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Vier Wochen Novelle

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.03.2025

Verlag

Mikrotext

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

19,1/11,8/1,8 cm

Gewicht

250 g

Farbe

Graublau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-948631-60-4

Beschreibung

Rezension

„Dass so viele Novellen von Autoren verwurstet werden und der Text aber auf den ersten Blick wie eine autobiografische Frauengeschichte aussieht – bei mir hat das genau ins Schwarze getroffen. Absolute Empfehlung.“
Miriam Zeh, Deutschlandfunk Kultur






„Christiane Frohmann erfindet mit Vier Wochen mal eben das Genre der Novelle neu und begibt sich in digitalen und zugleich sehr realen Familienkonstellationen mit großen Söhnen auf dünnes Eis, das dank ihres Formbewusstseins trägt und hält. Ich habe laut gelacht bei der Lektüre.“
Katharina Gerhardt, bluesky






„Christiane Frohmann ist Verlegerin, Autorin und Netzaktivistin. In ihrer Novelle Vier Wochen erzählt sie von einer kleinen griechischen Tragödie in Italien. Dort verbringen Vater, Mutter, zwei Söhne eine Art Familienurlaub in von Woche zu Woche variierenden Konstellationen. Die Jungen und ihre Freunde wissen noch nicht, dass ihr Dauerchillen nur wunschlos macht, nicht glücklich. Sie verspielen mehr, als sie gewinnen wollten.“
Janine Fleischer, Leipziger Volkszeitung






„Christiane Frohmann hat sich einen großartigen feministischen Scherz in Literatur erlaubt.“
Maryam Aras






„Christiane Frohmann denkt und schreibt visionär. Sie sieht kulturelle und mediale Zusammenhänge, bevor sie ins allgemeine Bewusstsein rücken. Wer sie liest, lernt und versteht und reflektiert.”
Philippe Wampfler






„Christiane Frohmanns Gedanken leuchten oft voraus, sind Licht im Dunkel, nicht selten auf gute Weise schmerzhaft hell. Krasser und scharfer Humor, durchdrungen von Gerechtigkeitssinn und frei von Zynismus. In allem die Einladung zum Anlehnen und Auflehnen.“
Wibke Ladwig

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.03.2025

Verlag

Mikrotext

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

19,1/11,8/1,8 cm

Gewicht

250 g

Farbe

Graublau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-948631-60-4

Herstelleradresse

Mikrotext
Thiemannstraße 1
12059 Berlin
DE

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  • Johanna

    aus München

    5/5

    19.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Coming of Age für Eltern

    Eine witzige und sehr heutige Vater-Mutter-Kinder-Geschichte. Man kann sie auf verschiedenen Ebenen lesen: als essayistisch angehauchte Erzählung einer Frau über die Abnabelung der Eltern von ihren Kindern (nicht umgekehrt), als kritische Darstellung unseres digital geprägten Lebens und – wenn man mag – auch als feministischer Debattenbeitrag zum männlich geprägten Literaturkanon. Aus der nachdenklichen, oft selbstironischen Perspektive einer Frau, die mit ihrer Familie am „blonden Stadtrand“ von Berlin lebt, wird erzählt. Sie ist eine von den „Guten“, will alles richtig machen und ist sich ihrer privilegierten gesellschaftlichen Position sehr bewusst. Die Eltern wollen eine neue Familienphase einläuten und das feiern: mit einem Aufenthalt in einem Ferienhaus auf einer idyllischen italienischen Insel. Geplant ist die Reise in wechselnden Zusammensetzungen, eine Woche nur die Eltern, andere Wochen mit einem Sohn oder mit zweien und mit deren Freunden. Die beiden Söhne sind gerade erwachsen geworden, die Eltern wollen aus der Vater-Mutter-Kind-Konstellation heraus, Neues erproben. Was kann da nur schief gehen? Ziemlich viel. Peinliches. Lustiges. Schmerzliches. Es sind nur 156 Seiten. Da soll man nicht zu viel verraten. Was neben der unmittelbaren Handlung im Vordergrund steht, ist das digital geprägte Leben, das über Internet und Smartphone kanalisiert wird. Ein bisschen traurig, aber nah an der Realität einer weißen, relativ gut betuchten Mittelschichtfamilie im zweiten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts, in der man über digitale Kanäle (freiwillig oder nicht) mehr über seine Kinder erfährt als im analogen Leben. Ausbaden muss man es dann analog. 2025 erschienen. Sehr gute Ferienlektüre!

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