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Das Wunder von Paradise Deep

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.02.2025

Verlag

Mitteldeutscher verlag

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

21,9/14,8/3,5 cm

Gewicht

666 g

Farbe

Elfenbein / Graublau

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Jost Burger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96311-925-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.02.2025

Verlag

Mitteldeutscher verlag

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

21,9/14,8/3,5 cm

Gewicht

666 g

Farbe

Elfenbein / Graublau

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Jost Burger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96311-925-5

Herstelleradresse

Mitteldeutscher Verlag
Bernburger Straße 2
06108 Halle
DE

Email: vertrieb@mitteldeutscherverlag.de

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Spannender Roman mit düsterem Setting an der Küste Neufundlands

Bewertung am 24.05.2025

Bewertungsnummer: 2497976

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Buch, durch das ich hindurchgewandert bin wie man eben durch Nebel, Salzluft und generationsübergreifende Geheimnisse hindurchwandert. Michael Crummey entwirft in diesem Roman ein ganzes Universum aus Erinnerungen, Aberglauben, harten Lebensbedingungen und unausgesprochenem Verlangen – und das irgendwo an der rauen Küste Neufundlands. Alles beginnt mit einem Wal. Oder besser gesagt mit einem Mann, der in seinem Bauch steckt. Lebendig, weiß, stumm. Und plötzlich Teil eines kleinen, abgeschiedenen Fischerdorfs, dessen Bewohner/-innen nicht wissen, ob dieser Fremde ein Fluch oder ein Wunder ist. Von hier aus entfaltet sich eine Geschichte, die sich über fünf Generationen und zwei tief miteinander verstrickte Familien zieht. Und obwohl es keine klassische Hauptfigur gibt, lernt man nach und nach so viele ihrer Schicksale kennen, dass man das Gefühl hat, selbst ein Teil dieser salzig-grauen Welt zu sein. „Allein gelassen, konnte er dieser Leere den Rücken zukehren, konnte die Welt betrachten, als habe sie keine Tiefe, als sei sie nur ein endlos währender Moment. Nur eine Täuschung aus Licht und Schatten.“ (Crummey, S.444f) Crummey schreibt klar und direkt, manchmal derb, aber bildstark. Besonders beeindruckt hat mich, wie ungeschönt und gleichzeitig menschlich er seine Figuren zeigt. Viele Szenen sind nicht schön, aber aufrichtig. Was das Lesen herausfordernd, aber das Buch besonders macht, ist die Fülle an Charakteren. Ohne den Stammbaum zu Beginn wäre ich oft verloren gewesen. Besonders mochte ich das düstere Setting, die salzige Atmosphäre, die unvorhersehbare Handlung und die Art, wie Crummey so viele Lebensgeschichten auf kleinem Raum versammelt, ohne dass es sich überladen anfühlt. Einziger kleiner Kritikpunkt: Die Übersetzung hätte an manchen Stellen etwas sorgfältiger sein dürfen. Aber das hat den Gesamteindruck kaum getrübt. Insgesamt eine große Empfehlung!

Spannender Roman mit düsterem Setting an der Küste Neufundlands

Bewertung am 24.05.2025
Bewertungsnummer: 2497976
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Buch, durch das ich hindurchgewandert bin wie man eben durch Nebel, Salzluft und generationsübergreifende Geheimnisse hindurchwandert. Michael Crummey entwirft in diesem Roman ein ganzes Universum aus Erinnerungen, Aberglauben, harten Lebensbedingungen und unausgesprochenem Verlangen – und das irgendwo an der rauen Küste Neufundlands. Alles beginnt mit einem Wal. Oder besser gesagt mit einem Mann, der in seinem Bauch steckt. Lebendig, weiß, stumm. Und plötzlich Teil eines kleinen, abgeschiedenen Fischerdorfs, dessen Bewohner/-innen nicht wissen, ob dieser Fremde ein Fluch oder ein Wunder ist. Von hier aus entfaltet sich eine Geschichte, die sich über fünf Generationen und zwei tief miteinander verstrickte Familien zieht. Und obwohl es keine klassische Hauptfigur gibt, lernt man nach und nach so viele ihrer Schicksale kennen, dass man das Gefühl hat, selbst ein Teil dieser salzig-grauen Welt zu sein. „Allein gelassen, konnte er dieser Leere den Rücken zukehren, konnte die Welt betrachten, als habe sie keine Tiefe, als sei sie nur ein endlos währender Moment. Nur eine Täuschung aus Licht und Schatten.“ (Crummey, S.444f) Crummey schreibt klar und direkt, manchmal derb, aber bildstark. Besonders beeindruckt hat mich, wie ungeschönt und gleichzeitig menschlich er seine Figuren zeigt. Viele Szenen sind nicht schön, aber aufrichtig. Was das Lesen herausfordernd, aber das Buch besonders macht, ist die Fülle an Charakteren. Ohne den Stammbaum zu Beginn wäre ich oft verloren gewesen. Besonders mochte ich das düstere Setting, die salzige Atmosphäre, die unvorhersehbare Handlung und die Art, wie Crummey so viele Lebensgeschichten auf kleinem Raum versammelt, ohne dass es sich überladen anfühlt. Einziger kleiner Kritikpunkt: Die Übersetzung hätte an manchen Stellen etwas sorgfältiger sein dürfen. Aber das hat den Gesamteindruck kaum getrübt. Insgesamt eine große Empfehlung!

