Josephina Harris, von allen nur Joey genannt, steht vor dem Aus. Ihr kleines Unternehmen ist unverschuldet in Turbulenzen geraten und das Auftragsbuch ist leer. Und so beschließt Josephina schweren Herzens, ihre Heimatstadt zu verlassen und sich in North Carolina auf einer kleinen Insel als Projektleiterin für die Sanierung eines stillgelegten Leuchtturms zu bewerben.
Bei den Arbeiten an dem maroden Gebäude entdeckt Joey seltsame Notizen, die tief in den Ritzen der alten Steinmauern versteckt sind – Seiten, die aus dem Tagebuch des Leuchtturmwächters herausgerissen wurden und von erschütternden Rettungsaktionen auf See berichten. Sie ahnt nicht, dass sie einer großen Liebesgeschichte auf der Spur ist, die noch auf ihr Happy End wartet.
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Ich leicht zu lesender Roman mit Tiefgang
Iris S. am 20.09.2025
Bewertungsnummer: 2601380
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Amanda Cox schreibt in ihrem neu auf Deutsch erschienen Roman „ Die Tochter des Leuchtturmwächters“ auf zwei Zeitebenen. Im Mittelpunkt steht Joey, eine junge Frau, die den Auftrag erhält, einen alten Leuchtturm zu renovieren. Dabei entdeckt sie die alten Aufzeichnungen des Leuchturmwächters, die später von seiner Tochter weitergeführt wurden. In welcher Verbindung diese Frau mit Joeys Auftraggeber, Walt, und seinem Enkelsohn steht, erfährt man im weiteren Verlauf der Geschichte.
Die Handlung entfaltet sich wie ein Mosaik: Schritt für Schritt treten alte Geheimnisse zutage. Entscheidungen früherer Generationen prägen die Gegenwart. Kinder versuchen, ihre Eltern zu schützen. Doch das hat auch Konsequenzen auf ihr eigenes Leben. Am Ende kommt es zu einer Auflösung, die erklärt, wie alles zusammenhängt, und es gibt Aussprache, Versöhnung und neue Perspektiven für die Zukunft.
In die Situation von Joey konnte ich mich gut hineinversetzen. Sie verliert unverschuldet ihre Existenzgrundlage und fängt noch einmal komplett neu an. Etwas schwerer tat ich mich mit der Perspektive der anderen Protagonistin, der Tochter des Leuchtturmwächters. In vielen Dingen hat sie so ganz anders gehandelt, wie ich es tun würde. Aber das ist auch die Stärke des Romans, es gelingt der Autorin, diesen Weg überzeugend darzustellen, sodass es für mich nachvollziehbar wurde, wie sie gehandelt hat.
Im letzten Teil des Buches geht es um das Thema Vergebung und Versöhnung. Ich finde es gut, dass dieses Thema aufgegriffen wird, wobei die eigentliche Herzensarbeit nur angedeutet wird.
Amanda Cox gelingt es, eine Geschichte mit Tiefgang zu erzählen, die unterhält, aber auch zum Nachdenken anregt: Wie gehen wir mit Geheimnissen um? Und wie kann ich mich mit Menschen aussöhnen, die unter meinen Entscheidungen gelitten haben? Was macht es mit mir, wenn ich erkenne, wie meine Entscheidungen sich auf andere ausgewirkt haben, ich diese aber nicht rückgängig machen kann?
Dieser Roman ist aus einer christlichen Perspektive geschrieben, ohne das es aufdringlich wirkt. Hat man erst mal angefangen zu lesen, möchte man wissen, wie es weitergeht. Man kann ihn leicht und flüssig lesen. Ich empfehle diesen Roman gerne weiter! Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar erhalten.
Spannung, Romantik und Historie vereint in einem Buch!
Anne R. aus München am 10.05.2025
Bewertungsnummer: 2487407
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Mit ihrem Roman „Die Tochter des Leuchtturmwächters“ hat Amanda Cox einen wirklich empfehlenswerten Roman auf den Markt gebracht! Sie vereint eine romantische Liebesgeschichte mit einer spannenden Reise in die Vergangenheit einer verlassenen, einsamen Insel in den Outer Banks.
Die Geschichte beginnt damit, dass Joey durch einige Umstände nach North Carolina kommt und die Sanierung eines alten, maroden Leuchtturms, den der ältere Walt gekauft hat, übernimmt. Was Joey zu diesem Zeitpunkt noch nicht weiß ist, dass hinter der einsamen Insel und dem Leuchtturm eine spannende Geschichte und Vergangenheit steht, die nach und nach ans Licht kommen wird. Denn als sie versteckte Tagebücher findet und es dann plötzlich auch noch brennt auf der Insel, macht sie sich gemeinsam mit Walts Enkel auf eine spannende Reise in die Vergangenheit.
Amanda Cox lässt es auf jeden Fall in ihrem Roman keinesfalls an Spannung fehlen! Man kann sich sehr gut in die detailreiche Geschichte einfühlen und Amanda Cox lässt alles sehr lebendig werden mit ihrem Schreibstil.
Auf jeden Fall ist „Die Tochter des Leuchtturmwächters“ ein sehr empfehlenswerter Roman, den man kaum mehr aus der Hand legen kann, wenn man ihn erstmal anfängt zu lesen!
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