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Produktbild: Wofür wir Töchter unsere Mütter brauchen
Artikelbild von Wofür wir Töchter unsere Mütter brauchen
Sarah Trentzsch

1. Wofür wir Töchter unsere Mütter brauchen

Wofür wir Töchter unsere Mütter brauchen Portrait einer Beziehung | Direkt, intelligent, lebensnah: Die neue Stimme in Sachen Emanzipation und Selbstermächtigung.

Gesprochen von
3
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Elke Schützhold

Spieldauer

7 Stunden und 2 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

30.04.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

52

Verlag

Hörbuch Hamburg

Sprache

Deutsch

EAN

9783844942637

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Elke Schützhold

Spieldauer

7 Stunden und 2 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

30.04.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

52

Verlag

Hörbuch Hamburg

Sprache

Deutsch

EAN

9783844942637

Herstelleradresse

Hörbuch Hamburg HHV GmbH
Völckersstr. 18
22765 Hamburg
Deutschland
Email: info@hoerbuch-hamburg.de
Url: www.hoerbuch-hamburg.de
Telephone: +49 40 89720780
Fax: +49 40 897207810

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Die Komplexizität von Mutter-Tocher-Beziehungen (4,5 Sterne)

books_n_art aus Freiburg am 22.09.2025

Bewertungsnummer: 2603741

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Würdet ihr manchmal auch gerne die Beziehung zwischen eurem Erwachsenen Ich und eurer Mutter besser verstehen? Ich habe mich im Klappentext wiedererkannt, und wollte dieses Buch unbedingt lesen. In diesem Buch macht sich Frau Trentsch auf die Ursachenforschung zu wütenden Töchtern und überforderten Müttern. Dabei behandelt dieses Buch über weite Teile unterschiedliche Aspekte der umgekehrten Parentifizierung/ der Generationenverschiebung. Dieser Effekt trifft ein, wenn Töchter in jungem Alter bereits emotionale Verantwortung für die Mutter übernehmen. Aus eigenem Antrieb um die emotionalen Bedürfnisse der Mutter zu erfüllen, oder auch wenn die Mutter selbst sich emotional auf ihre Kinder stützt. Die Autorin beschreibt Situationen, die zu einem solchen Szenario führen können, und welche Auswirkungen dies auf das Kind hat, und wie sich dies auf das Verhältnis auswirken kann, wenn das Kind sich eigentlich vom Elternhaus abnabeln sollte. Dabei beschreibt die Autorin Situationen, die sie oder Kollegen in ihrem Beruf erlebt, bzw. in der Therapie erzählt bekamen. Am Ende wird auch der heutige "Zwang" kritisiert, als Frau (emotional) unabhängig zu sein. Vermutlich Auch Frauen dürfen/sollten den Wunsch nach Bezoehungen nicht verleugnen/unterdrücken. Für mich wurden diese Zusammenhänge schlüssig und sehr nachvollziehbar und anhand greifbarer Beispiele erklärt, und vieeeeelleicht bekommt eine Freundin das Hörbuch mal untergeschoben! Ich selber habe mir von dem Buch eine etwas weitere Darstellung der Probleme erwartet, die in Mutter-Tochter-Beziehungen auftauchen. Insbesondere, weil im Klappentext allgemein von dem Entstehen von Wut und Enttäuschung in dieser Beziehung die Rede ist, aber es mit Sicherheit noch weitere Ursachen als die umgekehrte Parentifizierung existieren. Ich weiß nur, dass ich mich in diesem Szenario leider nicht wiedergefunden habe. Und das ist okay. Die menschliche Psyche kann nun einmal nicht auf 256 Seiten vollständig diskutiert werden.

Die Komplexizität von Mutter-Tocher-Beziehungen (4,5 Sterne)

