Produktbild: Solitario

Solitario

5

10,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Nein

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

05.12.2024

Verlag

Buchschmiede

Seitenzahl

(Printausgabe)

Dateigröße

2345 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783991390114

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

05.12.2024

Verlag

Buchschmiede

Seitenzahl

(Printausgabe)

Dateigröße

2345 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783991390114

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  • Schmökerwelten

    5/5

    22.03.2026

    Was für ein wunderbares Buch!

    "Solitario" war für mich eine riesengroße Überraschung. Mit dem, was mich hier erwartet hat, hätte ich nie gerechnet. So unscheinbar das Buch auf den ersten Blick wirkt, so vielschichtig und intensiv ist es in Wahrheit. Der Titel „Solitario“ – der Einzelgänger – passt wie die Faust aufs Auge. Besonders begeistert hat mich, dass der Protagonist den Leser zu Beginn direkt anspricht. Das schafft sofort Nähe und eine besondere Verbindung. Dazu kommt ein wunderbar atmosphärischer und fesselnder Schreibstil, der mich von der ersten Seite an mitgenommen hat. Was ich total schön finde: Jedes Kapitel trägt den Titel eines Buchklassikers :) Es ist überhaupt ein Buch für Buchliebhaber, denn neben der eigentlichen Handlung spielen hier Bücher immer wieder eine zentrale Rolle. Die Geschichte spielt Ende des 19. Jahrhunderts. Im Mittelpunkt steht Jeremy Parker, ein introvertierter Bücherliebhaber und überzeugter Stadtmensch, der sich auf den Weg in den Westen macht. Ein vermeintlich einfacher Auftrag führt ihn dorthin: Er soll die Nachkommen einer alten Dame aufspüren, die ein beträchtliches Erbe hinterlässt. „Der einfachste Auftrag der Welt“ – so scheint es zunächst. Doch schnell wird klar: Das Gegenteil ist der Fall. Auf seiner Reise wächst Jeremy über sich hinaus. Der zurückgezogene Einzelgänger entwickelt nicht nur ungeahnte Fähigkeiten, sondern auch Selbstvertrauen und er entdeckt auch seine Zuneigung zu anderen Menschen und die Fähigkeit, für sich und andere einzustehen. Dabei steuert er unaufhaltsam auf etwas zu, mit dem er nie gerechnet hätte. Er ist nicht mehr der, der er war, als er seine Reise begann. Das Buch ist eine sehr ungewöhnliche und faszinierende Genremischung. Ich weiß wirklich nicht, welche Bezeichnung dem Buch gerecht wird. Ist es ein moderner Western? Ein Abenteuerroman? Ein Roman? Krimi? Es lässt es sich in keine Schublade stecken. Es ist eine Geschichte über Freundschaft, Schuld und Liebe, ein riesiges Abenteuer, stellenweise auch überraschend philosophisch, mit vielen klugen und nachdenklichen Momenten. Mit jeder Seite hat mich die Geschichte mehr in ihren Bann gezogen: Spannung, Action, großartige Dialoge und vielschichtige Charaktere machen das Lesen zu einem echten Erlebnis. Jeremy Parker ist für mich einer der sympathischsten Protagonisten, denen ich je begegnet bin. Aber K. H. Lawaty, was hast du dir nur bei diesem Schluß gedacht??? (Seufz) Wenn ihr mutig genug seid, euch mal auf etwas ganz anderes einzulassen, eine abenteuerliche Reise mit einem Hauch Westernatmosphäre erleben möchtet, dann kann ich euch "Solitario" nur ans Herz legen. Es lohnt sich! Hochverdiente fünf von fünf Sternen ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

  • phantastische_fluchten

    aus Walzbachtal

    5/5

    24.05.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Buch für Buchluebhaber, ein Buch über Freundschaft

