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Schwanentage Roman | Preisgekrönte chinesische Literatur | »Zhang Yueran hat mit ›Schwanentage‹ ein wirklich lesenswertes, böses Buch geschrieben.« Elke Heidenreich

84

25,50 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

42610

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.09.2025

Verlag

Ecco Verlag

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20,4/13,2/2,7 cm

Gewicht

326 g

Farbe

Altrosa

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Swan Hotel

Übersetzt von

Karin Betz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7530-0111-1

Beschreibung

Rezension

»›Schwanentage‹ heißt die unglaubliche Geschichte um die Entführerin Yu Ling, die nicht ertappt wird, weil die Entführung, die sie so sorgsam geplant hat, niemanden interessiert.« ("Deutschlandfunk Nova")
»Zutiefst menschlich, tragisch und komisch.« ("Aachener Zeitung")
»Zhang Yueran (...) hat mit ›Schwanentage‹ ein wirklich lesenswertes, böses Buch geschrieben.« ("Bunte")
»(...) poetisch, präzise und voller Zwischentöne.« ("rbb Radioeins")
»(...) ein leiser, aber eindringlicher Roman (...).« ("rbb Radioeins")
»(Zhang Yueran) erzählt grausam und weich zugleich, prägnant und zärtlich, hart und gefühlvoll.« ("Buchkultur")
»Ein Roman mit erstaunlichen Wendungen, der hinter so manche Kulisse blickt!« ("Buchkultur")

Produktdetails

Verkaufsrang

42610

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.09.2025

Verlag

Ecco Verlag

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20,4/13,2/2,7 cm

Gewicht

326 g

Farbe

Altrosa

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Swan Hotel

Übersetzt von

Karin Betz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7530-0111-1

Herstelleradresse

Ecco
Valentinskamp 24
20354 Hamburg
DE

Email: vertrieb@harpercollins.de

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Ein grosses Herz in einer kalten Welt

Bewertung (Mitglied der Orell Füssli Book Circle Community) am 22.04.2026

Bewertungsnummer: 3117530

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mich hat dieser Roman ziemlich überrascht. Die Sprache ist klar, fast schlicht, nichts wirkt überladen oder kompliziert – und trotzdem hat das Ganze eine starke literarische Wirkung. Man versteht alles sofort, aber genau darin liegt auch die Kunst. Zhang Yueran erzählt so ruhig und präzise, dass man einfach dranbleibt. Im Mittelpunkt steht Yu Ling, ein Kindermädchen, das sich um ein wohlhabendes Kind kümmert. Sie wirkt zuerst unscheinbar, fast still, aber je länger man liest, desto mehr merkt man, wie viel in ihr steckt. Ihre Art zu handeln ist nicht laut oder reflektiert, sondern direkt und menschlich. Das macht sie zu einer sehr besonderen Figur. Der Roman beschäftigt sich klar mit Klassismus, aber nicht auf eine einfache Weise. Es ist nicht dieses typische Schema von „oben schlecht, unten gut“. Vielmehr zeigt Zhang, dass die Unterschiede zwar brutal sind, aber die Wirklichkeit komplexer ist. Auf beiden Seiten bleiben Wünsche offen, Hoffnungen unerfüllt – nur auf ganz unterschiedliche Art. Was mir besonders gefallen hat: Das Buch urteilt nicht. Es zeigt einfach. Und genau dadurch entsteht diese ruhige, fast zärtliche Atmosphäre, obwohl die Themen eigentlich hart sind. Der Schluss kam für mich recht plötzlich, und vieles bleibt offen. Ich hätte gerne noch weitergelesen und gewusst, wie es mit den Figuren weitergeht. Für mich ist das genau die Art von Literatur, die nicht laut sein muss, um zu wirken. Klar, ruhig, aber mit Tiefe. Und gerade deshalb sehr stark. Weitere Rezensionen auf Deutsch findest du auf meinem Goodreads- und LovelyBooks-Profil.

Ein grosses Herz in einer kalten Welt

Bewertung (Mitglied der Orell Füssli Book Circle Community) am 22.04.2026
Bewertungsnummer: 3117530
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mich hat dieser Roman ziemlich überrascht. Die Sprache ist klar, fast schlicht, nichts wirkt überladen oder kompliziert – und trotzdem hat das Ganze eine starke literarische Wirkung. Man versteht alles sofort, aber genau darin liegt auch die Kunst. Zhang Yueran erzählt so ruhig und präzise, dass man einfach dranbleibt. Im Mittelpunkt steht Yu Ling, ein Kindermädchen, das sich um ein wohlhabendes Kind kümmert. Sie wirkt zuerst unscheinbar, fast still, aber je länger man liest, desto mehr merkt man, wie viel in ihr steckt. Ihre Art zu handeln ist nicht laut oder reflektiert, sondern direkt und menschlich. Das macht sie zu einer sehr besonderen Figur. Der Roman beschäftigt sich klar mit Klassismus, aber nicht auf eine einfache Weise. Es ist nicht dieses typische Schema von „oben schlecht, unten gut“. Vielmehr zeigt Zhang, dass die Unterschiede zwar brutal sind, aber die Wirklichkeit komplexer ist. Auf beiden Seiten bleiben Wünsche offen, Hoffnungen unerfüllt – nur auf ganz unterschiedliche Art. Was mir besonders gefallen hat: Das Buch urteilt nicht. Es zeigt einfach. Und genau dadurch entsteht diese ruhige, fast zärtliche Atmosphäre, obwohl die Themen eigentlich hart sind. Der Schluss kam für mich recht plötzlich, und vieles bleibt offen. Ich hätte gerne noch weitergelesen und gewusst, wie es mit den Figuren weitergeht. Für mich ist das genau die Art von Literatur, die nicht laut sein muss, um zu wirken. Klar, ruhig, aber mit Tiefe. Und gerade deshalb sehr stark. Weitere Rezensionen auf Deutsch findest du auf meinem Goodreads- und LovelyBooks-Profil.

