„Dieser Ort gibt mir die Illusion, aus hellen zarten Farben zu bestehen. Fragil wie die Membran einer Seifenblase – dahinter kommen die Grautöne zum Vorschein, in denen Jeanne mein Leben zeichnet.“
Charlie will nur zwei Dinge im Leben: nicht mehr das Mädchen mit dem toten Bruder sein und Erfolg im Feldhockey.
Ein Platz an der New South Wales Academy of Athletes verspricht ihr beides. Ihre Trainerin Jeanne Martin, deren Karriere durch einen tragischen Unfall bei den Olympischen Spielen ein vorzeitiges Ende gefunden hat, verfolgt jedoch einen anderen Plan.
Ihre Tochter Maxine wird zu Charlies größter Konkurrentin, obwohl sie Trikots in derselben Farbe tragen.
Je länger Charlie das Spielfeld mit ihr teilt, desto mehr erkennt sie, dass Maxine nicht nur mit Jeannes Erwartungen kämpft, sondern vor allem gegen ihren eigenen Körper.
Und dass Maxine Gefühle für eine Teamkameradin entwickelt, ist auf Jeannes Spielplan nicht vorgesehen.
Kundinnen und Kunden meinen
4.6/5.0
SoBeJe
5/5
28.12.2025
Buch (Taschenbuch)
Sapphische Sports-Romance mit Schwerpunkt auf Mental-Health, Essstörungserkrankung und Druck im Profisport
Sapphische Sports-Romance mit Schwerpunkt auf Mental-Health, Essstörungserkrankung und Druck im Profisport sowie Freundschaft, Geschwisterbeziehung und liebevoller Hommage an die Taylor Swift Fangemeinde.
Fünfundzwanzig Yards zwischen uns von Lea Diamandis wird als sapphische Sports-Romance in den Online-Shops gelistet. Und das ist es auch - und noch so viel mehr! Tatsächlich hatte ich nicht mit so einer tiefgreifenden, aufwühlenden Thematisierung von solch ersten Themen wie Essstörung, Druck im Profisport, toxischen Familiendynamiken und Mental Health gerechnet. Für mich ist das Buch auf jeden Fall auch ein Entwicklungsroman, der den Schwerpunkt auf die persönlichen Entwicklung einer direkt Betroffenen und einer nahen Angehörigen legt, und ein Drama mit einer sensiblen aber auch brutal-direkten Konfrontation der Lesenden mit sehr schweren, aber wichtigen Themen.
Charlie ist das jüngste von drei Geschwistern. Ihr Bruder ist vor einigen Jahren auf tragische Art gestorben, seine Zwillingsschwester wäre daran fast zerbrochen. Charlie ist somit eine Erwachsene, die als Kind bereits einen großen Verlust erlebt hat. Ihr großer Wunsch ist es, Profi-Sportlerin zu werden. Dann wird ihr Traum wahr. Sie soll von Jeanne Martin trainiert werden. Die ehemalige Sportlerin hat durch einen Unfall ihre körperliche Unversehrtheit und ihre Chance auf olympisches Gold verloren. Was Charlie nicht weiß: Auch Maxine, die Tochter von Jeanne, wird mit ihr gemeinsam trainiert. Die beiden ehrgeizigen Frauen werden Konkurrentinnen im gleichen Team ...
Der Roman verfügt über eine natürlich eingebundene queere Liebesgeschichte, einige weitere queere Nebenfiguren (Asexualität, Bisexualität, Homosexualität), Personen aus unterschiedlichen Kulturkreisen und zwei körperlich behinderte Nebenfiguren und ist damit auf eine sehr unaufgeregte Weise sehr divers und vielfältig. Ich fand das sehr wohltuend und ich habe mich sehr über den tollen Cast gefreut. Da es sich um eine sapphische Liebesgeschichte handelt, sind die zwei Hauptpersonen Frauen und ich empfand ihre Charakterzeichnung als tiefgründig und sehr lebendig.