books_n_art aus Freiburg am 22.09.2025
Bewertungsnummer: 2603741
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Würdet ihr manchmal auch gerne die Beziehung zwischen eurem Erwachsenen Ich und eurer Mutter besser verstehen? Ich habe mich im Klappentext wiedererkannt, und wollte dieses Buch unbedingt lesen. In diesem Buch macht sich Frau Trentsch auf die Ursachenforschung zu wütenden Töchtern und überforderten Müttern. Dabei behandelt dieses Buch über weite Teile unterschiedliche Aspekte der umgekehrten Parentifizierung/ der Generationenverschiebung. Dieser Effekt trifft ein, wenn Töchter in jungem Alter bereits emotionale Verantwortung für die Mutter übernehmen. Aus eigenem Antrieb um die emotionalen Bedürfnisse der Mutter zu erfüllen, oder auch wenn die Mutter selbst sich emotional auf ihre Kinder stützt. Die Autorin beschreibt Situationen, die zu einem solchen Szenario führen können, und welche Auswirkungen dies auf das Kind hat, und wie sich dies auf das Verhältnis auswirken kann, wenn das Kind sich eigentlich vom Elternhaus abnabeln sollte. Dabei beschreibt die Autorin Situationen, die sie oder Kollegen in ihrem Beruf erlebt, bzw. in der Therapie erzählt bekamen. Am Ende wird auch der heutige "Zwang" kritisiert, als Frau (emotional) unabhängig zu sein. Vermutlich Auch Frauen dürfen/sollten den Wunsch nach Bezoehungen nicht verleugnen/unterdrücken. Für mich wurden diese Zusammenhänge schlüssig und sehr nachvollziehbar und anhand greifbarer Beispiele erklärt, und vieeeeelleicht bekommt eine Freundin das Hörbuch mal untergeschoben! Ich selber habe mir von dem Buch eine etwas weitere Darstellung der Probleme erwartet, die in Mutter-Tochter-Beziehungen auftauchen. Insbesondere, weil im Klappentext allgemein von dem Entstehen von Wut und Enttäuschung in dieser Beziehung die Rede ist, aber es mit Sicherheit noch weitere Ursachen als die umgekehrte Parentifizierung existieren. Ich weiß nur, dass ich mich in diesem Szenario leider nicht wiedergefunden habe. Und das ist okay. Die menschliche Psyche kann nun einmal nicht auf 256 Seiten vollständig diskutiert werden.

Anspruchsvoll & tiefgründig, psychoanalytisch orientiert

Eternal-Hope aus Österreich am 18.06.2025

Bewertungsnummer: 2518374

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Sarah Trenztsch arbeitet seit vielen Jahren beratend mit Müttern und Töchtern, die Konflikte miteinander haben. Aufbauend auf ihrer Berufspraxis sowie auf verschiedenen psychoanalytischen Theorien hat sie nun dieses Buch geschrieben. Darin finden sich viele wertvolle Gedankenimpulse zur herausfordernden Mutter-Tochter-Beziehung. Sehr viele Frauen heutzutage haben ein schwieriges Verhältnis zur eigenen Mutter, und unreflektiert können sie dazu neigen, zu glauben, das sei nur ein individuelles Problem und habe nur mit der komplizierten Persönlichkeit ihrer eigenen Mutter zu tun. Das Verdienst der Autorin ist, dass sie klar die gesellschaftliche und strukturelle Ebene dieser Thematik aufzeigt: was wir von unserer Mutter erwarten, was diese von sich selbst erwartet, wie sie zwangsläufig an den hohen und oft unvereinbaren Ansprüchen an Müttern scheitern muss, aber auch, wie es modern geworden ist, ihr das alles vorzuwerfen, viel mehr als dem Vater... das hat sehr wohl viel mit der Gesellschaft zu tun, in der wir leben und in der Mütter von allen Seiten kritisiert werden und es nicht recht machen können, egal, welches Lebensmodell sie wählen. Die beruflich sehr engagierte Mutter kann dafür angegriffen werden, zu wenig Zeit mit den eigenen Kindern zu verbringen. Der Mutter, die nicht oder nur wenig beruflich tätig ist, wird vorgeworfen, ein abhängiges Hausmütterchen zu sein. Und versucht eine Frau, beides, so gut wie möglich, unter einen Hut zu bringen, dann ist sie oft erschöpft und müde, und dann kann ihr die Tochter wiederum genau das vorwerfen. Das Buch zeigt auch auf, wie mit der (wertvollen und notwendigen) Entwicklung des Feminismus leider auch der Respekt vor der traditionellen Mutterrolle gesellschaftlich in weiten Teilen verloren gegangen ist. Traditionell mütterliche und weibliche Qualitäten taugen somit für die Tochter nicht mehr zur Orientierung. Traditionell männlich besetzte Qualitäten, wie sie bis heute im Berufsleben stark gefordert sind, sind aber immer noch stärker mit dem Vater verknüpft... somit schaut die Tochter dann zu diesem hin, wenn sie sich in diese Richtung orientieren möchte, während die Position der Mutter geschwächt ist. Diese und viele weitere Gedanken und Ideen finden sich in dem Buch. Dabei ist es auf theoretischer Ebene ein ziemlich anspruchsvolles Buch, das tief in die theoretischen Konstrukte speziell der Psychoanalyse eintaucht. Dazwischen finden sich zur Auflockerung und zum besseren Verständnis immer wieder konkrete Fallbeispiele aus der Berufspraxis der Autorin. Aufgrund des hohen theoretischen Anspruches empfehle ich das Buch hauptsächlich einem Fachpublikum mit Vorwissen aus dem psychologischen und speziell psychoanalytischen Bereich. Weiters kann es auch für gebildete Laien interessiert sein, wenn diese bereit sind, sich gedanklich auf die psychoanalytischen Konzepte einzulassen. So wertvoll das Buch inhaltlich und mit seinen Aussagen ist, halte ich es doch sprachlich und inhaltlich für zu anspruchsvoll für eine breite Mehrheit der Bevölkerung, diese bräuchte ein weniger theoretisch und leichter zugänglich geschriebenes Buch zu dem Thema. Es ist somit eindeutig ein Fachbuch, und als solches sehr wertvoll und wichtig.

