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Produktbild: L'école, c'est moi (E-Book)

L'école, c'est moi (E-Book) Schüler:innen im Zentrum zeitgemäßen Unterrichts

1

20,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Ja

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

01.12.2024

Verlag

Hep verlag

Seitenzahl

120 (Printausgabe)

Dateigröße

14190 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783035526776

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Ja

Zum Lesen dieses eBooks auf Geräten der tolino Familie sowie auf sonstigen eReadern und am PC benötigen Sie eine Adobe ID. Weitere Hinweise zum Lesen von kopiergeschützten eBooks finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

01.12.2024

Verlag

Hep verlag

Seitenzahl

120 (Printausgabe)

Dateigröße

14190 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783035526776

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Die Hand an der Klinke: Warum agile Didaktik mehr ist als nur gute Planung

Bewertung am 11.05.2026

Bewertungsnummer: 3135568

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Beim Lesen von Philippe Wampflers Buch habe ich die aktuellen Hattie-Erfolgsfaktoren vor Augen, wie er sie im März bei uns in der Schweiz präsentiert hat. Für mich markiert diese Gegenüberstellung einen klaren Wegweiser: Philippe Wampfler liefert mit seinen sofort umsetzbaren Massnahmen das passende Werkzeugset dazu. Schon der Titel „Schülerinnen im Zentrum“ harmoniert perfekt mit dem Anspruch auf echte Partizipation. Die weitere Neugier wird durch ein Inhaltsverzeichnis geweckt, das mit diversen Metaphern und teils nicht selbstsprechenden Kapiteltiteln arbeitet. Auch die Einleitung, die u.a. das Relativieren von Angst und das Vermitteln von Sicherheit fokussiert, bildet das notwendige Fundament, das sich direkt mit Hatties erstem Faktor – dem Vorrang des Lernklimas – deckt. Ohne diese emotionale Basis ist kein nachhaltiger Lernprozess möglich, was gerade für Lernende die wichtigste Voraussetzung für jegliche Entwicklung darstellt. Philippe Wampfler plädiert für eine Lernkultur, die „Out of the box“ denkt und das Lernen der Schüler:innen als Zentrum wie einen Magneten versteht, der durch Relevanz und echte Bedeutung wirkt. Ein zentraler Aspekt ist hierbei auch die Überwindung veralteter Lernmuster: Lehrpersonen neigen oft dazu, primär so zu lehren, wie sie selbst früher gut gelernt haben. Diese biografische Reproduktion holt jedoch niemals alle Lernenden ab und wird den komplexen Herausforderungen der zukünftigen Bildungs- und Arbeitswelt nicht gerecht. Plandidaktik oder die für mich neue Türklinkendidaktik unterstreichen, wie wichtig die Spontanität in Form einer agilen Didaktik ist. Diese bedarf ebenso der tiefen Kenntnis der individuellen Lernunterstützung von Schüler:innen, was exakt Hatties dritten Faktor - kenne deinen Einfluss - spiegelt. Asynchrone Lernphasen und ein individuelles Tempo verschaffen der Lehrperson wertvolle Zeit für Reflexion – ein Aspekt, der für die Neuroinklusion von unschätzbarem Wert ist. In Bezug auf die Neurodiversität hätte ich mir im Kapitel über Vielfalt zwar noch eine explizitere Benennung dieses Potenzials gewünscht, doch die Ausführung über den negativen Einfluss von Adultismus bringt es auf den Punkt: Bevormundung schränkt Partizipation und damit den Lernerfolg massiv ein. Dies korrespondiert mit Hatties Forderung nach Selbststeuerung und gemeinsamer Verantwortung. Ein wichtiger Differenzierungspunkt bleibt für mich die soziale Komponente: Während Lernen oft als soziale Aktivität gerahmt wird, sollte dies für Autist:innen etwas relativiert werden. Für sie bedeutet weniger sozialer Aufwand oft mehr Kapazität für den eigentlichen Inhalt. Insgesamt zeigt das Buch eindrücklich, wie neuroinklusives, adaptives Lernen gelingen kann, wenn wir Vielfalt als Motor und nicht als Hindernis begreifen. Ich empfehle dieses Buch allen pädagogischen Fachpersonen, die bereit sind, Schule konsequent neu zu denken – und zwar mit den Schüler:innen als Magnete im Zentrum. Was bedeutet Schule für Sie persönlich? Wenn wir Philippe Wampfler folgen, ist die Antwort klar: „L’école, c’est moi“. Doch sind unsere eigenen Assoziationen mit Schule überhaupt repräsentativ für die aktuelle Lebenswelt von individuellen Lernenden? Sind wir bereit, den Weg von der klassischen Plandidaktik über die spontane „Türklinkendidaktik“ hin zu einer zeitgemäßen, agilen Didaktik zu gehen, die sich an den Bedürfnissen, Sorgen und Herausforderungen der Jugendlichen orientiert? Schule ist nicht das System oder das Gebäude. Vielmehr sind es die Lernenden selbst, die uns einen Weg zur Agilität ebnen, wenn wir bereit sind, ihnen zuzuhören und Raum für Mitgestaltung zu geben.