Außerdem sollte noch angemerkt werden, dass Fünfundzwanzig Yards zwischen uns die Fortsetzung von Verloren im Fünfvierteltakt ist. In dem Vorgängerbuch wird die Geschichte von Charlies Geschichte unmittelbar nach dem Unfalltod des Bruders Oliver erzählt. Charlies ältere Schwester Luzie ist hier die Hauptfigur. Luzie tritt auch im vorliegenden Nachfolgeband als wichtige Nebenfigur auf. Da ich den ersten Teil (noch!) nicht gelesen habe, kann ich nur vermuten, dass die Geschwisterbeziehung der beiden Schwestern und des verstorbenen Bruders der rote Faden durch beide Bücher ist. Das Buch kann aber trotzdem vollkommen unabhängig gelesen werden.
Wichtig zu erwähnen ist außerdem die Content Warnung, die die Autorin direkt am Anfang aufdruckt und die aus meiner Sicht unbedingt auch ernst genommen werden sollte. Das Thema Essstörung, Magersucht und damit zusammenhängende Gefühle und Ängste wird sehr ausführlich behandelt und auch in einer Intensität, die mich einige Male hat schlucken lassen. Ich halte das Thema für außerordentlich wichtig, auch für Nicht-Betroffene, aber ich empfehle, vorbereitet in einer guten Stimmung in das Buch zu gehen und vielleicht nicht unbedingt alleine zu sein, wenn ihr lest.
Dabei sind die Kapitel aus Sicht von Maxine die wesentlich härteren. Obwohl Charlie ebenfalls einen Verlust erlitten hat, geht sie anders mit den Herausforderungen heran und fungiert als aufhellende Stimmung. Ich habe beim Lesen immer zwei Kapitel gelesen. Zuerst eines aus Sicht von Maxine, dann eines zum Schluss aus Sicht von Charlie. Da sich die Kapitel fast immer abwechseln, hat das immer sehr gut geklappt. Charlies Perspektive ist nicht nur für Maxine ein Segen, sondern auch für uns Lesende!
Das Cover ist blau gehalten. Oben rechts ist es heller, unten links tiefblau. Ein Muster mit Blasen wie der Blick auf dem Meer ist zu sehen. Der Titel des Buches: Fünfundzwanzig Yards zwischen uns ist in gold bzw. weiß geschrieben, wobei die Worte zwischen und uns in Schnörkel geschrieben ist. Oben recht unauffällig ist der Name der Autorin ersichtlich: Lea Diamandis und unten der Verlag: Dunkelstern Verlag.
Das Cover könnte die tiefe See symbolisieren, in der Maxine verloren geht, aber ist sicherlich auch eine Andeutung an das Setting. Der Strand und das Meer werden mehrmals erwähnt auch im Rahmen von schönen, versöhnlichen und romantischen Szenen. Aus diesem Grund könnte die Idee der unterschiedlichen Farbgebung entstanden sein (dunkel vs. hell). Der Titel ist ohne Zweifel eine Andeutung an die Differenz zwischen Maxine und Charlie, die sich stellenweise kilometerweit anfühlt, obwohl die Frauen tiefe Gefühle füreinander haben. Aber manchmal ist Liebe leider nicht genug.
Besonders gefallen hat mir neben der Thematik und dem vielfältigen Cast der Schreibstil. Lea verwendet teilweise eine unglaublich schöne Sprache und zeichnet Bilder, die so sehr ans Herz gehen und auch die Gefühle der Charaktere sehr ergreifend nahelegen. Da werden zum Beispiel Blaubeermuffins beschrieben, die im Mund zu Asche verfallen. Eine sehr ergreifende Darstellung der Emotionen der Figur Maxine, die sich so echt und nah anfühlen. Aber auch schöne Momente werden in so schönen Worten aufs Papier gemalt, dass es einen das Herz erweichen lässt. Gemeint sind die zarten Momente zwischen Maxine und Charlie (Freizeitpark, erster Kuss z.B.) aber auch eine Szene, die mir auch wirklich lange in Erinnerung bleiben wird, ist die zwischen Maxine und ihren Halbrüder, die sich gemeinsam Pokémon-Karten ansehen.
Auch Freundschaft spielt eine wahnsinnig große Rolle, was mir sehr gefallen hat und was sehr wichtig für die Figur Charlie ist, denn sie als Angehörige braucht selbst Hilfe und Unterstützung. Das ist ihre Familie. Das sind aber auch ihre Freund*innen. Daraus resultieren sehr schöne Momente, die mir gut gefallen haben.
