Lehrerleben und Hakenkreuz Von Valparaiso nach Pforzheim und von Ravensburg bis zum Donez
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
07.04.2025
Verlag
Verlag regionalkulturSeitenzahl
256
Maße (L/B/H)
24,7/17,5/2 cm
Gewicht
758 g
Farbe
Schwarz / Cool Grey
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-95505-520-2
Rudolf, ein Skeptiker und Gegner des Nationalsozialismus – Karl, ein überzeugter Anhänger dieser Ideologie. Zwei Menschen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten und dennoch vereint die beiden Männer ihr Beruf als Lehrer. Wolfgang Reinhard – Sohn und Schwiegersohn der Protagonisten – rekonstriert die Lebenswege Rudolfs und Karls, die sich jedoch nur in Episoden nachvollziehen lassen. Allerdings sind gerade diese Episoden durch historische Quellen und persönliche Aufzeichnungen gut dokumentiert. Rudolf erlebte den Ersten Weltkrieg als Zaungast in Chile, Karl wiederum den Zweiten Weltkrieg als Freiwilliger in Frankreich und Russland. Das dramatische Ende des „Dritt en Reiches“ blieb beiden auch nicht erspart. Erst 1965 kam es zum ersten persönlichen Aufeinandertreffen der beiden Männer, als zwar nicht ihr Leben, wohl aber ihre Geschichte bereits zu Ende war. Ihre Biografien sind außergewöhnlich und dennoch typisch für die erste Hälft e des 20. Jahrhunderts. Zwei Einzelschicksale, die in den größeren Kontext der deutschen Geschichte eingebunden sind. Wolfgang Reinhard war Professor für Neuere Geschichte in Freiburg. Er hat Bücher zur Kirche und zum Staat, zur Globalgeschichte und zur historischen Anthropologie veröffentlicht. 2001 erhielt er den sogenannten deutschen Historikerpreis.
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