Produktbild: Boy Parts - Ein Roman

Boy Parts - Ein Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

06.05.2025

Verlag

Festa

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

20,3/12,7/3,4 cm

Gewicht

494 g

Farbe

Schwarz / Hellblau

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Elena Helfrecht

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9867620-1-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

06.05.2025

Verlag

Festa

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

20,3/12,7/3,4 cm

Gewicht

494 g

Farbe

Schwarz / Hellblau

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Elena Helfrecht

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9867620-1-8

Herstelleradresse

Festa Verlag
Justus-von-Liebig-Straße 10
04451 Borsdorf
DE

Email: shop@festa-verlag.de

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  • TPC

    aus Offenbach

    5/5

    17.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Irina ist eine junge Künstleri…

    Irina ist eine junge Künstlerin, die die Kunstschule erfolgreich beendet hat und jetzt als freie Fotografin mit Nebenjob in einer Bar in Newcastle einigermaßen über die Runden kommt. Ihre Bilder haben meist eine explizite SM-Thematik und Irina demütigt und missbraucht ihre Models häufig. Diese sind oft auf der Straße aufgegabelte, unscheinbare junge Männer, die an dieser Art der Unterwerfung Gefallen finden und der Fotografin manchmal auch bis zur Hörigkeit verfallen. Eines Tages bekommt Irina eine Anfrage von einer renommierten Londoner Galerie, die eine Ausstellung mit ihren Werken veranstalten will. Die Künstlerin ist begeistert und will unbedingt den nächsten Karriereschritt machen. Gebremst wird sie dabei allerdings von Alkohol- und Drogenexzessen, bei denen sie mit ihren Freunden und Bewunderern durch die Nacht zieht und oft mit einem Filmriss aufwacht. Außerdem gerät eines ihrer Shootings eines Tages völlig außer Kontrolle und sie ermordet ihr Model, zerstückelt es und vergräbt es irgendwo im Wald. Oder etwa doch nicht? Eines vorweg: Ein Horrorroman ist dieser Erstling der britischen Autorin Eliza Clark trotz der teils drastischen Gewaltdarstellungen nicht. Es handelt sich vielmehr um eine Sozialstudie einer modernen – Teile des Plots werden über Chat-Nachrichten und E-Mails transportiert – Frau, deren Leben von Oberflächlichkeit, Egoismus und Selbstüberschätzung geprägt ist. Dabei werden die Rollen in toxischen Beziehungen oft einfach umgekehrt und die Männer werden mit der brutalen, manipulativen Art der Protagonistin konfrontiert, was zwar nicht wirklich neu ist, aber dennoch sehr abgründig und fies. Das gestörte Verhältnis zur Realität, die Entfremdung von den Mitmenschen und die Bereitschaft, für die eigenen Ziele auch vor den drastischsten Maßnahmen nicht zurückzuschrecken, erinnert dabei tatsächlich etwas an Bret Easton Ellis‘ Meisterwerk, ein „feministisches American Psycho“, wie auf dem Umschlag behauptet, ist es dann aber doch nicht ganz. Aber nicht falsch verstehen: „Boy Parts“ ist dennoch ein sehr gutes, bedrückendes und auch wichtiges Buch.

  • Jadi

    aus Montabaur

    5/5

    11.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wie ein Sog!