Packende und faszinierende Familiengeschichte aus dem 19. Jahrhundert

Leseschneckchen555 am 11.05.2025

Bewertungsnummer: 2488213

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Fesselnde historische und mystische Geschichte über zwei Familien, die sich über Generationen hinweg von ihrem Glauben leiten lassen und den Leser zum Nachdenken anregen. Am Strand von Neufundland wird ein Wal entdeckt, aus dem die Bewohner des Fischerdorfes Paradise Deep kurz darauf einen Mann bergen. Dieser Mann lebt, sieht aber anders aus, wie die üblichen Menschen, denn sein Haar und seine Haut sind völlig weiß und er riecht fürchterlich nach Fisch. Dennoch findet Judah, so wie sie ihn nennen, nach kurzer Zeit einen Platz in der Gemeinde. Nach ersten Befürchtungen, ob dieser Mann womöglich das Böse in den Ort bringt, ändern die Menschen aus Paradise Deep ihre Meinung. Mit Judah wächst schließlich eine Familie heran, die zusammen mit einer weiteren Familie über Generationen hinweg eine bedeutende Rolle in dieser Geschichte spielt. Zuerst einmal möchte ich die hochwertige Aufmachung des Buches loben. Die Gestaltung des Covers gefällt mir sehr. Besonders schön finde ich, dass farblich alles so harmonisch aufeinander abgestimmt ist. Wie zum Beispiel das rosa Lesebändchen, was perfekt zu den Akzenten auf dem Cover passt. Das Flex Cover wirkt robust und fühlt sich gut in der Hand an. Die Qualität spürt man auch im Innenteil, denn die Seiten sind fest und glatt aus hochwertigem Papier. Ein Buch, das man gern in der Hand hält. Nun zur Geschichte. Ich musste erst einen Teil des Buches gelesen haben, um mich an die vielen Namen und die Schreibweise des Autors zu gewöhnen. Die Geschichte spielt in weiter Vergangenheit des 19. Jahrhunderts und so wählte der Autor auch seine Sprache dementsprechend. Auch der Satzbau war für mich ein klein wenig gewöhnungsbedürftig. Zudem gab es viele Namen und Situationen, von denen ich mir erst einmal ein Bild machen musste. Zum Glück bietet das Buch direkt zu Anfang einen Stammbaum, auf den ich während des Lesens immer wieder gern zurückgegriffen habe. Wie man es aus alten Erzählungen kennt, drehte sich das Leben der Menschen damals sehr viel um Sagen, Mythen und Glauben. So auch in Paradise Deep. Die Menschen ernährten sich nicht von Lebensmitteln, von denen es sowieso meist zu wenig gab, sondern von Gerüchten und Erzählungen. Es war amüsant und erschütternd zugleich und manchmal mysteriös und makaber. Aber genau das reizt mich an diesen alten Geschichten und hat mir auch hier wieder sehr gefallen. Nach einer Zeit hatte ich auch das Geschehen immer besser vor Augen und ließ es praktisch wie einen altertümlichen Film vor meinem inneren Auge ablaufen. Ich kann mir gut vorstellen, dass diese Geschichte einmal verfilmt wird, und würde mir die Umsetzung ziemlich gern anschauen. Das Buch ist fesselnd geschrieben und fasziniert allein durch seine vielen mysteriösen Vorkommnisse. Ich habe mich immer gefragt, wieviel davon wirklich der Wahrheit entsprungen sein könnte. Gleichzeitig macht es aber auch deutlich, wie viel Aberglaube damals in den Menschen steckte. Der Autor hat hier einen wahren Schatz an Kuriosem und Mysteriösen geschaffen. Es spiegelt auch perfekt die guten und schlechten Züge der Menschen wider. Auch nach dem Lesen ließ mich das Buch nicht los. Ich finde dieses Werk sehr beeindruckend. Es hat mich auf eine völlig andere und besondere Art perfekt unterhalten. Nachdem ich mich erst einmal an den Schreibstil gewöhnt hatte, konnte ich völlig in dieser Geschichte versinken. Von mir gibt es eine absolute Empfehlung.

