»Die Einheit Europas« und andere Schriften
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
27.11.2025
Abbildungen
15, Farb- und Schwarzweißabbildungen
Herausgeber
Andreas WilkensVerlag
Lukas Verlag für Kunst- und GeistesgeschichteSeitenzahl
495
Maße (L/B/H)
24,5/17,2/4,2 cm
Gewicht
1355 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-86732-482-3
Nachdem ihr aktiver Widerstand in Berlin schon vor 1933 begonnen hatte, ging Hilda Monte nach der NS-Machtübernahme zunächst ins Exil nach Paris, 1936 nach London. Das Anschreiben gegen die Barbarei war die eine Seite ihres Engagements. Zahlreiche Publikationen, Vorträge und Rundfunkmanuskripte enthalten beständige Warnungen vor dem sicheren Abgrund und sind gleichzeitig drängende Appelle an noch vorhandene Menschlichkeit. Die andere Seite bestand in der Durchführung gefahrvoller Missionen ins NS-Reich, um Bekannten und Freunden in bedrängter Lage zur Seite zu stehen.
Die Auswahl der Schriften, die hier erstmals in deutscher Sprache vorgelegt werden, enthält ihren Entwurf für »Die Einheit Europas« aus dem Jahr 1943. Im deutschen Widerstand sucht er seinesgleichen als ausführliche Begründung der europäischen Einigung in der Nachkriegszeit. Ziel war die Überwindung »des alten Spiels der Souveränität«.
Ihr posthum erschienenes zweites Hauptwerk »Wo die Freiheit zerbrach« erzählt von Spuren des Widerstandes, von geschundenen Menschen in der Diktatur, von der unzerstörbaren Hoffnung auf eine humane Welt. Am 17. April 1945 wurde Hilda Monte an der Grenze Österreich-Liechtenstein erschossen. »Wenn wir fallen, sterben wir so, wie wir gelebt haben«, lässt sie die Erzählerin am Ende ihres Dialog-Romans sagen.
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