Die Überraschung ist groß, als das berühmte Winterbottom-Theater ausgerechnet im Dörfchen Rosefield gastiert. Für die betagten Freundinnen Margret und Elisabeth scheint an der Sache etwas faul zu sein. Und was hat eigentlich der Pfarrer damit zu tun?
Margret beschäftigt unterdessen noch etwas anderes. In Canterbury treibt ein Mörder sein Unwesen, der seine Opfer zunächst ersticht und dann mit roten Stiefmütterchen schmückt. Ehe sich der Theatervorhang ein zweites Mal heben kann, schlägt der Stiefmütterchen-Mörder auch in Rosefield zu.
Können die Freundinnen den Täter überführen und weitere Morde verhindern?
Kundinnen und Kunden meinen
4.5/5.0
jutscha
5/5
24.04.2025
eBook (ePUB 3)
Band 4 der Krimireihe aus Kent ist mein bisheriges Highlight
Ich bin absoluter Fan der Krimireihe aus Kent von Susanne Arnold. Daher war ich extrem gespannt auf Band 4 - Das Rot der Stiefmütterchen.
Cover und Titel haben Wiedererkennungswert. Farben und Blumen sind in jedem Titel enthalten. Mir persönlich gefallen die Cover so gut, dass ich die Bücher in der Buchhandlung auf jeden Fall in die Hand genommen hätte, um den Klappentext zu lesen. Somit haben die Cover zumindest bei mir ihren Zweck absolut erfüllt.
Protagonistinnen aller Bände dieser Cosy Crime-Reihe sind die älteren englischen Ladys Elisabeth und Margret, die zusammen eine kleine WG bilden. Elisabeth ist leicht korpulent und etwas behäbig, aber unglaublich liebenswert. Margret ist agil, zielstrebig und hat einen messerscharfen Verstand. Wenn sie sich in eine Idee verbeißt, verbringt sie Stunden auf dem Boden, um ihre Theorien auf der Rückseite einer Tapete darzulegen. Auch wenn ihre Kritzeleien niemand anderem etwas sagen, so hilft ihr das doch, Klarheit zu bekommen und alle Fakten quasi „auf die Tapete“ zu legen. Elisabeth kommt da nicht mit, aber das macht auch nichts, denn sie hat wahrhaft andere Qualitäten.
In „Das Rot der Stiefmütterchen“ kommt eine berühmte Theatergruppe nach Rosefield, deren Chef Chester Winterbottom ein Freund des Pfarrers ist. Er ist es auch, der die Einwohner ermuntert, Schauspieler aufzunehmen und sich beim Aufbau und Catering zu engagieren. Margret und Elisabeth trauen der Sache nicht, doch auch sie helfen mit, dass die Aufführung zu einem Erfolg wird. Zeitgleich treibt ein Mörder in Canterbury sein Unwesen, der seine Opfer ersticht und den Tatort anschließend mit roten Stiefmütterchen schmückt. Elisabeth ist der Ansicht, Canterbury sei weit weg, doch nach der ersten Theateraufführung geschieht auch in Rosefield ein Mord. Und auch hier findet man rote Stiefmütterchen.
Margrets kriminalistische Spürnase beginnt sofort zu jucken und da ist es kein Wunder, dass sie sofort Parallelen zu den anderen Morden sieht. Die Tapete wird ausgerollt und ihre Bekannten erneut zu Hobbydetektiven ernannt. Werden sie es erneut schaffen, die Morde aufzuklären?
Susanne Arnold hat es wieder einmal geschafft, mich mit ihrem wundervollen Schreibstil und den subtil gestreuten Hinweisen sofort abzuholen. Die leicht versnobte englische Sprache der absolut liebenswerten älteren englischen Damen hatte ich quasi sofort wieder im Ohr. Es sind diese kleinen Dinge, die das Setting absolut authentisch wirken lassen. Das kann die Autorin wirklich gut. Ich konnte mich sehr gut in die Protagonistinnen hinein versetzen und fand es wunderbar, wie sie an die Sache herangegangen sind. Es gab viele Fragen, die sich zum Ende der Geschichte wunderbar aufgelöst haben. Alle Fäden sind zusammengelaufen und haben die Lösung des Falls sehr glaubhaft wirken lassen. Bis zum Schluss war ich mir nicht sicher, wer der Mörder ist. Das macht die Geschichten so spannend und lesenswert. Sie hat mich immer wieder überrascht. Ich freue mich auf weitere Geschichten über Fälle, die von Margret und Elisabeth gelöst werden können.
Ich gebe Teil 4 der Reihe volle 5 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung an alle, die Cosy Crime mögen.
