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Produktbild: Lauf.

Lauf. Die Jagd hat längst begonnen

3

4,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Verkaufsrang

60817

Erscheinungsdatum

04.03.2025

Verlag

Via Tolino Media

Seitenzahl

105 (Printausgabe)

Dateigröße

195 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783759298744

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Verkaufsrang

60817

Erscheinungsdatum

04.03.2025

Verlag

Via Tolino Media

Seitenzahl

105 (Printausgabe)

Dateigröße

195 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783759298744

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Lauf.

Stern aus Münster am 19.03.2025

Bewertungsnummer: 2443182

Bewertet: eBook (ePUB)

Ein sehr spannendes, emphatisch geschriebenes Buch. Die Beschreibungen der Hauptfiguren lassen den Leser sehr zweifeln, was ist richtig und was ist falsch. Wohin geht die Sympathie! Ich konnte nicht aufhören weiter zu lesen!!

Lauf.

Stern aus Münster am 19.03.2025
Bewertungsnummer: 2443182
Bewertet: eBook (ePUB)

Ein sehr spannendes, emphatisch geschriebenes Buch. Die Beschreibungen der Hauptfiguren lassen den Leser sehr zweifeln, was ist richtig und was ist falsch. Wohin geht die Sympathie! Ich konnte nicht aufhören weiter zu lesen!!

Wenn die Stille jagt: Ein Psychothriller, der unter die Haut geht

Bewertung am 14.12.2025

Bewertungsnummer: 2677285

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mit „Lauf.“ legt Karoline Gkotses einen Psychothriller vor, der sich nicht an Genre-Konventionen orientiert, sondern sie gezielt unterwandert. Dieses Buch ist kein schneller Nervenkitzel für zwischendurch – es ist ein stilles, zunehmend beklemmendes Experiment über Macht, Schuld, Beobachtung und die fragile Illusion von Sicherheit. Im Zentrum steht Bryan, ein Journalist, der alles verliert: seinen Job, seine Beziehung, seine Identität. Der Rückzug in die Einsamkeit der Lüneburger Heide erscheint zunächst wie eine Flucht in die Heilung – doch entpuppt sich bald als Eintritt in ein perfides Katz-und-Maus-Spiel. Was als leise Selbstfindung beginnt, entwickelt sich zu einem psychologischen Albtraum, dessen Spannung nicht aus Blut oder Effekten entsteht, sondern aus Nähe, Stille und Kontrolle. Die große Stärke dieses Romans liegt in seiner Atmosphäre. Gkotses schreibt mit einer Klarheit und Ruhe, die fast trügerisch wirkt. Die Natur ist kein romantischer Rückzugsort, sondern ein stiller Mitspieler: die Heide, der Wald, der Nebel – alles beobachtet, alles wartet. Die Sprache ist schnörkellos, präzise, beinahe kühl, und genau darin liegt ihre Wirkung. Jeder Satz scheint bewusst gesetzt, jede Pause bedeutungsvoll. Das erzeugt eine psychische Spannung, die sich langsam, aber unerbittlich zuschnürt. Besonders bemerkenswert ist die Figur des Bruno von Lichtenberg. Er ist kein klassischer Antagonist, sondern eine der beunruhigendsten Gestalten moderner Thrillerliteratur: kultiviert, ruhig, kontrolliert – ein Mann, der Tiere rettet und Menschen jagt. Seine Moral folgt einer eigenen Logik, und gerade diese Ambivalenz macht ihn so erschreckend real. Hier gibt es keine einfachen Täter-Opfer-Zuschreibungen, sondern eine verstörende Verschiebung von Machtverhältnissen. „Lauf.“ ist ein Buch über das Beobachtetwerden – und über das Gesehenwerden. Über die Frage, wer wir sind, wenn niemand zusieht. Und was passiert, wenn jemand sehr genau hinsieht. Der Roman konfrontiert seine Leserinnen und Leser mit unangenehmen Fragen: Wie dünn ist die Grenze zwischen Zivilisation und Instinkt? Wie schnell wird aus Fürsorge Kontrolle? Und wie viel Menschlichkeit bleibt, wenn jemand entscheidet, über Leben zu urteilen? Was dieses Buch besonders macht, ist sein Mut zur Langsamkeit und zur psychologischen Tiefe. Gkotses vertraut ihrer Geschichte – sie hetzt nicht, erklärt nicht zu viel, sie lässt Raum. Raum für Angst, für Zweifel, für innere Abgründe. Das macht „Lauf.“ zu einem Thriller, der lange nachhallt, weil er weniger auf Schock setzt als auf Erkenntnis. Fazit: „Lauf.“ ist ein außergewöhnlicher Psychothriller, der sich bewusst gegen gängige Erwartungen stellt. Atmosphärisch dicht, psychologisch präzise und moralisch verstörend. Ein Buch für Leserinnen und Leser, die Spannung nicht nur fühlen, sondern denken wollen. Und ein Roman, der beweist, dass das größte Grauen oft nicht im Dunkeln lauert – sondern in der Ruhe.