Auch Taylor Swift Songs und das ganze Fandom darum herum, wie zum Beispiel Freundschaftsarmbänder und Swift-Partys mit Kostümen aus Taylors unterschiedlichen Eras (gemeint sind Alben, die von Swifties in Eras eingeteilt werden). Die Figuren sind zu einem großen Teil Swifties und hören gerne die Musik. Manchmal werden Songs genutzt, um eine romantische Szene oder Traurigkeit näher zu beschreiben. Ich selber bin keine Swiftie. Ich höre die eine oder andere Platte manchmal beim Putzen und ich habe mir mal eine Doku über Taylor Swift angeschaut. Mein Wissen geht also kaum über ein Basiswissen hinaus und trotzdem hat es mich an keiner Stelle gestört. Ich weiß, dass einige Nicht-Swifties abgeschreckt sein könnten, aber diese Sorge kann ich wirklich nehmen. Man muss kein tiefes Wissen mitbringen. Die Geschichte funktioniert auch für Nicht-Taylor-Fans hervorragend!
Wenn ich etwas kritisieren müsste, wären das vermutlich die Eltern von Maxine und deren Darstellung. Maxines Vater hat kaum eine Chance sich zu erklären. Als wirklich schrecklich ist er mir jedoch nicht vorgekommen, obwohl es von Maxine behauptet wird. Die Unvoreingenommenheit der beiden Jungs (Halbbrüder von Maxine) hat für mich deutlich gezeigt, dass Maxine in der Familie als eher positiv dargestellt wird. Wenn Vater und Schwiegermutter allzu negativ über Maxine reden würden, hätten die Jungs vermutlich nicht so offen und freundlich auf ihre Halbschwester reagiert. Deswegen empfand ich die Ablehnung von Maxine an der Stelle als etwas, was ich nicht ganz greifen konnte. Außerdem empfand ich die Darstellung von Maxines Mutter als teilweise zu übertrieben böse. Ich weiß, dass es toxische Familienstrukturen gibt und auch im Profisport Ausbeutung und Missbrauch zwischen Trainerperson und Sportler*in vorkommen kann, aber diese Bösartigkeit kam mir etwas zu unmenschlich vor.
Rezension musste an der Stelle abgebrochen werden - leider.
feder_magie
aus Moers
5/5
11.07.2025
Buch (Taschenbuch)
Wunderschön
Charlie hat die Chance auf einen Platz auf der South Wales Academy of Athletes und möchte diese unbedingt ergreifen. Aber auch Kollegin Maxine ist Anwärterin auf den Platz. Ihre Mutter ist Trainerin des Teams und will ihrer Tochter zum Sieg verhelfen.
Bemerkenswerte Sensibilität und Authentizität findet man in dieser Geschichte. Das liegt zum einen daran, dass Lea hier Own Voice Themen behandelt, aber auch daran, dass sie genau weiß, wie man Geschichten an Lesende heranträgt.
Wie schon im ersten Band ist die Entwicklung der Liebesgeschichte sehr zart, ehrlich, aber auch voller tiefer Zuneigung. Leas achtsame Botschaften, die sie durch ihre beiden Protagonistinnen vermittelt, sind so wichtig vermitteln so viele wichtige Erkenntnisse.
Die intensive Erzählstruktur hat mich eingefangen, keines der Themen ist eine Drama-Triebfeder. Nichts ist künstlich, aber alles ist unbeschönigter Realismus und die Realität tritt manchmal hart zu und genau da, wo es weh tut.
Fans von Taylor Swift finden in den Kapiteln, die jeweils einem Song zugeordnet sind, bestimmt noch mehr Tiefe und Bedeutung, aber auch wer sich nicht auskennt kann die Geschichte lieben.
Das Buch trifft voll ins Herz und natürlich kommt auch das Hockey Thema nicht zu kurz. Wer vielseitige Lovestories liebt, wird hie richtig tief abtauchen können.
reziprov
5/5
11.07.2025
Buch (Taschenbuch)
Emotional und mitreißend
Inhalt:
Charlie, die »kleine Schwester« von Lucie aus »Verloren im Fünfvierteltakt«, wird flügge und zieht ins ferne Australien, um an der New South Wales Academy of Athletes Feldhockey auf Leistungssportniveau zu spielen – Olympia als Ziel immer vor Augen.
