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Schatten der Gondeln Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

06.11.2025

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

20,8/13,3/3,4 cm

Gewicht

430 g

Farbe

Khaki / Rost

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

Venetian Vespers

Übersetzt von

Elke Link

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00828-9

Beschreibung

Rezension

»Der Ire John Banville macht einen grenzenlos boshaften Venedig-Hasser zur Hauptfigur seines neuen Romans. Das ist ein grossartiges Vergnügen.« ("NZZ")
»Sprachmächtig erzählt John Banville eine unheimliche und bizarre Geschichte, die voller literarischer Anspielungen steckt.« ("WDR Westart")
»John Banville kombiniert routiniertes Storytelling mit gänzlich überraschenden Wendungen der Ereignisse. Es kommt immer alles ganz anders, als man denkt.« ("Podcast ZEIT Was liest du gerade?")
»›Schatten der Gondeln‹ ist der hochspannende Roman eines begnadeten Erzählers.« ("NDR Kultur")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

06.11.2025

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

20,8/13,3/3,4 cm

Gewicht

430 g

Farbe

Khaki / Rost

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

Venetian Vespers

Übersetzt von

Elke Link

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00828-9

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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Spannend und Atmosphärisch

Bewertung am 02.02.2026

Bewertungsnummer: 3034076

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Venedig 1899. Der Schriftsteller Evelyn Dolman (ja, Evelyn gilt auch als Männernamen) heiratet Laura, die Tochter eines amerikanischen Ölmagnaten. Er hofft das seine Frau ein beachtliches Vermögen erbt, und er ein bequemes Leben führen kann. Doch ein Zerwürfniss zwischen seiner Frau und ihres Vaters,kurz vor seinem Tod führt zur Enterbung und zur Enttäuschung Evelyns. Das unglückliche Paar fährt nach Venedig, um im Palazzo Dioscuri das neue Jahr, und neue Jahrhunder zu feiern. Doch von der ersten Minute an häufen sich unerklärlichen und auch unheimliche Ereignisse. Bei Evelyn liegen die Nerven blank, und er hat das Gefühl, das er den Verstand verliert. Und dann verschwindet auch noch seine Frau. John Banvilles Roman könnte auch als Krimi oder sogar als Thriller bezeichnet werden. Die Atmosphäre in Venedig erinnert mich an Werke von Franz Kafka. Evelyn ist kafkaese Situation ausgeliefert, die er nicht durchschauen kann, und nicht den Grund hierzu erkennt. Sie sind absurd, unheimlich, surreal, bedrohlich, unerklärlich und beklemmend. Banville läßt Evelyn die Geschichte in Ichform erzählen. Schon am Anfang erzählt er, daß es nicht gut ausgeht und auch nicht jeder das Ende erreicht. Mir gefiel besonders die Beschreibung Venedigs. Die engen Gassen die vielen Brücken, und der Nebel, der alles noch unheimlicher macht. Banvilles Schreibstiel ist anspruchsvoll und atmosphärisch. Die Charaktere, besonders der von Evelyn, sind geheimnisvoll und facettenreich. Mir hat das Buch von der ersten Seite sehr gut gefallen, und ich konnte es nicht aus der Hand legen. Die Handlung war spannend und rätselhaft, und ich kann es sehr empfehlen.

Spannend und Atmosphärisch

Bewertung am 02.02.2026
Bewertungsnummer: 3034076
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Venedig 1899. Der Schriftsteller Evelyn Dolman (ja, Evelyn gilt auch als Männernamen) heiratet Laura, die Tochter eines amerikanischen Ölmagnaten. Er hofft das seine Frau ein beachtliches Vermögen erbt, und er ein bequemes Leben führen kann. Doch ein Zerwürfniss zwischen seiner Frau und ihres Vaters,kurz vor seinem Tod führt zur Enterbung und zur Enttäuschung Evelyns. Das unglückliche Paar fährt nach Venedig, um im Palazzo Dioscuri das neue Jahr, und neue Jahrhunder zu feiern. Doch von der ersten Minute an häufen sich unerklärlichen und auch unheimliche Ereignisse. Bei Evelyn liegen die Nerven blank, und er hat das Gefühl, das er den Verstand verliert. Und dann verschwindet auch noch seine Frau. John Banvilles Roman könnte auch als Krimi oder sogar als Thriller bezeichnet werden. Die Atmosphäre in Venedig erinnert mich an Werke von Franz Kafka. Evelyn ist kafkaese Situation ausgeliefert, die er nicht durchschauen kann, und nicht den Grund hierzu erkennt. Sie sind absurd, unheimlich, surreal, bedrohlich, unerklärlich und beklemmend. Banville läßt Evelyn die Geschichte in Ichform erzählen. Schon am Anfang erzählt er, daß es nicht gut ausgeht und auch nicht jeder das Ende erreicht. Mir gefiel besonders die Beschreibung Venedigs. Die engen Gassen die vielen Brücken, und der Nebel, der alles noch unheimlicher macht. Banvilles Schreibstiel ist anspruchsvoll und atmosphärisch. Die Charaktere, besonders der von Evelyn, sind geheimnisvoll und facettenreich. Mir hat das Buch von der ersten Seite sehr gut gefallen, und ich konnte es nicht aus der Hand legen. Die Handlung war spannend und rätselhaft, und ich kann es sehr empfehlen.