Wenn die Stille jagt: Ein Psychothriller, der unter die Haut geht

Bewertung am 14.12.2025
Bewertungsnummer: 2677285
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mit „Lauf.“ legt Karoline Gkotses einen Psychothriller vor, der sich nicht an Genre-Konventionen orientiert, sondern sie gezielt unterwandert. Dieses Buch ist kein schneller Nervenkitzel für zwischendurch – es ist ein stilles, zunehmend beklemmendes Experiment über Macht, Schuld, Beobachtung und die fragile Illusion von Sicherheit. Im Zentrum steht Bryan, ein Journalist, der alles verliert: seinen Job, seine Beziehung, seine Identität. Der Rückzug in die Einsamkeit der Lüneburger Heide erscheint zunächst wie eine Flucht in die Heilung – doch entpuppt sich bald als Eintritt in ein perfides Katz-und-Maus-Spiel. Was als leise Selbstfindung beginnt, entwickelt sich zu einem psychologischen Albtraum, dessen Spannung nicht aus Blut oder Effekten entsteht, sondern aus Nähe, Stille und Kontrolle. Die große Stärke dieses Romans liegt in seiner Atmosphäre. Gkotses schreibt mit einer Klarheit und Ruhe, die fast trügerisch wirkt. Die Natur ist kein romantischer Rückzugsort, sondern ein stiller Mitspieler: die Heide, der Wald, der Nebel – alles beobachtet, alles wartet. Die Sprache ist schnörkellos, präzise, beinahe kühl, und genau darin liegt ihre Wirkung. Jeder Satz scheint bewusst gesetzt, jede Pause bedeutungsvoll. Das erzeugt eine psychische Spannung, die sich langsam, aber unerbittlich zuschnürt. Besonders bemerkenswert ist die Figur des Bruno von Lichtenberg. Er ist kein klassischer Antagonist, sondern eine der beunruhigendsten Gestalten moderner Thrillerliteratur: kultiviert, ruhig, kontrolliert – ein Mann, der Tiere rettet und Menschen jagt. Seine Moral folgt einer eigenen Logik, und gerade diese Ambivalenz macht ihn so erschreckend real. Hier gibt es keine einfachen Täter-Opfer-Zuschreibungen, sondern eine verstörende Verschiebung von Machtverhältnissen. „Lauf.“ ist ein Buch über das Beobachtetwerden – und über das Gesehenwerden. Über die Frage, wer wir sind, wenn niemand zusieht. Und was passiert, wenn jemand sehr genau hinsieht. Der Roman konfrontiert seine Leserinnen und Leser mit unangenehmen Fragen: Wie dünn ist die Grenze zwischen Zivilisation und Instinkt? Wie schnell wird aus Fürsorge Kontrolle? Und wie viel Menschlichkeit bleibt, wenn jemand entscheidet, über Leben zu urteilen? Was dieses Buch besonders macht, ist sein Mut zur Langsamkeit und zur psychologischen Tiefe. Gkotses vertraut ihrer Geschichte – sie hetzt nicht, erklärt nicht zu viel, sie lässt Raum. Raum für Angst, für Zweifel, für innere Abgründe. Das macht „Lauf.“ zu einem Thriller, der lange nachhallt, weil er weniger auf Schock setzt als auf Erkenntnis. Fazit: „Lauf.“ ist ein außergewöhnlicher Psychothriller, der sich bewusst gegen gängige Erwartungen stellt. Atmosphärisch dicht, psychologisch präzise und moralisch verstörend. Ein Buch für Leserinnen und Leser, die Spannung nicht nur fühlen, sondern denken wollen. Und ein Roman, der beweist, dass das größte Grauen oft nicht im Dunkeln lauert – sondern in der Ruhe.

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Lauf.

von Karoline Gkotses

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