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Produktbild: Harry Rowohlt

Harry Rowohlt Ein freies Leben

1

18,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

14.03.2025

Verlag

Kein & Aber Digital

Seitenzahl

368 (Printausgabe)

Dateigröße

13297 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783036996844

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • kurze Alternativtexte (z.B. für Abbildungen) vorhanden
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • navigierbarer Index

Erscheinungsdatum

14.03.2025

Verlag

Kein & Aber Digital

Seitenzahl

368 (Printausgabe)

Dateigröße

13297 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783036996844

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Harry Rowohlt hat eine große…

VolkerM am 08.05.2025

Bewertungsnummer: 3014646

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Harry Rowohlt hat eine große Fangemeinde, zu der ich mich auch zähle, aber nicht alles, was er aus seinem Leben erzählte, entsprach auch der Wahrheit. Er war ein genialer Geschichtenerzähler, ein begnadeter Vorleser und Alleinunterhalter, nur opferte er eben gerne auch mal für eine gute Geschichte die Wahrheit. Alexander Solloch hat sich durch Rowohlts riesiges Archiv gewühlt und mit zahlreichen Wegbegleitern gesprochen, nicht zuletzt seiner Witwe Ulla, die ihm freien Zugang zu allen Informationen gab. Harry Rowohlt bewahrte alle Briefe auf, die er verschickte (ca. 30.000), und auch viele von denen, die er erhielt. Eine biografische Schatztruhe für den, der sich daran wagt. Solloch meistert diese Aufgabe locker: Mit einer fast schon rowohltschen Lust am Formulieren und großer Pointensicherheit hat er sich der Person Harry Rowohlt mit Sympathie, Respekt und einem biografisch-kritischen Auge genähert. Herausgekommen ist ein schillerndes, spannendes und vielschichtiges Rowohlt-Universum, das den Leser von einem Kapitel ins nächste zieht. Auch wenn die Struktur weitgehend chronologisch ist, erlaubt sich Solloch zahlreiche Abschweifungen (wie passend...), greift vor und kommentiert in der Rückschau. Es ist eine echte Freude, vor allem, wenn man die offensichtlichen Parallelen zu Rowohlts eigenen Erzähltechniken bemerkt. Ein ziemlich umfangreiches Kapitel widmet sich Harry als Übersetzer. Wer seine eleganten und stilistisch brillanten Übersetzungen kennt, ahnt nicht mal im Entferntesten, wie elegant und stilistisch brillant sie wirklich sind. Alexander Solloch hat nicht nur die Originalpassagen dagegengestellt, sondern auch ältere Versionen anderer Übersetzer. Da wundert es nicht, dass Harry Rowohlt mit vielen „seiner“ Autoren ein ausgesprochen herzliches, oft freundschaftliches Verhältnis hatte, auch das ein wiederkehrendes Motiv in Sollochs Biografie. Wenn Harry eines besonders gut beherrschte, dann die Fähigkeit, Freundschaften zu pflegen. Nicht immer mit Erfolg, aber meistens. Was übrigens nicht heißt, dass er nicht auch mürrisch sein konnte, im Gegenteil. So richtig durch und durch menschenfreundlich wurde er eigentlich erst ein paar Jahre vor seinem (viel zu frühen) Tod. Diese Biografie räumt mit vielen Mythen auf, zeichnet aber ein authentisches und vielschichtiges Bild einer authentischen und vielschichtigen Persönlichkeit. Eines Menschen, der mit seiner Herkunft haderte, der lange brauchte, um seinen Weg zu finden, dem viele Zufälle einmalige Möglichkeiten boten, die er auch als Chance ergriff. Die Popularität hat er nicht gesucht, aber sein Bühnenleben und die Anerkennung genossen. Ein richtig schönes, witziges und von warmherziger Sympathie getragenes Buch. Harry hätte es gefallen.

Harry Rowohlt hat eine große…

VolkerM am 08.05.2025
Bewertungsnummer: 3014646
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Harry Rowohlt hat eine große Fangemeinde, zu der ich mich auch zähle, aber nicht alles, was er aus seinem Leben erzählte, entsprach auch der Wahrheit. Er war ein genialer Geschichtenerzähler, ein begnadeter Vorleser und Alleinunterhalter, nur opferte er eben gerne auch mal für eine gute Geschichte die Wahrheit. Alexander Solloch hat sich durch Rowohlts riesiges Archiv gewühlt und mit zahlreichen Wegbegleitern gesprochen, nicht zuletzt seiner Witwe Ulla, die ihm freien Zugang zu allen Informationen gab. Harry Rowohlt bewahrte alle Briefe auf, die er verschickte (ca. 30.000), und auch viele von denen, die er erhielt. Eine biografische Schatztruhe für den, der sich daran wagt. Solloch meistert diese Aufgabe locker: Mit einer fast schon rowohltschen Lust am Formulieren und großer Pointensicherheit hat er sich der Person Harry Rowohlt mit Sympathie, Respekt und einem biografisch-kritischen Auge genähert. Herausgekommen ist ein schillerndes, spannendes und vielschichtiges Rowohlt-Universum, das den Leser von einem Kapitel ins nächste zieht. Auch wenn die Struktur weitgehend chronologisch ist, erlaubt sich Solloch zahlreiche Abschweifungen (wie passend...), greift vor und kommentiert in der Rückschau. Es ist eine echte Freude, vor allem, wenn man die offensichtlichen Parallelen zu Rowohlts eigenen Erzähltechniken bemerkt. Ein ziemlich umfangreiches Kapitel widmet sich Harry als Übersetzer. Wer seine eleganten und stilistisch brillanten Übersetzungen kennt, ahnt nicht mal im Entferntesten, wie elegant und stilistisch brillant sie wirklich sind. Alexander Solloch hat nicht nur die Originalpassagen dagegengestellt, sondern auch ältere Versionen anderer Übersetzer. Da wundert es nicht, dass Harry Rowohlt mit vielen „seiner“ Autoren ein ausgesprochen herzliches, oft freundschaftliches Verhältnis hatte, auch das ein wiederkehrendes Motiv in Sollochs Biografie. Wenn Harry eines besonders gut beherrschte, dann die Fähigkeit, Freundschaften zu pflegen. Nicht immer mit Erfolg, aber meistens. Was übrigens nicht heißt, dass er nicht auch mürrisch sein konnte, im Gegenteil. So richtig durch und durch menschenfreundlich wurde er eigentlich erst ein paar Jahre vor seinem (viel zu frühen) Tod. Diese Biografie räumt mit vielen Mythen auf, zeichnet aber ein authentisches und vielschichtiges Bild einer authentischen und vielschichtigen Persönlichkeit. Eines Menschen, der mit seiner Herkunft haderte, der lange brauchte, um seinen Weg zu finden, dem viele Zufälle einmalige Möglichkeiten boten, die er auch als Chance ergriff. Die Popularität hat er nicht gesucht, aber sein Bühnenleben und die Anerkennung genossen. Ein richtig schönes, witziges und von warmherziger Sympathie getragenes Buch. Harry hätte es gefallen.

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Harry Rowohlt

von Alexander Solloch

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