Produktbild: Artefakt des Todes

Artefakt des Todes Dark Fantasy

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

03.12.2024

Verlag

Tolino Media

Seitenzahl

436

Maße (L/B/H)

20,5/13,5/3,1 cm

Gewicht

560 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7592-7409-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

03.12.2024

Verlag

Tolino Media

Seitenzahl

436

Maße (L/B/H)

20,5/13,5/3,1 cm

Gewicht

560 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7592-7409-0

Herstelleradresse

tolino media GmbH & Co.KG
Albrechtstraße 14
80636 München
DE

Email: gpsr@tolino.media

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Von Nekromantie, Geisterbeschwörung und fehlgeleiteter Loyalität.

Franci aus Ilmenau am 07.12.2024

Bewertungsnummer: 2358898

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Artefakt des Todes“ ist der neue Dark-Fantasy-Roman von Gina Riot, in der dunkle Magie durch die Düsternis wabert. Wir erleben das Geschehen aus drei Perspektiven, sodass wir die Protagonisten samt ihren unterschiedlichen Leben(seinstellungen) genau kennenlernen können. Hofmagier Weidemar, der Uhlia Fortrest hörig untertan ist, erbittet von einem Studienfreund Hilfe für einen Auftrag von Wichtig- und höchster Dringlichkeit. Zwar ist er selbst in Nekromantie bewandert – einem Fach, das in weiten Teilen der Erdenwelt als schändlich gilt und verboten ist –, jedoch nicht in Geisterbeschwörungen. Dandrian – der sein Leben der (Er)Forschung von geisterhaften Erscheinungen widmete und gewiss weiß, wie mit etwaigen Probleme, die in den verfluchten, von Kreaturen besetzten Wäldern warten, umzugehen ist – könnte die Suche nach dem benötigten Relikt vereinfachen. Dabei wird lediglich in vagen Legenden von dessen Existenz – und Beschützer – berichtet. Doch der Baron setzt jegliche Hoffnung in dieses Artefakt, um einem nahenden Krieg entgegenzuwirken. … Loras schließt sich seinem Bruder an, kann er bestimmt mit seinen verwerflichen Talenten der (s*xuellen) Betörung von Nutzen sein. Und so treffen die Männer nach Jahren wieder aufeinander, begeben sich in unerwartete Gefahren, in eine längst vergangene Tragödie; riskieren, Verstand und Leben zu verlieren. Um am Ende vor der Frage zu stehen, ob es das wert gewesen war?! Wie gewohnt schafft es Riot, eine einnehmende, dunkle Atmosphäre zu kreieren und durchweg aufrechtzuerhalten. Alle drei Magier wurden mit Eigenheiten ausgearbeitet und zeigen auf ihrer mysteriösen Mission Seiten von sich, die rasch den anfänglichen Eindruck revidieren. In diesem Buch befinden wir uns in einem Teil der – von der Autorin für ihre Geschichten aufwendig erschaffenen – Erdenwelt. Hintergründe über Magie und Politik, diverse Gegebenheiten und Strukturen von Scór sowie Erklärungen über Geisterwesen, ihre Arten und Rituale sind schlüssig im Verlauf integriert. Da der Fokus auf der Suche nach dem Artefakt des Todes und Dandrians Expertise liegt, bleiben die Nebenfiguren im Hintergrund, dafür ist der Wald mit seinen Irrungen und schaurigen Wesen, alles, was sich dort ereignet, lebhaft beschrieben. Spannende, interessante Sequenzen wechseln sich mit Längen ab – wenn sich auch bedrohliche und aufschlussreiche Ereignisse, hin und wieder ein Hauch Humor und Überraschungen in der Storyline finden, waren vor allem die letzten Kapitel tempo- und wendungsreicher Natur. Obgleich die Dialoge dem – für High-Fantasy oft historisch anmutenden– Setting und den strikten Hierarchien angemessen und gewissermaßen respektvoll formuliert wurden, empfand ich das ständige »(Mein) Lieber« unglaublich nervig, übertrieben und alles andere als natürlich. Auch gab es einiges, was den Verlauf zum Stillstand verleitete – ob kreisende Dialoge oder Dandrians anstrengende »Hinhalte-Taktik« – und Aussagen/Beschreibungen, die sich wiederholen. Im dichten, dunklen Grün sind es nicht nur angriffslustige Erscheinungen und Ungewissheit, die die Gefährten beschäftigen. Auch sorgen moralische Belange und die zweifelhaften Fragen der Brüder für Reibereien – doch Waldemarts Treue ist unverrückbarer … und so wächst die Kluft, die mit Anspannung und Ärger gefüllt ist … Was auch immer die Kameraden zu finden erwartet haben, das, was sie bekommen, war es sicher nicht – Magie, Geister, Krieg und (Liebes)Tragik, Trauer sowie Manipulation, blinder Gehorsam und die Gier nach Macht sind nur einige der Elemente, die von Gina Riot integriert wurden. „Artefakt des Todes“ war eine gute Dark-Fantasy-Story, die mich zwar nicht vollkommen von sich überzeugen oder fesseln, aber dennoch unterhalten konnte.