    Klappentext: Hinfahren. Sich durchfragen. Eine Botschaft ausrichten. Es klingt nach einem einfachen Auftrag. Könnte Jeremy Parker mit Menschen nur annähernd so gut umgehen wie mit Büchern. Wäre sein Reisegefährte nicht der mürrischste Mann weit und breit. Und hätte Parker nicht den Verdacht, dass sein Begleiter ihm mehr über jene Sache erzählen könnte. Fragt sich bloß: Wie bringt ein wortkarger Eigenbrötler ausgerechnet einen Menschenfeind zum Reden? Kommentar: Dieser Klappentext gibt nicht im Entferntesten wieder, was dieses Buch ausmacht. Es wurde von einer Buchliebhaberin für Buchnerds geschrieben. Jedes Kapitel ist mit einem Buchtitel überschrieben, der aber genau zu diesem Kapitel passt. Da die Geschichte 1891 spielt, habe ich dann tatsächlich gegoogelt, ob es diese Bücher damals überhaupt schon gab. Und ich war erstaunt, wie alt manche der Geschichten sind, die wir heute noch lesen. Unter anderem die drei Musketiere, Alice im Wunderland oder auch Gullivers Reisen. Jermey Parker ist ein Einzelgänger. Er mag Menschen nur in Büchern, vorzugsweise Helden oder Abenteurer. Er hatte bisher nie einen festen Job und hangelt sich so durch das Leben. Anders sein Cousin Ronald, der ein angesehener Anwalt ist. Um eine Erbschaftsangelegenheit zu regeln, beauftragt Ronald seinen Cousin, die Erben im Westen des Landes ausfindig zu machen. Ronald hält nicht viel von Jermey, der in den Tag hineinlebt. Aber was kann der Träumer bei dem Auftrag schon verkehrt machen? Man fährt mit dem Zug vier Tage ins Land, findet die Erben, richtet die Nachricht aus und kommt zurück. Lächerlich einfach. Die Reise in das Städtchen Brackwall gestaltet sich relativ einfach aber langweilig. Dort angekommen, treten allerdings die ersten Probleme auf. Die Familie Buckley, die das Erbe antreten soll ist so gut wie ausgelöscht. Die Mutter ist verstorben, der Vater wurde erschossen, ebenso Jules, die Tochter. Und der Sohn Daniel, versteckt sich in den Bergen bei einer Bande. Jeremy tritt auf den alten Mac, einem Büchernarren wie er selber einer ist, der früher mit der Familie Buckley befreundet war. Mac gibt Jeremy Hinweise auf den Aufenthaltsort von Daniel und stellt dem unbedarften Städter einen Begleiter zur Seite. Paul Morgan ist ein Einzelgänger. Eigenbrötler und Menschenfeind. Doch er scheint ein Geheimnis zu verbergen, das Jermey herausfinden will. Doch wie? Er, der bisher nur in und mit seinen Büchern gelebt hat, er, der nie Freunde hatte und keine Lebenserfahrung, er soll diesen sturen, unfreundlichen Mann zum Reden bringen? Je weiter die Reise geht, desto faszinierender wird dieses Buch. Als Jeremy Daniel findet (nein, das ist kein Spoiler, das ist erst der Beginn), denkt man, die Geschichte müsste zu Ende sein. Aber weit gefehlt. Es folgt ein weiterer Handlungsstrang und noch einer. Alles wunderbar miteinander verwoben und heraus kommt eine Geschichte, die dem Lesenden richtig ans Herz wächst. Ich könnte das ganze Buch zitieren, so wunderbare Sätze finden sich darin. Vor allem der alte und weise Mac gibt Jermey immer wieder gute Ratschläge. Zitat Seite 67 nach einem Versuch Jermeys, ein Gespräch zu beginnen: „Ich gebe mir redlich Mühe damit!, erwiderte ich, in dem Versuch, die Stimmung aufzulockern. „Man tut was man kann.“ „Anfängerfehler. Ein Fachmann kann, was er tut.! So würgt Morgan jeden Versuch einer Unterhaltung ab und wiest Jermey stets in seine Schranken Und Seite 75 ein Konter von Morgan, der vielleicht eigenbrötlerisch aber nicht dumm ist: „Sie wollen keinen Menschen um sich, weil sie sich dann damit auseinandersetzen müssen. Und mit sich selbst. Sie lassen niemanden an sich heran, weil Sie fürchten, was dabei herauskommt. Sie spielen nicht mit, das ist eine Strategie aber kein Standpunkt. Leben heißt Entscheidungen zu treffen. Zu wissen, wer man ist und zuzulassen, dass andere es herausfinden. Sie sind zufrieden mit sich, aber ohne Begriff davon, was Glück eigentlich bedeutet. Seite 80 auf die Frage Morgans, warum Jeremy Bücher mag: „Niemals ohne Buch,“ murmelte Morgan. Sie wären eher ohne Proviant losgeritten als ohne was zum Lesen, stimmts?