Produktbild: Ich traf meinen Mörder

Ich traf meinen Mörder Ein Journalist und die dunklen Seiten der Macht

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

41606

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

09.10.2025

Verlag

Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

20,6/13/2,5 cm

Gewicht

300 g

Farbe

Lichtgrau / Grau

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Sabine Adatepe

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86971-291-8

Beschreibung

Rezension

Can Dündars Bericht über seinen Kampf um die Wahrheit liest sich passagenweise spannend wie ein Agenten-Thriller und ist gleichzeitig ein überzeugendes Plädoyer für einen unabhängigen und kritischen Journalismus, ohne den es keine Demokratie geben kann. ("ORF")
Dündar’s new book describes in vivid detail the kind of mafia state Turkey has become – it’s more Godfather than Le Carré. (...) The story is a shocking one, and the English-speaking world should take note. ("Index on Censorship")
Dündar gelingt es, auf spannende Weise von der jüngeren Geopolitik zu erzählen und sie mit seiner eigenen Vergangenheit in Beziehung zu setzen. ("zenith Magazin")
Can Dündars Buch „Ich traf meinen Mörder“ zeigt, was Investigativjournalismus leisten kann – und muss – und bringt gut versteckte illegale Machenschaften ans Licht der Öffentlichkeit. Es ist ein lebendiges Dokument, das Mut macht und auf die Kraft des freien Wortes hinweist. ("Onlinemagazin Fachjournalist")
Sein Buch ist ein Plädoyer für ein wichtiges Grundrecht: die Freiheit der Presse. "In Ländern wie der Türkei braucht der Journalismus Tapferkeit", so Can Dündar. Er dokumentiert in seinem Bericht das Ende des Rechtsstaates. Und er schreibt, er werde oft gefragt, ob er die Veröffentlichung bereue. Seine Antwort: Nein. Und weiter: "Wir sind keine Verräter, wir sind keine Helden, wir sind Journalisten." Er kämpft weiter für die Pressefreiheit und die Demokratie. ("BR")
Der Journalist Can Dündar traf den Mann, der ihn ermorden sollte – und hat daraus einen wahren Krimi gemacht. ("neues deutschland")
Ein grandioses Buch … verblüffend und äußerst informativ ("Moderation / Privat")
Der türkische Exil-Journalist Can Dündar traf seinen Auftragskiller im Gefängnis – und bekam Einblicke in einen Staat, der seine Schlinge immer weiter zuzieht ("Der Tagesspiegel")
«Ich traf meinen Mörder» ist ein Thriller, der daran erinnert, wie gefährlich Journalismus vielerorts ist. ("NZZ")

Produktdetails

Verkaufsrang

41606

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

09.10.2025

Verlag

Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

20,6/13/2,5 cm

Gewicht

300 g

Farbe

Lichtgrau / Grau

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Sabine Adatepe

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86971-291-8

Herstelleradresse

Galiani, Verlag
Friedrichstraße 119
10117 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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Pressefreiheit hat einen Preis. Can Dündar zahlt ihn

Bewertung am 30.11.2025

Bewertungsnummer: 2666604

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Man gab mir den Auftrag, Sie zu töten. Ich bin bereit, alles zu sagen, was ich weiß." Mit genau diesen Worten beginnt nicht nur das Buch, sondern auch die unfassbare Realität eines Mannes, der seit fast zehn Jahren im Exil in Berlin lebt, weil er in der Türkei lebenslänglich verurteilt wurde. Bei einer Veranstaltung, die ich vor Kurzem besucht habe, fragte Dündar: „Würden Sie sich mit jemandem treffen, der Sie töten sollte?“ Er selbst ist nach Argentinien geflogen, um genau das zu tun. Ein Brief aus einem Gefängnis in Buenos Aires: Serkan Kurtuluş, ein türkischer Häftling, behauptet, er sei beauftragt worden, Can Dündar zu ermorden. Jetzt hat er Angst vor seiner Auslieferung in die Türkei und bietet ihm Informationen an, die alles verändern könnten. Was folgt, liest sich wie ein Thriller, nur leider ist alles echt: Ein Netzwerk aus Politik, organisierter Kriminalität, Geheimdiensten und Terrorgruppen. Manipulation, Gewalt, Deals im Schatten. Und ein Staat, der Journalist*innen zu Staatsfeinden erklärt, sobald diese die Wahrheit ans Licht bringen. Ich möchte gar nicht die Enthüllungen wiedergeben – dafür ist das Buch da –, aber ich kann sagen: Es ist erschütternd, was Dündar in seinen Gesprächen erfährt. Er trifft nicht nur seinen potenziellen Mörder, sondern auch einen früheren Mafiaboss und ehemaligen Geheimdienstchef. Teile dieser Interviews sind im Buch abgedruckt, ungeschönt, verstörend, manchmal unfassbar direkt. Und am schlimmsten ist vielleicht: Man merkt, dass die Grenze zwischen Staat, Mafia und Geheimdienst längst verschwommen ist. Pressefreiheit? De facto nicht vorhanden. Gewaltenteilung? Leere Hülle. Justiz? Instrument der Macht. Aber nicht nur Can Dündar zahlt für seinen Mut einen Preis, seine Frau Dilek ebenfalls. Sie darf jahrelang nicht ausreisen, sieht ihren Mann nicht, ihren Sohn nicht, lebt in einem Land, das sie als Druckmittel benutzt. Zwischendurch verliert man beim Lesen wirklich den Glauben, aber Can Dündar tut das nicht. Er glaubt weiterhin daran, dass Systeme fallen können. Dass Diktaturen enden. Dass die Menschen in der Türkei sich erheben werden. Und genau das hat mir beim Lesen Zuversicht gegeben. Auch für meine zweite Heimat und meine Familie dort. Gerade weil so viele von uns wissen, dass diese Realität uns viel näher ist, als wir es manchmal wahrhaben wollen. Ein erschreckendes, wichtiges, hochspannendes Sachbuch, das sich liest wie ein Politthriller. Und ein Reminder daran, wie viel es kostet, die Wahrheit auszusprechen. Aber auch, warum es sich lohnt.

