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Mut tut gut. Warum wir unseren Kindern mehr zutrauen können Wie es Eltern gelingt, sich vom Erwartungsdruck zu befreien | Für Leserinnen und Leser von Philippa Perry, Nora Imlau, Jonathan Haidt

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25,50 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.08.2025

Verlag

HarperCollins Hardcover

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

20,6/13,3/3,1 cm

Gewicht

374 g

Farbe

Magenta / Schwarz

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-365-00948-2

Beschreibung

Rezension

»Die Psychiaterin [...] Maria M. Bellinger [...]plädier[t] in ihrem Buch ›Mut tut gut‹ für weniger Perfektionismus und mehr Vertrauen in Kinder [...].« ("Die Presse am Sonntag")
»Überhütung kann zum Problem werden. Wie Eltern dieser Falle entgehen, weiß die Psychiaterin Maria M. Bellinger.« ("chrismon")

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.08.2025

Verlag

HarperCollins Hardcover

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

20,6/13,3/3,1 cm

Gewicht

374 g

Farbe

Magenta / Schwarz

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-365-00948-2

Herstelleradresse

HarperCollins Hardcover
Valentinskamp 24
20354 Hamburg
DE

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  • Bewertung

    5/5

    05.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lohnende und lesenswerte Lektüre

    "Mit diesem Buch möchten wir zur Auseinandersetzung anregen, was im Hinblick auf Familie, Kinder und Erziehung heutzutage als "normal", "natürlich", "unerwünscht" oder "krankhaft" gilt" so die Autor:innen. Dies ist ihnen aus meiner Sicht hervorragend gelungen. Zur Kultur des Aufwachsens, der Betreuungs- und Bildungsinfrastruktur und den Dilemmata der Entscheidungssituationen von Eltern habe ich kluge Gedanke gelesen und neue Blickpunkte gewonnen. Der unterschiedliche fachliche Hintergrund der Autor:innen und deren Gabe, viel fachlichen Input in gut lesbarer Sprache mit dem echten Leben ihrer Interviewpartner:innen anzureichern, machte die Lektüre für mich freud- und wertvoll.

  • Bewertung

    5/5

    13.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Angst ist kein guter Ratgeber- "Elternsein ist eine Frage der Lebensart"

    Maria M. Bellinger und Norbert F. Schneider wagen einen durch wissenschaftliche Recherche und vielfältige Interviews angereicherte Auseinandersetzung mit dem Thema Elternsein heute. Der Mix aus soziologischen Analysen und therapeutischen Perspektiven auf die Komplexität heutiger Lebenswelten regt zur Auseinandersetzung an. Statt konkreten Tipps oder einfachen Wahrheiten plädiert das Buch für eine Haltung des Vertrauens in die eigenen Ressourcen. Der Glaube daran, dass man auch angesichts der vorhandenen gesellschaftlichen und persönlichen Herausforderungen, Kinder angemessen begleiten kann, braucht Mut. Den stärken ,ohne die Herausforderungen zu beschönigen ist Anliegen des vorliegenden Buches, das das Spektrum multipler Bücher rund um das Thema Erziehung angenehm ergänzt und bereichert.

  • Mil

    aus Potsdam

    3/5

    16.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kindheit, Elternschaft und Erziehung in Deutschland

    "Mut tut gut" von Norbert F. Schneider und Maria M. Bellinger ist kein klassischer Erziehungsratgeber. Das Buch liefert keine praktischen Tipps für den Alltag mit Kindern. Vielmehr handelt es sich um eine umfassende systemische Analyse von Elternschaft, Kindheit und Erziehung in Deutschland, die auf zahlreiche Statistiken, Studien und historische Rückblicke zurückgreift. Das Buch deckt nahezu alle Lebensbereiche von Kindern ab: von der Geburt über die Betreuungseinrichtungen, Schule, digitale Medien und Geräte bis hin zu gesellschaftlichen Rahmenbedingungen. Das Autorenduo betrachtet dabei Institutionen wie Kitas und Schulen kritisch, ordnet sie historisch ein und diskutiert deren Einfluss auf Familien und Kinder. Die Darstellung ist faktenbasiert, analytisch und politisch reflektiert und dabei recht gut lesbar. Das Buch liefert keine fertigen Handlungsempfehlungen. Vieles, was man als "gute Erziehung" ableiten könnte, müssen Eltern selbst aus den Analysen abstrahieren. Das macht das Buch interessant für jene, die eine reflektierte, übergeordnete Sicht auf Elternschaft und Kindheit suchen, weniger für diejenigen, die schnelle Lösungen für Alltagssituationen benötigen. Trotz der soliden Analyse bleiben einige Fragen offen: Die Motivation der Autoren und das eigentliche Zielpublikum des Buches erschließen sich nicht eindeutig. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Bildung und sozialer Ungleichheit existieren bereits zahlreich (z. B. bei El-Mafaalani), und praktische Ratgeber für den Alltag gibt es ebenfalls in Hülle und Fülle. "Mut tut gut" bleibt damit irgendwo dazwischen, dabei aber weder vollständig wissenschaftlich noch praxisnah. Auch der Titel wirkt mit Blick auf den Inhalt eher irreführend. "Mut tut gut" suggeriert eine praktische Anleitung, während das Buch tatsächlich eine analytische Auseinandersetzung bietet. Die inhaltliche Stärke liegt klar in der umfassenden Darstellung, der systematischen Analyse und der Reflexion gesellschaftlicher Strukturen, die Kindheit und Erziehung prägen - ob man selbst jeweils zum gleichen Fazit kommt, sei mal dahingestellt. Dennoch habe ich den Eindruck, dass der Leseaufwand nicht immer in einem unmittelbaren Erkenntnisgewinn für den Alltag resultiert. "Mut tut gut" ist zwar fundiert, politisch reflektiert und gut lesbar, bietet aber weder einfache Antworten noch klare Handlungsempfehlungen. Für Eltern, die eine analytische Perspektive auf Familien, Institutionen und gesellschaftliche Rahmenbedingungen suchen, ist es sicher spannend; für alle, die konkrete Anleitungen für die eigene Elternrolle erwarten, nur bedingt geeignet.

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