“ „Was für eine Frage, ich wäre lieber ohne Hose aufgebrochen als ohne Buch.“ Bücher sind für mich wie Freunde, eine Schatztruhe voller Glücksmomente, so wie die beruhigende Versicherung, dass ich mich niemals verloren oder einsam fühlen musste.“ Und er erzählt Morgen die Geschichte der drei Musketiere. Ich habe mir die Szene wirklich bildlich vorgestellt. Die Geschichte fängt sehr ruhig an und auch die Reise von Morgan und Jeremy verläuft ohne groß Komplikationen. Vier Tage auf einem Pferd durch die Wildnis, da muss es doch klappen, dass sich Morgan endlich etwas öffnet. Es ist faszinierend zu lesen, wie zwei Männer, die stets für sich waren, sich langsam etwas annähern. Es geht unter die Haut, denn es werden Themen angesprochen, die und auch heute beschäftigen. Vielleicht noch mehr als 1891. Denn im Zeitalter von Internet, TikTok und Co ist es schwer, echte Freunde zu finden. Mobbing in der Schule, am Arbeitsplatz, ungezügelte Gewalt auf den Straßen, wo niemand mehr sicher ist. Echte Freundschaft entsteht durch offenen und ehrlichen Gedankenaustausch, man öffnet seine Seele. Heute ist das kaum noch möglich aber damals konnte eine Unterhaltung noch ungeahnte Türen öffnen. Und noch ein Zitat: Seite 83: Märchen hören auf, wenn es am schönsten ist. Aber was kommt danach?“ „Märchen haben kein danach deshalb können sie gut ausgehen.“ „Eben. Also müssten sie im richtigen Leben sterben, wenn sie am glücklichsten sind. Morgans frustrierende und deprimierende Antworten und Einsichten fordern Jeremy heraus, dem sturen Bock die Schönheit der Bücher näherzubringen. Er weiß, dass Morgan ein zutiefst unglücklicher Mensch ist und versucht, die Ursache für diese tiefe Verzweiflung und Traurigkeit zu finden. Aber wie soll er das schaffen? Ein Mann, der selbst nie wirklich gelebt hat und sein Leben mit und in Büchern verbracht hat? Seite 216 „Hass schadet dem am meisten, der ihn empfindet. Wie ein Schuss, der nach hinten losgeht.“ Ein wahrer Satz, der ebenfalls heute noch aktuell ist. Während der Hass damals noch gerade heraus war, findet er heute im Internet statt. Man ist anonym und schreibt Dinge, die man im realen Leben nicht sagen würde. Hetzkampagnen, Ausländer feindliche Parolen, Hetze gegen alle, die anders sind. Damals sah man seinem Feind ins Angesicht und besiegt ihn auch so. Heute sind es eingebildete Feinde, Menschen, die man nicht kennt aber verurteilt. Und ein letztes Zitat von Seite 320: „Bücher sind wie Freunde. Sie begleiten uns durch das Leben, stehen mir Rat zur Seite, oder sie bringen uns auf neue Ideen. Und umgekehrt sind Freunde wie Bücher. Es geht nicht darum, so viele wie möglich zu haben, sondern die richtigen. Was in ihnen steckt, zählt. Dann kann ein gutes Buch mehr wert sein als eine ganze Bibliothek. Und ein guter Freund auch.“ Ich könnte das ganze Buch zitieren. Ich habe auf Lovelybooks nach der Autorin geschaut und ihr Profil dort sagt wirklich alles aus. Eine Frau, die niemals ohne Buch aus dem Haus geht. Welcher Büchernarr kennt das nicht? Fazit: Für mich ist dieses Buch ein Highlight 2025. Ich hatte einen Flyer auf der LBM dazu gesehen und da ich gerne Western lese, habe ich es bestellt. Aber dieses Buch ist soviel mehr. Eine Ode an Bücher, an Liebe, Freundschaft und Vertrauen. Ich habe es von der ersten bis zur vorletzten Seite geliebt. Wer Longmire mag oder die Bücher von Tony Hillerman, sollte auf jeden Fall zugreifen.

