In einer Zeit, in der ein Großteil unseres Lebens nur noch digital stattfindet und die Vision einer von Künstlicher Intelligenz gesteuerten Welt sich bedrohlich vor vielen auftürmt, wächst die Sehnsucht nach analogem Leben mit echten Begegnungen. Christina Schöffler hat sich intensiv damit auseinandergesetzt, wie es ihr gelingen kann (oder warum es auch oft so schwerfällt!), in ihrem Leben ganz DA zu sein - gerade im Ringen mit der digitalen Technik, sozialen Medien und einem Kind, das nun auch endlich ein Handy will ...
Kundinnen und Kunden meinen
4.9/5.0
Bewertung
aus Schönefeld
5/5
05.04.2025
eBook (ePUB 3)
Das Leben offline neu entdecken
In ihrem Buch "Ich bin dann mal da. Gegenwärtig leben in einer digitalen Welt" macht Christina Schöffler dem Leser in kurzen Episoden aus ihrem Leben mit weniger Handy Appetit auf ein Leben im Hier und Jetzt.
Dieses wunderschöne Büchlein ist durchgehend zweifarbig gestaltet. Das sanfte und doch saftige grün der Überschriften und Zusatztexte, beruhigt das Auge und lädt zum Verweilen ein. Schöffler hat eine kleine Schatzkiste an Impulsen am Ende jeden Kapitels erschaffen, die Einladungen zum Nachdenken, Gebete, praktische Übungen und Bilder enthalten.
Am Ende des Buches gibt es Tipps und Anregungen, wie man das Leben in der Gegenwart praktisch gestalten und die handyfreie Zeit ausbauen kann.
Eine Herzensempfehlung für jeden, der neben konkreten Tipps und Anregungen für den Start seiner analogen Zeit, Ermutigung und Vorbild-Geschichten sucht!
peedee
Book Circle Community
4/5
24.03.2025
eBook (ePUB 3)
Schöne Inputs für Pausen in der digitalen Welt
Die immer mehr digitalisierte Welt erlaubt es einem (fast) nicht, sich dem zu widersetzen, ist man doch beruflich – und zuweilen auch in hohem Masse im privaten Umfeld – auf Computer, Internet, Whatsapp, Mails und sonstige digitale Komponenten angewiesen. Christina Schöffler erzählt in diesem Buch, welche Auswirkungen dies auf sie und ihren Alltag hat. Sie will aufzeigen, wie sie es schafft, sich kleine analoge Lücken zu suchen (und das Smartphone auf die Reservebank verweist). Dies gelingt ihr mal besser, mal weniger gut…
Erster Eindruck: Ein Cover, das Ruhe ausstrahlt und ausserhalb der digitalen Welt stattfindet – gefällt mir sehr gut, ebenso der Buchtitel.
„Damit ich das richtig verstehe (Warum dieses Buch? – Eine Einleitung)“ hat mich amüsiert. Ja, das mag man sich fragen, was genau dieses Buch eigentlich soll. Aber die immer schneller werdende Welt scheint schier danach zu schreien, sich mal kleine Auszeiten vom Digital-Karussell zu nehmen.
Fühle ich mich durch dieses Buch angesprochen? Absolut. Ich bin grosser Fan der digitalen Möglichkeiten, die wir heutzutage haben und nutze diese auch gerne. Mit ChatGPT und KI habe ich hingegen noch so gut wie keine Erfahrungen. Greife ich zig Mal am Tag zum Smartphone, um mal noch kurz dieses und jenes nachzuschlagen? Leider auch ja. Daher wollte ich schauen, wie die Autorin dies alles managt. Im Internet, sprich in Social Media, könnte sie „Stunden – nein Tage!“ verbringen und sich im Vergleichen mit anderen selbst verlieren. Das kenne ich (ist eine „Dauerbaustelle“ bei mir). Und sie fühlt sich manchmal vom Leben überfordert. Wem geht das nicht so?
Folgende zwei Zitate haben mir besonders gefallen:
- „Die Stimme, die mir sagt, dass ich Gottes geliebtes Kind bin und dass sein Wohlgefallen auf meinem Leben ruht. Ich muss nichts tun oder leisten, um diese Liebe zu entfachen.“ (Christina Schöffler)
- „Gedanken wollen oft, wie Kinder und Hunde, dass du mit ihnen im Freien spazieren gehst.“ (Christian Morgenstern)
Hach, es war für mich, wie wenn wir Kaffee trinkend zusammen sässen und plauderten. Nun gut, es war eher ein einseitiges „Gespräch“. Mir hat das Buch sehr gefallen, ebenso ihr Humor. Es hat mir wohl keine bahnbrechenden Neuigkeiten gebracht – was ich aber auch nicht erwartet habe –, aber viele Inputs geliefert. Von mir gibt es 4 Sterne.
