Produktbild: Wo kommen bloß die vielen Autos her und wie werden wir sie wieder los?

Wo kommen bloß die vielen Autos her und wie werden wir sie wieder los?

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.03.2025

Abbildungen

mit 15 Abbildungen

Verlag

Alexander

Seitenzahl

196

Maße (L/B/H)

21,1/13,2/1,8 cm

Gewicht

274 g

Farbe

Blau / Salsa Rot

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89581-631-4

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.03.2025

Abbildungen

mit 15 Abbildungen

Verlag

Alexander

Seitenzahl

196

Maße (L/B/H)

21,1/13,2/1,8 cm

Gewicht

274 g

Farbe

Blau / Salsa Rot

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-89581-631-4

Herstelleradresse

Alexander Verlag Berlin
Fredericiastrasse 8
14050 Berlin
DE

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  • Bewertung

    5/5

    18.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Freie Fahrt für freie Bürger?

    Andreas Knie, der deutsche Mobilitätsforscher schlechthin, hat sich schon immer mit der Frage beschäftigt, welche in dem Titel des Buches enthalten ist. Denn wenn fast 50 Millionen Autos in Deutschland angemeldet sind, muss das zwangläufig zu Problemen führen. Der Autor spricht dann von „Stehzeugen“, denn die meiste Zeit stehen Autos, sie fahren nicht. Der Leser erfährt einiges zur Geschichte der Massenmotorisierung in Deutschland. Es ist ein Erbe der Nationalsozialisten, dass aus dem früheren Eisenbahnland Deutschland sich das Autoland entwickelt hat. „Kraftfahrt tut Not“ lautete damals die Devise. Die Nachkriegszeit brachte das Parkplatzurteil, jeder durfte sein Auto nun dort abstellen, wo es ihm beliebte. Die eingeführte Pendlerpauschale brachte dem Autofahrer mehr Steuergeld ein als was das Fahren bzw. der Unterhalt des Autos ihm eigentlich kostete. Geldverdienen durch Autofahren. Knie verweist auf Langzeitstudien, aus denen hervorgeht, wie das Auto über die Jahre unser Leben verändert hat. Der Wunsch nach dem Eigenheim im Grünen entstand erst, nachdem das Auto zur Verfügung stand. Die Folge sind zersiedelte Regionen, riesige Eigenheimsiedlungen in den Speckgürteln der Großstädte. Und irgendwann war das Autofahren zur Arbeit und in der Freizeit so selbstverständlich, dass es nicht mehr hinterfragt wurde. Ganz abgesehen von der Vorstellung, dass es anders sein könnte. Knies Blick in die Zukunft fällt dennoch optimistisch aus: Die Autogesellschaft wird sich auf längere Sicht selbst abschaffen. Nicht im Sturm, sondern in langsamer Erosion. Bleibt zu hoffen, dass dieser Zukunftsblick hin zu grünen und ruhigen Städten und Dörfern Wirklichkeit wird.

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