenwerden in schwierigen Familienverhältnissen

    „Wir kommen zurecht“, könnte Philipp zu seinen Lehrkräften sagen, die seine phasenweise geistige Abwesenheit im Unterricht bemerken und nach seiner Situation zu Hause fragen. Oder zu seiner älteren Freundin, wenn es um sein Verhältnis zur Stiefmutter geht. Oder zu dem Mann, der eines Tages an der Tür klingelt und vieles verändert. Oder auch zu seiner Mutter, die versucht, wieder einen Platz in seinem Leben zu finden. „Manchmal dachte er, dass das sein ganzes Leben war: merken: ja, anmerken lassen: nein.“ Doch die, die Philipp wirklich kennen, würden ihm diesen Satz nicht abnehmen. Zum Beispiel Lorenz, sein bester Freund. Einfach macht Philipp es auch ihm nicht. Obwohl Philipp ein feines Gespür für seine Umgebung hat, bleibt er oft undurchdringlich. Vielleicht ist das seine Art, die psychische Erkrankung seiner Mutter zu verarbeiten, zu absorbieren, zu kompensieren. Selbst als Lesende war ich mir nicht immer sicher: Was geht wirklich in ihm vor? Und wenn er nicht gerade in Imaginationen und surreale Szenarien abdriftet (vielleicht auch befeuert durch den Konsum einer bestimmten Pflanze) bleibt vieles in ihm verschlossen. Die gewählte Erzählperspektive passt hervorragend. Philipp aus der Ich-Perspektive sprechen zu lassen, hätte seiner Figur nicht entsprochen, zu direkt, zu offen. Trotzdem ist die Perspektive sehr wertschätzend ihm gegenüber, geht radikal (aber auch fair) mit den Erwachsenen in seinem Leben um. Ein Erwachsener, der auch Philipp werden musste, wird er jetzt doch 18. Ein besonderer Familienroman, der fordert, ohne zu überfordern, und der in seiner Vielschichtigkeit beeindruckt.

  • Christopher Bahn

    Book Circle Community

    5/5

    12.08.2025

    eBook (ePUB 3)

    Schwieriges Familienleben

    Annika Büsing hat wieder einen tollen Roman geschrieben, der von einer scheinbar gut situierten Familie handelt, in der die Mutter jedoch an einer psychischen Erkrankung leidet. Der Umgang damit und das Familienleben mit einer neuen Freundin des Vaters wird aus der Sicht des Sohnes erzählt, dessen Leben kurz vor dem Abitur den zweiten Erzählungsstrang darstellt. Wie alle Bücher der Autorin sehr gut und flüssig geschrieben. Sehr empfehlenswert.

  • Kaffeeelse

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    10.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Anspruchsvolles Familienleben

    Wir kommen zurecht. Ja. Wir kommen zurecht. Aber kommen wir füreinander zuträglich zurecht? Dieser Frage geht Annika Büsing in ihrem neuen Roman „Wir kommen zurecht“ nach. Denn Familienleben sind auch oft Höhlen voller dunkler Geheimnisse. So auch in der Familie von Philipp, der Hauptperson in „Wir kommen zurecht“. Er lebt mit seinem Vater Lothar, einem erfolgreichen Chirurgen und dessen Freundin Stella zusammen. Seine Mutter Astrid hat die Familie verlassen, ist psychisch erkrankt und damit eine gewisse Belastung für die Familie, aber ebenso ein mit sich selbst hadernder Mensch. Das Fehlen der Mutter und die durch die psychische Erkrankung belastete vergangene Zeit beschäftigen Philipp sehr. Halt findet er bei seinem Freund Lorenz. Philipp und Lorenz stützen sich und durchschreiten gemeinsam ihre Jugend. Auch ein Liebeschaos fehlt natürlich nicht, einst war Philipp mit Lisa verbändelt, bis deren Schwester Mascha in Philipp etwas entzündet und so die Welt in ein gewisses Feuer taucht. Doch auch Philipps Mutter Astrid sorgt für Spannung, hat sie sich doch nicht vollkommen aus Philipps Leben zurückgezogen, sondern taucht halt immer wieder auf und je nach Stimmungslage gestalten sich diese Momente mehr oder weniger schwierig. Eine Gemengelage, die Erwachsene schon stark fordern können, was macht aber so etwas mit einem Heranwachsenden? Coming of age ist ein für mich relativ schwieriges Gebiet. Oft kann ich mich nicht so richtig für die Charaktere erwärmen und ich erlebe solche Bücher oft etwas von außen. Nicht so bei Annika Büsing. Sie trifft mich ins Herz mit ihrer Charakterzeichnung. Selbst die männliche Rolle Philipp erreicht mich völlig. Natürlich schlägt mein Herz für psychisch Erkrankte, mein Arbeitsfeld ist denke ich sehr gut gewählt. Von daher hat das Buch durch den Charakter Astrid schon einmal völlig meine Aufmerksamkeit. Denn psychiatrische Erkrankungen treffen den Betroffenen und seine Familie, sein Umfeld. Alle müssen sich plötzlich mit stark veränderten Gegebenheiten auseinandersetzen und müssen sehen, wie sie mit diesen neuen Umständen klarkommen. Dies fängt Annika Büsing empathisch und sehr gekonnt in ihrem neuen Buch ein und begeistert mich damit sehr. Denn was kann es bedeuten einen psychisch kranken Menschen in der eigenen Familie zu haben? Dies noch in Kombination zu setzen mit dem Thema Coming of age, welches ja ebenso ein Ausnahmezustand ist, ist absolut interessant gewählt. Damit stellt sich ein Schreibender einer großen Herausforderung. Dies glaubhaft zu schildern ist nicht einfach.  Annika Büsing meistert diese Thematik gekonnt und intensiv. Ich habe das Buch sehr geliebt und wünsche ihm viele Leser. Denn dieser Abstand zu psychiatrischen Erkrankungen muss verschwinden, gerade wegen der großen Anzahl der Betroffenen. Unsere momentan sehr anspruchsvolle Zeit fördert psychische Erkrankungen, von daher müssen wir alle einen neuen und empathischen Umgang damit erlernen. Annika Büsing hat einen Beitrag dazu mit ihrem Buch „Wir kommen zurecht“ geliefert. Danke dafür! Lesen!

Kundinnen und Kunden meinen

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