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Evil Grandma

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.10.2025

Verlag

ROWOHLT Wunderlich

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20,7/13,2/2,4 cm

Gewicht

309 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Nora Pröfrock

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8052-0123-0

Beschreibung

Rezension

Ein kurzweiliger, unterhaltsamer Lesespaß mit (...) einer ungeahnt explosiven Geschichte. ("@mami_liest (Instagram)")
Mit bissiger Situationskomik und viel Sympathie für seine Hauptfigur erzählt das Buch vom Älterwerden ohne Klischees.
Line Baugstø bittet in »Evil Grandma« eine der vielen unsichtbaren Frauen über 60 vor den Vorhang: böse, witzig und etwas traurig. ("Die Presse am Sonntag")
Mit einem lockeren, lebendigen Erzählstil, Witz und Satire verpackt Baugstø wichtige Gesellschaftskritik und zeigt, dass mit Ü65-Frauen zu rechnen ist.
Definitiv lesenswert für alle, die Lust auf eine moderne, ehrliche und witzige Familiengeschichte haben, mit einer Protagonistin, die zeigt: Rente heißt noch lange nicht „Stillstand“! ("Instagram")
Ein schönes, ehrliches Buch, das die Frau um die 60 feiert.
Wer nach Fredrik Backman und Nina Lykke dachte, der skandinavische Humor sei auserzählt, hat die Rechnung ohne „Evil Grandma“ gemacht. ("Ostthüringer Zeitung")
Was passiert, wenn eine reife Frau ihren wütenden Gedanken in den sozialen Medien freien Lauf lässt? Das ergibt einen fantastischen Roman. ("Verdens Gang")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.10.2025

Verlag

ROWOHLT Wunderlich

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20,7/13,2/2,4 cm

Gewicht

309 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Nora Pröfrock

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8052-0123-0

Herstelleradresse

Wunderlich Verlag
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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  • Magdalena

    aus Köln

    5/5

    28.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr amüsant

    Es ist das erste Buch der Autorin, das ich gelesen habe. Ich habe mich köstlich über Mona, die Großmutter wider Willen, amüsiert. Mona, 65, geschieden und vollzeitbeschäftigt, hat zwei Söhne: Thomas und Christian. Als sie von Thomas und seiner Freundin Alma erfährt, dass sie Großmutter wird, ist sie alles andere als erfreut. Kinder gehen ihr auf die Nerven, sie ist froh, dass ihre erwachsen und aus dem Haus sind. „Wovon Mona Ausschlag bekommt, ist diese Rolle. Die Großmutterrolle. Sie erfordert eine Milde, die schlecht zu ihrem Naturell passt, denn ihr Leben lang war sie ein aufbrausender Mensch. Das rächt sich. Wut und Ärger stehen Frauen nicht, erst recht nicht in ihrem Alter.“ (S. 47) Monas Schwiegertochter Alma hält ihre Schwangerschaft auf ihrem Instagram-Account almama fest. Auch Mona zählt zu ihren knapp 1.000 Followern. Als das junge Paar seine Wohnung wegen eines Wasserschadens für einige Wochen verlassen muss, zieht es zu Mona. Die jungen Leute helfen nicht im Haushalt, lassen alles liegen und lassen Mona einkaufen und kochen. Dabei sind sie keineswegs dankbar, dass ihnen Obdach gewährt wurde, im Gegenteil, almama stellt Mona auf Instagram als passiv-aggressiv dar und postet unvorteilhafte Fotos von ihr. Mona beklagt sich bei ihrer langjährigen besten Freundin Annemor. Doch sie stößt sie auf Unverständnis, da es doch Annemors größter Wunsch wäre, Großmutter zu werden. Um Dampf abzulassen, erstellt Mona mit Hilfe von Annemors Tochter Julie ihren eigenen Instagram Account mit dem Namen evilgrandma65. Sie postet Bilder mit ihrer eigenen, unpopulären Meinung zum Thema Großmutterschaft. Schon bald hat sie mehr Follower als Alma. Das Buch ist eine Tragikomödie, denn Mona kann einem wirklich leidtun. Sie hat nur wenig Kontakt zu ihren Söhnen, mag ihre Schwiegertochter nicht (was ich gut nachvollziehen konnte!), fühlt sich einsam und aufs Abstellgleis geschoben. Dann verliert sie auch noch ihre langjährige Verbündete Annemor, die sich auf Almas Seite schlägt. Sehr amüsiert habe ich mich über Alma, die Beiträge über ihre Schwangerschaft und den Baby Shower, der für Mona ein klägliches Ende findet. Das Ende stimmt versöhnlich, schreit aber nach einer Fortsetzung. Gerne würde ich Mona als Oma erleben und wissen, wie das Leben für sie und ihre Lieben weitergeht. Gerne empfehle ich die amüsante Lektüre weiter und vergebe fünf Sterne.

