Produktbild: Giovanni Boccaccio

Giovanni Boccaccio Dichter in schwarzen Zeiten. Eine Biographie

4

33,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.09.2025

Abbildungen

mit 19 Abbildungen und 1 Karte

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

415

Maße (L/B/H)

22,1/14,6/3,5 cm

Gewicht

613 g

Farbe

Kaffee

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-83637-4

Beschreibung

Rezension

"Franziska Meier spürt anhand des Werks und Lebenswegs des Dichters den Sitten jener Zeit"

Deutschlandfunk Büchermarkt, Dirk Fuhrig

"Ich habe das Buch von Franziska Meier mit großem Vergnügen gelesen."

SWR Forum, Ijoma Mangold

"Giovanni Boccaccio kann neu entdeckt werden ... Franziska Meier vermag es, uns Boccaccios Zeit, das dramatische 14. Jahrhundert, in allen Einzelheiten plastisch vor Augen zu führen"

Die ZEIT, Alexander Cammann

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.09.2025

Abbildungen

mit 19 Abbildungen und 1 Karte

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

415

Maße (L/B/H)

22,1/14,6/3,5 cm

Gewicht

613 g

Farbe

Kaffee

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-83637-4

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

Email: produktsicherheit@beck.de

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Wenn der Decameron zum Spiegel unserer Zeit wird

Alrik Gerlach aus NordWestMecklenburg am 04.10.2025

Bewertungsnummer: 2615662

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wer glaubt, Biografien seien trockene Wüsten aus Jahreszahlen und Fußnoten, hat offensichtlich noch nie erlebt, wie Franziska Meier den guten alten Giovanni Boccaccio ausgräbt – und zwar nicht mit dem Staubpinsel, sondern mit einem literarischen Flammenwerfer. Hier funkelt, lodert und glüht die Renaissance, dass selbst Dante kurz aus dem Fegefeuer linsen würde. Boccaccio, der Typ mit dem „Decameron“, war ja nicht nur der König der frivolen Geschichten, sondern auch ein wandelnder Seismograph seiner Zeit – Pandemie, Bankenkrise, Klimachaos, Politik-Drama… kommt einem irgendwie bekannt vor, oder? Meier zeigt ihn als Mensch mit Ecken, Zweifeln und ziemlich viel Leidenschaft fürs Erzählen. Einer, der mal Hofluft schnupperte, mal das Kloster suchte, und dabei immer zwischen Sünde und Sinn suchte. Das Beste: Diese Biografie liest sich nicht wie ein Lexikonartikel, sondern wie ein Roman mit Espresso-Schuss. Die Autorin schreibt so klug, dass man ständig denkt: „Aha, so war das also!“ – und gleichzeitig so elegant, dass man fast vergisst, dass es um das 14. Jahrhundert geht. Besonders genial finde ich, wie sie Boccaccios Spannungen zwischen Lust und Moral, Kunst und Krise herausarbeitet. Fazit? Ein literarischer Ritt durch Pest, Poesie und Politik. Ich bin selten so beschwingt aus einem Geschichtsbuch gestolpert. Wer Lust auf Renaissance mit Wumms hat – bitte sehr: Hier ist das Buch!

Wenn der Decameron zum Spiegel unserer Zeit wird

Alrik Gerlach aus NordWestMecklenburg am 04.10.2025
Bewertungsnummer: 2615662
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wer glaubt, Biografien seien trockene Wüsten aus Jahreszahlen und Fußnoten, hat offensichtlich noch nie erlebt, wie Franziska Meier den guten alten Giovanni Boccaccio ausgräbt – und zwar nicht mit dem Staubpinsel, sondern mit einem literarischen Flammenwerfer. Hier funkelt, lodert und glüht die Renaissance, dass selbst Dante kurz aus dem Fegefeuer linsen würde. Boccaccio, der Typ mit dem „Decameron“, war ja nicht nur der König der frivolen Geschichten, sondern auch ein wandelnder Seismograph seiner Zeit – Pandemie, Bankenkrise, Klimachaos, Politik-Drama… kommt einem irgendwie bekannt vor, oder? Meier zeigt ihn als Mensch mit Ecken, Zweifeln und ziemlich viel Leidenschaft fürs Erzählen. Einer, der mal Hofluft schnupperte, mal das Kloster suchte, und dabei immer zwischen Sünde und Sinn suchte. Das Beste: Diese Biografie liest sich nicht wie ein Lexikonartikel, sondern wie ein Roman mit Espresso-Schuss. Die Autorin schreibt so klug, dass man ständig denkt: „Aha, so war das also!“ – und gleichzeitig so elegant, dass man fast vergisst, dass es um das 14. Jahrhundert geht. Besonders genial finde ich, wie sie Boccaccios Spannungen zwischen Lust und Moral, Kunst und Krise herausarbeitet. Fazit? Ein literarischer Ritt durch Pest, Poesie und Politik. Ich bin selten so beschwingt aus einem Geschichtsbuch gestolpert. Wer Lust auf Renaissance mit Wumms hat – bitte sehr: Hier ist das Buch!