Im Nebel von Venedig: Wenn Stimmen lauter werden als die Realität

Alrik Gerlach (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 01.01.2026

Bewertungsnummer: 2689338

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Schatten der Gondeln“ wird vollständig als Monolog erzählt, aus der Sicht von Evelyn Dolman. Diese Erzählform hat mich schnell gepackt, denn man ist ihm sehr nah, vielleicht sogar ein wenig zu nah. Evelyn führt durch die Geschichte mit scharfem Blick, Selbstironie und einer zunehmenden inneren Unruhe, die sich leise, aber beständig auf die Lesenden überträgt. Inhaltlich begleitet man ein frisch verheiratetes Paar, dessen Hoffnungen auf ein sorgenfreies Leben jäh enttäuscht werden. Die Reise nach Venedig wirkt zunächst wie ein Neuanfang, entwickelt sich aber rasch zu etwas ganz anderem. Banville nutzt die Stadt nicht nur als Kulisse, sondern macht sie zu einem atmenden, beinahe bedrohlichen Raum. Nebel, Wasser, alte Palazzi und unausgesprochene Spannungen verschmelzen zu einer Atmosphäre, die mich dauerhaft in Alarmbereitschaft gehalten hat. Besonders gelungen fand ich, wie subtil die Unsicherheit wächst. Man fragt sich ständig, wie zuverlässig Evelyn als Erzähler wirklich ist. Realität und Wahrnehmung beginnen zu verschwimmen, ohne dass man genau sagen kann, wann es passiert. Die Handlung nimmt mehrfach Richtungen, die ich so nicht erwartet hätte, und genau das macht den Reiz dieses Romans aus. Die Wendungen sind nicht laut, sondern schleichend – und dadurch umso wirkungsvoller. Der Stil ist anspruchsvoll, stellenweise sehr dicht, aber immer elegant. Es ist kein Buch, das man nebenbei liest. Wer sich jedoch darauf einlässt, wird mit einer intensiven, unheimlichen und stilistisch starken Geschichte belohnt, die noch lange nachhallt.

Im Nebel von Venedig: Wenn Stimmen lauter werden als die Realität

Alrik Gerlach (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 01.01.2026
Bewertungsnummer: 2689338
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Schatten der Gondeln“ wird vollständig als Monolog erzählt, aus der Sicht von Evelyn Dolman. Diese Erzählform hat mich schnell gepackt, denn man ist ihm sehr nah, vielleicht sogar ein wenig zu nah. Evelyn führt durch die Geschichte mit scharfem Blick, Selbstironie und einer zunehmenden inneren Unruhe, die sich leise, aber beständig auf die Lesenden überträgt. Inhaltlich begleitet man ein frisch verheiratetes Paar, dessen Hoffnungen auf ein sorgenfreies Leben jäh enttäuscht werden. Die Reise nach Venedig wirkt zunächst wie ein Neuanfang, entwickelt sich aber rasch zu etwas ganz anderem. Banville nutzt die Stadt nicht nur als Kulisse, sondern macht sie zu einem atmenden, beinahe bedrohlichen Raum. Nebel, Wasser, alte Palazzi und unausgesprochene Spannungen verschmelzen zu einer Atmosphäre, die mich dauerhaft in Alarmbereitschaft gehalten hat. Besonders gelungen fand ich, wie subtil die Unsicherheit wächst. Man fragt sich ständig, wie zuverlässig Evelyn als Erzähler wirklich ist. Realität und Wahrnehmung beginnen zu verschwimmen, ohne dass man genau sagen kann, wann es passiert. Die Handlung nimmt mehrfach Richtungen, die ich so nicht erwartet hätte, und genau das macht den Reiz dieses Romans aus. Die Wendungen sind nicht laut, sondern schleichend – und dadurch umso wirkungsvoller. Der Stil ist anspruchsvoll, stellenweise sehr dicht, aber immer elegant. Es ist kein Buch, das man nebenbei liest. Wer sich jedoch darauf einlässt, wird mit einer intensiven, unheimlichen und stilistisch starken Geschichte belohnt, die noch lange nachhallt.

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Schatten der Gondeln

von John Banville

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