    . Hast du Lust auf einen Roman über eine Frau, die in einer Männerdominierten Welt Aufmerksamkeit will und der Nachwelt ein bleibendes Erbe hinterlassen möchte. Dann solltest du auf jeden Fall „BOYPARTS“ lesen. Ein feministischer „American Psycho“ für dein Bücherregal! . Hier noch ein bisschen mehr zum Inhalt… Irina, eine ambitionierte Fotografin mit einem Hang zum obszönen fotografiert liebend gerne junge Männer. Nebenbei jobbt sie in einer Bar und wird in eine Spirale aus Drogen, Alkohol und Essstörung gezogen. . In „BOYPARTS“ folgen wir der Protagonistin Irina als Ich- Erzählerin durch eine intensive Phase ihres Lebens. Irina ist eine selbstzerstörerische Persönlichkeit, die ihre Mitmenschen gerne mit in den Abgrund zieht. Vor allem ihre schüchterne beste Freundin. Ihre Models, unscheinbare junge Männer müssen mit einer aggressiven, manipulative Domina- Fotografin klar kommen. Was zu Irinas Verwunderung immer der Fall ist. Mit der Zeit werden Irinas Methoden der Fotogestaltung immer brutaler und obszöner. Außerdem nimmt uns Irina auf einer kleinen Reise mit durch ihre künstlerische Vergangenheit und wir als Leser können uns so ein sehr gutes Bild von ihr machen. Irina führt ein Leben voller Alkohol, Drogen, Essstörungen und Gewalt. Wobei diese Gewalt nicht nur ihre Models trift, sie selbst ist ebenfalls Opfer sexueller Gewalt. Zumindest bekommen wir als Leser den Eindruck, dass es so wäre. Durch ihre vielen Drogen und Medikamente leidet sie immer mal wieder unter Wahnvorstellungen und Gedächtnisverlust. Doch in ihren Augen geschieht größtenteils alles für die Kunst. Den immer wieder merkt man einfach wie sehr sich Irina einfach nur wünscht ein wichtiges Erbe zu hinterlassen! Die Welt soll sich an sie erinnern, so wie sie sich an ihre männlichen Mitstreiter erinnert! Direkt, ehrlich und brutal schreibt Clark über eine Frau, die mit männlichen Attitüden ihren Weg geht. Egal wenn oder was sie damit zerstört! Es ist eine bitterböse Geschichte voller Selbstzerstörung bis hin zu Selbsthass, Alkohol, Drogen und Gewalt. Clark schreibt unverblümt und das gefällt mir sehr. Ebenso wie der Mix aus klassischen Erzähltexten, E-Mail und SMS- Nachrichten, dieser gibt der Geschichte etwas sehr realistisches. Gespickt mit schwarzen Humor und brutalen Szenen ist „BOYPARTS“ ein Psychologischer Roman, der im Kopf bleibt, selbst nachdem man ihn beendet hat. „Weird Girl Fiction at its best!“ Eine absolute Leseempfehlung!

  • Barbaras Bücherbox

    aus Niederbayern

    5/5

    26.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Absolut schonungslos und so lesenswert

    Inhalt: Irina ist jung, wunderschön und auf jeder Party zu finden. Sie sagt nie nein zu Drogen oder Alkohol und nimmt sich alles, was sie will. Als Fotografin hat sie sich auf erotische Fotos von Männern spezialisiert. Doch nicht von Model-Gesichtern, nein, sie liebt die Durchschnittsmänner, die, die vielleicht nur ein oder zwei Besonderheiten haben, die sie aus der Menge stechen lassen. Lockiges Haar, androgyne Züge, klein gewachsen. Doch mit jedem Model, das sie fotografiert, wird sie tiefer in einen Strudel aus Gewalt und Selbstzerstörung gezogen, dem sie nicht entrinnen kann – und auch nicht entrinnen möchte. Meine Meinung: Schon lange habe ich kein Buch mehr an einem Tag verschlungen – Boy Parts hat das geschafft. Das Buch hat mich angewidert, abgestoßen und verstört, doch es war mir nicht möglich, Irinas Geschichte aus der Hand zu legen. Eine Frau, die sich nicht nur einfach nimmt, was sie will, sondern völlig immun gegenüber dem ist, was sie ihren Mitmenschen antut. Sie ist ein »Monster« und ich wünsche keinem Menschen, jemals einer solchen Person zu begegnen. Denn es reicht ihr nicht, sich selbst zu vernichten, sie muss andere mit hinabziehen. Gleichzeitig ist sie so anziehend, sowohl auf Männer als auch auf Frauen, dass ihr kaum einer oder eine widerstehen kann. Obsessiv verfallen ihr die Menschen, bis sie so tief in diesem Fiebertraum gefangen sind, dass sie es nicht mehr schaffen, daraus zu entkommen. Irina hat eine »Schwäche« für Männer, die ihr äußerlich nicht das Wasser reichen können. Besonders Eddie, ein junger, angehender Grundschullehrer, der im Supermarkt nebenan arbeitet, hat es ihr angetan, mit seiner schmalen Brust, dem lockigen Haar und dem fehlenden Selbstbewusstsein. Sie weiß, dass sie sich nie wirklich auf ihn einlassen kann, möchte ihn aber auch nicht loslassen, so, wie er ihr aus der Hand frisst. Ab und an scheinen durch ihr Selbstsucht Momente der Verletzlichkeit, aber diese bleiben nur kurz und ungenutzt. Irina ist also keine Person, die man mögen kann, gleichzeitig lebt die Geschichte von ihr als Figur, denn sie ist spannend, facettenreich – und frei von der Beeinflussung anderer Menschen. Kein guter Mensch, nein, aber vielleicht so, wie man manchmal darüber nachdenkt, sein zu können, ohne es wirklich sein zu wollen. Sie zeigt uns eine Seite, die sich von gesellschaftlichen Konventionen (fast) komplett befreit hat und tut, was sie will – und sie zeigt uns, wie unterschiedlich die Konsequenzen für die unterschiedlichen Geschlechter sein können. Ein tolles Buch, das man ertragen können muss, einen aber mit viel Stoff zum Nachdenken zurücklässt – und ganz sicher nicht so schnell aus dem Kopf des Lesers verschwindet.