Manuelas_seeseiten
5/5
24.03.2025
eBook (ePUB 3)
Ein unverhofftes Gastspiel
"Das Rot der Stiefmütterchen" von Susanne Arnold hat mir und meinem Spürsinn wieder viel abverlangt.
In Rosefield hat unverhofft das berühmte Londoner Winterbottom Theater seine Zelte aufgeschlagen. Naja eigentlich haben sie die Turnhalle belegt und auch sonst, hat die Anwesenheit der Theaterleute das Dorf ziemlich durcheinander gewirbelt.
Während Elisabeth sich fürchterlich über das Chaos aufgeregt hat, hat Margret die Nase tief in Kent News gesteckt und über eine Mordserie in Canterbury gegrübelt.
Doch dann passierte auch in Rosefield ein Mord und schon waren die alten Ladys wieder mittendrin in den Ermittlungen, denn Kommissar Blockflöte kann man das ja nicht machen lassen.
Ach was hab ich mich wieder amüsiert, als Margret das halbe Wohnzimmer mit Tapete ausgelegt und ihre Gedanken notiert hat. Und der leicht schokiert-lustige Erzählstil in dem mir Elisabeth wieder von den Ereignissen berichtet hat. Einfach zu spannend, um aufzuhören und etwas anderes zu tun.
Das kann Susanne Arnold nämlich sehr gut, mich an ihr Buch fesseln und mir unglaublich gemütlich-spannende Lesestunden bescheren.
Mit Entsetzen musste ich feststellen, dass ich auf den nächste Ausflug zu Margret und Elisabeth bis nächstes Jahr warten muss. Wie soll ich das bloß aushalten, ohne Rosefield, seine kauzigen Bewohner, Margret, Elisabeth, Lucy und Patrick?
Dann muss ich mich wohl in Geduld üben! Liebe Susanne vielen Dank, dass ich wieder mit Margret und Elisabeth ermitteln durfte!
cosycrimemama
aus Bad Oeynhausen
5/5
24.03.2025
eBook (ePUB 3)
Toller Cosy Krimi
Der vierte Teil dieser Cosy-Krimi-Reihe hat mich wieder von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Susanne Arnolds Schreibstil ist einfach wunderbar flüssig und zieht einen sofort in die Geschichte hinein. Man fühlt sich, als wäre man mitten im idyllischen Rosefield dabei.
Die Handlung ist gespickt mit raffinierten Wendungen und einer Vielzahl an Verdächtigen, sodass ich bis zum Schluss im Dunkeln getappt bin, wer der Täter sein könnte. Margret und Elisabeth sind einfach ein unschlagbares Team, und ihre Ermittlungen, unterstützt von ihren Freunden und den legendären Tapetenbahnen, sind wieder einmal meisterhaft.
Die Charaktere sind liebevoll gezeichnet und das Dörfchen Rosefield ist so detailliert beschrieben, dass man sich alles bildlich vorstellen kann. Die humorvollen Dialoge und die spannende Handlung sorgen für beste Unterhaltung.
Ich kann es kaum erwarten, weitere Abenteuer aus Rosefield zu lesen und hoffe, dass Susanne Arnold uns noch viele spannende und humorvolle Geschichten aus diesem charmanten Dörfchen schenkt. Ein absolutes Muss für alle Cosy-Krimi-Fans!
Alexandra Gruber
aus Feuchtwangen
5/5
17.03.2025
eBook (ePUB 3)
. Margret und Elisabeth ermitteln wieder
Mit “Das Rot der Stiefmütterchen” hab ich bereits den vierten Teil der Kent-Reihe von Susanne Arnold gelesen. Es war wieder ein Genuss, Margret und Elisabeth über die Schulter zu schauen.
Dieses Buch fing eher harmlos an. Pfarrer Stonecastle will das berühmte Winterbottom-Theater nach Rosefield holen. Damit überfährt er die Einwohner regelrecht. Das Ganze soll nämlich alles in gerade mal zwei Wochen organisiert werden, Vorhang genäht, Bühne und Kulissen gebaut, für das Wohl der Zuschauer gesorgt und die Schauspieler müssen auch privat untergebracht werden. Margret und Elisabeth kommt das etwas seltsam vor.
Margret versucht ja eh immer, dass sie etwas Interessantes findet, bei dem sie ermitteln kann, doch gerade tut sich in der Nähe gar nichts. Etwas entfernt, in Canterbury, wurden zwei Menschen erstochen und um sie herum rote Stiefmütterchen verteilt. Das ist jedoch zu weit weg, um hinzufahren und zu ermitteln. Doch dann gibt es auch in Rosefield ein Opfer, um das rote Stiefmütterchen verteilt wurden.