  • Renas Wortwelt

    4/5

    21.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nicht jede Frau wird gern Großmutter – nicht ganz so bitterböse Geschichte

    Dies ist mal wieder so ein Roman, dessen Klappentext ziemlich in die Irre führt, weil er nämlich nicht das beschreibt, was wirklich erzählt wird. Der Einstieg passt, aber was dann daraus führt, ist nicht vollkommen überzeugend. Mona, nur noch wenige Jahre von der Rente entfernt, wird mit der Nachricht überrascht, dass ihr Sohn und dessen Freundin Eltern werden. Sie ist aber überhaupt noch nicht dazu bereit, Großmutter zu werden. Im Gegenteil, gerne würde sie endlich zu leben beginnen, würde eine neue Beziehung wünschen, wäre gerne wirklich frei. Doch stattdessen ziehen Thomas und Alma auch noch für etliche Wochen zu ihr in ihre winzige Wohnung, weil ihre eigene durch einen Wasserschaden angeblich unbewohnbar ist. Nun muss Mona nicht nur ihr Bett abtreten, sondern hat auch noch ständig die beiden in ihre Handys versunkenen jungen Leute auf dem Sofa sitzen. Während Mona damit beschäftigt ist, hinter den unerwünschten Mitbewohnern aufzuräumen. Dazu kommt ihre innere Empörung, als sie entdeckt, dass Alma, die sich als Mama-Influencerin betätigt, auf ihrem Kanal immer wieder über Mona herzieht, sich über sie lustig macht und dabei sich selbst wahlweise als Heldin oder Opfer darstellt. Irgendwann braucht Mona eine Auszeit und so fährt sie mit ihrer Freundin ein paar Tage aufs Land. Aber auch dieser Aufenthalt verläuft nicht wie geplant, doch am Ende hat Mona plötzlich auch einen eigenen Instagram-Kanal mit dem Namen evilgrandma65. Natürlich ganz geheim, niemand darf wissen, dass sie hier postet. Wieder daheim versucht Monas Freundin Annemor, sie mit einem Bekannten ihres Mannes zu verkuppeln. Nach einigem Zögern willigt Mona ein, den Mann zu treffen, doch das Ganze endet in einem Desaster. Diese ganze Geschichte ist zwar nett und unterhaltsam, aber irgendwie wirkte sie auf mich nicht völlig ausgegoren, nicht zu Ende gedacht. Zu viel wird miteinander verwoben, der Handlungsstrang um Monas Instagram-Account verläuft eher unter ferner liefen, wird nur hin und wieder mal erwähnt, als wäre er der Autorin plötzlich wieder eingefallen. Dazu der unnötige Handlungszweig um ihre Treffen mit dem potentiellen Beziehungskandidaten, der zwar manchen Gag beinhaltet, aber dennoch nicht so richtig zündet. Dazu kommen die ziemlich überzeichneten Figuren von Monas Sohn und dessen Freundin, die wie Abziehbilder, wie absolute Stereotypen dargestellt sind. Und schließlich hatte ich grundsätzliche Probleme, mit Mona warm zu werden, denn so rundherum sympathisch wirkt sie nicht. Nicht all ihre Handlungen sind schlüssig, dazu kommt, dass sie selten zu Ende führen, sie verhungern auf halber Strecke, Pläne versickern, Gedanken werden nicht ausgeführt. So bleibt der Roman für mich am Ende unbefriedigend, ein wenig wie gewollt und nicht gekonnt. Obwohl der Schreibstil an sich durchaus gefällt, viele gute Bilder, gute Vergleiche gelingen der Autorin. Insgesamt aber fehlt doch das gewisse Etwas. Line Baugstø - Evil Grandma Originaltitel: Evil Grandma aus dem Norwegischen von Nora Pröfrock Rowohlt Wunderlich, Oktober 2025 Gebundene Ausgabe, 255 Seiten, 23,00 €

  • Bewertung

    4/5

    04.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zu jung für eine Oma

    Mona ist 65 Jahre,geschieden und arbeitet in Vollzeit,ihre beiden Söhne sind aus dem Haus. Als ihr ältester, Sohn und seine Freundin verkünden, dass sie Nachwuchs erwarten, ist Mona alles andere als erfreut. Sie fühlt sich zu jung für die Omapflichten, die zweifellos auf Sie zukommen werden,möchte selbst noch etwas erleben. Als dann noch die Wohnung der jungen Leute durch einen Wasserschaden auf Zeit unbewohnbar wird,bietet sie den Beiden eine Unterkunft in in ihrer kleinen Wohnung.Fortan wäscht,kocht , putzt sie und beseitigt das Chaos was Alma und Thomas hinterlassen,währenddessen die Beiden nur mit ihrem Handy beschäftigt sind. Mona geht die Situation mehr und mehr auf die Nerven und bei einem Wochenende zusammen mit ihrer Freundin und deren Tochter auf dem Land, entsteht an einem weinseligen Abend, die Idee für einen Instagram Account, den sie Evil Grandma 65 nennt.Zuerst hält sich die Anzahl ihrer Follower in Grenzen doch nach einer Baby Shower Party, platzt ihr der Kragen und die Sache eskaliert….. Gekonnt,mit einigen Wahrheiten und viel ,teilweise etwas schrägem Humor ,blickt die Autorin auf zeitgemäße Themen.Der Generationenkonflikt,der mediale ,teils sehr skurrile Wahnsinn und einiges mehr wird ohne erhobenen Zeigefinger,aber deutlich in den Fokus gerückt. Die Protagonistin Mona war mir von Anfang an sehr sympathisch, auch wenn ihre Handlungen teilweise überzogen waren, hatte ich viel Verständnis für sie und konnte ihre Meinung nachvollziehen. Die einzelnen Personen waren gut herausgearbeitet und wirkten realistisch,wenn auch etwas satirisch auf die Spitze getrieben. Das Buch wurde von Silke Buchholz vorgelesen und hat mich gut unterhalten.

