Tanz wird Kunst 1892–1933, Teil 1: Anfänge
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
27.01.2025
Abbildungen
25 schwarz-weiße und 176 farbige Abbildungen
Herausgeber
Helga GutbrodVerlag
Michael Imhof VerlagSeitenzahl
176
Maße (L/B/H)
25,9/21,1/1,7 cm
Gewicht
798 g
Farbe
Seidengrau
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-7319-1464-8
Vor allem waren es Frauen, die nun ihre eigenen Choreografien entwickelten, ihre Gefühle auf die Bühne brachten und selbstständige Unternehmerinnen wurden. Die männlichen Tänzer sahen sich gleichfalls als Pioniere, überall wurden traditionelle Rollenbilder infrage gestellt.
Der neue Tanz symbolisierte nicht nur die künstlerische Avantgarde, gerade für die Frauen bedeutete er auch Kampf um Unabhängigkeit und Teilhabe. Mit seinem antiakademischen und kulturkritischen Impuls bestand eine enge Wechselbeziehung mit der bildenden Kunst. Nicht nur Tänzerinnen und Tänzer suchten nach kreativen Antworten auf die veränderte Lebenswirklichkeit, auch Dichter und Schriftstellerinnen, Maler und Bildhauerinnen. Es war ein sich gegenseitig befruchtender Dialog. Kunstschaffende aller Sparten entwickelten neue künstlerische Ausdrucksformen In Fotografie, Film, Grafik, Malerei,
Bildhauerei und Mode spiegelt sich das veränderte Körpergefühl in einer radikal andersartigen Formensprache. Und auch die Tanzkritik musste sich erst etablieren.
Der Katalog beleuchtet die vielfältigen Facetten und wechselseitigen Bezüge zwischen modernem Tanz und Kunst im Kontext der Reformbewegungen der Jahrhundertwende.
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