Von Nekromantie, Geisterbeschwörung und fehlgeleiteter Loyalität.

Franci aus Ilmenau am 07.12.2024
Bewertungsnummer: 2358898
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Artefakt des Todes“ ist der neue Dark-Fantasy-Roman von Gina Riot, in der dunkle Magie durch die Düsternis wabert. Wir erleben das Geschehen aus drei Perspektiven, sodass wir die Protagonisten samt ihren unterschiedlichen Leben(seinstellungen) genau kennenlernen können. Hofmagier Weidemar, der Uhlia Fortrest hörig untertan ist, erbittet von einem Studienfreund Hilfe für einen Auftrag von Wichtig- und höchster Dringlichkeit. Zwar ist er selbst in Nekromantie bewandert – einem Fach, das in weiten Teilen der Erdenwelt als schändlich gilt und verboten ist –, jedoch nicht in Geisterbeschwörungen. Dandrian – der sein Leben der (Er)Forschung von geisterhaften Erscheinungen widmete und gewiss weiß, wie mit etwaigen Probleme, die in den verfluchten, von Kreaturen besetzten Wäldern warten, umzugehen ist – könnte die Suche nach dem benötigten Relikt vereinfachen. Dabei wird lediglich in vagen Legenden von dessen Existenz – und Beschützer – berichtet. Doch der Baron setzt jegliche Hoffnung in dieses Artefakt, um einem nahenden Krieg entgegenzuwirken. … Loras schließt sich seinem Bruder an, kann er bestimmt mit seinen verwerflichen Talenten der (s*xuellen) Betörung von Nutzen sein. Und so treffen die Männer nach Jahren wieder aufeinander, begeben sich in unerwartete Gefahren, in eine längst vergangene Tragödie; riskieren, Verstand und Leben zu verlieren. Um am Ende vor der Frage zu stehen, ob es das wert gewesen war?! Wie gewohnt schafft es Riot, eine einnehmende, dunkle Atmosphäre zu kreieren und durchweg aufrechtzuerhalten. Alle drei Magier wurden mit Eigenheiten ausgearbeitet und zeigen auf ihrer mysteriösen Mission Seiten von sich, die rasch den anfänglichen Eindruck revidieren. In diesem Buch befinden wir uns in einem Teil der – von der Autorin für ihre Geschichten aufwendig erschaffenen – Erdenwelt. Hintergründe über Magie und Politik, diverse Gegebenheiten und Strukturen von Scór sowie Erklärungen über Geisterwesen, ihre Arten und Rituale sind schlüssig im Verlauf integriert. Da der Fokus auf der Suche nach dem Artefakt des Todes und Dandrians Expertise liegt, bleiben die Nebenfiguren im Hintergrund, dafür ist der Wald mit seinen Irrungen und schaurigen Wesen, alles, was sich dort ereignet, lebhaft beschrieben. Spannende, interessante Sequenzen wechseln sich mit Längen ab – wenn sich auch bedrohliche und aufschlussreiche Ereignisse, hin und wieder ein Hauch Humor und Überraschungen in der Storyline finden, waren vor allem die letzten Kapitel tempo- und wendungsreicher Natur. Obgleich die Dialoge dem – für High-Fantasy oft historisch anmutenden– Setting und den strikten Hierarchien angemessen und gewissermaßen respektvoll formuliert wurden, empfand ich das ständige »(Mein) Lieber« unglaublich nervig, übertrieben und alles andere als natürlich. Auch gab es einiges, was den Verlauf zum Stillstand verleitete – ob kreisende Dialoge oder Dandrians anstrengende »Hinhalte-Taktik« – und Aussagen/Beschreibungen, die sich wiederholen. Im dichten, dunklen Grün sind es nicht nur angriffslustige Erscheinungen und Ungewissheit, die die Gefährten beschäftigen. Auch sorgen moralische Belange und die zweifelhaften Fragen der Brüder für Reibereien – doch Waldemarts Treue ist unverrückbarer … und so wächst die Kluft, die mit Anspannung und Ärger gefüllt ist … Was auch immer die Kameraden zu finden erwartet haben, das, was sie bekommen, war es sicher nicht – Magie, Geister, Krieg und (Liebes)Tragik, Trauer sowie Manipulation, blinder Gehorsam und die Gier nach Macht sind nur einige der Elemente, die von Gina Riot integriert wurden. „Artefakt des Todes“ war eine gute Dark-Fantasy-Story, die mich zwar nicht vollkommen von sich überzeugen oder fesseln, aber dennoch unterhalten konnte.

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Artefakt des Todes

von C. Gina Riot

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