Adam hat die Welt der Menschen nie richtig gehört, oder verstanden. Gehörlos, doch fest entschlossen, begibt er sich auf eine gefährliche Reise: Er muss das Gold eines Drachen finden, um eine Schuld zu begleichen und endlich seinen Platz in der königlichen Garde zu verdienen. Als er jedoch auf den geheimnisvollen Drachen Crowley trifft, stellt sich heraus, dass die Mission ganz anders ist, als Adam dachte. Ein uralter Fluch bindet die beiden ungleichen Wesen aneinander, und bald erkennen sie, dass nicht nur Gold, sondern uralte Geheimnisse und unausgesprochene Wünsche ihr Schicksal lenken.
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Wunderbares Erstwerk
Bewertung am 25.12.2024
Bewertungsnummer: 2371070
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Die Hauptcharaktäre sind mir schnell ans Herz gewachsen und die Handlung selbst wird besonders zum Schluss richtig spannend, sodass ich mich schon auf den nächsten Band sehr freue.
Für alle, die gerne eine MM Romantsy lesen, welche in einer Welt die geheimnisvolle Geschöpfe beherbegt und sich mit schwerlastigen Themen wie Traumata beschäftigt, um den Darstellern der Geschichte Tiefe zu verleihen.
Von Interesse zu Konsternation
Blue am 27.04.2026
Bewertungsnummer: 3122374
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Ich bin durch Zufall auf dieses Buch gestoßen und da ich immer gerne jungen Autor*innen eine Chance gebe, habe ich mich schon sehr auf das Lesen gefreut. Ich kann jetzt mit gutem Gewissen sagen, dass “Black Ember” eines der schlechtesten Werke ist, die ich je gelesen habe, und ich frage mich allen Ernstes, wie es sein kann, dass so etwas veröffentlicht wird.
Über Geschmack lässt sich freilich streiten, aber der telegrammartige Stil, in dem dieser Titel verfasst wurde, ist absolut horrend. Das Buch ist voller Beistrichfehler, grammatikalischem Unsinn, Fehlern in der Zeitenfolge und Wortwiederholungen. Einer meiner Lieblingssätze, um das zu demonstrieren: “Ein kehliges Geräusch verließ Crowley’s Kehle,…”
Eines der ersten Dinge, die man zu lesen bekommt, ist die Beschreibung einer Playlist, welche Leser*in sich anhören kann, was ich persönlich eine wirklich gute Idee finde. In besagtem Absatz steht (wortwörtlich): “Folgende zur Geschichte, Lieder geben sind einen emotionalen Background Spektrum an Emotionen aber nicht nötig das volle genießen zu können.” Nein, ich habe mich nicht verschrieben, das ist genau so auf Seite 7 abgedruckt, schaut euch die gratis Leseprobe an. Das sind nur zwei Beispiele von dem, was dieses Buch zu bieten hat.
Ich frage mich, ob es Korrekturleser*innen gegeben hat, ich kann es mir beim besten Willen nicht vorstellen, auch verstehe ich nicht, wie jemand diesem Buch 5 Sterne geben kann. Würde man so einen Text bei einer Schularbeit abgeben, würde man durchfallen.
Abgesehen von den ganzen Fehlern, die den Lesefluss massiv beeinträchtigen, ist die Story sehr basic, in Ordnung, nett, aber in keiner Weise atemberaubend oder innovativ. Einige wenige Passagen habe ich wirklich interessant gefunden, diese wurden leider sehr kurz gehalten, sodass ich das Gefühl hatte, etwas überlesen zu haben, weil mir Informationen fehlten. Der Rest hat sich gezogen wie Kaugummi. Ich mag Drama, aber solches, das organisch passiert, und nicht die Art von Konflikt bei dem ich das Gefühl bekomme, dass Autor*in diesen einbauen musste, dass zumindest irgendetwas passiert.
Die Autorin hat gewisse Lieblingsformulierungen, die wieder und wieder und wieder vorkommen, was das Ganze gefühlt noch repetitiver macht.
Ich lege selten ein Buch aus der Hand, bei diesem habe ich mich Seite für Seite wirklich durchkämpfen müssen, sollte es noch weitere Teile geben, werde ich ganz sicher dankend verzichten. Ich wünsche der Autorin nur das Beste und hoffe, sollte sie vor haben, diese Karriere zu verfolgen, sie ihre sehr, sehr eindeutigen Schwächen erkennt und an diesen arbeitet.
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