  • Bewertung

    3/5

    12.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schwieriges Buch

    Ich finde das Buch schwer zu bewerten, aber das liegt nicht daran, das es anspruchsvoll ist. Man merkt der Autorin an, das sie selbst an einer Kunsthochschule ausgebildet wurde, denn sie weiß in der Hinsicht wovon sie schreibt. Was mich nervte war, das die Protagonistin einfach absolut gar nichts an sich hatte, was auch nur Ansatzweise sympathisch ist und sie zu einer Art "Anti-Heldin" macht. Irgendwie eine ständig genervte Borderlinerin mit Hang zu, teilweise auch sexualisierter, Gewalt. Ich finde auch die Bezeichnung das Buch sei ein "feministischer American Psycho", weil es zum einen nicht feministisch ist wenn eine Frau auch mal Täterin ist und die Qualität nicht an "American Psycho" herankommt. Kurzweiliger Lese"spaß", bei dem ich am Ende froh war, als das Buch endete.

  • Bücherwelten

    Thalia Book Circle Community

    2/5

    11.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Keine Spannung, wenig Handlung

    Nachdem mir “Penance” von Eliza Clark gut gefallen hatte musste “Boy Parts” natürlich auch noch gelesen werden. Hier fiel mir der Einstieg allerdings erst mal ein bisschen schwerer. Mir fiel es wirklich schwer zu verstehen, wer die Hauptprotagonistin ist und was sie eigentlich macht. Die Geschichte beginnt irgendwie ziemlich wirr. Und Bücher, in denen man erst mal rumrätselt mit wem man es eigentlich zu tun hat finde ich meistens erst mal nicht so toll. Gut, irgendwann kommt man dann dahinter, was mit Irina so abgeht und man wird Teil ihrer abgefuckten Welt und von ihrem Leben. Sie ist eine drogensüchtige Soziopathin, absolut selbstsüchtig und herrisch. Das war an sich ganz interessant, aber das Ganze hatte für mich nicht wirklich eine Handlung. Es gab keine Spannung, keine fesselnde Geschichte, die auf irgendwas hinausläuft, worauf man hin fiebern kann. Die endlos langen Kapitel sind eine Aneinanderreihung von Ereignissen aus Irinas Leben. Manchmal geht es seitenweise nur um einen bestimmten Abend, einen Tag, ein Fotoshooting oder etwas aus der Vergangenheit. Dazu kommen oft endlose und ausführliche Dialoge, mal mit mehr, mal mit weniger sinnvollem Inhalt. Vielleicht bin ich beim Lesen ab und zu abgeschweift, aber manchmal wechseln die Kapitel zwischen Vergangenheit und Gegenwart ohne dass ich es bemerkt habe und plötzlich ging es um was anderes. Das passiert, wenn mich ein Buch nicht abholt. Ich verstehe schon, was die Autorin mit all dem ausdrücken wollte, aber das war eben nicht unterhaltsam, so etwas hat man schon so oft gelesen oder gesehen. Hier hat einfach noch eine zusätzliche Handlung gefehlt, irgendwas, das Spannung reinbringt. Die Idee war interessant, die Protagonisten sogar sehr authentisch, aber es ist einfach gar nichts überraschendes passiert, zu wenig Handlung, zu viel Gerede und das Ganze schrecklich oberflächlich. Meins war es daher leider nicht.

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