Wie man ein Geisterdorf umsiedelt
Seit Bodhis Familie nach Neu-Nebelheim umgesiedelt wurde, vermisst der Elfjährige sein altes Dorf Nebelheim, dem der Abriss bevorsteht. Bei einem letzten Besuch entdeckt er dort Geister. Auf der Suche nach ihren sterblichen Überresten, die ungefragt nach Neu-Nebelheim umgebettet wurden, spuken sie durch das verlassene Dorf und wollen den Arbeitern aus dem Kohleloch ihre Körper stehlen. Gemeinsam mit der Gespenster-Expertin Joe will Bodhi das Unheil abwenden. Dafür müssen sie die Geister "nur" nach Neu-Nebelheim bringen - ein Abenteuer voller Freundschaft und neuer Hoffnung beginnt.
Bodhi, Joe und ein Dorf voller Geister: Eine lustige Geschichte über Freundschaft und Geister
- Gespenster umsiedeln: Warmherzige Geister-Geschichte für Kinder ab 9 Jahren von der Kirsten-Boie-Preisträgerin Sabrina Schmohl.
- Geister gibt es wirklich: Der 11-jährige Bodhi hilft den Gespenstern beim Umzug aus einem verlassenen Geisterdorf.
- Gespenstertreiben mit Tiefgang: In der abenteuerlichen Gruselgeschichte entdeckt Bodhi die Bedeutung von Heimat und wahrer Freundschaft.
- Ausgezeichnetes Leseabenteuer: Ein Coming of age-Roman mit viel Herz und Humor von Sabrina Schmohl, die den Kirsten-Boie-Preis 2024 gewonnen hat.
- Die Geister sind los! Eine unterhaltsame Lektüre für Kinder ab 9 Jahren, die abenteuerliche Gespenster- und Freundschaftsgeschichten lieben.
Kundinnen und Kunden meinen
4.8/5.0
27 Bewertungen
5 Sterne
4 Sterne
3 Sterne
(0)
2 Sterne
(0)
1 Sterne
(0)
Zwischen Grusel und Geborgenheit
Bewertung am 02.12.2025
Bewertungsnummer: 2668119
Bewertet: eBook (ePUB 3)
Als ehrenamtliche Mitarbeiterin der KÖB Wallhalben lese ich neue Kinderbücher fast immer zuerst selbst – oft laut, oft abends, manchmal mit einem Stift für kleine Notizen daneben. Dieses Buch hat mich schon beim ersten Blick auf das Cover neugierig gemacht: geheimnisvoll, aber nicht zu düster, kindgerecht, ohne kitschig zu wirken. Genau so, dass man es gerne in die Hand nimmt und wissen will, was sich dahinter verbirgt.
Inhaltlich geht es um einen Jungen, der seine vertraute Umgebung verliert und in einer neuen Lebenssituation erst langsam ankommt. Dabei stößt er auf etwas Unerklärliches, das sein Leben noch einmal völlig auf den Kopf stellt. Mehr möchte ich bewusst nicht verraten – nur so viel: Die Geschichte verbindet Fantastisches mit ganz realen Gefühlen wie Abschied, Verunsicherung, Mut und Freundschaft. Gerade diese Mischung hat mich sehr überzeugt, weil das Übernatürliche nie Selbstzweck ist, sondern immer die emotionalen Themen trägt.
Der Schreibstil ist angenehm klar, lebendig und sehr gut vorlesbar. Die Sprache ist kindgerecht, aber nicht banal, und als Erwachsene hatte ich nie das Gefühl, „mitlesen zu müssen, um mitzuhalten“. Im Gegenteil: Ich habe mich oft dabei ertappt, wie ich einfach weitergelesen habe, weil ich selbst gespannt war. Besonders die Dialoge wirken natürlich und tragen viel zur Nähe zu den Figuren bei.
Die Hauptfigur ist für mich sehr authentisch gezeichnet. Seine Gefühle, Zweifel und sein Mut wirken echt und nachvollziehbar. Man spürt, dass hier nicht einfach eine „Heldenfigur“ geschaffen wurde, sondern ein Kind mit Ecken, Kanten und Unsicherheiten. Auch die Nebenfiguren fügen sich glaubwürdig in die Geschichte ein und geben ihr zusätzliche Tiefe. Genau das macht das Buch für mich so stark: Man kann sich in die Figuren hineinfühlen, egal ob jung oder erwachsen.
