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Produktbild: Die Herren der See
Artikelbild von Die Herren der See
Axel S. Meyer

1. Die Herren der See

Die Herren der See

Gesprochen von
18
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Wolfgang Wagner

Spieldauer

12 Stunden und 16 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

11.03.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

237

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783732477845

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Erscheinungsdatum

11.03.2025

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Fassung

ungekürzt

Medium

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Argon

Sprache

Deutsch

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9783732477845

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Rezension zu "Die Herren der See - HB"

Zsadista am 27.05.2025

Bewertungsnummer: 2500598

Bewertet: Hörbuch-Download

1471 Europa an der Nordsee. Till Landers, angehender Kaufmann kommt bei Unruhen in Gefangenschaft. So verliert er auch seine wertvolle Ladung an Tuchen. Ihm bleibt nach der Flucht aus dem Gefängnis nichts anderes übrig, als bei Paul Beneke, dem Kaperfahrer anzuheuern. So geschieht es, dass Landers in die Kaperfahrten auf der Nordsee mit reingezogen wird. So wirklich passt er aber nicht in die Mannschaft, hat er doch noch zu große Anteilnahme an den Schicksalen der Feinde. Auf den Fahrten kommt er aber auch hinter das ein oder andere Geheimnis von Benecke. Ich habe „Die Herren der See“ aus der Feder des Autors Axel S. Meyer als Hörbuch gehört. Gesprochen wird das Werk von Wolfgang Wagner. Ich habe seiner Stimmer gerne gelauscht. Sie war sehr passend und angenehm. Ich muss hier gestehen, ich habe erst nach rund 60% herausbekommen, dass die Geschichte an sich so real historisch ist. Bis dorthin dachte ich noch, es wäre reine Erfindung. Ich bin geschichtlich allerdings auch nicht so auf dem Laufenden. Daher war es für mich noch interessanter, der Story zu folgen. Natürlich war Lander und vieles rein erfunden. Aber so das große drumherum war schon sehr informativ. Der Schreibstil hat mir auch gefallen. Dazu muss ich auch sagen, das Buch ist jetzt nicht der actiongeladene Reißer. Wer hier megamäßige Schlachten und Gemetzel erwartet, wird etwas enttäuscht werden. Es gibt natürlich auch Schlachten auf See, diese sind jetzt aber nicht so ausgeprägt ausgeführt. Dafür sind andere Erzählstränge ausgeprägter, damit man das komplette Paket versteht. Manchmal ist es etwas zu sehr ausgeprägt, für mich ging es aber noch. Die groben Angaben des Autors stimmen historisch gesehen. Ich habe nicht alles im Einzelnen nachgelesen, weil ich mir von einem Hörbuch auch nicht alles merken kann. Aber es war schon spannend, einiges im Internet nachzulesen. Die Story war flüssig und in sich stimmig. Nicht voll Action aber auch nicht langweilig. Voll mitgerissen für 5 Sterne hat sie mich jetzt nicht. Daher vergebe ich gute 4 Sterne für die Kaperfahrt.

Rezension zu "Die Herren der See - HB"