Pressefreiheit hat einen Preis. Can Dündar zahlt ihn

Bewertung am 30.11.2025
Bewertungsnummer: 2666604
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Man gab mir den Auftrag, Sie zu töten. Ich bin bereit, alles zu sagen, was ich weiß." Mit genau diesen Worten beginnt nicht nur das Buch, sondern auch die unfassbare Realität eines Mannes, der seit fast zehn Jahren im Exil in Berlin lebt, weil er in der Türkei lebenslänglich verurteilt wurde. Bei einer Veranstaltung, die ich vor Kurzem besucht habe, fragte Dündar: „Würden Sie sich mit jemandem treffen, der Sie töten sollte?“ Er selbst ist nach Argentinien geflogen, um genau das zu tun. Ein Brief aus einem Gefängnis in Buenos Aires: Serkan Kurtuluş, ein türkischer Häftling, behauptet, er sei beauftragt worden, Can Dündar zu ermorden. Jetzt hat er Angst vor seiner Auslieferung in die Türkei und bietet ihm Informationen an, die alles verändern könnten. Was folgt, liest sich wie ein Thriller, nur leider ist alles echt: Ein Netzwerk aus Politik, organisierter Kriminalität, Geheimdiensten und Terrorgruppen. Manipulation, Gewalt, Deals im Schatten. Und ein Staat, der Journalist*innen zu Staatsfeinden erklärt, sobald diese die Wahrheit ans Licht bringen. Ich möchte gar nicht die Enthüllungen wiedergeben – dafür ist das Buch da –, aber ich kann sagen: Es ist erschütternd, was Dündar in seinen Gesprächen erfährt. Er trifft nicht nur seinen potenziellen Mörder, sondern auch einen früheren Mafiaboss und ehemaligen Geheimdienstchef. Teile dieser Interviews sind im Buch abgedruckt, ungeschönt, verstörend, manchmal unfassbar direkt. Und am schlimmsten ist vielleicht: Man merkt, dass die Grenze zwischen Staat, Mafia und Geheimdienst längst verschwommen ist. Pressefreiheit? De facto nicht vorhanden. Gewaltenteilung? Leere Hülle. Justiz? Instrument der Macht. Aber nicht nur Can Dündar zahlt für seinen Mut einen Preis, seine Frau Dilek ebenfalls. Sie darf jahrelang nicht ausreisen, sieht ihren Mann nicht, ihren Sohn nicht, lebt in einem Land, das sie als Druckmittel benutzt. Zwischendurch verliert man beim Lesen wirklich den Glauben, aber Can Dündar tut das nicht. Er glaubt weiterhin daran, dass Systeme fallen können. Dass Diktaturen enden. Dass die Menschen in der Türkei sich erheben werden. Und genau das hat mir beim Lesen Zuversicht gegeben. Auch für meine zweite Heimat und meine Familie dort. Gerade weil so viele von uns wissen, dass diese Realität uns viel näher ist, als wir es manchmal wahrhaben wollen. Ein erschreckendes, wichtiges, hochspannendes Sachbuch, das sich liest wie ein Politthriller. Und ein Reminder daran, wie viel es kostet, die Wahrheit auszusprechen. Aber auch, warum es sich lohnt.

sehr lesenswert!

SimoneF am 15.11.2025

Bewertungsnummer: 2655191

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eindrucksvoll zeigt Can Dündar die Verstrickungen höchster türkischer Regierungskreise in illegale Waffenschiebereien mit dem IS. Auch der türkische Geheimdienst und die Mafia haben ihre Hände mit im Spiel, wie der engagierte Journalist aufdeckt. Seine investigativen Recherchen bezahlt er mit einer Verurteilung zu 27 Jahren Haft und einem Leben im Exil, sogar ein Mordanschlag auf ihn wird in Auftrag gegeben. Just dieser Mann, der dafür angeheuert wurde, kontaktiert Dündar Jahre später aus dem Gefängnis und erklärt sich zu einem Interview bereit. Auch ein Waffenhändler kommt zu Wort. Ein sehr lesenswertes und aufrüttelndes Buch!

sehr lesenswert!

SimoneF am 15.11.2025
Bewertungsnummer: 2655191
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eindrucksvoll zeigt Can Dündar die Verstrickungen höchster türkischer Regierungskreise in illegale Waffenschiebereien mit dem IS. Auch der türkische Geheimdienst und die Mafia haben ihre Hände mit im Spiel, wie der engagierte Journalist aufdeckt. Seine investigativen Recherchen bezahlt er mit einer Verurteilung zu 27 Jahren Haft und einem Leben im Exil, sogar ein Mordanschlag auf ihn wird in Auftrag gegeben. Just dieser Mann, der dafür angeheuert wurde, kontaktiert Dündar Jahre später aus dem Gefängnis und erklärt sich zu einem Interview bereit. Auch ein Waffenhändler kommt zu Wort. Ein sehr lesenswertes und aufrüttelndes Buch!

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Ich traf meinen Mörder

von Can Dündar

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