Warum mich dieses Buch besonders angesprochen hat, liegt vor allem an seiner warmherzigen Grundstimmung. Trotz Spannung und gruseliger Momente bleibt immer ein Gefühl von Hoffnung. Es geht um Zusammenhalt, um Veränderung und darum, dass man neue Wege finden kann, auch wenn man etwas Liebgewonnenes verloren hat. Diese Botschaft halte ich gerade für Kinder für sehr wertvoll.
Die Autorin Sabrina Schmohl beweist mit dieser Geschichte viel Fingerspitzengefühl. Ihr gelingt es, ernste Themen leicht und zugänglich zu erzählen, ohne sie zu verharmlosen. Das ist eine Kunst, die nicht viele beherrschen – und die dieses Buch für mich besonders macht.
Mein Fazit: Dieses Buch ist ein warmherziges, spannendes und tiefgründiges Leseerlebnis für Kinder ab etwa neun Jahren – und genauso für Erwachsene, die gerne gut erzählt bekommen. Ich freue mich sehr darauf, es in unserer Bücherei weiterzuempfehlen und hoffe, damit viele junge Leserinnen und Leser erneut für das Lesen und für besondere Geschichten begeistern zu können.
Schaffen es Bodhi und Joe, den Geistern zu helfen?
summersoul am 19.11.2025
Bewertungsnummer: 2658529
Bewertet: eBook (ePUB 3)
In dieser Geschichte über Neuanfänge, Loslassen, Freundschaft und Zusammenhalt begleiten wir Bodhi dabei, wie er nach seinem Umzug ein letztes Mal einige Dinge in seinem alten Dorf Nebelheim erledigen möchte. Dabei trifft er nicht nur auf Joe, sondern auch auf einen Haufen Geister. Ich war sofort mitten im Geschehen und habe miterlebt, wie schwer es für Bodhi ist, mitzubekommen, wie sein Zuhause bald abgerissen wird. Ich fand die verschiedenen Gefühle von Bodhi und seinen Wunsch, noch mal die für ihn wichtigen Dinge zu erledigen, gut und nachvollziehbar dargestellt. Man fühlt regelrecht mit ihm mit.
Bodhi und Joe sind beides sympathische Figuren, so unterschiedlich, fast schon gegensätzlich sie auch sind. Bodhi schreibt gerne Listen, überdenkt viele Dinge, ist zurückhaltend und mag eine gewisse Routine. Joe ist chaotisch, laut und experimentierfreudig. So unterschiedlich beide sind, merken sie bald, dass sie sich dennoch wunderbar ergänzen. Ich fand es schön, mitzuerleben, wie die Freundschaft zwischen den beiden trotz eines holprigen Starts immer mehr wächst.
Die Idee rund um die Geister, die umgesiedelt werden müssen, hat mir gefallen. Zumal die Umsiedlung mit vielen Tücken verbunden war, die für eine durchweg spannende Handlung gesorgt hat. Denn selbst wenn Bodhi und Joe mal etwas gelingt, stehen sie im nächsten Moment schon vor einem weiteren Problem. Ich habe mit den beiden die ganze Zeit mitgefiebert und war gespannt, ob ihnen die Umsiedlung der Geister gelingt oder nicht.
Fazit:
Eine Geschichte über Neuanfänge, Loslassen, Freundschaft und Zusammenhalt, in der wir Bodhi und Joe dabei begleiten, wie sie versuchen, die Geister ebenfalls ins neue Dorf umzusiedeln. Da ihr Vorhaben mit vielen Schwierigkeiten verbunden ist, die nie abzureißen scheinen, war die ganze Zeit für Spannung gesorgt. Zudem fand ich Bodhis unterschiedliche Gefühle wegen seines Umzugs gut und nachvollziehbar dargestellt. Ich habe regelrecht mit ihm mitgefühlt. Ebenso fand ich es schön, mitzuerleben, wie die Freundschaft zwischen Bodhi und Joe trotz eines holprigen Starts immer mehr wächst.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.