Packende und faszinierende Familiengeschichte aus dem 19. Jahrhundert

Leseschneckchen555 am 11.05.2025
Bewertungsnummer: 2488213
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Fesselnde historische und mystische Geschichte über zwei Familien, die sich über Generationen hinweg von ihrem Glauben leiten lassen und den Leser zum Nachdenken anregen. Am Strand von Neufundland wird ein Wal entdeckt, aus dem die Bewohner des Fischerdorfes Paradise Deep kurz darauf einen Mann bergen. Dieser Mann lebt, sieht aber anders aus, wie die üblichen Menschen, denn sein Haar und seine Haut sind völlig weiß und er riecht fürchterlich nach Fisch. Dennoch findet Judah, so wie sie ihn nennen, nach kurzer Zeit einen Platz in der Gemeinde. Nach ersten Befürchtungen, ob dieser Mann womöglich das Böse in den Ort bringt, ändern die Menschen aus Paradise Deep ihre Meinung. Mit Judah wächst schließlich eine Familie heran, die zusammen mit einer weiteren Familie über Generationen hinweg eine bedeutende Rolle in dieser Geschichte spielt. Zuerst einmal möchte ich die hochwertige Aufmachung des Buches loben. Die Gestaltung des Covers gefällt mir sehr. Besonders schön finde ich, dass farblich alles so harmonisch aufeinander abgestimmt ist. Wie zum Beispiel das rosa Lesebändchen, was perfekt zu den Akzenten auf dem Cover passt. Das Flex Cover wirkt robust und fühlt sich gut in der Hand an. Die Qualität spürt man auch im Innenteil, denn die Seiten sind fest und glatt aus hochwertigem Papier. Ein Buch, das man gern in der Hand hält. Nun zur Geschichte. Ich musste erst einen Teil des Buches gelesen haben, um mich an die vielen Namen und die Schreibweise des Autors zu gewöhnen. Die Geschichte spielt in weiter Vergangenheit des 19. Jahrhunderts und so wählte der Autor auch seine Sprache dementsprechend. Auch der Satzbau war für mich ein klein wenig gewöhnungsbedürftig. Zudem gab es viele Namen und Situationen, von denen ich mir erst einmal ein Bild machen musste. Zum Glück bietet das Buch direkt zu Anfang einen Stammbaum, auf den ich während des Lesens immer wieder gern zurückgegriffen habe. Wie man es aus alten Erzählungen kennt, drehte sich das Leben der Menschen damals sehr viel um Sagen, Mythen und Glauben. So auch in Paradise Deep. Die Menschen ernährten sich nicht von Lebensmitteln, von denen es sowieso meist zu wenig gab, sondern von Gerüchten und Erzählungen. Es war amüsant und erschütternd zugleich und manchmal mysteriös und makaber. Aber genau das reizt mich an diesen alten Geschichten und hat mir auch hier wieder sehr gefallen. Nach einer Zeit hatte ich auch das Geschehen immer besser vor Augen und ließ es praktisch wie einen altertümlichen Film vor meinem inneren Auge ablaufen. Ich kann mir gut vorstellen, dass diese Geschichte einmal verfilmt wird, und würde mir die Umsetzung ziemlich gern anschauen. Das Buch ist fesselnd geschrieben und fasziniert allein durch seine vielen mysteriösen Vorkommnisse. Ich habe mich immer gefragt, wieviel davon wirklich der Wahrheit entsprungen sein könnte. Gleichzeitig macht es aber auch deutlich, wie viel Aberglaube damals in den Menschen steckte. Der Autor hat hier einen wahren Schatz an Kuriosem und Mysteriösen geschaffen. Es spiegelt auch perfekt die guten und schlechten Züge der Menschen wider. Auch nach dem Lesen ließ mich das Buch nicht los. Ich finde dieses Werk sehr beeindruckend. Es hat mich auf eine völlig andere und besondere Art perfekt unterhalten. Nachdem ich mich erst einmal an den Schreibstil gewöhnt hatte, konnte ich völlig in dieser Geschichte versinken. Von mir gibt es eine absolute Empfehlung.

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Das Wunder von Paradise Deep

von Michael Crummey

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