  • Bewertung

    4/5

    02.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Witzig, witziger, Mona

    Wer ein Buch zum schmunzeln und lachen sucht, ist bei diesem hier genau richtig dran. Hauptprotagonistin Mona, 65Jahre jung, wird plötzlich Oma. Aber ist sie eigentlich bereit dazu? Hat sie eigentlich jemand gefragt, ob sie Oma werden möchte? Wohl kaum. Und als das werdende Elternpaar dann auch noch in ihre kleine 2 Zimmerwohnung einziehen muss, weil in ihrer Wohnung das Wohnen aktuell nicht möglich ist, wird es völlig schräg. Ich mag Mona, sie ist ehrlich und authentisch. Manchmal etwas forsch, aber dennoch irgendwie liebenswert (auch wenn ich nicht mir ihr zusammenwohnen möchte. Sie meldet sich bei Instagram unter dem Profilname „evil_grandma65“ und wird plötzlich für ihre witzigen, zynischen Beiträge gefeiert. Die schwierige Konstellation der werdenden Instagram - Mama, und der Oma, die sich ihre Jahre anders vorgestellt hatte, ist wirklich witzig zu lesen. Ein Buch, welches ich so gern gehört habe!

  • Buecherheidrun

    aus Horb

    4/5

    27.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Teuflisch gut

    Ach, Mona, trotz deiner burschikosen und sehr direkten Art habe ich dich gleich ins Herz geschlossen, denn eigentlich möchtest du ja gar niemanden vor den Kopf stoßen. Aber mir würden erwachsener Sohn samt schwangerer Freundin in meiner kleinen Wohnung und deren „Ordnungsliebe“ auch nach kurzer Zeit auf die Nerven gehen, das kann ich dir sehr nachfühlen. Es ist diese Selbstverständlichkeit, mit der angenommen wird, dass man sich als 65-Jährige nur noch auf die Enkelkinder freut, sich bei Bedarf für das Wohl der Kinder einsetzt, aber kein eigenständiges oder gar erfülltes Leben mehr führt. Dabei würdest du gerne nochmal einen netten Mann kennenlernen, ein bisschen Spaß haben und nicht nur arbeiten gehen. Als du dann in weinseliger Stimmung mit der Tochter deiner besten Freundin diesen Insta-Account „evil_grandma65“ gegründet hast, habe ich dir für deine ehrlichen und zynischen Beiträge Beifall gezollt und dich gefeiert, genau wie deine stetig wachsende Zahl an Followern. Nicht alle haben Spaß an deinen sarkastischen Posts, doch du hast das Herz am rechten Fleck und es wird letztendlich auch für dein süßes Enkelkind schlagen. Mit Humor und einem Körnchen Wahrheit blickt die Autorin, die in etwa der gleiche Jahrgang wie ihre Protagonistin Mona ist, auf das letzte Lebensdrittel und die Veränderungen, aber auch die Erwartungen anderer und verknüpft dies gekonnt mit den medialen Anforderungen unserer Zeit. Da treffen eine werdende Influenzer-Mama, die die Generation Z perfekt verkörpert und eine Ü-60-Jährige, die ihre letzten schönen Jahre selbstbestimmt und frei verbringen möchte, aufeinander. Dass dabei ein explosives Gemisch entstehen kann, steht außer Frage. Der Autorin gelingt hier ein zeitgemäßer, humorvoller Roman, bei dem einem zuweilen das Lachen im Halse stecken bleibt und der trotzdem teuflisch gut unterhält. Unbedingt lesen! 4,5 Sterne

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  • Zum Bewerterprofil von Danijela Turkijevic-Zauner

    Danijela Turkijevic-Zauner

    Thalia Gmunden – SEP

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    4/5

    27.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Großmutter 2.0

    Kurz vor der erlösenden Rente ungewollt Oma zu werden, findet Mona alles andere als erfreulich. Aus Frust über ihre Unsichtbarkeit im Alltag beginnt sie, ihren ehrlichen -und manchmal etwas bösen- Gedanken im Internet freien Lauf zu lassen und löst dadurch Chaos und einen Kampf mit ihrer ungeliebten Schwiegertochter aus. Unterhält und macht nachdenklich.

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