Ich bin ein Hase Die Polarität Männlich-Weiblich als "Generator" im Lebenslauf / Werlauf von Joseph Beuys
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- Deutsch ausgewählt
36,50 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
10.03.2025
Verlag
Roderer VerlagSeitenzahl
310
Maße (L/B/H)
20,7/14,5/2,1 cm
Gewicht
360 g
Farbe
Beige / Kaffee
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-689-10063-6
Joseph Beuys – von einem frühen Gedicht, in dem ein Jüngling und eine Jungfrau
miteinander sprechen, über Zeichnungen, auf denen er die Geschlechter auf
polare Weise charakterisiert, bis hin zu Skulpturen wie die beiden erwähnten
und manchen weiteren Arrangements. Doch nicht nur in diesen Werken zeigt
sich seine Beschäftigung mit der Grundpolarität des Menschseins seit dem biblischen
Sündenfall. Beuys geht noch weitere Schritte in eine existenzielle Auseinandersetzung:
Im Rahmen von Aktionen, die bei ihm nie nur Rollenspiele sind,
nimmt er als Mann auch Stellungen ein, wie sie für die gebärende Frau charakteristisch
sind. Und er identifiziert sich im ernsten Spiel nicht nur mit mit einer
weiblichen (Iphigenie) und einer männlichen (Anacharsis Cloots) Figur aus der
Mythologie und Geschichte, sondern auch mit einem Tier, dem Hasen bzw. Kaninchen,
das für ihn Wesensmerkmale beider Pole zeigt: »Also bin ich ein Hase.Ganz einfach.
Ich bin gar kein Mensch.«1 Und schließlich gibt er dem Thema auch eine geografische Dimension im Hinblick auf eine Neuordnung Europas.
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