Anspruchsvoll & tiefgründig, psychoanalytisch orientiert

Eternal-Hope aus Österreich am 18.06.2025
Bewertungsnummer: 2518374
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Sarah Trenztsch arbeitet seit vielen Jahren beratend mit Müttern und Töchtern, die Konflikte miteinander haben. Aufbauend auf ihrer Berufspraxis sowie auf verschiedenen psychoanalytischen Theorien hat sie nun dieses Buch geschrieben. Darin finden sich viele wertvolle Gedankenimpulse zur herausfordernden Mutter-Tochter-Beziehung. Sehr viele Frauen heutzutage haben ein schwieriges Verhältnis zur eigenen Mutter, und unreflektiert können sie dazu neigen, zu glauben, das sei nur ein individuelles Problem und habe nur mit der komplizierten Persönlichkeit ihrer eigenen Mutter zu tun. Das Verdienst der Autorin ist, dass sie klar die gesellschaftliche und strukturelle Ebene dieser Thematik aufzeigt: was wir von unserer Mutter erwarten, was diese von sich selbst erwartet, wie sie zwangsläufig an den hohen und oft unvereinbaren Ansprüchen an Müttern scheitern muss, aber auch, wie es modern geworden ist, ihr das alles vorzuwerfen, viel mehr als dem Vater... das hat sehr wohl viel mit der Gesellschaft zu tun, in der wir leben und in der Mütter von allen Seiten kritisiert werden und es nicht recht machen können, egal, welches Lebensmodell sie wählen. Die beruflich sehr engagierte Mutter kann dafür angegriffen werden, zu wenig Zeit mit den eigenen Kindern zu verbringen. Der Mutter, die nicht oder nur wenig beruflich tätig ist, wird vorgeworfen, ein abhängiges Hausmütterchen zu sein. Und versucht eine Frau, beides, so gut wie möglich, unter einen Hut zu bringen, dann ist sie oft erschöpft und müde, und dann kann ihr die Tochter wiederum genau das vorwerfen. Das Buch zeigt auch auf, wie mit der (wertvollen und notwendigen) Entwicklung des Feminismus leider auch der Respekt vor der traditionellen Mutterrolle gesellschaftlich in weiten Teilen verloren gegangen ist. Traditionell mütterliche und weibliche Qualitäten taugen somit für die Tochter nicht mehr zur Orientierung. Traditionell männlich besetzte Qualitäten, wie sie bis heute im Berufsleben stark gefordert sind, sind aber immer noch stärker mit dem Vater verknüpft... somit schaut die Tochter dann zu diesem hin, wenn sie sich in diese Richtung orientieren möchte, während die Position der Mutter geschwächt ist. Diese und viele weitere Gedanken und Ideen finden sich in dem Buch. Dabei ist es auf theoretischer Ebene ein ziemlich anspruchsvolles Buch, das tief in die theoretischen Konstrukte speziell der Psychoanalyse eintaucht. Dazwischen finden sich zur Auflockerung und zum besseren Verständnis immer wieder konkrete Fallbeispiele aus der Berufspraxis der Autorin. Aufgrund des hohen theoretischen Anspruches empfehle ich das Buch hauptsächlich einem Fachpublikum mit Vorwissen aus dem psychologischen und speziell psychoanalytischen Bereich. Weiters kann es auch für gebildete Laien interessiert sein, wenn diese bereit sind, sich gedanklich auf die psychoanalytischen Konzepte einzulassen. So wertvoll das Buch inhaltlich und mit seinen Aussagen ist, halte ich es doch sprachlich und inhaltlich für zu anspruchsvoll für eine breite Mehrheit der Bevölkerung, diese bräuchte ein weniger theoretisch und leichter zugänglich geschriebenes Buch zu dem Thema. Es ist somit eindeutig ein Fachbuch, und als solches sehr wertvoll und wichtig.

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