Toll!

Bewertung am 03.11.2025

Bewertungsnummer: 2644479

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Schon auf den ersten Seiten hat mich die Sprache beeindruckt. Sie ist klar und gleichzeitig poetisch. Es ist so eine Art Schreiben, bei der man merkt, dass jedes Wort mit Bedacht gewählt ist. Die Atmosphäre ist dicht, fast still, und genau das macht den Text für mich so besonders. Zhang Yueran schafft es, viel unausgesprochen zu lassen und trotzdem eine starke emotionale Wirkung zu erzielen. Das Buch hat eine Intensität, die mich immer wieder in ihren Bann gezogen hat. Ich mag, wie subtil Macht, Abhängigkeit und gesellschaftliche Unterschiede mitschwingen, ohne dass es belehrend wirkt. Ich freue mich darauf noch weiteres von der Autorin zu lesen, weil ich das Gefühl habe, dass es da noch viel zu entdecken gibt. Das Cover ist wunderschön und ich habe mir das Buch mittlerweile als Dekoration in mein Zimmer gestellt. Insgesamt kann ich nur sagen: klare Kaufempfehlung von mir!

Toll!

Bewertung am 03.11.2025
Bewertungsnummer: 2644479
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Schon auf den ersten Seiten hat mich die Sprache beeindruckt. Sie ist klar und gleichzeitig poetisch. Es ist so eine Art Schreiben, bei der man merkt, dass jedes Wort mit Bedacht gewählt ist. Die Atmosphäre ist dicht, fast still, und genau das macht den Text für mich so besonders. Zhang Yueran schafft es, viel unausgesprochen zu lassen und trotzdem eine starke emotionale Wirkung zu erzielen. Das Buch hat eine Intensität, die mich immer wieder in ihren Bann gezogen hat. Ich mag, wie subtil Macht, Abhängigkeit und gesellschaftliche Unterschiede mitschwingen, ohne dass es belehrend wirkt. Ich freue mich darauf noch weiteres von der Autorin zu lesen, weil ich das Gefühl habe, dass es da noch viel zu entdecken gibt. Das Cover ist wunderschön und ich habe mir das Buch mittlerweile als Dekoration in mein Zimmer gestellt. Insgesamt kann ich nur sagen: klare Kaufempfehlung von mir!

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Schwanentage

von Zhang Yueran

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Meinung aus der Buchhandlung

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Rina Salinger

Thalia Amstetten

Zum Portrait

4/5

Ein Blick hinter die Fassaden der chinesischen Elite

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zhang Yueran gelingt mit Schwanentage ein eindrucksvoller Blick hinter die glänzenden Fassaden der chinesischen Oberschicht. Aus der Perspektive des Kindermädchens Yu Ling entfaltet sich eine vielschichtige Geschichte über soziale Ungleichheit, Macht und moralische Abhängigkeit. Zwischen Loyalität, Angst und heimlichen Hoffnungen bewegt sich Yu Ling in einer Welt, in der Herkunft und Klasse über das Schicksal entscheiden. Besonders stark ist der Roman, wenn er die subtilen Machtspiele zwischen Dienenden und Herrschenden sichtbar macht – und zeigt, wie brüchig der Wohlstand einer Elite ist, deren Fundament auf Korruption und Schein beruht. Yuerans klare, präzise Sprache verleiht den Szenen eine beinahe filmische Intensität, während sie zugleich Empathie und Distanz in feinem Gleichgewicht hält. Zwar bleibt die Handlung an einigen Stellen etwas distanziert und hätte emotional noch mehr Tiefe vertragen, doch das Buch überzeugt durch seine kluge Gesellschaftsanalyse und die stille Tragik seiner Hauptfigur. Schwanentage ist ein leises, aber kraftvolles Porträt über Klassenschranken, Abhängigkeiten und die Sehnsucht nach Freiheit – nachhallend und lesenswert.
  • Rina Salinger
  • Buchhändler/-in

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4/5

Ein Blick hinter die Fassaden der chinesischen Elite

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zhang Yueran gelingt mit Schwanentage ein eindrucksvoller Blick hinter die glänzenden Fassaden der chinesischen Oberschicht. Aus der Perspektive des Kindermädchens Yu Ling entfaltet sich eine vielschichtige Geschichte über soziale Ungleichheit, Macht und moralische Abhängigkeit. Zwischen Loyalität, Angst und heimlichen Hoffnungen bewegt sich Yu Ling in einer Welt, in der Herkunft und Klasse über das Schicksal entscheiden. Besonders stark ist der Roman, wenn er die subtilen Machtspiele zwischen Dienenden und Herrschenden sichtbar macht – und zeigt, wie brüchig der Wohlstand einer Elite ist, deren Fundament auf Korruption und Schein beruht. Yuerans klare, präzise Sprache verleiht den Szenen eine beinahe filmische Intensität, während sie zugleich Empathie und Distanz in feinem Gleichgewicht hält. Zwar bleibt die Handlung an einigen Stellen etwas distanziert und hätte emotional noch mehr Tiefe vertragen, doch das Buch überzeugt durch seine kluge Gesellschaftsanalyse und die stille Tragik seiner Hauptfigur. Schwanentage ist ein leises, aber kraftvolles Porträt über Klassenschranken, Abhängigkeiten und die Sehnsucht nach Freiheit – nachhallend und lesenswert.

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