Die Hand an der Klinke: Warum agile Didaktik mehr ist als nur gute Planung

Bewertung am 11.05.2026
Bewertungsnummer: 3135568
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Beim Lesen von Philippe Wampflers Buch habe ich die aktuellen Hattie-Erfolgsfaktoren vor Augen, wie er sie im März bei uns in der Schweiz präsentiert hat. Für mich markiert diese Gegenüberstellung einen klaren Wegweiser: Philippe Wampfler liefert mit seinen sofort umsetzbaren Massnahmen das passende Werkzeugset dazu. Schon der Titel „Schülerinnen im Zentrum“ harmoniert perfekt mit dem Anspruch auf echte Partizipation. Die weitere Neugier wird durch ein Inhaltsverzeichnis geweckt, das mit diversen Metaphern und teils nicht selbstsprechenden Kapiteltiteln arbeitet. Auch die Einleitung, die u.a. das Relativieren von Angst und das Vermitteln von Sicherheit fokussiert, bildet das notwendige Fundament, das sich direkt mit Hatties erstem Faktor – dem Vorrang des Lernklimas – deckt. Ohne diese emotionale Basis ist kein nachhaltiger Lernprozess möglich, was gerade für Lernende die wichtigste Voraussetzung für jegliche Entwicklung darstellt. Philippe Wampfler plädiert für eine Lernkultur, die „Out of the box“ denkt und das Lernen der Schüler:innen als Zentrum wie einen Magneten versteht, der durch Relevanz und echte Bedeutung wirkt. Ein zentraler Aspekt ist hierbei auch die Überwindung veralteter Lernmuster: Lehrpersonen neigen oft dazu, primär so zu lehren, wie sie selbst früher gut gelernt haben. Diese biografische Reproduktion holt jedoch niemals alle Lernenden ab und wird den komplexen Herausforderungen der zukünftigen Bildungs- und Arbeitswelt nicht gerecht. Plandidaktik oder die für mich neue Türklinkendidaktik unterstreichen, wie wichtig die Spontanität in Form einer agilen Didaktik ist. Diese bedarf ebenso der tiefen Kenntnis der individuellen Lernunterstützung von Schüler:innen, was exakt Hatties dritten Faktor - kenne deinen Einfluss - spiegelt. Asynchrone Lernphasen und ein individuelles Tempo verschaffen der Lehrperson wertvolle Zeit für Reflexion – ein Aspekt, der für die Neuroinklusion von unschätzbarem Wert ist. In Bezug auf die Neurodiversität hätte ich mir im Kapitel über Vielfalt zwar noch eine explizitere Benennung dieses Potenzials gewünscht, doch die Ausführung über den negativen Einfluss von Adultismus bringt es auf den Punkt: Bevormundung schränkt Partizipation und damit den Lernerfolg massiv ein. Dies korrespondiert mit Hatties Forderung nach Selbststeuerung und gemeinsamer Verantwortung. Ein wichtiger Differenzierungspunkt bleibt für mich die soziale Komponente: Während Lernen oft als soziale Aktivität gerahmt wird, sollte dies für Autist:innen etwas relativiert werden. Für sie bedeutet weniger sozialer Aufwand oft mehr Kapazität für den eigentlichen Inhalt. Insgesamt zeigt das Buch eindrücklich, wie neuroinklusives, adaptives Lernen gelingen kann, wenn wir Vielfalt als Motor und nicht als Hindernis begreifen. Ich empfehle dieses Buch allen pädagogischen Fachpersonen, die bereit sind, Schule konsequent neu zu denken – und zwar mit den Schüler:innen als Magnete im Zentrum. Was bedeutet Schule für Sie persönlich? Wenn wir Philippe Wampfler folgen, ist die Antwort klar: „L’école, c’est moi“. Doch sind unsere eigenen Assoziationen mit Schule überhaupt repräsentativ für die aktuelle Lebenswelt von individuellen Lernenden? Sind wir bereit, den Weg von der klassischen Plandidaktik über die spontane „Türklinkendidaktik“ hin zu einer zeitgemäßen, agilen Didaktik zu gehen, die sich an den Bedürfnissen, Sorgen und Herausforderungen der Jugendlichen orientiert? Schule ist nicht das System oder das Gebäude. Vielmehr sind es die Lernenden selbst, die uns einen Weg zur Agilität ebnen, wenn wir bereit sind, ihnen zuzuhören und Raum für Mitgestaltung zu geben.

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L’école, c’est moi

von Philippe Wampfler

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