Als sie dort auf Hockey-Legende Jeanne trifft und diese auch noch ihre Trainerin wird, scheint ein Traum für Charlie in Erfüllung zu gehen. Doch Jeannes Tochter Maxine ist ebenfalls in ihrer Klasse und, befeuert von ihrer Mutter, ihre ärgste Konkurrentin um den begehrten Platz bei den Golden Foxes, dem Prestige-Team der Academy.
Meine Meinung:
Auch bei diesem Buch kann ich wieder vorausschicken, dass man kein Swiftie sein muss, um zwischen den Zeilen dieser Erzählung zu versinken. Für Taylor Swift Fans wird das Buch sicherlich noch eine weitere Dimension bereithalten, die sich mir entzieht, aber es hat auch so genug Vielfalt zu bieten.
Es ist mein zweites Buch in kurzer Zeit, in dem Anorexie thematisiert wird und Lea Diamandis hat mir dieses schwierige Thema noch mal ein Stück näher gebracht. Die Geschichte hat mir emotional so einiges abverlangt und mich auf eine Achterbahn der Gefühle katapultiert, die es in sich hatte.
Diese Mischung aus mitreißendem Sportdrama, und herzzerreißenden persönlichen Schicksalsschlägen, schubsen einen dabei mehrfach über emotionale Klippen.
Charlie ist eine wunderbare Protagonistin, die mit ihrer bodenständigen und herzlichen Art schnell mein Herz erobert hat. Dass sie mit Maxine gleich ein doppeltes Päckchen zu tragen bekommt, scheint zunächst unfair, doch Maxine entpuppt sich schnell als mehr als eine ehrgeizige Gegnerin, sodass ich gar nicht anders konnte, als auch mit ihr mitzufiebern.
Rührend und eine absolute Gefahr für »Ich hab da was ins Auge bekommen« Momente, sind Lucie und ihre bessere Hälfte Chiara. Der Rückhalt, den sie Charlie geben, ist unbezahlbar und das, obwohl Lucie nach wie vor mit ihren eigenen Dämonen zu kämpfen hat.
Lea Diamandis ist sich auch in diesem Buch treu geblieben und greift einen Punkt aus dem ersten Band wieder auf. Nämlich, dass man jemanden nur dann aus schwierigen Situationen helfen kann, wenn dieser dazu bereit ist, sich auch helfen zu lassen. Eine wichtige Erkenntnis und Tatsache, die einem, ist man selber als Helfer in der Situation, ein unheimliches Ohnmachtsgefühl vermittelt und unter die Haut geht. Insbesondere, wenn man erkennen muss, dass Liebe einfach nicht reicht.
Doch wer hier wann und wo welche Hilfe benötigt, oder liebt, das müsst ihr schon selbst herausfinden. Eins ist jedoch klar. Auch Not-Swifties sollten sich dieses Lesehighlight, dass Band 1 aus meiner Sicht noch mal um Hockeyschläger-Längen schlägt, nicht entgehen lassen. Wer keine Lust auf eine Dilogie hat, den kann ich beruhigen. Das Buch kann auch einzeln gelesen werden.
Betweenfantasyandbookdreams
5/5
11.07.2025
Buch (Taschenbuch)
Eine absolut tiefgehende Sportsromance mit wichtigen Themen
Fünfundzwanzig Yards zwischen uns von Lea Diamandis ist ein weiterer berührender Sapphic Roman, welcher Jahre nach Verloren im Fünfvierteltakt spielt mit dem Fokus auf Charlie, Lucies Schwester, welche wir schon kennen lernen durften.
Doch es wäre keine Sportsromance, wenn nicht noch eine zweite Person im Fokus stünde. Maxine und glaubt mir ihr werdet sie lieben und gleichzeitig mit ihr leiden.