Jetzt tritt natürlich Margret in Aktion und verteilt Aufgaben, nicht nur an ihre Mitbewohnerin Elisabeth, sondern auch an die Haushaltshilfe Lucy, deren Lebensgefährten Patrick, an Jonathan, den Partner von Elisabeth und selbst an den Sergeant. Letztendlich gelingt es Margret wieder, alle Infos komplett zu kombinieren. Doch dabei begibt sie sich selbst in Lebensgefahr.
Die Rückkehr nach Rosefield war einfach wieder herrlich. Ich mag sowohl die Hauptpersonen, als auch ganz viele andere der Bewohner. Mit jedem Buch wachsen sie mir mehr ans Herz.
Man muss die anderen Teile jedoch nicht kennen, um dieses Buch zu lesen. Jeder Fall ist in sich abgeschlossen.
Margret und Elisabeth sind beide Rentnerinnen. Während Elisabeth die Ruhe in Rosefield genießt, braucht Margret Nahrung für ihren Kopf und liebt es, zu ermitteln. Damit treibt sie Elisabeth oft in den Wahnsinn. Doch die beiden ergänzen sich perfekt. Eine WG, in der es nicht langweilig wird.
In diesem Buch spielt nun Pater Stonecastle eine etwas größere Rolle. Es stellt sich heraus, dass auch ein Pater Geheimnisse haben kann, auf die er nicht stolz ist. Im Prinzip ist er ja ein herzensguter Mensch, aber die Jugend, die Jugend…..
Der leichte und flüssige Schreibstil hat mich regelrecht durch das Buch fliegen lassen und die detaillierten Beschreibungen der Charaktere haben die Protagonisten vor meinem inneren Auge entstehen lassen. Einige mag ich total gern, andere braucht es eben, um es spannend zu machen.
Wir lesen aus der Sicht von Elisabeth, weswegen Margret bis zum Schluss auch Geheimnisse vor uns hat. Zwischendurch bekommen wir immer mal wieder einen Hinweis, doch ich wäre von alleine nicht darauf ge, wer die Opfer getötet hat. Es bleibt also spannend bis zum Schluss.
Ich hoffe, Margret und Elisabeth ermitteln bald wieder
Ich hatte sehr schöne Lesestunden, deswegen gibt es von mir eine klare Leseempfehlung.
Bewertung
5/5
15.03.2025
eBook (ePUB 3)
Wunderbar "cosy", skurril und der richtigen Prise von britischem Charme.
Erst einmal möchte ich das wundervolle Cover loben, das sofort auf diesen Krimi aufmerksam macht. Einfach nur herrlich!
Dies war mein erster Besuch im Örtchen Rosefield, und wird bestimmt nicht mein Letzer sein. Ein wunderschöner Ort, in dem man einfach nur eintauchen möchte. Die Bewohner muss man einfach sofort lieb gewinnen. Tja, und dann sind da die beiden sehr unterschiedlichen alten Damen Margret und Elisabeth. Margret kann es einfach nicht lassen, sich in jeden Mordfall einzumischen, sehr zum Bedauern von Elisabeth.
Der Krimi wird aus der Sicht von Elisabeth erzählt, und schon nach wenigen Seiten musste ich herzhaft lachen. Ja, richtig gehört! Elisabeth schildert das Geschehen so bildhaft, als wäre man dabei.
Was ist passiert? Der Pfaffer überrollt die Bewohner von Rosefield mit einem recht merkwüdigen Vorschlag. Ausgerechnet in ihrem Ort soll das berühmte Winterbottom-Theater ein Stück aufführen? Und die Bewohner sollen sich um alles drum herum kümmern? Und dazu noch die Theaterleute beherbergen? Da ist doch was faul, oder?
Gleichzeitig beschäftigt Margret etwas Anderes. In Canterbury, nicht weit von Rosefield entfernt, treibt ein Mörder sein Unwesen. Dieser Mensch ersticht seine Opfer auf brutalste Art und Weise. Damit nicht genug, hinterlässt er rote Stiefmütterchen.
Als der Mörder auch noch in Rosefield zuschlägt, geraten die Theaterleute ins Visier von Margret.
Ein herrlicher, amüsanter Krimi, bei dem man zum mitraten eingeladen wird. Raffinierte Wendungen machen dies nicht leicht. Und den Mörder konnte ich am Ende nicht erraten. Die Auflösung am Ende fand ich Klasse. Alles wurde aufgeklärt. Wunderbar ist es, dass man nun schon einige Bewohner näher kennengelernt hat.
Ich freue mich schon jetzt auf ein baldiges Wiedersehen in Rosefield.
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