Zsadista am 27.05.2025
Bewertungsnummer: 2500598
Bewertet: Hörbuch-Download

1471 Europa an der Nordsee. Till Landers, angehender Kaufmann kommt bei Unruhen in Gefangenschaft. So verliert er auch seine wertvolle Ladung an Tuchen. Ihm bleibt nach der Flucht aus dem Gefängnis nichts anderes übrig, als bei Paul Beneke, dem Kaperfahrer anzuheuern. So geschieht es, dass Landers in die Kaperfahrten auf der Nordsee mit reingezogen wird. So wirklich passt er aber nicht in die Mannschaft, hat er doch noch zu große Anteilnahme an den Schicksalen der Feinde. Auf den Fahrten kommt er aber auch hinter das ein oder andere Geheimnis von Benecke. Ich habe „Die Herren der See“ aus der Feder des Autors Axel S. Meyer als Hörbuch gehört. Gesprochen wird das Werk von Wolfgang Wagner. Ich habe seiner Stimmer gerne gelauscht. Sie war sehr passend und angenehm. Ich muss hier gestehen, ich habe erst nach rund 60% herausbekommen, dass die Geschichte an sich so real historisch ist. Bis dorthin dachte ich noch, es wäre reine Erfindung. Ich bin geschichtlich allerdings auch nicht so auf dem Laufenden. Daher war es für mich noch interessanter, der Story zu folgen. Natürlich war Lander und vieles rein erfunden. Aber so das große drumherum war schon sehr informativ. Der Schreibstil hat mir auch gefallen. Dazu muss ich auch sagen, das Buch ist jetzt nicht der actiongeladene Reißer. Wer hier megamäßige Schlachten und Gemetzel erwartet, wird etwas enttäuscht werden. Es gibt natürlich auch Schlachten auf See, diese sind jetzt aber nicht so ausgeprägt ausgeführt. Dafür sind andere Erzählstränge ausgeprägter, damit man das komplette Paket versteht. Manchmal ist es etwas zu sehr ausgeprägt, für mich ging es aber noch. Die groben Angaben des Autors stimmen historisch gesehen. Ich habe nicht alles im Einzelnen nachgelesen, weil ich mir von einem Hörbuch auch nicht alles merken kann. Aber es war schon spannend, einiges im Internet nachzulesen. Die Story war flüssig und in sich stimmig. Nicht voll Action aber auch nicht langweilig. Voll mitgerissen für 5 Sterne hat sie mich jetzt nicht. Daher vergebe ich gute 4 Sterne für die Kaperfahrt.

Paul Beneke - berüchtigter Kapernfahrer im Dienste der Hanse

Bewertung aus Villingen-Schwenningen am 24.04.2025

Bewertungsnummer: 2474564

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Benkes Geschichte wird aus Sicht des Wismarer Kaufmannsgehilfen Til Landers erzählt. Die Ereignisse beginnen im Laufe des Jahres 1468 mit Benekes Überfall auf englische Handelsschiffe. Als Reaktion darauf überfallen Londoner Bürger die Handelsniederlassung der Hanse und geben Landers , der sich dort aufhält, Lebenslauf eine dramatische Wendung, die ihn schließlich auf Benekes Schiff, den Mariendraken bringt. Beneke ist ein begnadeter Seefahrer, den eine dunkle Aura umgibt. Er trinkt, ist unberechenbar und kennt gegenüber seinen Feinden keine Gnade. Sein ständiger Schatten und Beschützer ist Eler Bokelmann, ein Freund aus Jugendtagen. Beide stammen aus Danzig und stehen im Dienst der Hanse. Gemeinsam erleben wir den Krieg gegen England und ich lerne das harte Leben eines einfachen Seemanns , das voller Entbehrungen und Gefahren ist, kennen. Kein Wunder, dass einmal an Land, der Sold schnell in Alkohol und Frauen getauscht wird. Es sst wohl nicht übertrieben , festzustellen, dass Beneke einen wesentlichen Beitrag zum kriegerischen und damit wirtschaftlichen Erfolg der Hanse beigetragen hat. Handfeste Fakten über Beneke gibt es nur wenige und die werfen ein schlechtes Licht auf ihn. Der Autor hat in meinen Augen erfolgreich und durchaus vorstellbar , die Lücken mit seiner Interpretation von Benekes Persönlichkeit geschlossen. Er legt Benekes erbarmungslosen Handeln , das auch sein Leben in Gefahr bringt, eine unerfüllte Liebe und den daraus entstandenen unversöhnlichen Hass gegen den Vater des Mädchens , Bernt Pawest, zu Grunde. Das gibt für viele Handlungen Benekes eine schlüssige Erklärung und lässt ihn in meinen Augen menschlich erscheinen . Er ist für mich ein zutiefst einsamer und verletzter Mensch. Sein Gegenspieler Pawest ist mir dagegen von Grund auf unsympathisch. Ich halte ihn für egoistisch, hochmütig, rachsüchtig, beratungsresistent und für einen absolut unfähigen Seemann. Trotz all der Trauer, die den ganzen Roman überschattet, endet er für mich versöhnlich. Kurz zur fiktiven Figur Landers, der mir die Geschichte in lebedigen Bildern erzählt hat. Seine Entwicklung vom jungen Kaufmannsgehilfen zum erwachsenen Mann war sehr spannend und ich habe ihn dafür bewundert, dass er für seine Überzeugungen eintritt und sich dabei auch gegen Beneke stellt und sich dadurch dessen und meinen Respekt verdient. Der Roman liest sich unterhaltsam und packend. Besonders gelungen fand ich die Schilderungen der Seeschlachten und einiger persönlicher Konfrontationen zwischen Beneke und Pawest. Und ganz nebenbei habe ich einige Leerstellen in meinen Geschichtskenntnissen gefüllt.