Maxine und Charlie ist eine Geschichte wie ein Schmetterling, zerbrechlich wirkend und doch so so stark. Maxine ist die Tochter einer Sportslegende, welche durch eine Verletzung bei Olympia , aber ihren Traum aufgeben musste und nun ihre Träume auf die Tochter projeziert. Hierdurch ist Maxine extrem belastet und steht unter Druck. Dies wirkt sich auch auf ihre Gesundheit aus.
Charlie, sensibilisiert, durch die Geschichte ihrer Schwester sieht hinter die Fassade von Maxine und ihre Rolle erinnerte mich sehr an Chiara's Rolle in ViF.
Doch im Gegensatz zu Chiara hat Charlie Lucie und eben Chiara, sowie einen Freundeskreis und kann sich Rat suchen, doch muss sie auch lernen, dass sie nicht alles retten kann.
Ich bin immer wieder begeistert mit welchen poetischen Feingefühl, Lea Diamandis, ihre Charaktere gestaltet, wachsen und leiden lässt.
Schwierige Themen, hier zB Esstörung und toxische Beziehung, nimmt sie mit einer Sensibilität auf und lässt sie authentisch sich entwickeln. Es gibt keine Wunderheilung, keine gerade Kurve nach oben, sondern eine Entwicklung mit auf und abs und das klingt auch durch das ganze Buch durch, wie schon bei Chiara's und Lucie's Geschichte.
Hinzu kommt der Einbau von Taylor Swift Songs. Jedes Kapitel ist einem Song gewidmet und es ist so heftig wie gut diese passen und emotional dadurch diese Geschichte wird. Dabei muss man kein Swiftie sein, um die Liebe von Lea Diamandis zu ihr zu genießen.
Beide Bücher sind unabhängig voneinander lesbar, aber bedingt durch den Zusammenhang empfehle ich die Erscheinungsreihenfolge.
Für mich ist Lea Diamandis einfach eine großartige Autorin, deren poetisch, sensibler Stil und deren Umgang mit Disability Rep und casual Queerness einfach großartig ist.
Absolut empfehlenswert!
Buecherschnudl
aus Nürnberg
5/5
10.07.2025
Buch (Taschenbuch)
Herzergreifend und authentisch
Eigentlich sollte ja Band Eins, die Geschichte rund um Lucie und Chiara, ein Einzelband sein. Zum Glück durfte auch Charlie ihre Geschichte erzählen, denn für mich war dieser Teil nochmal krasser und emotionaler. Vielleicht liegt es daran, dass ich mit Lea, der Autorin, im Gespräch war, während ich das Buch gelesen habe und deshalb meine Sichtweise und Augenmerk nochmal anders gelegen war oder vielleicht weil es Leas intimster Roman war.
Charlie haben wir bereits in Band Eins kennengelernt, dort war sie eine kleine Rebellin, die nicht gesehen wurde von ihrer Familie und die einen schweren Schicksalsschlag durchleben musste. Ich mochte sie schon in diesem Teil und war gespannt auf ihre Geschichte. Nach Band Eins sind ein paar Jahre vergangen und Charlie wurde zu einer toughen und authentischen jungen Frau, die ihren Traum leben will. Ihr Zusammenhalt mit ihrer Schwester und Familie, auch in schweren Zeiten, hat die Entwicklung nochmal deutlich gemacht und auch nochmal realistisch gezeigt, dass ein Leben nach dem „Happy End“ trotzdem mit Höhen und Tiefen weiter geht, dies sieht man an Lucie und Chiara von Band Eins.
Maxine war der gebrochene Charakter. Magersüchtig, steht gewaltig unter Leistungsdruck und hat ein schwieriges und toxisches Familienverhältnis. Machtmissbrauch ist schlimm, Machtmissbrauch innerhalb der Familie noch schlimmer. Es war schockierend, herzergreifend, dramatisch und doch gab es einfach ganz viele Lichtblicke, auch wenn sie noch so klein waren.
Ein absolutes Highlight im Bereich Contemporary Romance. Harte Themen, die aber authentisch und realistisch dargestellt wurden, die nichts für schwache Nerven sind aber trotzdem so wichtig.
Die Autorin zeigt auch hier wieder ihre Liebe zu Taylor Swift. Deshalb an alle Swifties lest dieses Buch und an alle Nicht Swifties, so wie ich, lest es trotzdem!
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