Lebensgeschichte eines Dichters

buecherwurm_01 aus Heinsberg am 24.01.2026

Bewertungsnummer: 3024082

Bewertet: eBook (ePUB)

Der 650. Todestag von Giovanni Boccaccio war für Franziska Meier ein guter Grund, eine neue Biographie über den Dichter des Decameron zu veröffentlichen. Berühmt ist er vordergründig für dieses Werk mit 100 Novellen. Aber natürlich hat er auch andere Bücher veröffentlicht. Sein Hauptaugenmerk lag darin, die facettenreiche Gesellschaft seiner Zeit zu porträtieren. Zusammen mit seinem Freund Petrarca hat er die damalige Zeit mit seinen Werken geprägt und sich für das Lebenswerk Dantes begeistert. Die anspruchsvolle Lektüre hat mir gut gefallen. Die Sprache ist angenehm zu lesen, trotz der mitunter schwierigen Formulierungen. Einige Wörter musste ich dann doch nachschlagen Man erfährt interessante Episoden nicht nur aus seinem Leben, auch seine Zeitgenossen finden Eingang in diese Biographie. Die im Untertitel festgehaltenen schwarzen Zeiten äußerten sich in Kriegen und Kämpfen, keine einfache Zeit für einen Dichter, der sich gerne und hauptsächlich mit der Gesellschaft in den Orten seiner Aufenthalte beschäftigt hat. Wer eine umfassende Lebensgeschichte des bedeutenden Vertreters des beginnenden Renaissance-Humanismus erleben möchte, ist bei dem ausführlichen Werk von Franziska Meier bestens aufgehoben.

Lebensgeschichte eines Dichters

buecherwurm_01 aus Heinsberg am 24.01.2026
Bewertungsnummer: 3024082
Bewertet: eBook (ePUB)

Der 650. Todestag von Giovanni Boccaccio war für Franziska Meier ein guter Grund, eine neue Biographie über den Dichter des Decameron zu veröffentlichen. Berühmt ist er vordergründig für dieses Werk mit 100 Novellen. Aber natürlich hat er auch andere Bücher veröffentlicht. Sein Hauptaugenmerk lag darin, die facettenreiche Gesellschaft seiner Zeit zu porträtieren. Zusammen mit seinem Freund Petrarca hat er die damalige Zeit mit seinen Werken geprägt und sich für das Lebenswerk Dantes begeistert. Die anspruchsvolle Lektüre hat mir gut gefallen. Die Sprache ist angenehm zu lesen, trotz der mitunter schwierigen Formulierungen. Einige Wörter musste ich dann doch nachschlagen Man erfährt interessante Episoden nicht nur aus seinem Leben, auch seine Zeitgenossen finden Eingang in diese Biographie. Die im Untertitel festgehaltenen schwarzen Zeiten äußerten sich in Kriegen und Kämpfen, keine einfache Zeit für einen Dichter, der sich gerne und hauptsächlich mit der Gesellschaft in den Orten seiner Aufenthalte beschäftigt hat. Wer eine umfassende Lebensgeschichte des bedeutenden Vertreters des beginnenden Renaissance-Humanismus erleben möchte, ist bei dem ausführlichen Werk von Franziska Meier bestens aufgehoben.

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Giovanni Boccaccio

von Franziska Meier

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  • Produktbild: Giovanni Boccaccio
  • Giovanni Boccaccio ist bekannt als Wegbereiter der Renaissance und weltberühmt durch den Decamerone mit seinen freizügigen erotischen Geschichten. Dennoch ist sein Leben von Rätseln umgeben. Franziska Meiers glänzende Biographie zeigt ihn als unruhigen Zeitgenossen eines krisengeschüttelten Jahrhunderts.

    Pandemie, Klimawandel, Bankenkrise, Staatsverschuldung und der politische Umschwung zur Oligarchie: Giovanni Boccaccio (1313-1375) war ein Seismograph all dieser Erschütterungen in seiner Zeit. Sinnenfroh und sittenstreng, traditionsbewusst und zukunftsgewandt reagierte er mit seinem vielfältigen Werk auf die Widersprüche einer Welt im Umbruch. Franziska Meier rekonstruiert seine Kindheit und Schulzeit in Florenz und die Folgen seiner unehelichen Geburt. Wir erleben ihn in Neapel, der Hauptstadt König Roberts von Anjou, in Florenz, der stolzen, reichen Kommune, die politisch und ökonomisch ins Schlingern geriet, und an den Höfen skrupelloser Alleinherrscher in der Romagna. Vor allem aber schildert Franziska Meier ihn als brillanten Erzähler und herausragenden Dichter, als Freund Petrarcas und Verehrer Dantes, als Gelehrten und Biographen, dessen Werk zur Weltliteratur gehört.