  • Sarek62

    5/5

    27.03.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Büchernarr im Wilden Westen? Das kann ja nur spaßig werden!

    Jeremy Parker sucht nach den Erben eines Vermögens. Schnell stellt er fest, dass der letzte Erbe wegen Überfällen und Pferdediebstahl gesucht wird. Wie soll er da mit dem Typen in Kontakt treten? Schließlich ist der Sheriff ein erklärter Feind der Diebesbande. "Solitario" erzählt eine klassische Geschichte von Schuld und Sühne. Die Reminiszen an viele Klassiker der Literatur ist hier Programm. Der Protagonist Jeremy Parker ist mir schnell ans Herz gewachsen. Ähnlich wie Parker habe ich als Jugendliche/ junge Erwachsene meine "gefährlichen" Abenteuer auch in Büchern erlebt. Wie Jeremy seine Erfahrung in das wirkliche Leben transportiert, ist einfach mitreißend. Ich liebe diese Geschichte! Der Schreibstil von K.H. Lawaty hat mir sehr gut gefallen. Hier wechseln poetische Landschaftsbeschreibungen und Actionszenen sich ab. Die Spannung wird dabei jedoch gleichmäßig hoch gehalten. Unerwartete Wendungen haben mich bis zum Ende gefesselt. Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen. So spannend war es. Ich hoffe bald auf weitere Bücher der Autorin. Eine absolute Leseempfehlung von mir. Dies war für mich wieder ein Lesehighlight!

  • Bewertung

    5/5

    02.03.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Die Reise seines Lebens

    Jeremy Parker, schweigsamer Eigenbrötler und Stubenhocker, wird von seinem Cousin und Anwalt mit der Suche nach den Nachfahren einer Frau beauftragt, die ein beträchtliches Vermögen erben. Damit beginnt für den unerfahrenen Städter eine abenteuerliche Reise in den wilden Westen. Ich hatte einen modernen Western der Gegenwart erwartet und geriet genau wie Jeremy in ein Abenteuer am Ende des 19. Jahrhunderts. Um zusammenzufassen, um was es in diesem Buch geht, zitiere ich das Resümee des Helden der Geschichte:" ...eine Abenteuergeschichte. Erlebt von einem Stubenhocker. Die Geschichte einer wunderbaren Freundschaft erzählt von einem überzeugten Einzelgänger." Ich ergänze: Und ein Buch über die Kraft der Liebe. Der Leser begleitet nicht nur die abenteuerliche Reise eines Stubenhockers durch den wilden Westen, sondern erlebt die Wandlung dieses stummen Eigenbrötlers zu einem wahren Freund und einen Liebenden, der für seine Liebe sein Leben riskiert. Ein moderner Western der etwas anderen Art!

  • Bewertung

    4/5

    06.03.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Entführung in den Wilden Westen

    Die Autorin K. H. Lawaty entführt und in den Wilden Westen des 19. Jahrhunderts. Jeremy Parker, ein Büchernerd, wird von der Kanzlei seines Cousins auf die Suche nach Erben einer Verstorbenen entsandt. Für Jeremy beginnt eine aufregende, spannende und gefährliche Reise durch das Land... Das Buchcover ist sehr ansprechend und passend zum Roman gestaltet. Es macht echte Freude sich das Coverbild auch länger zu betrachten, weil man direkt in die Story nach eigener Fantasie eintauchen kann. Es ist einfach sehr gelungen. Der Schreibstil der Autorin ist gelungen, flüssig, nachvollziehbar und gut verständlich. Die Abwechslung zwischen der Gegenwart und den Rückblicken ist eine ausgewogene Abwechslung und trägt zur Spannung bei. Zum Ende hin wird der Spannungsbogen nochmals deutlich aufgebaut und erhöht. Die erzählte Story ist stets auf hohem Spannungsniveau gehalten. Sie ist abwechslungsreich und mit überraschenden Wendungen erzählt. Ich habe den Roman sehr gerne gelesen.

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