Alrik Gerlach
Thalia Book Circle Community
5/5
14.06.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Wenn echte Begegnungen wieder wichtiger werden
Manchmal braucht es kein großes Drama, sondern nur einen ehrlichen Blick auf den eigenen Alltag, um sich ertappt zu fühlen. Genau dieses Gefühl hatte ich beim Lesen von Ich bin dann mal da. Christina Schöffler schreibt so nahbar, warm und lebensklug, dass viele ihrer Gedanken wie kleine Spiegel wirken.
Besonders schön fand ich, dass das Buch nicht mit erhobenem Zeigefinger daherkommt. Es geht nicht darum, Technik zu verteufeln oder das Handy aus dem Fenster zu werfen. Vielmehr erzählt die Autorin humorvoll und ehrlich davon, wie schnell echte Begegnungen, leise Momente und auch die Beziehung zu Gott zwischen Nachrichten, Terminen und Bildschirmzeit verschwinden können.
Die Alltagsgeschichten haben mich immer wieder berührt, weil sie so normal wirken und gerade deshalb hängen bleiben. Nachbarschaft, Familie, Kindererziehung, verletzliche Beziehungen und der Wunsch nach mehr Tiefe bekommen hier einen liebevollen Rahmen. Es fühlt sich an wie ein Gespräch bei einer Tasse Kaffee, ehrlich, manchmal schmunzelnd, manchmal nachdenklich und immer mit ganz viel Herz.
Für mich ist dieses Buch eine wohltuende Einladung, wieder bewusster da zu sein. Nicht perfekt, nicht krampfhaft, sondern mitten im echten Leben. Ein Buch, das entschleunigt, ermutigt und daran erinnert, dass Nähe, Glaube und Gemeinschaft oft genau dort beginnen, wo der Bildschirm einmal dunkel bleibt.
Anne R.
aus München
5/5
20.05.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Auf den Punkt gebracht – gute Denkanstöße für ein Leben in der heutigen Zeit!
Absolut lesens- und empfehlenswert! Christina Schöffler läd ihre Leser in ihrem inspirierenden Buch „Ich bin dann mal da – Gegenwärtig leben in einer digitalen Welt“ ein, sich ganz persönlich mit dem „da sein“ in der heutigen, digitalen Welt auseinanderzusetzen.
Durch persönliche Erzählungen und Erfahrungen ist das ganze Thema nochmal viel greifbarer und nahbarer. Schöffler gibt wertvolle und vor allem ehrliche Tipps für einen gesunden digitalen Alltag und ist dabei aber keinesfalls verurteilend, sondern einfach brutal ehrlich. Denn schließlich sitzen wir ja auch alle im gleichen Boot.
Viele praktische Tipps zur Umsetzung, hier und da mal ein geschriebenes Gebet oder kleine Illustrationen füllen das Buch zusätzlich und lockern die Kapitel am Ende auf.
Der lockere, moderne und vor allem einfache Schreibstil der Autorin wirkt, als würde man sich mit seiner besten Freundin austauschen – einfach ein Wohlfühlbuch! Die Kapitel haben eine angenehme Länge, sodass man immer wieder weiter lesen kann und dazwischen Dinge reflektieren, durchdenken und umsetzen kann.
Ich habe persönlich sehr von diesem Buch profitiert und kann es jedem nur ans Herz legen in dieses Buch einmal hineinzuschauen!
my_own_booklove
5/5
16.04.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
"Ich bin dann mal da" Bewertung
Christina erzählt in einer total lockeren und für wirklich jeden verständlichen Sprache Geschichten aus ihrem Leben, die in Verbindung mit der digitalen Welt stehen.
In vielen ihrer Erzählungen habe ich mich selbst wiedergefunden. Wie schnell auch mein Blick zum Handy geht, wie oft auch ich Lebenssituationen "verpasse", weil das Studium meiner Sozialen Medien "wichtiger" ist, als meinen Kinder beim Spielen zuzusehen.
Christina hat mir vor Augen geführt wie abhängig wir mittlerweile von unserm Smartphone geworden sind und wie oft wir vergessen, dass das wahre Leben nicht nur aus Text- und Sprachnachrichten besteht, sondern vor allem darin füreinander "da" zu sein. Ganz gegenwärtig im hier und jetzt und auf das Gegenüber fokussiert und nicht auf das Handy in der Hosentasche oder gar auf dem Kaffeetisch. Wie wichtig auch das Spüren der Nähe eines anderen Menschen ist, dass uns die digitale Welt einfach nicht geben kann.
Christina wedelt in ihrem Buch aber keineswegs mit dem erhobenen Zeigefinger über unserer digitalen Welt, sondern lässt uns in ihr eigenes Leben blicken, welches in dieser Hinsicht auch nicht makellos ist. Zeigt uns aber, wie sie versucht es in ihrem Leben besser zu machen und gibt uns damit auch Tipps, wie wir selbst etwas an unserem Verhalten ändern können. Das hat mich wirklich extrem ermutig auch mal mein eigenes Handy zur Seite zu legen.
Aus diesem Grund kann ich euch dieses Buch wirklich nur ans Herz legen und vielleicht wird es ja auch zu eurem Herzensbuch!
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