Paul Beneke - berüchtigter Kapernfahrer im Dienste der Hanse

Bewertung aus Villingen-Schwenningen am 24.04.2025
Bewertungsnummer: 2474564
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Benkes Geschichte wird aus Sicht des Wismarer Kaufmannsgehilfen Til Landers erzählt. Die Ereignisse beginnen im Laufe des Jahres 1468 mit Benekes Überfall auf englische Handelsschiffe. Als Reaktion darauf überfallen Londoner Bürger die Handelsniederlassung der Hanse und geben Landers , der sich dort aufhält, Lebenslauf eine dramatische Wendung, die ihn schließlich auf Benekes Schiff, den Mariendraken bringt. Beneke ist ein begnadeter Seefahrer, den eine dunkle Aura umgibt. Er trinkt, ist unberechenbar und kennt gegenüber seinen Feinden keine Gnade. Sein ständiger Schatten und Beschützer ist Eler Bokelmann, ein Freund aus Jugendtagen. Beide stammen aus Danzig und stehen im Dienst der Hanse. Gemeinsam erleben wir den Krieg gegen England und ich lerne das harte Leben eines einfachen Seemanns , das voller Entbehrungen und Gefahren ist, kennen. Kein Wunder, dass einmal an Land, der Sold schnell in Alkohol und Frauen getauscht wird. Es sst wohl nicht übertrieben , festzustellen, dass Beneke einen wesentlichen Beitrag zum kriegerischen und damit wirtschaftlichen Erfolg der Hanse beigetragen hat. Handfeste Fakten über Beneke gibt es nur wenige und die werfen ein schlechtes Licht auf ihn. Der Autor hat in meinen Augen erfolgreich und durchaus vorstellbar , die Lücken mit seiner Interpretation von Benekes Persönlichkeit geschlossen. Er legt Benekes erbarmungslosen Handeln , das auch sein Leben in Gefahr bringt, eine unerfüllte Liebe und den daraus entstandenen unversöhnlichen Hass gegen den Vater des Mädchens , Bernt Pawest, zu Grunde. Das gibt für viele Handlungen Benekes eine schlüssige Erklärung und lässt ihn in meinen Augen menschlich erscheinen . Er ist für mich ein zutiefst einsamer und verletzter Mensch. Sein Gegenspieler Pawest ist mir dagegen von Grund auf unsympathisch. Ich halte ihn für egoistisch, hochmütig, rachsüchtig, beratungsresistent und für einen absolut unfähigen Seemann. Trotz all der Trauer, die den ganzen Roman überschattet, endet er für mich versöhnlich. Kurz zur fiktiven Figur Landers, der mir die Geschichte in lebedigen Bildern erzählt hat. Seine Entwicklung vom jungen Kaufmannsgehilfen zum erwachsenen Mann war sehr spannend und ich habe ihn dafür bewundert, dass er für seine Überzeugungen eintritt und sich dabei auch gegen Beneke stellt und sich dadurch dessen und meinen Respekt verdient. Der Roman liest sich unterhaltsam und packend. Besonders gelungen fand ich die Schilderungen der Seeschlachten und einiger persönlicher Konfrontationen zwischen Beneke und Pawest. Und ganz nebenbei habe ich einige Leerstellen in meinen Geschichtskenntnissen gefüllt.

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